Hinweis: Das Forum wird geschlossen! Neue Registrierungen sind nicht mehr möglich!

 Zurück zu Pro-Linux   Foren-Übersicht   FAQ     Suchen    Mitgliederliste
Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks
Gehen Sie zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6  Weiter
 
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    Pro-Linux Foren-Übersicht -> Diskussionen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Linkfinger
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Okt 2001 11:21   Titel: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

Nun, ich hatte mich kurz bei dem Beitrag von MS Master eingeschaltet und dann wieder ausgeschaltet. Allerdings denke ich, dass das nicht der richtige Weg ist. Vielmehr möchte ich eine andere Diskussion einleiten:


Keine Macht den Open-Source-um-jeden-Preis-Verfechtern. Sie schaden der Entwicklung der Open Source also z. B. Linux.


Aufgrund der hier geführten Diskussionen um MS und Opensource und so weiter stellt sich mir die Frage,

1. ob nicht alle User das gleiche wollen.
2. wie gut es voran gehen könnte, wenn eine Zusammenarbeit statt Krieg der Welten stattfinden würde.

Ich sehe den Stand derzeit so: Anscheinend halten sich viele hier für eine Art Elite, welche den richtigen Weg der Erleuchtung gefunden hat. Ist das so? Muß denn nicht jeder seinen eigenen Weg finden?

Und andererseits verteufeln viele hier die Politik kommerzieller Softwaregiganten. Wählen nicht viele genau diese Softwaregiganten, weil ihr Angebot genau für sie zugeschnitten ist.

Vermeidet die Mehrheit der User nicht gerade deswegen Open Source Software, weil sie eben nicht das Angebot der kommerziellen Produkte und deren Vorteile ersetzen können?

Mir geht es vielmehr darum, über den eigenen Tellerrand zu schauen und mit anderen zusammen zu arbeiten. Sonst werden wir alle wie die Enten auf dem kleinen Dorfteich, die nach und nach das Wasser zuscheißen (Sorry für den Ausdruck!).

Wenn der User am Ende gewinnen soll, muß dann nicht ein Weg zur Bündelung aller Kräfte gefunden werden. Ein Schlagabtausch verursacht nur Wunden, die mit viel Energie geheilt werden müssen. Diese Energie sollte doch wohl zum Vorteil aller User in die Entwicklung und den Gedankenaustausch gesteckt werden.

Ein gutes Beispiel ist wohl die Geschichte. In Kriegszeiten wurde stehts ein hohes Potential vergeudet. Heute wären wir ohne Kriege viel weiter in unserer Entwicklung. Warum also den Krieg zwischen Open Source und MS führen? Das hemmt die Entwicklung von Open Source mehr und nützt MS weiter an Raum zu gewinnen. Nö.

Ich denke, dass hier eine rationale Kosten-Nutzen-Rechnung aufgemacht werden muß. Die Open Source Gemeinde muß etwas, leisten, um akzeptiert zu werden. Einen großen Schritt hat sie ja schon gemacht. Ein Blick auf den Umfang des Linuxangebots zeigt das sehr deutlich. Und doch muß auch der Dau (das sei hier nicht herabwürdigend verstanden), der stino User bedient werden, um eine weite Aktzeptanz zu erreichen. Dort sollte sich jeder an die eigene Nase fassen und überlegen, was er eigentlich macht, um z. B. Linux für Stinos und Daus interessant zu machen. Oder ob er das überhaupt will. Wenn Du das gar nicht willst, dann willst Du auch den Durchbruch für z. B. Linux nicht. Denn die DAUS und Stino User sind das größte Potential auf dieser Welt, was die Akzeptanz von Software angeht.

Meine Theorie deshalb: Benutzt der Stino User erst einmal Linux, ist es vorbei mit der Marktführung für MS. Und wenn Du dabei geholfen hast, dann warst Du auch dabei ein Imperium zu stürzen.

Der Linkfinger
 

zio
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Okt 2001 12:58   Titel: Re: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

Völlig wertneutral muss ich dir in einem Punkt widersprechen: In Kriegen wurde viel zerstört, das ist richtig. Aber Kriege haben, so schmerzlich sich das auch anhört, die Technik immer ein Stück weitergebracht. Siehe z.B. den Flugzeugbau, der einen Innovationsschub mit jedem Krieg erhalten hat.

Aber ansonsten ist das schon richtig, was du sagst. Das Problem sind m.E. beide Seiten:
a) der Linuxianer, der unbedingt sein System puschen will (und sich oft auch selbst bewiehräuchern will)
b) Microsoft, weil sie das absolute monopol wollen. Der neueste Schazug ist z.B. IE 6, der kein Java mehr kennt,um damit die eigene Technologie zu erzwingen.
 

Leander Hanwald
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Okt 2001 13:03   Titel: Re: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

>Nun, ich hatte mich kurz bei dem Beitrag von MS Master eingeschaltet und dann wieder ausgeschaltet. Allerdings denke ich, dass das nicht der richtige Weg ist. Vielmehr möchte ich eine andere Diskussion einleiten:<

Oh man, endet das den nie? MS Master war wirkliche ine seltsame Person. Einerseit ein Firmenboss, andererseit hatte er stundenlang zeit hier zu posten. Und alles wusste er soweiso besser... außer was Objektiv und Subjektiv ist :D

>Keine Macht den Open-Source-um-jeden-Preis-Verfechtern. Sie schaden der Entwicklung der Open Source also z. B. Linux.<

Was willst du uns damit sagen? Das Open Source eigentlich garnicht so toll ist? Es MUSS solche Leute geben, wer sonst sollte das den sonst vertretten? Wenn wir alle nur so "naja, OSS ist schon ganz nett, aber ansonsten" Haltung hätten würde es Linux mit sicherheit nicht geben.

>Aufgrund der hier geführten Diskussionen um MS und Opensource und so weiter stellt sich mir die Frage,<

?

>1. ob nicht alle User das gleiche wollen.<

Mit Sicherheit nicht. Wir sind Individuen. Der eine will nichts auser Open Source, der andere will nur funktionierende Software, welche Art ist ihm egal. Andere vertrauen nur Kommerziellen Firmen.
Jeder hat andere Vorstellungen von Software. Die einen Finden die GPL Frei, die anderen (z.B. viele BSDler) finden sie zu restriktiv. Manche können sich aber auch schon mit der MS Lizenz abfinden Wink

>2. wie gut es voran gehen könnte, wenn eine Zusammenarbeit statt Krieg der Welten stattfinden würde.<

Ja, aber in welche Richting? s.o.

>Ich sehe den Stand derzeit so: Anscheinend halten sich viele hier für eine Art Elite,<

Nein, ganz sicher nicht. Nur kommen andauert Leute daher und wollen uns sagen das wir ja im grunde völlig falsch liegen. Das passiert mehrmals im Jahr und wird irgendwann lässtig.

>welche den richtigen Weg der Erleuchtung gefunden hat.<

Man sollte schon zu seiner überzeugung stehen. Wenn man immer schnwankt erreicht man auch nichts.

>Ist das so? Muß denn nicht jeder seinen eigenen Weg finden? <<

Ja, und es wurde noch keiner gazu gezwungen Open Source zu nutzen. Closed Source hingenen schon. Jeden Tag auf Arbeit, ohne eine Alternative. Und da es Closed Source ist kann man auch nicht so einfach eine schaffen.
Überleg doch mal: Ob Windows oder Linux ist eine schwere sache. Man kann das eine nicht gegen das andere austauschen. Linux aber kinderleicht gegen FreeBSD. Beide Open Source. Beide hand in hand. Die Closed Source Monster schotten sich aber ab.

>Und andererseits verteufeln viele hier die Politik kommerzieller Softwaregiganten.<

Ja, weil Microsoft ein Monopolist ist. Das schränkt unsere Freiheit ein. Dagegen wehren wir uns. Das ist doch logisch!

>Wählen nicht viele genau diese Softwaregiganten, weil ihr Angebot genau für sie zugeschnitten ist.<

HAHAHA
Der war gut Smile
Eine unlexibele Massenlösung soll für jeden das richtige sein? Scherzkeks. Unter Windows nutzen fast alle den IIS. DFer ist ja sooo toll. Unter Linux stellt mir jede Distrie von hauss aus mindestens noch Roxen und den AOl Server zur Auswahl. DAS ist flexibel. Tut mir leid, aber das war eben wirklich lächerlich.

>Vermeidet die Mehrheit der User nicht gerade deswegen Open Source Software, weil sie eben nicht das Angebot der kommerziellen Produkte und deren Vorteile ersetzen können?<

Nein, viele wissen nur nichts damit anzufangen. Sie sind durch die riesige Werbemaschine von Microsoft weigespühlt. Erst langsam kehrt die vernunft zurück. Und du sagst jetzt wir sollen diese bemühungen einstellen weil sie doch kontraproduktiv sind? Da muss ich irgendwie schmunzeln ;)

>Mir geht es vielmehr darum, über den eigenen Tellerrand zu schauen und mit anderen zusammen zu arbeiten.<

Solche worte sind schnell gesagt, nur folgen von dir auch taten? Ich kenne mit sehr gut in Windows aus (alle versionen bis auf XP), mein tellerrand ist niedrig :)

>Wenn der User am Ende gewinnen soll, muß dann nicht ein Weg zur Bündelung aller Kräfte gefunden werden.<

?

>Ein Schlagabtausch verursacht nur Wunden, die mit viel Energie geheilt werden müssen. Diese Energie sollte doch wohl zum Vorteil aller User in die Entwicklung und den Gedankenaustausch gesteckt werden.<

Du kannst ja gut reden, nur welchen sinn haben deine Worte den nun genau? Nette Texte sind das eine, bringen sie uns aber auch weiter? Ich glaube nicht.

>Ein gutes Beispiel ist wohl die Geschichte. In Kriegszeiten wurde stehts ein hohes Potential vergeudet. Heute wären wir ohne Kriege viel weiter in unserer Entwicklung. Warum also den Krieg zwischen Open Source und MS führen? Das hemmt die Entwicklung von Open Source mehr und nützt MS weiter an Raum zu gewinnen. Nö.<


Öhm, ich will es mal so sagen: Ohne den 2. Weltkrieg wäre wohl vor knapp einen Monat kein Verkehrsflugzeug in das WTC gerasst. Es würde warscheinlich garkeine geben. Die Fliegerei hat enorme Fortschritte während des Krieges gemacht. Klingt mackaber, ist es auch. Momentan ist die Open Source bewegegung diejenige, die Boden gut macht.

>Ich denke, dass hier eine rationale Kosten-Nutzen-Rechnung aufgemacht werden muß.<

Unter Freiwilligen? Nö.

>Die Open Source Gemeinde muß etwas, leisten, um akzeptiert zu werden.<

Und das bestimmst jetzt du?

>Einen großen Schritt hat sie ja schon gemacht.<

Und zwar ohne deine Ratschläge :)

>Ein Blick auf den Umfang des Linuxangebots zeigt das sehr deutlich. Und doch muß auch der Dau (das sei hier nicht herabwürdigend verstanden), der stino User bedient werden, um eine weite Aktzeptanz zu erreichen.<

Ach, nach über 5 Jahren in denen SuSE sich in diese richtung bemüht merkst auch du das. Toll Very Happy
Das wissen wir alle. Nur durch deinen Text geht das auch nicht schneller.


>Dort sollte sich jeder an die eigene Nase fassen und überlegen, was er eigentlich macht, um z. B. Linux für Stinos und Daus interessant zu machen.<

Ich schreibe ab und an Berichte für Pro-Linux (aktuell: SuSE 7.3 Test), ich helfe Leuten und Foren und mit auch selber inwzischen Mod in einem. Und begeistere mein Umfeld für Linux. Ich kenne meine Pappenheimer ;)

>Oder ob er das überhaupt will. Wenn Du das gar nicht willst, dann willst Du auch den Durchbruch für z. B. Linux nicht. Denn die DAUS und Stino User sind das größte Potential auf dieser Welt, was die Akzeptanz von Software angeht.<

Ja, und das weiss auch die Linux Szene. Siehe SuSE, siehe Mandrake, siehe GNOME, siehe KDE u.s.w.
Du sagst uns nichts neues.
 

Linkfinger
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Okt 2001 14:40   Titel: @Leander

@Leander

Ich bin wirklich kein Freak. Eher einer von den DAUs und Stinos. Deshalb mache ich mir Gedanken, warum Linux nicht in breitem Rahmen angenommen wird. Was die Firmen dazu beitragen ist das eine, was die Kenner der Szene beitragen, das andere.

Das Du da aktiv bist. Ist i. O, einer mehr, der das erkannt hat. Wenn Du die Argumente von mir für Dich beantworten kannst: O.K. Dann bist Du aber sicher einer von wenigstens nicht der Masse u. a. der Linuxer. Mir geht es aber gerade um die Masse, die eben nicht sonderlich viel macht.

Und meine Worte bringen die Entwicklung nicht weiter. Stimmt, wenn das so wäre, wäre ich schon ein steinreicher Mann. Ich denke aber, dass ein paar Gehirnzellen bei anderen angeregt werden, die in der Entwicklung stehen oder die zur Masse der Nichtstuenden gehören.

Was das Entwicklungspotential des Krieges angeht: Klar werden Dinge erfunden, die so nicht erfunden worden wären ... Sondern ganz anders.

Der Linkfinger
 

Stormbringer



Anmeldungsdatum: 11.01.2001
Beiträge: 1570
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 14. Okt 2001 15:43   Titel: Re: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

DEFINE:
CS = Close Source
OS = Open Source
()

Wenn es Dir doch tatsächlich um die Masse geht, sprich die Vielen die außer dem Wort Linux nicht viel damit anfangen können, dann, es tut mir Leid, bist Du hier eigentlich mit Deinen Thesen und Aussagen, faktisch am falschen Ort.
Nahezu alle, welche den Weg hierher gefunden haben, haben halt schon ihre Erfahrungen mit CS gemacht, wissen um deren Existenz, teilweise auch deren Notwendigkeit.
Solche o. a. Texte gehören eher zu den Foren der CS Nutzer - schließlich sollten sich diese einmal den Wert und Nutzen von OS wie Linux (also dem Kernel) und der vielfältigsten Distros mit ihren teilweise sehr unterschiedlichen Anwendungsgebieten/Einsatzgebieten ansehen - und selbstredend der OS Software, um diesen Betriebssystemen mehr Leben zu geben.
Warum es viele nicht wissen? Wenig bis keine Ahnung haben, daß es außer CS großer Firmen auch verdammt gute manchmal bessere) Alternativen gibt? Marketingabteilungen! Nimm den CS Firmen den Werbeetat weg (keine Softwarebundelung an Hardware!!!; keine Werbung im Fernsehen; keine Werbung in Printmedien; etc.), und der Normalbürger kann seine eigene Meinung bilden. In edlichen Verkaufhäusern würden auch alternative Systeme "zur Ansicht" stehen, wenn es eine Auswahl gebe (so wurde mir zumindest von einigen Häusern gesagt). Ein Atelcosystem z. B. mit W2K und HOMM3 neben einem Linuxsystem mit HOMM3 (zum Testen mit CD-Brenner, Live-Webcam, etc. ... ), tausche den Namen Atelco gegen andere aus, ebenso die Vergleichssoftware (z. B. Corel PhotoPaint, etc.).
Nun bin ich bei weitem nicht so aktiv und wissend wie Leander, GNU Wolfgang, hjb oder viele andere, keine Frage.
Trotzdem ist es mir in meinem Umfeld (privat & beruflich) gelungen, in einigen Bereichen Linux vorzustellen und später dann auch erfolgreich einzusetzen. Alle, und das ist kein Scherz, der "Betroffenen" sind heute wahrlich froh, mit Linux in Kontakt gekommen zu sein!
Das war nun Grundsätzlich!

CS zu OS:
Closed Source hat halt offenkundig nur einen Vorteil: niemand außer dem Quellcodeinhaber kann einblick in eben jenen nehmen. Das ist ein politisches & finanzielles Mittel - es hat nichts mit Qualität oder Vertrauensbildung zu tun.
Weder kann ein Kundiger dadurch ersehen, ob irgendwelche Programmierfehler die Software anfällig für Inkompatibilitäten, oder gar Angriffe von außen, macht, noch kann z. B. nachgelesen werden, od es ggf. Hintertürchen oder ähnliches gibt. Weiterhin wird es immer nur eine klar abgegrenzte Anzahl an Personen geben, die eben diesen Quellcode um Fehler bereinigen, bzw. um fehlerfreie Sektionen erweitern.
Bei OS ist dies nun einmal anders. OS ist für jeden zugänglich - jeder kann, selbstredend mit der nötigen Kenntnis, den Quellcode lesen und sich von der Qualität selbst ein Bild machen. Es steht ja nun einmal auch jedem frei, den Quellcode nach eigenen Bedürfnissen zu verändern. Weiterhin gibt es weltweit weit mehr fähige Personen um einen OS Quellcode von Fehlern zu bereinigen (in dem sie es selbst tun, oder den Autor des Quellcode auf diese Fehler/whatever hinweisen).
An dieser Stelle kommt nun einmal das Vertrauen ins Spiel. Seit einigen Jahren geistern ja nun immer wieder Berichte von Backdoors, vom ungewollten Versenden von Daten an den Softwarehersteller, etc. durch sämtliche Medien. Ob diese nun wahrlich alle berechtigt sind, ist vollkommen egal. Wichtig ist nur, daß endlich auch eingesehen wird, daß auch direkt via Datenverbindungen Daten "geklaut" werden können, ohne das dies von außen initiiert werden muß.

Zu guter letzt: da heutzutage immer noch wenigstens 95% aller verkauften Computer mit Betriebssystem und Anwendungssoftware gebundelt werden, die Zahl der PL Nutzer aber steigt (und auch der Absatz von OS Software) wage ich nun einmal die These, daß es doch edliche PC Nutzer gibt, welche gerne einmal etwas anderes, und sei es auch nur aus reiner Neugierde, ausprobieren möchten.

Gruß

btw: dies ist, so glaube ich, der längste Text den ich jemals hier verfaßt habe .....
_________________
Continuum Hierarchy Supervisor:
You have already been assimilated.
(Rechtschreibungsreformverweigerer!)
 
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden

Elitist
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Okt 2001 16:12   Titel: Re: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

Linkfinger,
dass Du Dich als Benuetzer eines, nein, DES ueberlegenen Betriebssystemes nicht als Angehoeriger einer Elite, was sage ich, Vertreter einer hoeheren Daseinsebene fuehlst, erschuettert mich. Ausgenommen davon sind selbstverstaendlich Verwender von SuSE, Mandrake oder Redhat Distributionen. Daher vermute ich, dass Du einmal erfolgreich einen dieser MS-Windows-Abklatsche installiert hast und jetzt glaubst, hier mitreden zu koennen.

Dabei scheint Dir aber nicht klar zu sein, dass propietaere Software von Natur aus boese ist. Dies ist jedem Eingeweihten sofort und ohne weitere Erlaeuterungen sonnenklar. Daher ist es auch muessig zu versuchen, das hier mit Argumenten zu belegen oder zu wiederlegen.

Die Open Source Bewegung wird die Welt erobern, und wenn es sein muss mit Gewalt. Die Geschichte hat ja immer wieder gezeigt, dass die Menschen zu ihrem Glueck gezwungen werden muessen. Damit meine ich nicht unbedingt physische Gewalt, nein, wie ware es z.B. mit Umerziehungsla.. - aehh ich meine Schulungseinrichtungen, die alle Staatsbuerger so lange besuchen muessen, bis ihre richtige Open Source Gesinnung festgestellt wird.

Dazu ist natuerlich vorher eine Revolution zum Umsturz der kapitalistischen Gesellschaftsordnung erforderlich, was zudem den Vorteil haette, dass man alle Produzenten von Closed Source Produkten sofort schliessen koennte und ihre Anfuehrer ..., ahemm lassen wir das jetzt mal. Dies ist dann der erste Schritt zu einem neuen Weltsozialismus, in dem alle Menschen gleich sind und jeden Morgen mit jubelnden Herzen vorbei an gewaltigen Linusstatuen in die staatlich gelenkten Open Source Programmierfabriken stroemen.

Jetzt mache ich aber mal Schluss, bevor ich noch ins schwaermen gerate.
 

Der Linkfinger
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Okt 2001 15:13   Titel: Re: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

@stormbringer
Hast recht. Bin ich falsch. Sind aber die Gedanken eines Neulings, die wohl auch den erfahrenen mitgeteilt gehören. Schließlich braucht es auch mal einen Gedanken von außen oder nicht?

@elitist

Endlich mal einer, der mich ernst nimmt. So will ich es denn auch tun. Ich freue mich, dass das geistige Brandstiftertum in den letzten Jahrhunderten nicht untergegangen ist und ein paar verstaubte Relikte vergangener Epochen noch heute das Flair rumreicher Imeratorentage weitzutragen vermögen, damit auch kommende Generationen stolz auf den Sieg des besseren ... äh stärkeren Barbarenreichs zurückschauen können.

Ein Beitrag, der vor Komik und Weitsicht nur so sprüht. Ein Wunder, dass sich die Prophezeihungen des Orakels von elitisti nicht verwirklicht haben. Aber nicht traurig sein, sicher wird das noch.

Rühmlich hervorzuheben wage ich untertänigst, dass ich selbstverständlich kein Freak bin und nach der Enttarnung durch die Elitisten zittere wie Espenlaub, die schwere Strafe zu erwarten.

Oh peinige mich und strafe mich damit ich auch der Erleuchtung anheimfalle und fortan im Lichte der Elitisten wandeln darf. ....
*grins*

Der Linkfinger
 

bakunin



Anmeldungsdatum: 16.08.1999
Beiträge: 597
Wohnort: Lorsch (Südhessen)

BeitragVerfasst am: 15. Okt 2001 16:04   Titel: Re: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

Hi, Linkfinger!

Kann es sein, dass du beim Lesen des Postings des Elitisten deinen Ironie-Detektor nicht eingeschaltet hattest? =)

Cheers,
GNU/Wolfgang
 
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen

Elitist
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Okt 2001 22:52   Titel: Re: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

LINKFINGER,
ich habe das Gefuehl, Du hast schon verstanden, willst die Konsequenzen Deines Tuns aber nicht wahrhaben!
Was soll dieses alberne "Oh peinige mich und strafe mich damit ich auch der Erleuchtung anheimfalle und fortan im Lichte der Elitisten wandeln darf. ...."??
Du magst das, halb belustigt und halb verunsichert, noch als Spass verstanden haben. Aber seid gewarnt, Ihr Verwender von unreinem (CS)-Code, die Stunde der Elitisten wird kommen! Unreiner Code, GUI's und der Kapitalismus vergiften den Geist des PC-Proletariats! Dein Name steht nun ganz oben auf unserer Liste, gleich unter dem des MS Master. Aber noch ist es Zeit fuer Dich, umzukehren!

Wolfgang,
solche Worte von Dir, einem der Traeger der Fackel :'-(. Aber vielleicht bist Du der Ansicht, die Zeit sei noch nicht reif fuer die Masse? Oder hast Du Angst, der Verfassungsschutz koennte diese Seiten wg. staatsgefaehrdender Aeusserungen zumachen?

Allen noch eine friedliche Nacht, Ein Elitist
 

Linkfinger
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Okt 2001 18:29   Titel: Re: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

@Wolfgang
Mit halbem oder viertel Ernst erkennst, Du, dass ich es getan habe!

@elitist
Oh ja, ganz oben auf der Liste, der erste sein! Endlich! oder endlos? Aber noch bin ich NUR der 2.

Mit meiner Gemütsruhe ist nun vorbei. Erwartungsvoll harre ich dem, was nach dem 2. Listenplatz kommen soll. Der Kanzler? Der Bundespräsident oder einfach nur ein Keller Kohlen, Rörich und die Russen?

Nur einer noch ist höher! Doch auch den werde ich noch schaffen und werde ganz oben sein im Lichte stehen und seufzen: Hier stehe ich und kann nicht anders der Compiler helfe mir.

Die Ironie des Schicksals hat mich ausersehen, den Platz des Laßt-uns-in-Frieden-zusammenhalten-Predigers einzunehmen bis zum bittren Ende!

Nun denn, Schrecken der die Nacht durchflattert, so möge Dir die Belustigung noch immer hart im Ohre klingen, welche meinem Geist entstrebt dem elitisten Olymp entgegen.

Der Linkfinger
 

Holger Wagemann
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Okt 2001 20:16   Titel: Re: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

@Elitist @Linkfinger...

Sagt mal, habt ihr was geraucht?

@LH: Natürlich hast Du meines Erachtens völlig Recht, eine solala Haltung zu Open Source seitens der Entwickler und der Leute, die sie mit Überzeugung einsetzen, dürfte wohl kaum zu einer Verbreitung beitragen.

Eigentlich bin ich für ein diplomatisches Finden von Kompromissen, vorrausgesetzt, es herrschen gleiche faire Bedingungen auf den konträren Seiten ... aber ein Monopolist, der seit Jahren sich mit fragwürdigen Marktmethoden durchgesetzt hat als die nette eine Seite, Open Source als die nette andere Seite ... da iss was schief bei diesem Vergleich ...

Sowas kann vielleicht eine Diskussionsbasis zwischen BSD-Fans und Linux-Fans sein ... beides Open Source, faire gleiche Voraussetzungen ...
Irgendwie reicht es mir jedenfalls mit diesem Gerede von "Linuxer müssen doch irgendwie Microsoft entgegen kommen". Denn ein Entgegenkommen setzt auch Fairness seitens M$ voraus ... und M$ und Fairness ... ich fang laut an zu lachen.

ich glaube, ich schreibe zu viel .

Beste Grüße,
Holger
 

Der Linkfinger
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Okt 2001 20:27   Titel: Re: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

@Holgi
Nöööö, krieg ich Alpträume von (Bill und ich allein im Bad ...........)

@all
Habe heute ein wunderbares Erlebnis gehabt. Mußte heute meinen Samba Server killen, weil die Programmierer meines Arbeitsprogramms MS Sklaven sind und irgendwelche Motherf....optionen in dem letzten Update eingesetzt haben, die das Programm unter Samba schachmatt gesetzt haben. Mit einer Win2000 Workstation läuft es suuuuppper. GRRRRRRRrrrrrrrr.

Von Fairness kann da wirklich nicht die Rede sein. Es ändert aber nix, es genau so zu machen.

Der Linkfinger
 

MS Master
Gast





BeitragVerfasst am: 17. Okt 2001 2:23   Titel: Re: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

Hi all,

tja, jetzt muss ich mal wieder den Laden hier aufmischen.

Punkt 1 : Einige Leute hier sind wohl einfach nur neidisch, das Leute wie ich mit der Politik von M$ ein "schweine" Geld verdienen, so das wir es uns z.b. leisten können jeden Monat für mehrere 10.000 ,- DM Neue Hardware zu kaufen und andere nicht.

Punkt 2 : Solange Leute wie ich in Firmen entscheiden, welche Software eingesetzt werden, und dieses werden von personen wie hier einige "rumlaufen" immerwährend beleidigt, braucht sich keiner zu wundern, wenn plötzlich viele Firmen vom Open Source Zug wieder runterspringen ( ich sage jetzt mal nur DELL, Gateway und HP/Compaq , die alle drei sämtliche Desktop PC´s mit Linux wieder eingestellt haben !!! )

Ich entscheide nicht welches OS auf 1 oder 2 PC´s zum laufen kommt, sondern je nach Firma sprechen wir von bis zu 100.000 PC´s , die halt mit dem einen oder dem anderen OS ausgestattet werden könnten.

Aber statt praxisbezogener Informationen mitzuteilen ,zerfleischen sich die Linuxer lieber gegenseitig, weil Partei A halt Suse besser findet und Partei B Mandrake, Partei C Redhat, Partei D FreeBSD etc..

Was einige hier nicht kapieren : Wenn KWord oder Staroffice nicht funktionieren, hält keiner den Kopf hin, weil keiner verantwortlich sein will, also muss ich das verantworten. Bei M$ Office hingegen sind wir immer fein raus, weil es ja sowieso immer die Schuld von M$ ist, selbst wenn es gar nicht deren schuld war, sondern ein fehlerhafter Treiber oder ähnliches.

Und dank euch lieber Linux gemeinde verdienen wir damit ein vermögen. Dank euch verdienen wir ein vermögen mit permanenten Software und Hardware Updates, und bei fehlern ist sowieso immer M$ und Intel schuld, das habt ihr ja allen Usern beigebracht.

Und jetzt bitte noch ein paar nette beleidigungen zu M$ und mir, damit ich mir auch Morgen noch meinen F550 Maranello leisten kann.

mfg

MS Master
 

Elitist
Gast





BeitragVerfasst am: 17. Okt 2001 8:43   Titel: Re: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

>Ich entscheide nicht welches OS auf 1 oder 2 PC´s zum laufen kommt, sondern je nach Firma sprechen wir von bis zu 100.000 PC´s

Wer bist denn Du? Bereichsvorstand bei Fujitsu Siemens Computers? HP's Fiorina? Und findest dennoch Zeit, Dich in diesem Forum zu betaetigen?
Mich duenkt, Du bist ein Hochstapler!

Linkfinger, Dein Name steht nun an an ERSTER Stelle, der des MS Master wurde gestrichen!
 

Linkfinger
Gast





BeitragVerfasst am: 17. Okt 2001 8:48   Titel: Re: Nieder mit den Linux-um-jeden-Preis-Freaks

@MS Master
Also zum "schweine Geld verdienen" mal eine Bemerkung, die ich unabhängig von Dir hier einstellen will.

Ich habe nix dagegen, dass Leute mit Ihrer Arbeit Geld verdienen wollen. Schließlich will jeder einen gewissen Standard haben/halten. Aber der Begriff "schweine Geld" sagt mir doch ziemlich deutlich, dass es zuviel ist. Ich halte genau das für ein Problem von closed Software: Den Hals nicht voll genug kriegen können.

Was Deine Bemerkungen zum Rest angeht, stimme ich teilweise überein. Open oder closed - Die Entscheidung mußt Du im Einzelfall treffen. Eine pauschale Lösung verbietet sich hier. Eine gesunde Konkurrenz wäre mir am liebsten.

Der Linkfinger
 

Beiträge vom vorherigen Thema anzeigen:   
     Pro-Linux Foren-Übersicht -> Diskussionen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehen Sie zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6  Weiter
Seite 1 von 6

 
Gehen Sie zu:  

Powered by phpBB © phpBB Group
pro_linux Theme © 2004 by Mandaxy