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Zukunft von Linux

 
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Matthias
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Nov 2001 18:02   Titel: Zukunft von Linux

Hi alle,

In der letzten Zeit sind mir ein paar sachen aufgefallen die mich beunruhigen, und ich frage mich, ob es nur mir so geht.

Da wären zum einen die Kernels der letzten Wochen/Monate.
Ich glaube, diese werfen ein extrem schlechtes Licht auf Linux und Open Source im allgemeinen.
Ein Argument gegenüber z.B. Windows war ja immer die stabilität und "Offenheit", aber jetzt zieht das nicht mehr.
Weil Stabil kann man die "stable" kernel nicht mehr nennen, und die offenen Quellen haben auch nicht zur Fehlerbehebung beigetragen.
Früher hat man sich den neuesten stable kernel gesaugt, kompiliert und war glücklich. Vielleicht hat man auch einen ac kernel genommen.
Aber heutzutage muss man sogar aufpassen, daß man nicht seine Daten durch den Kernel verliert, die Kiste wegen der speicherverwaltung nich abkackt und ähnliches. Das wird langsam windows 95 niveau, 98 ist da sogar noch besser, ganz zu schweigen von nt, 2k und xpensive, da passiert sowas nähmlich nicht.

Dazu kommt noch die trägheit von KDE und X

Aber an was liegt das alles?

Sind die alten Prinzipien von wegen stabilität und vielleicht noch Geschwindigkeit nicht mehr in?

Muss man sich auf das gleiche niveau von M$ und ähnlichem begeben?
 

bakunin



Anmeldungsdatum: 16.08.1999
Beiträge: 597
Wohnort: Lorsch (Südhessen)

BeitragVerfasst am: 25. Nov 2001 18:16   Titel: Re: Zukunft von Linux

Hi!

Wenn Stabilität als Argument wegfällt, gewinnt die Freiheit an Bedeutung. Das ist ja in gewisser Hinsicht gar nicht schlecht.

Cheers,
GNU/Wolfgang
 
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Leander Hanwald
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Nov 2001 20:51   Titel: Re: Zukunft von Linux

Die Stabilität von Linux hat nur deswegen abgenommen weil Linus ein Spiel-Kind ist Smile
Jetzt wo Linus wieder Devel Kernel machen darf wird alles besser. Garantiert.
 

Stormbringer



Anmeldungsdatum: 11.01.2001
Beiträge: 1570
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 25. Nov 2001 21:15   Titel: Re: Zukunft von Linux

Naja, so ganz ich dem nicht folgen ....
Selbstredend sind solche Fehler massiv ärgerlich!!!! ... aber wer muß denn von 2.4.10 (Lieferumfang SuSE 7.3) auf 2.4.15 upgraden? Und warum gerade auf den aktuellsten, der aber auch der absolut neueste war? Hat dies nicht auch sehr viel mit Prestige (ich habe ihn laufen) zu tun? Wird nicht gerade der Spieltrieb geweckt, in Form eines unbeschreibenen Wettkampfs? Halte da gar nichts davon ..
Und auf der anderen Seite: diese Bugs fallen doch gar nicht den Entwicklern der einzelnen Komponenten auf, sondern leider Betroffenen. Wie soll denn da von den Final Controllers (Linus, Alan & Marcelo) solch ein Fehler im Code sofort gelesen werden? Das ist doch wohl etwas zuuuuuuuu optimistisch.

... und Fehler im NTFS System gibt, bzw. gab es auch genug!
Wie war das noch gleich mit der potentiellen Gefahr eines totalen Datenverlusts unter XP???? Da war doch etwas .... jaja, eine kleine, unscheinbare Datei ....
Trägheit? Wenn jetzt bereits KDE in Punkto Trägheit als Argument Pro oder Kontra Linux aufgeführt wird, so kann ich nur sagen: zieh um zum Südpol!!!! Schau Dir bitte Corel Draw an, oder AutoCad, und sage noch einmal, KDE (also Linux) sei langsam ..... KDE hat mit Linux soviel gemein wie Corel mit Win XX. KDE ist eine Software, welche u. a. unter Linux lauffähig ist - genauso wie Corel Produkte u. a. unter Win XX lauffähig sind. Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!
Ansonsten hat GNU/Wolfgang schon ganz recht, ein REückschritt wäre dies wahrlich nicht

Gruß
_________________
Continuum Hierarchy Supervisor:
You have already been assimilated.
(Rechtschreibungsreformverweigerer!)
 
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Bephep
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Nov 2001 23:58   Titel: Re: Zukunft von Linux

Hi Matthias.
In der letzten Zeit sind mir Sachen aufgefallen die mir für Linux Hoffnung machen.
Die meisten, ich auch, verwenden eine Distri und sind froh das die Installation funktioniert und sie noch ein bisschen im System wühlen können.Und die sich einen aktuellen Kernel saugen sollten Wissen auf was sie sich einlassen und vor denen habe ich auch Achtung weil sie Fehler finden und Linux weiterbringen.
Das positive.
Ich kann nur über Mandrake schreiben weil ich nur eine 7.0 und keine Suse 7.3 habe.
Mandrake von 7.2 auf 8.1 ist ein grosser Unterschied Xfree mit Anti Alasing und Cups als Druckertreiber. Jetzt kann ich Briefe schreiben ohne die Augen zu verderben und ausdrucken, nicht mehr in 9 Nadel Qualität.Und abgestürzt ist mir Linux auch noch nicht seit MDK 7.2.
Natürlich macht der Kernel noch Probleme aber das wird auch teilweise an der Hardware liegen. Ich habe einen älteren Rechner auf dem lief nur Caldera und keine andere Distri die ich probiert habe.
Ich meine es geht aufwärts.Privat benutze ich nur noch Linux und bin zufrieden für den Job stelle ich nächstes jahr nach der Euro Umstellung um.
 

Der Linkfinger
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Nov 2001 11:13   Titel: Re: Zukunft von Linux

@wolfgang
Das Argument der Freiheit zieht aber nur bei denen, denen die Stabilität nicht mehr so wichtig ist. Wer ist das eigentlich? Ansonsten finde ich das Argument: klappt es mit der Stabilität nicht, bleibt doch noch die Freiheit übrig, schon sehr schlecht.

Stabilität und Freiheit sind nicht trennbar für ein funktionierendes und breit akzeptiertes Linux-System!

Wenn eines fehlt verlierst Du doch mindestens 50 % der Zukunft von Linux, weil die eine Hälfte die Freiheit will, was meist die Linux-Freaks sind (denke ich) und die andere Hälfte sind diejenigen, die Stabilität brauchen, die eben Linux im Job einsetzen wollen.

Ich würde es als Rückschritt empfinden, jetzt eines der Argumente zu streichen. Vielmehr muß doch überlegt werden, was hat zu den Fehlern geführt und wie sind diese zu vermeiden.

Das da lieber mit Distris zu arbeiten ist und mit ausgereiften Kernels ist ein gutes Argument, finde ich. Ich denke auch, dass nicht jeder (eher ganz wenige) sofort den neuesten Kernel braucht, sondern der Großteil sich auf Distris verlassen kann. Wobei die Arbeit mit den neuesten Kernels die Fehler erst ans Tageslicht bringen, was nicht zu unterschätzen ist.

Der Linkfinger
 

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