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Kritik an Linux
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jascha berberich
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 2:57   Titel: Kritik an Linux

Hi !

Ich bin vor einigen Wochen von Windows ME auf Linux (Mandrake 8.1) umgestiegen. Das erste, was mir auffiel, war die Langsamkeit von KDE im Vergleich zu Windows. Ja, ich weiss, jetzt kommen wieder die Rufe "Dann nimm doch Blackbox, oder Windowmaker, oder Icewm, etc...". Fakt ist aber, dass sich Linux nur dann auf dem Desktop etablieren kann, wenn eine ausgereifte und komfortable Oberfläche zur Verfügung steht, und davon gibt es unter Linux genau zwei: KDE und Gnome. Da Gnome seine Verbreitung hauptsächlich in den USA hat, beschränke ich mich hier auf KDE. Und KDE ist sehr, sehr langsam (jedenfalls, wenn man es mit Windows vergleicht). Und mein Rechner ist beileibe nicht alt (1333 Mhz Athlon Thunderbird, 256 MB DDR-RAM, Geforce 2 Pro, Elitegroup K7S5A-Mainboard mit SiS 735-Chipsatz). Wenn KDE schon bei mir so "zäh" läuft, dann frage ich mich, wie wird es anderen Umsteigern mit älteren Rechnern ergehen? Sie werden sich enttäuscht wieder von Linux abwenden, "weil das ja so langsam ist".

Nun zu den Gründen. Ich sehe zwei Hauptgründe für die Langsamkeit. Einmal der X-Server. Soviel ich weiss (ich lasse mich da aber gerne korrigieren) wird bei jeder Aktion die auf der Oberfläche ausgeführt wird, der gesamte TCP/IP-Protokollstapel durchlaufen (was ziemlich Zeit kostet). Ja, jetzt wird mir bestimmt entgegengehalten, dass das ja ein unschätzbarer und unverzichtbarer Vorteil im Netzwerk sei. Das stimmt ja auch - aber im Desktop-Bereich, der ja das Ziel ist, gibts eben nur sehr selten ein Netzwerk. In 95% der Fälle wird es ein Standalone-Rechner sein, der eine temporäre Internetverbindung hat. Und da ist dieser Aufwand schliesslich vollkommmen überflüssig. Es ist schlichtweg mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Wenn man will, dass Linux auf dem Desktop verbreitet wird, muss man es auch an den Bedürfnissen des Desktops ausrichten ! Also, warum gibt es nicht irgendwo einen Schalter, mit dem man das TCP-Protokoll einfach umgehen kann ? Es gibt ja auch bei den meisten HiFi-Verstärkern einen "Source Direct"-Schalter, mit dem die gesamten Klangregler einfach umgangen werden !
Ich bin allerdings kein Programmierer und kann daher nicht beurteilen, wie schwer so etwas zu implementieren ist. Aber da alles Open Source ist, sollte das doch nicht so schwerfallen, oder ?

Zweitens: KDE 2 ist zu langsam. Ich kann nur hoffen, dass das mit KDE 3 besser wird, weil,
pardon, die Geschwindigkeit von KDE 2, schon allein beim Starten (bei mir ca. 15 Sekunden), ist
unter aller Würde. Ja, jetzt kommen wieder die Rufe "dann kompiliere es Dir doch selber, dann
ists viel schneller!" Mag sein, aber wie oben schon gesagt, wenn Linux eine Desktop-Alternative
zu Windows werden soll, dann muss die Oberfläche schon per Default mindestens genauso schnell sein wie Windows! Der normale User will nicht seitenweise Dokumentation lesen, um sich die Grundlagen des Kompilierens anzueignen! Er will "einschalten und loslegen" - und das
Selbstkompilieren bleibt dann den Geeks überlassen, die die letzten 5% Leistung aus ihrem System herausholen wollen.

Ausserdem, was jetzt allerdings nicht die grafische Oberfläche betrifft, sondern das ganze
System: der Start ist viel zu langsam ! Bei Linux 30 sec, bei Windows 18 sec Bootzeit - jeweils vom Drücken der Enter-Taste bei Lilo bis zum Erscheinen des Desktops bzw. KDM. Ja, ich weiss schon, dass da per Default alle möglichen Dienste aktiviert sind - die sind bei mir schon alle ausgeschaltet. Bei mir laufen im Moment nur:

keytable
kheader
sound
syslog
usb (wegen meiner Logitech-USB-Maus (Logitech Wheelmouse Optical), bei der komischerweise das Rad nur im USB-Modus funktioniert, nicht aber, wenn ich den PS/2-Adapter draufsetze - weiss jemand vielleicht, wie man das Rad im PS/2-Modus zum Laufen bekommt ?)
xfs
xinetd
(Wenn davon noch irgend etwas nicht unbedingt notwendig sein sollte, dann sagt es bitte!)

Warum ist es nicht möglich, das System schneller zu starten ?! Wenn ein potentieller Umsteiger
die Bootzeit von Linux sieht, ist er sofort wieder in seinen Vorurteilen bestätigt (Linux ist
langsam, zu kompliziert, etc...)!

Ausserdem gibt es immer noch viele kleine Stolpersteine, über denen ein Linux-Newbie verzweifelt. Zum Beispiel die Masse an Programmen. Wenn er von Windows gewöhnt ist, dass es genau EINEN Editor gibt, dann wird er unter Linux erstmal geschockt sein ("Was soll ich denn mit 20 verschiedenen Texteditoren ?"). Weiterhin gibt es viel zu viele Konfigurationsmöglichkeiten, in denen man sich verstrickt. Da gibt es das KDE-Kontrollzentrum, das Gnome-Control-Center, ausserdem noch linuxconf und webmin, und nicht zuletzt das distributionseigene Tool wie das Mandrake Control Center oder YAST. Das ist allerdings ein Problem, dessen Lösung vor allem bei den Distributoren liegt.

Und es gibt auch so kleine Widrigkeiten, wie das, über das ich mir zum Beispiel heute den ganzen
Abend den Kopf zerbrochen habe und zu keiner Lösung gekommen bin: nämlich, dass sich die
Festplatte immer (schon seit der Installation) nach ca. 1 Minute Inaktivität schlafen legt
(Standby-Modus, oder wie man das nennt), nur um dann - obwohl gar nichts auf die Festplatte
geschrieben wird - eine halbe Minute später wieder anzulaufen (auf Dauer für die Platte bestimmt
nicht gesund!). Weiss jemand, wie und wo man das abstellt ?

Solche kleinen Probleme, die Linux-Cracks bestimmt in fünf Minuten lösen, machen einem Newbie wie mir aber ganz schön das Leben schwer. Und das muss sich ändern!

Ich glaube, Linux wird sich erst dann neben Windows etablieren können, wenn es nicht nur genauso einfach wie Windows zu bedienen ist, sondern <cite>einfacher</cite> ! Die Installation ist, glaube ich, nicht mehr das Problem. Die ist mittlerweile fast schon so einfach, dass jeder, der halbwegs eine Maus von einem Monitor unterscheiden kann, keine grösseren Probleme haben sollte. Die echten Probleme fangen erst NACH der Installation an. Wie mache ich was ? Was stelle ich wo ein ? Warum ist das alles so kryptisch ?
DAS ist die Schwierigkeit. Oder auch die Installation von Programmen. Wenn mir RPM-Drake sagt: "Einige Pakete konnten nicht installiert werden, weil der Fehler xy auftrat", bin ich schlichtweg überfordert. Oder auch die Installation von aus dem Netz geladenen Programmen: warum muss man immer noch so häufig ein "./install" in die Bash eintippen ? Ein Umsteiger wird davon sicherlich nicht begeistert sein, sondern im Gegenteil ziemlich abgeschreckt. Warum gibt es immer noch nicht etwas in der Art des Windows-Install-Shields - und zwar systemweit (Red Carpet ist soweit ich weiss nur unter Gnome verfügbar, oder ?)! Ja, schreien jetzt wieder alle, dann wird Linux aber so klicki-bunti wie Windows! Stimmt. Aber alle, die einen Install-Shield als überflüssiges Spielzeug verachten, können ja weiterhin über die Shell installieren.

Auch die Unausgereiftheit mancher Programme gibt mir Rätsel auf.
Beispiel: Ich will eine ZIP-Datei, nennen wir sie mal "Linux.zip", mit Hilfe von Ark in einen
noch nicht existenten gleichnamigen Ordner entpacken. Resultat: "Bitte geben Sie ein gültiges
Verzeichnis an". Warum kann das Programm in meinem Homeordner, wo ich doch unbeschränkte
Schreibrechte habe, nicht automatisch einen Ordner anlegen ? Und es kann ja wohl nicht Sinn der
Sache sein, dass ich, wenn ich z.B. einige hundert gepackte Dateien habe, für jede vorher manuell einen gleichnamigen Ordner erstellen muss, oder ?
Gleiches Problem, ebenfalls mit Ark, tritt auf, wenn ich eine Datei in einem Pfad entpacken will, bei dem irgendein übergeordnetes Verzeichnis aus zwei Wörtern besteht, also wenn ich z.B in den Pfad /home/username/Pro Linux/Linux entpacken will. Hier produziert also der Ordner "Pro Linux" das Problem. Bis ich herausbekommen habe, dass DAS der Fehler ist, waren schon wieder fast zwei Stunden rum!
Und ich hab mir gedacht: sind wir eigentlich im Jahr 2001 oder eher doch 1991 ? So kommt mir
nämlich der aktuelle Stand mancher Dinge unter Linux vor.
(Da ich das Problem mit dem Entpacken immer noch habe, an Euch die Frage: wie kann mit dem
unzip-Kommando auf der Shell dieses Problem lösen ? Erstens in einen Ordner unterhalb eines "Zwei-Wort-Ordners" und zweitens eben die Datei "Linux.zip" in ein automatisch erzeugtes Verzeichnis "Linux" entpacken ?)

Vielleicht fragt Ihr Euch, warum ich trotz all diesen Widrigkeiten immer noch bei Linux bleibe ?
Ganz einfach: weil Windows die eindeutig schlechtere Alternative ist. Vor einigen Wochen habe ich Scandisk auf der Intensiv-Stufe mit der Option "Autokorrektur" laufen lassen (wie ich das jeden Monat mal gemacht habe). Tja, aber diesmal waren, als Scandisk mit der Arbeit fertig war, eben zwei bis drei Gigabyte an Daten in Müll (unter Windows "Dateifragmente" genannt) verwandelt. Grosse Teile meiner gesammelten Daten, darunter auch Teile meiner MP3-Datenbank - einfach weg! Aus dem Scandisklog habe ich dann entnehmen können, dass Dateien an "ungültigen Positionen" gespeichert waren. Und ein Betriebssystem, das noch nicht mal in der Lage ist, in sein eigenes Dateisystem fehlerfrei zu schreiben - nein danke ! Da ist mir dann doch Linux lieber, wo ich zwar (bisher, vielleicht auch nur mangels Erfahrung) auf manchen Komfort verzichten muss, aber wenigstens ein zuverlässiges System habe, das nicht irgendwelche Daten gigabyteweise zum Frühstück verspeist.
Vielleicht sollte ich aber auch Scandisk dankbar sein - so wie Wolfgang ja auch ein grosser Fan des Internet Explorer ist - weil es mir den letzten Anstoss gegeben hat, auf Linux upzugraden (sic!). Jetzt wird Windows nur noch zum Spielen (Quake 3) und Musikhören (der Onboard-Sound des Elitegroup K7S5A wird anscheinend nicht unterstützt - oder hat jemand andere Informationen?) gebootet - aber alle wichtige Daten liegen auf ext2-Partitionen...

Schöne Grüße an alle, die es geschafft haben, diesen Text ganz zu lesen - ich hoffe auf eine gute
und sachliche Diskussion ! greets, jascha berberich
 

marc



Anmeldungsdatum: 20.04.2001
Beiträge: 444
Wohnort: Arnsberg

BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 3:43   Titel: Re: Kritik an Linux

Moin.

Hätte ich damit gerechnet, morgens um viertel nach drei hier noch so einen Roman zu finden, hätte ich mir noch einen Kaffee gekocht. ;)

Thema Langsamkeit:
Läuft Deine Platte im DMA-Modus? Keine Ahnung wie Mandrake 8.1 das handhabt bei der Installation. Aber da ließe sich noch einiges rausholen, sollte das nicht der Fall sein. (man hdparm)

Verzeichnisname mit Leerzeichen:
Versuch mal vor dem Leerzeichen einen Backslash einzugeben. Also cd /home/user/Pro\ Linux/
Alternativ kann man mit der Tabulator-Taste auf der Konsole auch eine automatische Vervollständigung des Verzeichnisnamens erreichen.

Jetzt mal was allgemeines:
Die von Dir erwähnten "Kleinigkeiten", die dem Umsteiger das Leben schwer machen, sind mit Sicherheit störend, aber sie sind in den meisten Fällen zu bewältigen. (Der Spruch "Aller Anfang ist schwer" paßt hier recht gut.)
Was aber immer wieder für Frust bei Einsteigern sorgt, ist eine falsche Einstellung, mit der sie an GNU/Linux herangehen. So hat man jetzt beispielsweise jahrelang Win genutzt, und hört von vielen begeisterten Leuten, daß GNU/Linux doch so viel besser sei. Daraufhin macht sich der potentielle Umsteiger daran, die Distri seines Vertrauens zu erwerben und hoffnungsvoll zu installieren.
An dieser Stelle sollte man sich als Umsteiger bewußt werden, was man eigentlich erwartet! Was man auf keinen Fall erwarten sollte, ist ein besseres Windows. GNU/Linux und Windows sind zwei grundverschiedene Welten. Und nur weil es an der Oberfläche gleich aussieht, heißt das noch lange nicht, daß die Bedienung gleich ist. Man fängt quasi wieder bei 0 an (zu einem großen Teil zumindest). Und das _ist_ nunmal frustrierend, wenn man direkt am Anfang nicht das machen kann, was man sich vorgestellt hat, und dann vertritt man gleich die Meinung, daß GNU/Linux wohl doch nicht so toll ist, wie man zuerst dachte.
Wovon man auch Abstand nehmen sollte, wäre die Vorstellung eines perfekten Systems. Das gibt es nicht und wird es nie geben. Es gibt immer etwas, das man verbessern kann (und unter GNU/Linux hat man auch als Anwender diese Möglichkeit.).

Eigentlich wollte ich noch mehr schreiben, aber jetzt habe ich den Faden verloren. Ist ja auch schon spät...

Gruß
Marc
 
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heinrich



Anmeldungsdatum: 22.09.1999
Beiträge: 219
Wohnort: N49.137 E8.544

BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 5:25   Titel: Re: Kritik an Linux

> ... Langsamkeit von KDE im Vergleich zu Windows ...
Mit /welchem/ Windows vergleichst du ? Mit Windows XP ? Dort wird zwar verdammt schnell gebootet und man ist schnell in der graf. Oberfläche aber bevor man richtig damit arbeiten kann vergehen noch ein paar Sekunden bis auch alles (vom Betriebssystem) benötigte auch wirklich geladen ist.

> Da Gnome seine Verbreitung hauptsächlich in den USA hat,
Gerücht

> Und KDE ist sehr, sehr langsam (jedenfalls, wenn man es mit Windows vergleicht).
Jetzt übertreib' mal nicht indem du "sehr, sehr langsam" schreibst. Einmal "langsam" zu schreiben reicht durchaus.

> 1333MHz AMD TBird, 256MB DDR RAM, GeForce2, Elitegroup Mainboard mit SiS735 Chipset
Pentium 166 MMX, 64MB SDRAM (Ok. hier ist KDE "etas" zäh )
Dual Celeron 466, 256MB SDRAM (läuft super)
Pentium 3 700MHz, 384MB SDRAM Laptop
AMD TBird 1200MHz, 768MB SDRAM (läuft super)

Ich behaupte einfach mal, dass auf meinem Pentium 166 Linux mit KDE besser läuft als jedes halbwegs aktuelle Windows.

Wenn etwas "zäh" ist, könnte es auch ein schlecht konfiguriertes Linux-System sein. Hast du denn den DMA-Modus für deine Festplatten aktiviert (evt. auch im BIOS) ?

> Sie werden sich enttäuscht wieder von Linux abwenden, "weil das ja so langsam ist".
Wenn du meinst Windows sei schnell dann solltest du bei uns in der Firma an einem Windows NT Rechner einmal ein Winword starten; oder ein PDF Drucken; oder ein Powerpoint öffnen; oder ...

> Nun zu den Gründen.
Jetzt wird interessant.

> Einmal der X-Server. Soviel ich weiss [...] wird bei jeder Aktion
> die auf der Oberfläche ausgeführt wird, der gesamte TCP/IP-Protokollstapel
> durchlaufen (was ziemlich Zeit kostet).
"Soviel ich weiss" heisst Glauben und Glauben heisst nicht Wissen.
Natürlich kostet das Netzwerkgeraffel beim XServer etwas Leistung. Aber dieses Thema hatten wir hier im Di-Center schon mal durchexerziert. Der Performance-Verlust durch den Netzwerkstack war bereits 1998/1999 unmerklich.

> Ja, jetzt wird mir bestimmt entgegengehalten, dass das ja ein unschätzbarer und
> unverzichtbarer Vorteil im Netzwerk sei. Das stimmt ja auch - aber im Desktop-Bereich,
> der ja das Ziel ist, gibts eben nur sehr selten ein Netzwerk.
So so.
Also ich kenne einige die mehr als einen Rechner zu Hause stehen haben und froh sind, das Display auch einmal bei Bedarf übers Netzwerk umzuleiten.
In einer Firma kann das auch ganz praktisch sein, wenn der Anwender-Support sich ein Fenster per Display-Umleitung auf den Bildschirm holt um was zu fixen.

> In 95% der Fälle wird es ein Standalone-Rechner sein,
Du verallgemeinerst weil du von deinen Anforderungen ausgehst ?!

> der eine temporäre Internetverbindung hat. Und da ist dieser Aufwand schliesslich
> vollkommmen überflüssig. Es ist schlichtweg mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Andere Anwender -- andere Prioritäten.


> Also, warum gibt es nicht irgendwo einen Schalter, mit dem man das TCP-Protokoll
> einfach umgehen kann ?
Gibt es bereits.
Seit Version 4.0.0 (Release-Datum: 2000-03-09) bringt XFree86 das Direct Rendering Interface (DRI) und GLX mit das genau dies bewerkstelligt:



Für Privatanwender interessanter dürfte das "GLX-Modul" sein: Dieses Modul bildet eine Schnittstelle zwischen dem X-Server und der 3D-Grafikbibliothek OpenGL. OpenGL ist unter Linux ungefähr das Gegenstück zu Microsofts Direct3D. Liegt ein für die entsprechende Grafikkarte optimiertes GLX-Modul vor, können X-Window-Programme, die OpenGL verwenden, direkt von den 3D-Hardware-Funktionen der Grafikkarte gebrauch machen und somit im optimalen Fall eine drastische Geschwindigkeitssteigerung erfahren; gerade bei 3D-Spielen wird die so erzielte Zusatzleistung besonders deutlich.



> die Geschwindigkeit von KDE 2, schon allein beim Starten (bei mir ca. 15 Sekunden)
ab wann gemessen ?
Vom Einschalten des Rechners bis zum XLogin ? Vom XLogin bis die Oberfläche geladen ist ?

> "dann kompiliere es Dir doch selber, dann ists viel schneller!"
Schneller ja. /Viel/ Schneller nein. Mit einer Rekompilierung kann man keine Wunder vollbringen. Eine /merkliche/ Geschwindigkeitssteigerung die durch den Anwender auch als solche Wahrgenommen wird sollte mindestens 20-30% ausmachen und das ist auch mit dem Besten Compiler(TM) nicht drin.

Seit den ersten Tagen der Rechner gibt es einen Spruch:
"Performance kommt durch Hardware -- höhere Performance durch schnellere Hardware"

> wenn Linux eine Desktop-Alternative zu Windows werden soll, dann muss die Oberfläche
> schon per Default mindestens genauso schnell sein wie Windows!
Ich könnte jetzt ja behaupten dass mit fvwm2 dein Rechner nur so fliegen würde...

> Der normale User will nicht seitenweise Dokumentation lesen, um sich die Grundlagen des
> Kompilierens anzueignen!
Wenn ich Joe Sixpack den Auftrag gebe unter Windows etwas mit Hilfe des Microsoft Visual Studio zu kompilieren dann muss der auch eine gewisse Dokumentation gelesen haben damit es klappen kann.

> Er [Joe Sixpack] will "einschalten und loslegen" - und das Selbstkompilieren bleibt dann
> den Geeks überlassen, die die letzten 5% Leistung aus ihrem System herausholen wollen.
Full ACK.

> Ausserdem, was jetzt allerdings nicht die grafische Oberfläche betrifft, sondern das
> ganze System: der Start ist viel zu langsam !
> Bei Linux 30 sec, bei Windows 18 sec Bootzeit - jeweils vom Drücken der Enter-Taste bei
> Lilo bis zum Erscheinen des Desktops bzw. KDM.
Mit /welchem/ Windows vergleichst du ? Mit Windows XP ? Dort wird zwar verdammt schnell gebootet und man ist schnell in der graf. Oberfläche aber bevor man richtig damit arbeiten kann vergehen noch ein paar Sekunden bis auch alles (vom Betriebssystem) benötigte auch wirklich geladen ist.



> Warum ist es nicht möglich, das System schneller zu starten ?! Wenn ein potentieller
> Umsteiger die Bootzeit von Linux sieht, ist er sofort wieder in seinen Vorurteilen
> bestätigt (Linux ist langsam, zu kompliziert, etc...)!
Was hat die Komplexität eines Systems mit der Startzeit zu tun ?
Wie oft startest (bootest) du deinen Linux-Rechner am Tag ?
Macht es /wirklich/ einen Unterschied ob man jetzt 30 Sekunden oder 35 Sekunden wartet bis der Rechner hochgebootet hat ? Ich sage einfach mal NEIN. Wenn ich morgens zur Arbeit komme dann schalte ich als erstes meinen Rechner ein und kümmer' mich dann um meine Jacke, meine Tasche und besorg' mir eine Tasse Kaffee und schliesse meinen Rollcontainer/Schrank mit Arbeitsunterlagen auf. Bis hier her sind auf jeden Fall mehr als 35 Sekunden vergangen und spätestens jetzt ist der Rechner auch schon gebootet.

> Ausserdem gibt es immer noch viele kleine Stolpersteine, über denen ein Linux-Newbie verzweifelt.
Die gibt es auch bei Windows.

> Zum Beispiel die Masse an Programmen. Wenn er von Windows gewöhnt ist, dass es genau EINEN Editor gibt,
/Ein/ Editor ? Zählen wir mal bei Windows: Notepad.exe, Wordpad.exe, Edit.exe, Edlin.exe
Wenn man das Internet hinzunimmt sind es noch ein paar mehr: UltraEdit, Proton, ...

> dann wird er unter Linux erstmal geschockt sein ("Was soll ich denn mit 20 verschiedenen Texteditoren ?").
Probier alle Editoren aus. Der der dir am besten gefällt und den du am einfachsten Bedienen kannst den verwendest du. Die restlichen kannst du beruhigt deinstallieren.


> Weiterhin gibt es viel zu viele Konfigurationsmöglichkeiten, in denen man sich verstrickt.
Die Windows-Registry ist dagegen ein Paradebeispiel wie man Konfigurationsmöglichkeiten sinnvoll strukturiert ablegt und verwaltet ? *prust*

> Da gibt es das KDE-Kontrollzentrum, das Gnome-Control-Center, ausserdem noch linuxconf und webmin,
Das KDE- bzw. GNOME-Kontrollzentrum ist nicht für die Installation von Linux sondern nur für die Administration der jeweils verwendeten Oberfläche (KDE oder GNOME) zuständig.
Linuxconf ? Oh du benutzt RedHat oder eine auf RedHat basierende Distri

> und nicht zuletzt das distributionseigene Tool wie das Mandrake Control Center oder YAST.
Hä ? YaST und Mandrake Control Center wirst du /nie/ in ein und der selben Distribution sehen (zumindest nicht in Naher Zukunft -- ausser SuSE kauft Mandrake).
Wenn du die SuSE Distribution einsetzt, dann kannst du mit Hilfe von YaST, YaST2 und SaX2 alles sehr bequem (und mit den "2"er Tools YaST2 und SaX2 auch grafisch) administrieren/installieren/...

> Das ist allerdings ein Problem, dessen Lösung vor allem bei den Distributoren liegt.
Also im Zuständigkeitsbereich von RedHat, Mandrake, SuSE, ...
wo wir wieder bei YaST(2), SaX(2), Mandrake Control Center, ... wären

> ...Festplatte...1 Minute inaktivität...sleep-modus...
Schon mal ins BIOS geschaut ob du dort einen zu restriktiven Energiesparmodus eingestellt hast ?
Eventuell auch ein zu gutmütig konfigurierter APM-Daemon.
Das könnte ein Grund dafür sein, wenn dein Linux "zäh" ist. Wenn jedesmal alle Minute der Rechner erst mal wartet bis die Festplatte wieder auf ihre Nenndrehzahl beschleunigt hat dann kann das schon Auswirkungen auf die Perfomance haben.

> Solche kleinen Probleme, die Linux-Cracks bestimmt in fünf Minuten lösen, machen einem
> Newbie wie mir aber ganz schön das Leben schwer. Und das muss sich ändern!
Genau zu diesem Zweck gibt es
a) Handbücher die jeder Distribution (gedruckt oder in digitaler Form) beiliegen
b) Bücher wie "der Kofler" oder die "Linuxfibel"
c) Online-Foren wie das Di-Center hier auf Pro-Linux oder die beiden Linux-Foren auf http://spotlight.de/

> Ich glaube, Linux wird sich erst dann neben Windows etablieren können, wenn es nicht nur
> genauso einfach wie Windows zu bedienen ist, sondern <cite>einfacher</cite> !
Wenn du Batch-Script unter Windows einsetzen würdest dann wüsstest du dass Linux hier bereits /einfacher/ und mächtiger als Windows ist.
Desweiteren kann man bedenkenlos jeden Vorschüler aus dem Kindergarten holen und an einen Rechner mit Linux und KDE oder GNOME setzen. Wenn er schon einmal einen PC gesehen hat wird er auch die KDE/GNOME Taskleiste/Startmenü bedienen können. Nicht schwieriger als Windows.

> Die echten Probleme fangen erst NACH der Installation an.
Das kenne ich von Windows:
Was installiere ich mir jetzt alles ? Wo kriege ich Warez her ? Wo kriege ich <indiziert> her ?

> Wie mache ich was ? Was stelle ich wo ein ? Warum ist das alles so kryptisch ?
Genau das Gefühl habe ich bei jeder neuen Windows Version.
Wenn man sich als der gemeine DAU vor die neue Windows Version setzt wird man merken dass Microsoft jedesmal ein paar Konfigurationsoptionen woanders in der Systemsteuerung platziert oder gar entfernt.

> Wenn mir RPM-Drake sagt: "Einige Pakete konnten nicht installiert werden,
> weil der Fehler xy auftrat", bin ich schlichtweg überfordert.
Aber wenigstens bekommst du eine /sinnvolle/ Rückmeldung. Wenn bei Windows bei der Installation ein Fehler auftritt dann heisst es meisst nur "Ein Fehler ist aufgetreten -- Installation konnte nicht beendet werden". Suuuper. /Was/ hat aber nicht geklappt ? /Wo/ liegt der Fehler ? Kann ich den beheben ? Bei Linux kann ich mit der Fehlermeldung entweder selbst bereits erkennen woran es hapert oder aber ich kann den Wortlaut der Fehlermeldung in einem Forum posten und jemand anderen Fragen der es vielleicht weiss.

> Oder auch die Installation von aus dem Netz geladenen Programmen: warum muss man immer
> noch so häufig ein "./install" in die Bash eintippen ?
Weil es das Linux Äquivalent zu "setup.exe" ist ?

Wenn du auf das Kompilieren anspielen möchtest:
a) Weil Linux (im Gegensatz zu Windows) nicht /nur/ auf i386-kompatiblen CPUs läuft ?`
b) Kompilieren ist für Otto-Normal-User nicht notwendig da bei heutigen Distributionen (z.B. SuSE)
mehrere Gigabyte an bereits kompilierten Programmen auf den 7 CDs oder einer DVD darauf warten
installiert zu werden. Aktualisierte Binär-Versionen gibt es auf dem FTP Server des Distributors
zum Download -- kompilieren unnötig.

> InstallShield-like Installer
Lehne ich ab.
Ein RPM-Paket lässt sich mit YaST2 oder GnoRPM oder ... sehr einfach durch Mausklick installieren/deinstallieren ohne dass auch nur ein Zeichen in eine Konsole getippt werden muss.


> Auch die Unausgereiftheit mancher Programme gibt mir Rätsel auf.
> Beispiel: Ich will eine ZIP-Datei, nennen wir sie mal "Linux.zip", mit Hilfe von Ark in einen
> noch nicht existenten gleichnamigen Ordner entpacken. Resultat: "Bitte geben Sie ein gültiges
> Verzeichnis an". Warum kann das Programm in meinem Homeordner, wo ich doch unbeschränkte
> Schreibrechte habe, nicht automatisch einen Ordner anlegen ? Und es kann ja wohl nicht Sinn der
> Sache sein, dass ich, wenn ich z.B. einige hundert gepackte Dateien habe, für jede vorher manuell einen
> gleichnamigen Ordner erstellen muss, oder ?

Wenn du dich einmal ein bisschen mit Shellscripten befassen würdest dann wärst du von selbst auf ein passendes Script gekommen das für alle *.zip Dateien im aktuellen Verzeichnis ein Unterverzeichnis erstellt und die Daten des jeweiligen zip-Archives dort hinein entpackt.

code:

#!/bin/bash -f

# IFS: Pfadtrennzeichen von <TAB><SPACE><RETURN> auf <RETURN> setzen
# der Zeilenumbruch zwischen den Hochkommata ist beabsichtigt !
IFS="
" # Jetzt werden Leerzeichen nicht mehr als
# Pfadtrennzeichen betrachtet !

for FILE in $(ls -1 *.zip); do
DIR = $(basename FILE .zip) # Pfad und Dateiendung ".zip" vom Dateiname abschneiden
mkdir ${DIR} # Verzeichnis erstellen
unzip ${FILE} -d ${DIR} # Zip-Archiv in Verzeichnis entpacken
done




> Beim Entpacken:
> Probleme mit Pfadnamen die ein Leerzeichen enthalten.
Wenn du unter Windows in der DOS-Box einen Zip-Container entpackst kann dir (je nach Entpackprogramm) das gleiche passieren.

Gleiches Problem, ebenfalls mit Ark, tritt auf, wenn ich eine Datei in einem Pfad entpacken will, bei dem irgendein übergeordnetes Verzeichnis aus zwei Wörtern besteht, also wenn ich z.B in den Pfad /home/username/Pro Linux/Linux entpacken will. Hier produziert also der Ordner "Pro Linux" das Problem. Bis ich herausbekommen habe, dass DAS der Fehler ist, waren schon wieder fast zwei Stunden rum!
Und ich hab mir gedacht: sind wir eigentlich im Jahr 2001 oder eher doch 1991 ? So kommt mir
nämlich der aktuelle Stand mancher Dinge unter Linux vor.

> (Da ich das Problem mit dem Entpacken immer noch habe, an Euch die Frage: wie kann mit dem
> unzip-Kommando auf der Shell dieses Problem lösen ? Erstens in einen Ordner unterhalb eines
> "Zwei-Wort-Ordners" und zweitens eben die Datei "Linux.zip" in ein automatisch erzeugtes
> Verzeichnis "Linux" entpacken ?)
siehe oben

> Vielleicht fragt Ihr Euch, warum ich trotz all diesen Widrigkeiten immer noch bei Linux bleibe ?
Weil du dich ernsthaft mit Linux beschäftigen möchtest ?

> Da ist mir dann doch Linux lieber, wo ich zwar (bisher, vielleicht auch nur mangels Erfahrung)
> auf manchen Komfort verzichten muss, aber wenigstens ein zuverlässiges System habe, das nicht
> irgendwelche Daten gigabyteweise zum Frühstück verspeist.
Eben. Zwar mit etwas Einarbeitung und Lernaufwand verbunden aber dafür lohnt es sich im Endeffekt auch.
Erst seit ich Linux benutze und Shellscripte schreibe weiss ich, was ich an Windows immer vermisst habe. Oder wie würdest du das ganze automatisieren, wenn du von verschiedenen Verzeichnissen eines FTP-Servers dir Daten herunterladen möchtest ? Natürlich möglichst automatisiert sodass man das Script bei Bedarf alle paar Wochen mal starten kann und es einem den lokalen Datenbestand aktuell hält ? Mit Linux ist das ganze in wenigen Zeilen BASH-Script geschrieben unter Windows wäre es als BATCH-Script gar nicht möglich gewesen und per Download-Manager ein graus, ...

Vielleicht sollte ich aber auch Scandisk dankbar sein - so wie Wolfgang ja auch ein grosser Fan des Internet Explorer ist - weil es mir den letzten Anstoss gegeben hat, auf Linux upzugraden (sic!). Jetzt wird Windows nur noch zum Spielen (Quake 3) und Musikhören

> (der Onboard-Sound des Elitegroup K7S5A wird anscheinend nicht unterstützt - oder hat jemand andere Informationen?)
der Onboard-Sound ist meist eh nicht von guter Qualität (war zumindest früher mal so). Eine Soundblaster Live Player wird unter SuSE GNU/Linux sofort erkannt und per ALSA unterstützt.

> aber alle wichtige Daten liegen auf ext2-Partitionen...
ext2 ist immer eine gute Wahl. Hat sich in Linux seit Jahren einen guten Ruf bewahrt. Zur Zeit habe ich hier ext3 (SuSE 7.3 mit Kernel 2.4.16-SuSE) und bin ebenfalls zufrieden. Aber auch ReiserFs ist nicht schlecht.

> Schöne Grüße an alle, die es geschafft haben, diesen Text ganz zu lesen
lesen ? ich habe den Text zitiert und die Stellen beantwortet !

> ich hoffe auf eine gute und sachliche Diskussion
Hoffen wir dass nicht ein paar Trolle die Diskussion ausarten lassen

> greets, jascha berberich
Thomas aka. Descartes
 
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mvo
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 10:08   Titel: Re: Kritik an Linux

Das subjektive Gefuehl, dass Linux sich "zaeher anfuehlt", hatte ich vor ca. zwei Jahren beim Umstieg von Win95/98 auch - und war erst etwas enttaeuscht. Aber vieles stellte sich wie von meinen Vorschreibern beschrieben als Konfigurationsfehler heraus (kein DMA, keine Swappartition angelegt usw.).
Aber wenn man erst einmal die Leistungsfaehigkeit "unter der Haube" kennenlernt, werden Startzeiten von Programmen eher nebensaechlich. Ich erinnere mich immer wieder gerne an mein Erschrecken, als der Brenner unerwarteterweise ploetzlich eine fertig gebrannte CD auswarf. Ich hatte ganz vergessen, dass dort gebrannt wurde und in der Zwischenzeit alle moeglichen Programme gestartet, gesurft, Software installiert usw.. Unter Win habe ich immer den Bildschirmschoner abgeschaltet, den Brennvorgang gestartet und nicht gewagt, die Tastatur bis Beendigung desselben anzusehen - Bufferunderrun und Polycarbonatmuell war sonst sicher.
 

Neuromancer
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 15:09   Titel: Re: Kritik an Linux

Hallo Jascha,

im Kern hast du völlig recht. Linux ist nicht so bequem und komfortabel wie Windows. Punkt. Kein "wenn" und "aber".

Für mich gibt es zwei einfache Gleichungen:
hoher Administratoraufwand = stabiles, schnelles System (Linux).
Kein Administrator-Aufwand = instabiles, problematisches System (Windows).

Wenn Linux richtig klasse arbeiten soll, muss man sich eben einarbeiten.

Windows muss eben alle Eventualitäten berücksichtigen, die für den Normal-User in Betracht kommen, das macht das System instabil. Also kein Problem der Programmierer, sondern der User. Damit sage ich gleichzeitig, dass diejenigen, die sich nicht einarbeiten wollen, weiter bei Windows bleiben sollen. Dafür ist das nämlich ein klasses System.

Ich habe schon bei mehreren Leuten dafür gesorgt, dass diese sich Linux nicht installiert haben, indem ich denen von meiner Einarbeitungszeit erzählt habe. Zwei meiner Kollegen haben sich trotz der Warnungen drangetraut (mit 24-Stunden-Support durch mich ) und sind jetzt sehr zufrieden.

Nochmal: die Einarbeitung kostet Zeit. Wenn man die opfert, hat man anschließend ein schnelles, stabiles System.Es muss sch aber auch nicht jeder intensiv einarbeiten. Ich arbeite im Netz mit drei (demnächst vier) Rechnern meiner Familie. Dort bin ich der Admin, der Rest arbeitet mit Linux, ohne tiefere Ahnung von dem System zu haben.
 

AndreasW
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 15:26   Titel: Re: Kritik an Linux

Das mit der Stabilität und Geschwindigkeit, mag zwar beim Serverbetrieb zutreffen, aber wenn man es als Desktop OS einsetzt, stellt man schnell fest, dass bei gleicher Hardware XWindows a)öfter abschmiert und b) bei weitem nicht so schnell läuft wie windows. Vor allem geht mir das ständige einfrieren von Programmen auf die Nerven. Ich mein muss denn der Ftp Client gleich abschmieren, wenn ich mich bei der URL verschrieben hab? Und warum gibt er mir nicht ne Fehlermeldung aus? Erst wenn ich es im terminal starte seh ich auf einmal paar Fehlermeldungen.

Gibts übrigens paar objektive Vergleiche zwischen Windows und Linux, die mal deutlich zeigen, welches OS das beste ist? Ich hör zwar immer Linux sei so stabil und schnell, nur selber merk ich das leider nicht.
 

Leander Hanwald
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BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 16:12   Titel: Re: Kritik an Linux

>im Kern hast du völlig recht. Linux ist nicht so bequem und komfortabel wie Windows. Punkt. Kein "wenn" und "aber".<

Absoluter Blödsinn. Natürlich gibt es es ein Wenn und aber. Das gibt es IMMER. Es gibt auf diesem ganzen Planeten wohl kein Thema, das absolut eindeutig ist!

>Für mich gibt es zwei einfache Gleichungen:<

Die beide falsch sind.
Windows 2000 kann auch sehr stabil und einfach sein, das gleibe gilt für meine SuSE 7.3 Systeme.

>Wenn Linux richtig klasse arbeiten soll, muss man sich eben einarbeiten.<

Das gilt für Windows genauso. Nur merken das viele nicht weil sie Windows schon von der ersten Minute an lernen.



>dass bei gleicher Hardware<

WELCHER Hardware????
Wie viele Rechner hast du, das du einen Objetkiven vergleich machen kannst?

>XWindows a)öfter abschmiert<

Windows hat kein XWIndows Wink
Ansonsten hast du in diesem Punkt recht. XWindows ist ein steiges Instabilitsergebniss. Überhaupt das EINZIGE das ich je erlebt habe.

>und b) bei weitem nicht so schnell läuft wie windows<

Toll wie du das "bei weitem" benutzt, als ob du genau wüsstest was du da redest Wink
Schade nur das PCs für allgemeine vergleiche zu komplex sind und deswegen jeder, der dies versucht, blödsinn redet Smile
 

ytimk



Anmeldungsdatum: 07.09.2001
Beiträge: 341

BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 16:15   Titel: Re: Kritik an Linux

Also zugegeben: Booten, Start von Gnome und der Start von Star-Office ist ziemlich langsam, aber sonst läuft's bei mir wirklich flüssig.

@AndreasW:
> [...], dass bei gleicher Hardware XWindows a)öfter abschmiert
???

> und b) bei weitem nicht so schnell läuft wie windows.
...denn hast du bestimmt auch KDE laufen
Es gibt Window-Manager, die _deutlich_ schneller sind, als alles, was du von Windows her kennst!

> Ich mein muss denn der Ftp Client gleich abschmieren, wenn ich mich bei der URL verschrieben hab?
Ist doch eher 'ne Sache des FTP-Clients, nicht des Betriebssystems.

> Und warum gibt er mir nicht ne Fehlermeldung aus? Erst wenn ich es im terminal starte seh ich auf einmal paar Fehlermeldungen.
Ööhm, kommt dir das bekannt vor:
'Explorer (reagiert nicht)'

> Gibts übrigens paar objektive Vergleiche zwischen Windows und Linux, die mal deutlich zeigen, welches OS das beste ist?
Isst du lieber Äpfel oder Birnen?
 
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AndreasW
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BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 16:26   Titel: Re: Kritik an Linux

...denn hast du bestimmt auch KDE laufen <http://www.pl-forum.de/UltraBoard/Images/Wilk.gif>
Es gibt Window-Manager, die _deutlich_ schneller sind, als alles, was du von Windows her kennst!

ja und Gnome, hatte auch scho mal andere drauf, nur die bieten einen Bedienkomfort, der gleich 0 ist.

Ööhm, kommt dir das bekannt vor:
'Explorer (reagiert nicht)'

Eigentlich nicht, seit dem ich Win2k drauf hab und jetzt XP is mir das noch nicht passiert. Zugegeben mir ist er auch schon paarmal abgestürtzt, aber wenn ich will krieg ich dann ne debug Meldung raus inklusive Speicherauszug.

Isst du lieber Äpfel oder Birnen?

Keins von beiden, ich mag lieber Bananen.
Les dir halt mal das posting meines Vorposters an, der macht ja genau das Smile, also muss er doch irgend eine Grundlage dafür haben, oder?
 

AndreasW
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BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 16:38   Titel: Re: Kritik an Linux

>WELCHER Hardware????
>Wie viele Rechner hast du, das du einen Objetkiven vergleich machen kannst?

Naja 5, bin ja auch nur Privatanwender und die Hardware ist bei allen sehr unterschiedlich. Natürlich reicht das nicht für einen objektiven Vergleich aus, nur denkst du wirklich, dass hier jemand überhaupt objektiv ist? Außerdem wann ist etwas objektiv und wann etwas subjektiv? Wenn ich jetzt Nachteile von Windows posten würde, dann wären das wieder subjektive und wenn du hier was postet, dann is das auch deine subjekive Meinung. Eine Objekive Meinung kann nur eine sein, die alle Menschen dieser Erde haben, aber ist das jemals der Fall?

> Windows hat kein XWIndows ;)

Hab ich das jemals behauptet? Was glaubst, warums so gut läuft?

>Toll wie du das "bei weitem" benutzt, als ob du genau wüsstest was du da redest Wink
>Schade nur das PCs für allgemeine vergleiche zu komplex sind und deswegen jeder, der dies versucht, blödsinn redet :)

Naja ab wann sollte ich denn bei weitem benutzen? Wohl nicht, wenn Netscape unter Linux fast 20sec braucht um zu starten und unter Windows nur 4s. Wennst willst zähl ich dir noch paar Programme auf, aber leider kann ich gar nicht allgemein reden, denn dann müssten alle Programme im selben Verhältnis langsamer starten als unter Windows und das geht halt scho mal nicht, weils viele Programme unter Linux nicht gibt, dies unter Win gibt und umgekehrt. Das einzige, was ich machen kann ist ein komperativer vergleich zwischen, im Aufgabenbereich gleichen, Programmen.
 

Leander Hanwald
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BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 17:25   Titel: Re: Kritik an Linux

@ AndreasW

[GNOME 0 Bedienkomfort]

Öhm, ja. Vor allem weil du immer wieder das IHMO vergisst. Ich finde GNOME angenehmer zu bedienen als Windows und KDE.

[Windows-Explorer]

234643643 Minuten restzeit beim Koieren wie Wink
Oder Dateien kopieren und dann bricht er mittendrine wegen einer nutzlosen fehlermeldung ab. "Weiter"? Gibts nicht. TOLL!

[Speicherauszug bei Fehlern]

Ah ja, und zum Glück kann auch meine Oma Windows Debuggen. Genial! Find ich ganz klasse nützlich...
Bei KDE und GNOME gibts in solchen fällen ein Fenster das den Entewicklern den die Fehler zugänglich macht. Dienen tollen Speicherauszug bekomme MS hingegegn nicht zu gesicht. Abgesehen davon das ich auch nie einer MS Software erlauben würde mit einem Microsoft Server kontakt aufzunehmen...

[Windows wegen fehledem XWindows Stabil]

Das ist unsinn. Dafür ist die GUI dort fester Teil des Kernels. Was für ein furchbarer Gedanke. Abgesehen davon sind die meisten Grafikkarten Treiber unter Windows auch unter aller sau.Wer noch eine ältere ATI Grafikkarte hat weis was ich meine.

[Netscape startzeit]

Ja und? Wer benutzt den noch den alten Netscape???? Galeon sollte deine Wahl sein. Der ist Fix und ein reiner Browser, so wie es sein sollte.

Sorry, aber so kann man nicht vergleichen.
Bei mir starten die meisten Programme sogar eher schneller. Was nicht zuletzt daher kommt weil ich bei Linux auch Optimieren kann (ich meine damit ausdrücklich nicht selbst kompilieren!), während ich das bei Windows nur auf umwegen kann.

Wie gesagt: Man kann nicht allgemein vergleichen. Auf allen meinem PCs ist es genau anders herum. Lass es einfach bleiben so zu vergleichen, du wirst hier keinen schritt weiter kommen. Meiner Erfahrung nach sitzt der fehler eh meist vor der Tastatur Wink
Wenn deine Linux Programme zu langsam starten: Suche den Fehler in deinen Einstellungen. Prinzipiell sollte dies nicht der Fall sein. Wenn das system bei dir so langsam ist stimmt was nicht.
 

ytimk



Anmeldungsdatum: 07.09.2001
Beiträge: 341

BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 18:33   Titel: Re: Kritik an Linux

@Jascha:
Sorry, völlig überlesen:
> der Onboard-Sound des Elitegroup K7S5A wird anscheinend nicht unterstützt - oder hat jemand andere Informationen?
Stimmt AFAIK, das Board hab' ich auch...

@AndreasW:
> Keins von beiden, ich mag lieber Bananen.
> Les dir halt mal das posting meines Vorposters an, der macht ja genau das Smile, also muss er doch irgend eine Grundlage dafür haben, oder?
Ich wollte dich nicht angreifen, sondern lediglich ausdrücken, dass es schwierig ist, beide OS' objektiv miteinander zu vergleichen.

> Eigentlich nicht, seit dem ich Win2k drauf hab und jetzt XP is mir das noch nicht passiert.
Gut, kann ich nicht mitreden, aber bei ME nerven solche Sachen tierisch

> hatte auch scho mal andere drauf, nur die bieten einen Bedienkomfort, der gleich 0 ist.
Naja, der Bedienkomfort von z.B. Windowmaker ist IMHO !=0
Ich bin auch der Meinung, dass: Bedienkomfort x Geschwindigkeit = const.
Den Kompromiß kann jeder für sich selbst eingehen, ich habe z.B. zwei GUIs auf meinem Rechner, die Unterschiedlicher nicht sein könnten: Gnome vs. evilwm, wobei der Bedienkomfort und die Anpassungsfähigkeit von Gnome besser ist, als alles, was ich sonst kenne, und evilwm wohl zu den schlankesten und schnellsten seiner Art gehört, aber der Komfort geht wirklich gegen 0.
Aber die Auswahl hast du bei Windows definitiv _nicht_! Die GUI sieht so aus, wie Microsoft es für richtig hält.

@LH:
> Öhm, ja. Vor allem weil du immer wieder das IHMO vergisst. Ich finde GNOME angenehmer zu bedienen als Windows und KDE.
Ich glaube, mit "gleich 0" hat er gemeint, was es ausser KDE und Gnome sonst noch gibt.
 
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AndreasW
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BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 21:19   Titel: Re: Kritik an Linux

>Öhm, ja. Vor allem weil du immer wieder das IHMO vergisst. Ich finde GNOME angenehmer zu bedienen als Windows und KDE.

Ich meinte eigentlich, dass ich KDE und Gnome benutzen und dass die anderen Fenstermanager einen Bedienkomfort gleich 0 haben.

>234643643 Minuten restzeit beim Koieren wie Wink
>Oder Dateien kopieren und dann bricht er mittendrine wegen einer nutzlosen fehlermeldung ab. "Weiter"? Gibts nicht. TOLL!

Bei der Restzeit kann ich nur auf ne Serverüberlastung schließen. Die Fehlermeldung kann ich schlecht beurteilen.

>Ah ja, und zum Glück kann auch meine Oma Windows Debuggen. Genial! Find ich ganz klasse nützlich...

Naja wie oft argumentieren denn Linux User damit, dass alles Open Source ist und somit dann jeder die Fehler selber ausmärzen kann. Aber vielleicht kann ja deine C Programmierung, meine kennt sich halt eher mit Assembler aus :)


>Bei KDE und GNOME gibts in solchen fällen ein Fenster das den Entewicklern den die Fehler zugänglich macht. Dienen tollen >Speicherauszug bekomme MS hingegegn nicht zu gesicht. Abgesehen davon das ich auch nie einer MS Software erlauben würde mit einem >Microsoft Server kontakt aufzunehmen...

Naja hab mir mal die debug Meldung von KDE angschaut und die lautet:no debug symbols gefunden. Smile
XP bietet auch das Feature den Speicherauszug zu schicken. Ob dus dann auch machst bleibt dir überlassen, musst ja net auf senden klicken


>Das ist unsinn. Dafür ist die GUI dort fester Teil des Kernels. Was für ein furchbarer Gedanke. Abgesehen davon sind die meisten >Grafikkarten Treiber unter Windows auch unter aller sau.Wer noch eine ältere ATI Grafikkarte hat weis was ich meine.

Naja kannst mir mal deinen furchtbaren Gedanken näher bringen, bin gespannt. Eben weil die GUI fester Bestandteil ist, ist diese ja so schnell. Ich persönlich finde die Grafiktreiber sehr gut, zumindest erreiche ich bei RTCW mehr fps als unter Linux (hab ne elsa erazor III pro). Aber darauf wollte ich nicht raus, du hast mit den Treibern angefangen.

>Ja und? Wer benutzt den noch den alten Netscape???? Galeon sollte deine Wahl sein. Der ist Fix und ein reiner Browser, so wie es sein >sollte.

Naja Galeon benutzt soweit ich weiß auch den netscape renderer genauso wie mozilla.

>Sorry, aber so kann man nicht vergleichen.
>Bei mir starten die meisten Programme sogar eher schneller. Was nicht zuletzt daher kommt weil ich bei Linux auch Optimieren kann (ich >meine damit ausdrücklich nicht selbst kompilieren!), während ich das bei Windows nur auf umwegen kann.

Naja dann zeig mir links, die mir zeigen, wie ichs optimieren kann; während ichs bei Windows gar nicht brauch

>Wie gesagt: Man kann nicht allgemein vergleichen. Auf allen meinem PCs ist es genau anders herum. Lass es einfach bleiben so zu >vergleichen, du wirst hier keinen schritt weiter kommen. Meiner Erfahrung nach sitzt der fehler eh meist vor der Tastatur ;)

Ich gebe ja zu, dass ich noch etwas schneller die shortkeys drücken könnte, auch könnte ich mit etwas mehr geschwindigkeit den cursor auf den Menüpunkt bewegen und dann mit doppelter Geschwindigkeit drücken, nur bringt mir das bei der Startverzögerung auch keinen großen Vorteil.
Aber weil du ja anscheinend der richtige vor der Tastatur bist, kannst mir ja sagen mit welchen Techniken du die Tastatur und die Maus bedienst. Hmm oder machst du gar nichts mehr mit der Maus und benutzt Telepathie? Wer weiß? Anscheinend klinkst du dich mit deinem Hirn direkt in den binärcode ein und managed so jeden Ablauf am Computer und so treten auch keine Fehler auf; aber wenn du so ein überlegener Mensch bist, warum brauchst du dann überhaupt noch einen Computer?

>Wenn deine Linux Programme zu langsam starten: Suche den Fehler in deinen Einstellungen. Prinzipiell sollte dies nicht der Fall sein. >Wenn das system bei dir so langsam ist stimmt was nicht.

Sehr interessant bin mal gespannt auf deine Tipps.
 

AndreasW
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BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 21:31   Titel: Re: Kritik an Linux

>Ich wollte dich nicht angreifen, sondern lediglich ausdrücken, dass es schwierig ist, beide OS' objektiv miteinander zu vergleichen.

Man kann es nicht und ich versuche es auch gar nicht erst; ich versuche nur meine Meinung, welche die Meinung eines frustrierten Linux Users ist, widerzuspiegeln

>Gut, kann ich nicht mitreden, aber bei ME nerven solche Sachen tierisch <http://www.pl-forum.de/UltraBoard/Images/Wilk.gif>

Ja alle Win9x sind schrott

>Naja, der Bedienkomfort von z.B. Windowmaker ist IMHO !=0

Vielleicht verstehen wir auch was anderes unter Bedienkomfort

>Aber die Auswahl hast du bei Windows definitiv _nicht_! Die GUI sieht so aus, wie Microsoft es für richtig hält.

ja das stimmt und ich mag auch einige Themes von Gnome mehr als die Luna Oberfläche von Windows. Die Appletts sind auch ne gute Entwicklung und auch sehr witzig. Ich hab auch an Gnome nichts auszusetzen, nur kann ich da meine Soundkarte nicht voll ausreizen. Wenn ich XMMS starte, dann hör ich keine anderen Sounds mehr, z.B. von LICQ und wenn ich das esound plugin aktiviere, dann kratzt der sound, sobalt ich die Lautstärke ändern kann. Beim artsd Soundserver hab ich damit keine Probleme, wobei der Soundsupport auch da nicht so toll is.

Ich bin nicht gegen Linux, nur sind viele Dinge einfach zu kompliziert und auch keine optimale Lösung.
 

heinrich



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BeitragVerfasst am: 09. Feb 2002 22:12   Titel: Re: Kritik an Linux

> [...] nur sind viele Dinge einfach zu kompliziert und auch keine optimale Lösung.

damit dass Linux noch nicht 100%ig perfekt ist kann ich z.Z. recht gut leben.

Vor allem unter dem Gesichtspunkt dass ich
* mit dem Kauf einer einzigen Distribution mein komplettes LAN (5 PCs) mit einem Betriebssystem ausstatten kann
* Zugriff auf den Quellcode habe (jetzt nicht nur den Kernel sondern auch die Applikationen)
_________________
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