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Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

 
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linkfinger
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Mai 2002 19:41   Titel: Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

Heute ist ein schöner Tag!

Mein System war in Ordnung. Warum nur, warum habe ich es geändert. Habe ich zu schnell zu viel vertraut? Habe ich wieder einmal darauf gebaut, dass Menschen lernfähig sind? Oder war ich einfach nur blöd? Vermutlich letzteres. Da hatte ich zwei hübsche kleine Partitionen. Suse 7.2 zum ordentlichen Arbeiten - prima. Und Suse 7.3 zum testen und ausprobierenund den ganzen scheiß machen, den Du Dir auf Deiner Arbeitspartition nicht traust. Und dann ... Suse 8.0. Ich hätte es besser wissen müssen. Es fing alles ganz harmlos an. Im Wahn legte ich die Partitionen zusammen. 5.0 GB! Endlich genug Platz. Dann Suse 8.0. Es lief glatt. Zu glatt. Ich hätte es ahnen müssen. In jedem schlechten Krimi passiert es genau dann, wenn es am friedlichsten ist. Genau: Keine MP3s, keine CDs brennen und kein Internet. Mal ehrlich was kann schlimmer sein. Die Verweise: "... schauen sie unter www. .... " haben meine Hände zu Schweißausbrüchen gebracht.

Dabei sah alles so gut aus. Und ich gebe es zu: Es könnte so schön sein. Und ich mag es immer noch. Aber das ist wirklich die Krönung!

Na gut, über die UNI schnell die MP3 Updates von KDE gesaugt und die Musik trällert wieder. Dann mal schnell die Brennergeschichte ... Nix schnell. Nicht im Guten und nicht im bösen. Die Emulation funktioniert, der -scanbus funktioniert alles ist gut oder? Zwar kann ich die CDs mounten und mir klicki bunti ansehen, aber sobald ich (allerdings mit einem frontend) versuche was sinnvolles mit den CDs zu machen, bekomme ich stets und immer die Meldung, dass eine leere CDRW eingelegt ist oder gar nichts (was in der Tat die einzig richtige Meldung ist, wenn nichts drin ist). Ok. Schieben wir es mal auf die lange Bank.

Zum nächsten: USB Modem. Super, lief schon unter 7.3 nur mit Kernelupdate. Aber man sollte doch meinen, daß 2.4.18 höher als 2.4.16 ist. Nun, macht nichts. Geht halt trotzdem nicht. Und der Suse Installationssupport: Schweigen im Walde seid einer ganzen Woche!

Jetzt habe ich 7.3 wieder draufgezogen und den Kernelpatch gemacht. Zumindest, bis sich Suse ausgemehrt hat.

Also mal ehrlich, wenn ich das einem 08/15 User verkaufen wollte, würde er mich achtkannt rausfeuern.

linkfinger
 

Stormbringer



Anmeldungsdatum: 11.01.2001
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BeitragVerfasst am: 04. Mai 2002 8:53   Titel: Re: Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

Warum hast Du dann nicht auf all jene hier gehört, die eine 7.4 erhofft haben?

Nein, aber im Ernst .... das Update versucht ja nur, Deine alten Einstellungen beizubehalten - eine Garantie gibt es leider nicht ...
Der 2.4.18 hat (leider) nun einmal edliche Probleme, u. a. mit USB. Hier streiken z. B. die Webcam & der Scanner unter ihm - bei einem Freund funzt Firewire nicht.
Wir beide nutzen halt wieder 2.4.16 - und SuSE 7.3
Um sicher zu gehen, solltest Du evtl. ein LFS System in Betracht ziehen! Sage da nur: LR-Linux

Mein ernstgemeintes Beileid!!!

Gruß
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linkfinger
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Mai 2002 23:16   Titel: Re: Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

Bin wieder zu Suse 7.3 zurückgekehrt. Hier klappt wenigstens das Internet. Wenn auch nocht nicht wieder das Brennen.

Linkfinger
 

Michael
Gast





BeitragVerfasst am: 06. Mai 2002 6:03   Titel: Re: Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

Ist SuSE wirklich so schlecht geworden wie die Erfahrungsberichte vermuten lassen? Oder liegt es daran, dass keiner mehr weiss, wie es unter der Haube funktioniert, wenn die bunten GUI-Tools mal versagen? Oder hat keiner mehr genug Geduld? Ich brauche immer ca. eine Woche nach einer frischen Installation (kein SuSE), bis alles zu meiner vollsten Zufriedenheit eingestellt ist. Aber das haelt dafuer dann auch min. 1 bis 1,5 Jahre...
 

bakunin



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BeitragVerfasst am: 06. Mai 2002 17:34   Titel: Re: Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

Hi!

Ich werde nie verstehen, warum Leute ihr System upgraden.

Cheers,
GNU/Wolfgang (Potato-Benutzer)
 
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Stormbringer



Anmeldungsdatum: 11.01.2001
Beiträge: 1570
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BeitragVerfasst am: 06. Mai 2002 18:26   Titel: Re: Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

Tja, Wolfgang, ... daß hat wohl etwas mit Eitelkeit zu tun ...
Warum sollte man ein voll funktionierendes, zufriedenstellendes System umstellen?
Dafür sind haltr Testsysteme vorhanden, an denen man sich nach Herzenslust austoben kann ...

Gruß
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Michael
Gast





BeitragVerfasst am: 06. Mai 2002 19:23   Titel: Re: Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

>Ich werde nie verstehen, warum Leute ihr System upgraden.
Ich kann mir das nur so erklaeren, dass sie mit ihrem bestehenden System unzufrieden sind und Besserung erhoffen...

Ich habe immer eine groessere Partition frei zum Experimentieren, und /home auf einer separaten Partition, um das von ueberall her mounten zu koennen. Wenn das Experimentiersystem nicht gefaellt - weg damit, naechstes installiert. Gelegentlich gefaellt mir das Testsystem dann so gut (bisher nur 2x passiert), dass ich ganz automatisch immer oefter damit arbeite - das ist dann der Zeitpunkt, wo das alte Arbeits-System in Gefahr geraet, dem neuen Testsystem Platz machen zu muessen .
 

Bob Gomorrha
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Mai 2002 12:21   Titel: Re: Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

Ich hab von Mandrake 7.2 über alle Versionen auf Mandrake 8.2 upgedatet - gottseidank immer ohne gröbere Probleme.

Fazit: KDE ist bunter und der LM 8.2er Kernel wirklich extrem schnell. Hab beim ersten Start gedacht: "Oh Gott, jetzt startet er ohne irgendeine Geräteunterstützung"

Also so gesehen, muss ich Wolfgang recht geben - am Nutzungsgrad hat sich nichts verändert. Da das Ganze für mich allerings noch immer eine Art Spielzeug ist, bin ich natürlich interessiert, ob es nicht doch in der nächsten Version schon Eier kochen kann, oder mein Bier kühlen.

So gesehen ist es reine Neugier, warum ich update.

Für die Fans der "grünen Kröte" ist es natürlich frustrierend, wenn sie sich um zig Euro die neue Distribution kaufen, in der Hoffnung Ihr System sei dann stabiler und leistungsfähiger, im Endeffekt aber mit einem Haufen Probleme dastehen. Das war auch der Grund, warum ich bei SuSE nie "warm" geworden bin, weil (damals 7.1) da wirklich merkwürdige Dinge aufgetreten sind und alle anderen Distributionen (Caldera, Redhat, Debian, TurboLinux) eigentlich reibungslos liefen. (natürlich immer am gleichen Rechner).

Ich denke, daß SuSE vor allem in Hinblick auf die deutsche Fangemeinde sich etwas mehr anstrengen sollte, denn die Probleme beim Update gibts ja nicht erst seit 8.0 sondern waren schon bei vorhergehenden Versionen vorhanden. Denn irgendwann werden auch die treuesten und tapferesten SuSEaner die Flinte ins Korn werfen.
 

linkfinger
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Mai 2002 14:02   Titel: Re: Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

tach och,

Ich liebe, das testen und rumprobieren. außerdem werde ich mit dingen konfrontiert, die mich weiterbringen, das system zu verstehen usw.

schließlich will ich ja mal aufhören mit den anfängerfragen usw. und was ist besser geeignet, als ein sprung ins kalte wasser. schließlich sind meine wichtigen daten ja sicher.

allerdings ist was dran, ein laufendes system nicht zu verändern. da ich aber meist genügend zeit zum basteln habe, frustiert mich im prinzip mehr die unfähigkeit der entwickler am suse beispiel. eine distri zu produzieren, die nicht funktioniert ist wirklich mutig.

aber schön bunt ist sie wirklich . Falls ich mal jemanden habe, den ein Umstieg interessiert werde ich ihm eh nicht die suse 8.0 empfehlen.

und was die eitelkeit angeht ... hüstel hüstel ... ich bin abgeschminkt. suse hatte die distri einfach so zugeschickt. nett von denen oder?

und voll funktioniert hat das system auch nicht. ich kann keine cds brennen. allerdings habe ich das gefühl, dass der brenner möglichweise im eimer ist. weiß nur noch nicht, wie ich das checke.

genug palabert.

cu
linkfinger
 

bephep
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Mai 2002 21:11   Titel: Re: Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

Hallo Wolfgang.
<Ich werde nie verstehen, warum Leute ihr System upgraden.>
Da kann ich eigentlich schreiben ich auch nicht. Auf einer Platte habe ich ein schönes Novell DOS 7 mit schönen DOS Programmen SUPER STABIL seit 15 Jahren keinen crash. Mit dem arbeite ich heute noch und schreibe alles wichtige, den Win kann man keine Daten anvertrauen ohne Disk Jockey mit Backup zu werden.
Warum doch upgraden.
Mit Man 8.1 habe ich endlich ein gutes System, Schrift gut dank xfree druckt gut dank Cups, andere können meinen Computer benutzen die sonst Win nehmen. Warum werde ich auf MD 8.2 und dann auf 9 updaten.
Meine Frau schert sich nicht um gnu/Linux Open Source Konsole die will den Computer einschalten und damit arbeiten. So ist das Leben .......
Damit nicht alles off topic ist ich habe eine 7.3 Evolution installiert. Bei Yast 8 ging nichts mehr der Comp stand. Zweiter Versuch mit Experte da gab es nur Meldungen über Abhängigkeiten und wollen Sie das wirklich. Ich wollte nicht, bin zum normalen Modus zurück und da konnte ich es installieren.
 

Leander Hanwald
Gast





BeitragVerfasst am: 10. Mai 2002 19:48   Titel: Re: Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

>Ist SuSE wirklich so schlecht geworden wie die Erfahrungsberichte vermuten lassen?<

Smile
Meine SuSE 8.0 Systeme laufen zufriedenstellend. Bis auf das Problem mit dem smpppd habe ich nichts finden können. Auch CD brennen war bei mir kein Problem (ist auch ein echter Brenner -> SCSI *g* )

>Oder liegt es daran, dass keiner mehr weiss, wie es unter der Haube funktioniert, wenn die bunten GUI-Tools mal versagen?<

?
Eigentlich ist SuSE nicht komplexer geworden. Aber natürlich ist es so das man, wenn mans ich immer auch GUIs verlässt, nicht mehr 100% weiss was dahinter geschieht. Aber sein wir doch fair: Ist es nicht das was manche von uns auch wollen? Ich bin froh keine X Config mehr von Hand schreiben zu müssen. Hat mir auch nie spaß gemacht. Auch Kompoliere ich schon lange keine Kernel mehr selber. Wozu auch? Dafür bezahle ich an SuSE Geld das ich das nicht mehr tun muss.

>Oder hat keiner mehr genug Geduld?<

mhh, wenn ich Wochenlang mich mit SAMBA beschäftige kann ich das zumindest für mich ablehnen Wink
Nach Jahren der Linux Nutzung kann wohl jeder von uns obiges ablehnen. Würden wir es sonst noch nutzen wenn wir die Gedult verloren hätten? :)

>Ich brauche immer ca. eine Woche nach einer frischen Installation (kein SuSE), bis alles zu meiner vollsten Zufriedenheit eingestellt ist. Aber das haelt dafuer dann auch min. 1 bis 1,5 Jahre...<

Also ein Generell funktionierendes System braucht bei mir unter SuSE 3 Stunden. Und das finde ich auch sinvoll. Dennoch hat meine SuSE Installation schon wieder 1 1/2 Jahre auch dem Buckel. Übrigens ein perfektes Beispiel das SuSE updates durchaus funktionieren (7.1 zu 7.2 zu 7.3 zu 8.0)

Seht das nicht so negativ. Windows machts auch nicht besser. Ich habe noch nie ein Windows System geupdatet. Ich habs mal versucht und sofort seingelassen. Windows installiert man halt auch besser neu. Ein Update von MacOSX ist übrigens auch nicht unbedingt ganz ohne. Updates können immer Probleme bereiten. Wenn ihr welche habt: Schreibt SuSE, und macht vor allen dingen klar das ihr das nicht hinnehmen werdet. Dann tut sich auch was Smile
 

Stormbringer



Anmeldungsdatum: 11.01.2001
Beiträge: 1570
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 10. Mai 2002 19:58   Titel: Re: Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

Hi Leander,

Recht haste schon im Großen und Ganzen .... aber der letze Satz bereitet mir echt Magenschmerzen!
Da habe ich wengen reprodunzierbarer Probleme mit dem 2.4.18 Kernel eine lange Email an SuSE geschickt ..... und bis dato noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten.
Warum soll ich dann annehmen, daß ein mehrwerter Dienst dem Kunden gegenüber anders auftritt?
Andere Programmierer sind wahrlich froh, wenn sie ein qualifiziertes Feedback erhalten ... habe eigentlich bis auf die Grünen nur positive Erfahrungen gemacht.

Gruß
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Michael
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BeitragVerfasst am: 10. Mai 2002 20:15   Titel: Re: Updates sind Scheiße (Suse 7.3 auf 8.0)

>Also ein Generell funktionierendes System braucht bei mir unter SuSE 3 Stunden.
Ja, ja. Einen Bashprompt habe ich auch auf fast jedem System nach 30 min. Ich spreche von mir fremden Distributionen/Betriebssystemen, und einer voll funktionsfaehigen, produktiven Arbeitsumgebung mit allen von mir bevorzugten Programmen. Du kannst ja z.B. mal FreeBSD oder Gentoo installieren und uns dann mitteilen, wie lange Du dann so gebraucht hast...
 

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