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windows vs. linux "privat"

 
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andi II
Gast





BeitragVerfasst am: 24. Sep 2002 15:08   Titel: windows vs. linux "privat"

Hi,
ich bin kein Computer-Freak sondern nur begeisteter Linux-Nutzer. Aus diesem Grund versuch(t)e ich natürlich audh mein
privates Umfeld hierfür zu begeistern (Verwandschaft, Freunde, etc. (Altersgruppe von 17 bis 55 Jahren)).
Was machen die mit der Kiste ? ...v.a. Internet surfen, Textverarbeitung. Scheint also alles zu passen.
Die sind auch nur 08/15-Nutzer und kaufen sich daher ihren PC von der Stange.
Es waren also insegamt 15 Leute, denen ich bei einem Besuch Linux vorführen wollte (mittels Live-CD). ... und dann evtl. eine
richtige Installation.
So, und nun das Problem: Alle (wirklich ALLE) hatten ein WinModem mit dem sie ins Internet gehen.
Letztendlich ist es daran gescheitert. Klar, es gibt linmodem.org, etc. aber ich bin wie gesaft selbst Mausschubser
und habe nicht die Fähigkeit da einen passenden Treiber zu finden, den zu installieren und zu konfigureieren.
Und wenn ich das könnte wirkt das auf die "Testpersonen" nicht gerade ermutigend.
Schuld sind natürlich die Hardwarehersteller dieser Winmodems und nicht die Distributoren,
aber wenn z.B. SuSE in der Supportdatenbank WinModem-Nutzer schon fast als Exoten darstellt, entspricht das
einfach nicht dem Marktanteil den diese Geräte im privaten Bereich haben.
Zwar ist meine persönliche Erfahrung natürlich keine ausreichende statistische Masse, aber ein Problem muss dass
sein, da alle neuen Rechner so ein Ding eingebaut haben und gerade die Einsteigerdistris die Käufer solcher Geräte als
Zielgruppe haben.
Ach ja: Angeblich gehen nur noch ca. 40% aller Privatleute per Modem ins Netz, kann ich selbst allerdings nicht nahcvollziehen.
Einer der Leute hat sich übrigens ein externes Modem gekauft (USB); leider auch ein Win-kack-teil, dann hat er es aber umgetauscht.
Bei der Gelegenheit auch einen neuen Drucker gekauft (HP 3420), irgendein Billig-GDI-Win-Teil, das auch nicht läuft.
Das war auch meine Schuld, weil ich irgendwann, irgendwo gelesen hatte, dass HP künftig alle seine (neuen) Drucker unter Linux
unterstützen will, und ihm zu einem HP-Drucker geraten habe.... Kann sich jemand an diese Nachricht erinner ? Wenn ja, schreib ich denen einen bösen Brief.
Fazit: Wenn von einer Gerätekateogrie 95% aller Geräte unterstützt werden, aber ausgerechnet die übreigen 5% den grössten Marktanteil
haben, hilft das der Zukunft von Linux im privaten Bereich nicht viel.
MfG
Andi
 

Seeont
Gast





BeitragVerfasst am: 24. Sep 2002 17:53   Titel: Wieder einmal mehr kommen mir die Tränen!

Eigentlich sollte man gar nicht antworten! Die Struktur Deines Textes weisst darauf hin, dass Du hier irgendwie fakest. Aber das weisst Du ja selber am besten!

Also ok, wenn Du ein begeisterter Linux-Nutzer meinst zu sein, dann glaube ich kaum, dass Du Deine Zeit verschwendest und rumläufst um andere zu missionieren. Es hat schlicht keinen Wert, so etwas zu versuchen.

Geschätze 2/3 aller Windowsinstallationen sind Raubkopien, davon geht Microsoft selber aus. Das bestätigt auch mein Eindruck den ich im Laufe der Jahre bei Freunden und Bekannten aufgenommen habe. Da befinden sich bis zu 2500.- Euro auf den Festplatten. Schade das Daten nicht schimmlen können, denn die meisten nutzen den Quark nicht einmal richtig!

Linux zu nutzen ist vor allen Dingen auch eine vielleicht politische Philosphie. Es kostet nichts! Wer einsteigt und es einfach haben will, kauft sich halt ne Distribution, kostet bis zu knapp 80 Euro. Wir wir alle wissen, ist da dann soviel Software drauf, dass man das zu Lebzeiten nicht mehr ausnutzen kann!
Es ist also eine Frage der persönlichen Einstellung, ob ich mir von dem Branchenheld ein Preisgefüge diktieren lasse, was mit Realität nichts mehr zu tun hat, oder ob ich es ignoriere und mich in den Dunstkreis staatlicher Repression bringe! Oder eben das freie Linux zu nutzen...

Warum Du ausgerechnet in einer Horde von Nutzern steckst, die ein Winmodem haben, kann ich Dir nicht beantworten. Vielleicht ist das bei Aldi-PC's so. Ich kenne nur einen, und da habe ich das Ding rausgeworfen und ihm mein US Robotics geschenkt, weil WinModem schon unter Win nur Ärger macht.

Die allermeiste sogenannte Hardware mit prosperitärem Protokoll, auch die meisten der sogenannten GDI-Drucker, laufen auch unter Linux. Aber auch Hardware ist eine Philosphie. Mein letzter Farbdrucker kämpft im Keller mit den Spinnen! Es war ein HP670C, Gott hab ihn gnädig. Was soll ich denn eigentlich mit nem Farbdrucker?! Für meine beruflichen Angelegenheiten nutze ich nun einmal einen ziemlich grossen Plotter. Die private Grafikbearbeitung, so zum Spass... naja, wenn ich wirklich davon etwas auf das Papier bringen will, dann fahr ich in meinen Kopieshop, die haben einen Drucker, der macht das X-mal besser und die Kosten sind gegen das private Farbdruckergeraffel wesentlich geringer.
Und Schreibkram spuckt hier ein HP1100C aus!

Weisst Du! Es ist ganz einfach, für meine persönliche Position muss gar nicht so eine grosse Masse von Leuten auf Linux umsteigen. Das würde den Kommerz auf diese angenehme Plattform portieren und noch mehr Leute wie Dich und andere hier her locken.
Letzteres kann man sicherlich ignorieren, die Kommerzialisierung sicherlich nicht! Das Problem hierbei ist nämlich, dass Firmen wie SuSE im Laufe der Jahre ihre Distributionen so Dau-sicher, aber auch inkonsistent und entstandarisiert gestalten, dass man seine liebe Mühe hat hinterherzukommen.
Der Dau merkt das gar nicht, er trägt seine Live-CD spazieren und ärgert sich ab und an über Win-Modem's.
Und nebenher bauen die sich ein Geschäft mit der kostenpflichtigen Dau-Hotline aus. Nein danke!

5% der verkauften und gehandelten Geräte können keinen führenden Marktanteil haben. Schmeiss mal die Computerbild weg und kauf Dir eine vernünftige Tageszeitung mit Wirtschaftsteil!
Was ich aber auch ohne diese weis: die meisten der PC's von der Stange werden eben NICHT mit diesem affigen WinModem ausgestattet!

Ahoi.
 

andi II
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Sep 2002 8:36   Titel: Re: windows vs. linux

hi "ahoi",
danke für deinen Text, ein Fake war bestenfallst die Nutzerzahl; vielleicht waren es auch nur 10 Leute.
Ich weeiss nicht, ab wann so ein Softmoden ein Winmodem ist, aber für mich ist es das, wenn es von einer
Distri (bei mir SuSE 7.3 und Mandrake 8.2) nicht erkannt wird.
Ich versuche auch nicht zu missionieren, sondern ermuntere die Leute nur es einfach mal auszuprobieren.
(Ist natürlich die Frage, was ihr unter "missionieren" versteht)
Das mit den WinModems stimmt !!! (Alle Daten). Das mit dem Drucker (HP 3420) auch !!! Ich hatte selbst einen
GDI-Drucker (den HP 820cxi), der super läuft. aber der HP 3420 wie gesagt nicht.
Das die PCs von der Stange (Saturn, Mediamarkt, Aldi, Lidl) nicht mir Winmodems ausgestattet werden klingt toll,
ich habe aber wie gesagt andere Erfahrungen.
Ach ja: Bei der heutigen Prozessorleistung finde ich eine Modem-Emulation gar nicht schlecht, und zwar aus rein
ökologischen Gründen: Es werden weniger Bauteile gebraucht, die später auch nicht entsorgt werden müssen.
Schade halt nur, dass man die nicht (als Anfänger) zum Laufen bringt.
Und nochzmals zu Marktanteilen: Habe ein Mainboard mit i810-Chipsatz. Das läuft auch erst seit Xfree 4.1.0 vernünftig.
Davor konnte es nur max. 1 MB shared memory ansprechen. Und auch jetzt habe ich noch bei gleichen Auflösungen
im Vergleich zu Windows geringere Farbtiefen. Und sag nicht, dass das Ding wenig Marktanteil hat.
Mfg
andi
 

cc
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Sep 2002 10:06   Titel: Re: windows vs. linux

@seenot
Seenot, dein Text ist, gelinde gesagt, zum Kotzen. Wie kann man nur so eingebildet und superschlau daher reden. Da jubeln so Leute wie du ewig, dass Linux DAS supergeile Überbetriebssystem ist und wenn´s dann jemand ausprobiert und Fragen hat, die auch nur leicht nach Kritik klingen, wird über die dummen Windows-Nutzer gemeckert, die lieber bei ihrem "Klickibunti-System" bleiben sollen (ich vermute du verwendest ausschließlich den Emacs und die Konsole, oder?).

>Die Struktur Deines Textes weisst darauf hin, dass Du hier irgendwie fakest<
Hut ab ! Ich hab´ hier noch ein paar Texte, vielleicht könntest du sie mir auch mal eben analysieren. Tatsache ist, dass mein PC auch nur mit WinModem ausgestattet war und ich mir - nach Blick in die Suse-Datenbank - ein zusätzliches USB-Teil gekauft habe (das, nebenbei bemerkt, unter Windows nicht zum Laufen zu bewegen ist). Woher du deine Weisheit und umfassende Marktübersicht nimmst, bleibt mir schleierhaft.

Richtig ist, dass es keinen Sinn macht, die Leute missionieren zu wollen. Aber natürlich spricht nix dagegen, mal eben Knoppix oder so vorzuführen. Dass es dann doof ist, wenn so grundlegende Sachen wie Internet und Drucker nicht funktionieren ist doch klar (die meisten Drucker sollten trotzdem funktionieren, es ist nur manchmal etwas schwierig, den richtigen Treiber auszuwählen).
 

Bephep
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Sep 2002 20:21   Titel: Re: windows vs. linux

@ Seenot
Weisst Du! Es ist ganz einfach, für meine persönliche Position muss gar nicht so eine grosse Masse von Leuten auf Linux umsteigen. Das würde den Kommerz auf diese angenehme Plattform portieren und noch mehr Leute wie Dich und andere hier her locken.
Das finde ich elitäres Denken. Hauptsache ich verwende es. Ausserdem ist ein Einheits System wie Einheitspartei. Wie das ausgeht sehen wir hier in Deutschland.
Ob es Dir passt ober nicht Linux ist so gut wie M$ Systeme also werden auch immer mehr User Linux benutzen .Nur bei der Menge der Software und bei der Hardware gibt es noch Probleme. Bei der Hardware liegr es aber an der Soft und GDI Fraktion die bei der Herstellung Geld sparen wollen.
>Seenot, dein Text ist, gelinde gesagt, zum Kotzen. Wie kann man nur so eingebildet und superschlau daher reden. Da jubeln so Leute wie du ewig, dass Linux DAS supergeile Überbetriebssystem ist und wenn´s dann jemand ausprobiert und Fragen hat, die auch nur leicht nach Kritik klingen, wird über die dummen Windows-Nutzer gemeckert, die lieber bei ihrem "Klickibunti-System" bleiben sollen (ich vermute du verwendest ausschließlich den Emacs und die Konsole, oder?).<
Das ist kurz und treffend.
 

ytimk



Anmeldungsdatum: 07.09.2001
Beiträge: 341

BeitragVerfasst am: 26. Sep 2002 19:59   Titel: Re: windows vs. linux

> Es ist ganz einfach, für meine persönliche Position muss gar nicht so eine grosse Masse von Leuten auf Linux umsteigen.

*g* Ich glaube, das will Seenot mit seinen Postings auch bezwecken.

> (ich vermute du verwendest ausschließlich den Emacs und die Konsole, oder?).

Ja, und lynx, um auf Sexseiten zu surfen. =) *SCNR*

Zur Hardware muß ich sagen, ich habe mir einen Haufen neuer Hardware gekauft, bevor ich auf Linux umgestiegen bin, deshalb hatte ich einen Haufen neues Zeugs rumstehen, das ich unter Linux nicht nutzen konnte und musste WinME nebenher laufen lassen. Naja, der Drucker (Lexmark Z12) hat kurz nach ablauf der Garantiezeit seinen Geist aufgegen. Hauptauswahlkriterium für den nächsten Drucker ist die Unterstützung von Linux. Ich denke, es wird ein alter Laserprinter von Lexmark oder Brother.

Ich finde, die Treiberunterstützung unter Linux ist gar nicht so schlecht: Unter WinXP lief z.B. mein Scanner nicht mehr. Das Winmodem (Die meisten Notebooks haben eins, oder irre ich mich?) arbeitet unter Linux astrein, unter XP geht gar nix...
 
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Kind mit Tastatur
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Sep 2002 22:41   Titel: Re: windows vs. linux

Man sollten Neueinsteigern in Linux immer Hilfe bieten, aber von einer unrepräsentativen Anzahl von fünf, vielleicht zehn Leuten darauf zu schließen, dass die SuSE GmbH Lügner und Ausbeuter sind, ist auch nicht in Ordnung. Ich bin der Meinung, dass Fragen stellen immer okay und erwünscht ist, aber nicht in dieser leider übertrieben abwertenden Form, Linux gegenüber.
Dennoch möchte ich einen Lösungsansatz präsentieren: Meldet euch doch bei der Telekom für einen T-DSL-Highspeed-Internetanschluß an, denn der läuft garantiert unter Linux, und zwar mit Highspeed Wink.
 

jo
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Sep 2002 8:42   Titel: Re: windows vs. linux

Ja, Dsl !
Bloss aufpassen, dass die Linux-Neugier vor dem DSL-Wunsch kommt.
Sonst kauft man aus versehen das Teledat 300 USB, das unter Linux nicht läuft.
Aber das passiert sicher nicht....
Welcher Durchschnittsbürger denkt bei DSL schon an die Deutsche Telekom;
das Teledat 300 USB wird daher sicher immer einen sehr geringen Marktanteil haben...
 

invisible
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Okt 2002 14:43   Titel: Re: windows vs. linux

außer in den orten, in denen es wegen zwei kilometern kein dsl gibt *grummel*
 

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