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Support von redhat u. suse
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ROLUX
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Dez 2002 18:09   Titel: Support von redhat u. suse

Tach zusammen!

Da wird kräftig mit 90-Tage-Support geworben, aber wenn man mal 'ne Frage hat, wird man entweder am Telephon durch bezahlte Lügner abgewimmelt (redhat) oder die von den Betrügern bei SuSe auf der Packung angegebenen Telephonnummern zeitigen ein "Kein Anschluß unter dieser Nummer". Dabei hätten sowohl SuSE 8.0 als auch Red Hat 8.0 einen Support bitter nötig, denn kaum etwas funktioniert richtig. Ich komme mir abgezockt und betrogen vor.

rolux
 

Leander Hanwald
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Dez 2002 22:25   Titel: Re: Support von redhat u. suse

Nun ja, das ist sicher keine feine art, wenn es den stimmt. Ich habe das nie versucht, den ich bin mit SuSE so gut zurecht gekommen, das ich nie deren Hilfe brauchte.
Mehr als Installationssupport bekommst du ja eh nicht, und da gibt es IMHO nicht die meisten Probleme bei, eher danach.Nur da wird dir eh keiner der 90 Tage Supports weiterhelfen
 

Michael
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Dez 2002 0:19   Titel: Re: Support von redhat u. suse

Ich kann da nur ueber meine Erfahrungen mit SuSE 6.2 berichten, meiner ersten Linux-Distri. Ich habe gerade noch mal die alte Mail-Korrespondenz durchgesehen und nach meinem heutigen Wissenstand bewertet:

Es wurden nur die Fragen befriedigend beantwortet, die in Zusammenhang mit echten Bugs der Distribution standen. Fuer alles andere bekam ich die Standardantwort, dass dies nicht im Rahmen des Installationssupportes behandelt werden koenne. Toll.

Seitdem vertraue ich mehr auf nicht so kommerziell ausgerichtete Distributionen, Google und diverse Linuxforen .
 

Stormbringer



Anmeldungsdatum: 11.01.2001
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BeitragVerfasst am: 14. Dez 2002 7:28   Titel: Re: Support von redhat u. suse

Hi,

naja, in Bezug auf SuSE habe ich da so meine eigenen schlechten Erfahrungen bei Problemchen mit der 8.1 gehabt ....
Aber im Großen und Ganzen: was wird denn erwartet?
Bei Anbietern anderer Betriebssysteme ist noch nicht einmal ein Telefonsupport vorhanden, und bei sehr vielen Applikationen wird nur nach dem Unterschreiben eines Level-X Supportvertrags geholfen.
Ich gehe einmal davon aus, daß auch die großen Distributoren im Vorfeld einer Bewerbung solcher Möglichkeiten den Linuxmarkt/die Linuxszene beobachten, und sich daher ihr Bild machen. Dann kommen wirtschaftliche Aspekte hinzu, und man einigt sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner . Und durch diesen Rost der Selektion fallen nun einmal etwa 80% der Fragen, bei Umsteigern/Einsteigern auch schon einmal über 90% - denn wie häufig wird von Umsteigern um Hilfe zu Problemen gebeten, die a) im Handbuch genau erklärt werden, b) im Handbuch ein Verweis bspw. auf die SDB oder CDB steht, etc. Das so etwas dann kostenplichtig ist, finde ich schon ganz ok.
Da aber ein Distribution zu einem hohen Anteil aus "hausfremder" Software besteht, kann ein Anbieter auch gar nicht "für lau" den Support für sämtliche Pakete anbieten, geschweige denn für sämtliche Hardwarekombinationen.

Wird allerdings die Unwahrheit gesagt, oder aber Probleme bewußt verschwiegen, dann finde ich, sollte man (im Einzelfall) durchaus den Distributor wechseln !!! .... und evtl. enttäuscht wieder zurückkehren ...

Gruß
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rattengift
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Dez 2002 14:17   Titel: Re: Support von redhat u. suse

@Michael
> Fuer alles andere bekam ich die Standardantwort, dass dies nicht im Rahmen des Installationssupportes behandelt werden koenne. Toll.

hm, so ähnlich ist es mir auch mal ergangen (ich glaub das war anno suse7.0). aber ich habe dann kapiert (und auch akzeptiert!), dass installationssupport eben wirklich nur installationssupport bedeutet.
vielleicht kann ja sonst jemand von dem faschistoiden proletenpack hier (wie der erst-poster die pro-linux-leser nennt) weiterhelfen.
 

ratte
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Dez 2002 16:19   Titel: Re: Support von redhat u. suse

der teuer, teuer bezahlte produktsupport von win* sieht auch nicht besser aus:

Standardantwort: "Starten Sie neu." oder auch "Installieren Sie neu."

ratte
 

Leander Hanwald
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Dez 2002 19:49   Titel: Re: Support von redhat u. suse

Ach ja, nochmal zu Rolux:

"Ich komme mir abgezockt und betrogen vor."

Nun, das musst du relativ sehen. Der Telefonsupport ist zwar zweifellos ein Kaufargument, aber sicher keines das du im Preis mitbezahlst.

Der Preis der Packungen besteht primär aus den Produktionskosten für den Inhalt und den Herstellungskosten des Materials. 7 CDs und eine DVD wollen auch gebrannt werden, das Risiko darauf sitzen zu bleiben inbegriffen. Dann die Verpackungen und die Handbücher. Das alles will auch dann noch versand werden.
Vom Preis wollen auch die Server bezahlt werden von denen du die ganzen Daten runterladen kannst. Linux Distributionen sponsoren Hardware einiger Mirror. Dann wollen noch hunderte Menschen von dem Geld leben können. Das ist schon einiges.
Insgesamt sind die Boxen sicher hart an der Grenze kalkuliert, schlieslich sind die Distries keine riesen Gewinnbringer Sad
 

ROLUX
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Dez 2002 12:28   Titel: Re: Support von redhat u. suse

Hallo Leander,
Du hast völlig Recht, weiterführender Support kann nicht umsonst sein, da bin ich einer Meinung mit Dir. Aber man hat doch leider nur zwei Möglichkeiten: Man kann sich auf das Handbuch verlassen, das oftmals nicht der Realität entspricht, oder man muß sehr viel Geld bezahlen. Ich denke, daß es für viele Einsteiger sehr hilfreich wäre, wenn es "Kochrezepte" z.B. für die wichtigsten Dienste gäbe: Wie richtet man einen Samba-/NFS-Server ein, wie richte ich die Clients ein, wie richte ich eine sinnvolle (!) Firewall ein; und das alles auf der Konsole.
Die Einrichtung eines Mailservers mittels Webmin wäre sicherlich auch vielen eine Hilfe.
Ich habe mir mit viel Mühe - hat sich gelohnt - und viel Hilfe aus Foren eine Firewall für mein SOHO-Netzwerk gebaut. Die läuft zwar (noch) unter RedHat 8.0, soll aber durch eine unter SuSE 7.2 ersetzt werden. Warum? Weil die SuSE 7.2 noch die Möglichkeit bietet, eine Minimalversion ohne GUI zu installieren. Dann lädt man iptables, pppoed, mc und joe nach ... et voilà.
Mein File-/ Printserver arbeitet auch mit RedHat 8.0; die Daten liegen auf 'nem Mirror Set. Der Zugriff sowohl von meiner Linux-WkSt als auch von den beiden NT-Wkst klappt tadellos )
Wie gesagt, das ist alles "Karo einfach" von einem Anfänger gestrickt, aber es funktioniert. NT muss ich leider benutzen, da ich weder meine Telephonanlage noch meinen Scanner (CanoScan D 660U) mit Linux betreiben kann; NT4 für die Telephonanlage und w2k für den Scanner. Mit der Linux-WkSt will ich meine ollen Schellack-Schätzchen (Swing der 30er u. 40er) digitalisieren. Zur Zeit bastel ich noch an dem "Einspielstrang".

Machs gut und bis die Tage,
rolux
 

ratte
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Dez 2002 16:00   Titel: Re: Support von redhat u. suse

major problem ist, dass anfaenger erwarten, ohne sich auszukennen, alles zum laufen zu kriegen.

dazu gibt es online doku, mailinlisten, newsgroups und foren.

dazu gibt es herstellersupport, zeitschriften, buecher und schulungen.

das eine kostet was, das andere nicht, alles kostet unterschiedlich viel, alles ist in qualitaet und leistungsumfang unterschiedlich und keines ist allen bekannt und keines kann alles.

am ende kostet aber alles etwas, naemlich zeit. bis man die quelle gefunden hat, die einem gibt, was man erwartet und dann zahlt man auch gerne dafuer, wenn das noetig ist.

und auch danach kostet es immer noch eins, was einsteiger nicht haben: zeit und geduld, lernfaehigkeit und ausdauer.

ob ein herstellersupport nun schlecht ist, liegt vielleicht auch daran, was man von ihm erwarten kann bzw. ob er haelt, was er verspricht.

ratte
 

Kind mit Tastatur
Gast





BeitragVerfasst am: 21. Dez 2002 17:39   Titel: Re: Support von redhat u. suse

Ich stimme ratte zu. Mit ein wenig Geduld und einem bisschen lesen kann ein Großteil der Probleme gelöst werden.
 

Michael
Gast





BeitragVerfasst am: 21. Dez 2002 18:30   Titel: Re: Support von redhat u. suse

>major problem ist, dass anfaenger erwarten, ohne sich auszukennen, alles zum laufen zu kriegen.

Vielleicht, weil die Werbung der Distributionen solche Erwartungen erst weckt?

Wenn erst marktschreierisch mit "der einfachsten und schnellsten Linux-Installation aller Zeiten" unbedarfte Neukunden gewonnen werden, die dann bei Problemen von der Hotline abgewimmelt werden, kann man die Enttaeuschung verstehen.

Oder z.B. dieses Zitat von der SuSE-Homepage (wobei "Idealfall" hier zweckmaessigerweise nicht naeher erlaeutert wird):


Im Idealfall installieren auch Linux Einsteiger die neue SuSE Linux 8.1 innerhalb kürzester Zeit auf Ihrem PC. Je nach gewähltem Umfang, ob mit oder ohne Office Paket, erhalten Sie nach ca. 30 Minuten ein fertig konfiguriertes Linux System. Wenn Sie sich die Zeit nehmen und die informativen Erläuterungen zu jedem Schritt der Installation auf dem Bildschirm lesen werden Sie selten länger als eine Stunde benötigen. Erfahrene User werden deutlich weniger als 30 Minuten benötigen um ihr System zu konfigurieren, inklusive anlegen von Benutzern, bevorzugte Bildschirmauflösung, Internetzugang und eMail aber auch Drucker, Sound und CD-Brenner.

 

Stormbringer



Anmeldungsdatum: 11.01.2001
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BeitragVerfasst am: 21. Dez 2002 22:15   Titel: Re: Support von redhat u. suse

Aber solche statements sind doch nun einmal normal, weitverbreitet, wie auch immer ....
Das Problem, imho, ist, daß 90% aller Computernutzer kein englisch können, und knapp 85% nicht lesen wollen.
Von jenen restlichen 15% haben etwa 12% massivste Probleme, ihr Problem in Worte zu fassen, und diese dann auch schriftlich niederzulegen.

BTW: welcher sonstige SW Anbieter hat einen solchen Supportumfang?

Ich kann mich noch recht amüsiert an Fragen eines Linuxneulings erinnern, welcher sich ein Asus A7V8X gekauft hatte (ist noch gar nicht lange her). RH, Mandrake & SuSE waren Müll, da diese Distris ja weder Chipsatz, noch die Broadcomkarte erkannten. Naja, wer soviel Distris zu Hause rumliegen hat, könnte im Zweifelsfall auch einmal den schriftlichen Hinweisen anderer Personen glauben, daß dies primär an den verwendeten Kernels liegt. Einen neuen zu kompilieren war ihm zu langwierig (aber drei Distris installieren ... aber das ist ein anderes Thema).
Ergo: er will nun weiterhin MS nutzen. Ok, soll er tun - nur stimmt seine Argumentation halt einfach nicht.

Ich bleibe dabei: Linux ist schön, man kann viel damit machen, aber man sollte Grundkenntnisse im Computerbereich haben (Hardware & Software), man sollte lesen und schreiben können, man sollte rudimentäre englischkenntnisse haben und man sollte bei schriftlichen Problemschilderungen versuchen, den selbst verfaßten Text zu verstehen.
Und dies alles schließt eins aus: Linux als Statusobjekt zu nutzen - denn damit fällt man dann etwas auf die Schnauze.

Übrigens Support & Werbekampagnen: schon einmal AutoRoute Express auf einem MS Advanced Server installiert? Viel Spaß bei der Performance!!!

Gruß
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Michael S.
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BeitragVerfasst am: 29. Dez 2002 21:04   Titel: Re: Support von redhat u. suse

Moin "ROLUX",

> 90-Tage-Support geworben

Red Hat Linux 8.0 Professional umfaßt 60 Tage Telefon-basierte Installations- und Konfigurationshilfe, sowie 60 Tage Web-basierte Installationshilfe.

> wird man entweder am Telephon durch bezahlte Lügner abgewimmelt (redhat)

So sollte es eigentlich nicht ablaufen. Darf ich fragen, was *genau* bei Dir vorgefallen ist und worum es ging?

Du kannst mir dazu auch gerne eine private Mail schicken <rh0210ms@arcor.de> und ich würde begründete Vorwürfe an entsprechende Stellen bei Red Hat weiterleiten, die sowas unbedingt erfahren wollen.

Gruß,
Michael
 

ROLUX
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Jan 2003 19:59   Titel: Re: Support von redhat u. suse

Hallo Michael,
ein frohes Neues Jahr vorab!
Red Hat ist für mich kein Thema mehr, die haben bei mir versch...en bis in die Steinzeit. Wird durch SuSE 7.2 ersetzt.
Trotzdem vielen Dank für Deine Hilfsbereitschaft. Bei RH ist das ganze von Anfang an auf Betrug ausgelegt. Am Telephon hatte ich nur "Marketingspezialisten", die mir ins Ohr plärrten, ich solle ins Internet gehen. Mein Hinweis, dass das eben nicht funktioniere, wurde mit dem Hinweis beantwortet, Support gäbe es im Internet .... das ist eine bodenlose Frechheit. Als ich dann mit NT (nicht hauen) im Web war, war von einem Support bei RH nichts zu sehen. War alles gelogen.

Gruß vom Niederrhein,
Rolf
 

Michael S.
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Jan 2003 1:03   Titel: Re: Support von redhat u. suse

Moin Rolf!

Hattest Du Red Hat Linux 8.0 Personal oder Professional gekauft? Ersteres umfaßt nur 30 Tage Web-basierten Installationssupport.

> Als ich dann mit NT (nicht hauen) im Web war,
> war von einem Support bei RH nichts zu sehen.

Wie ist das zu verstehen?

http://www.redhat.com/apps/support/
http://www.redhat.de/support/

Gruß,
Michael
 

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