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Fedora neuerdings mit leicht zerstörerischen Anwandlungen?
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Obiwan



Anmeldungsdatum: 21.05.2004
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 22. Mai 2004 10:28   Titel: Fedora neuerdings mit leicht zerstörerischen Anwandlungen?

Hab' mir vor einiger Zeit auf meine Test-Partition (dritte auffer ersten Festplatte von zweien) die Fedora-test3 installt. Nicht nur, das die Fedoras seid dem keine Möglichkeit mehr bieten, eine Bootdiskette zu erstellen (die Install war also für mich nicht nutzbar) - nein, was für mich viel schlimmer war, sie hatte irgendwie mein W2k zerstört. Zunächst dachte ich an einen, dadurch eingeschleusten Fehler im MBR, aber selbst fixmbr und fixboot über die Wiederherstellungskonsole ließen es nicht wieder starten. Egal was ich auch anstellte, es gab nach der Grub-Auswahl "Windows" nur folgende Fehlermeldung:

root (hd0,0)
Filesystem type unknown, partition type 0x7
chainloader +1

Erst eine völlige Neupartitionierung der ersten Festplatte und kompletter Windows-Neuinstallation mit anschließender Grub-Erneuerung ließ mein komplettes System wieder werkeln. Kommt davon, wenn man auch noch unausgegorene Pinguine testen will, dachte ich - selbst schuld.

Inzwischen ist die Fedora 2 aber freigegeben, also erstmal wieder downgeloaded und installt. Und siehe da: Die Bootdisk lässt sich immer noch nicht bauen (wär' ja noch zu verschmerzen, ist aber inzwischen dank dieses Forums geregelt), aber Windows ist auch wieder platt (mit den identischen Symptomen) .... Mad
Nur meine SuSE 9.0 bekomme ich immer wieder ans Laufen, brauche aber (leider) auch immer noch dringend Windoof (CAD etc.).

Kann mit meiner Fehlerbeschreibung jemand etwas anfangen und kennt da vielleicht noch andere Wiederbelebungsmaßnahmen für Windows? Irgendwie stinkt mich der Gedanke an, die erste FP schon wieder komplett neu aufzubauen.
 
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root_tux_linux



Anmeldungsdatum: 07.12.2003
Beiträge: 537
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 22. Mai 2004 10:44   Titel:

Das liegt nicht an Fedora sondern an dir.

Nur weil Grub nicht die Win Partition findet ist Windows nicht tot!
Hast du je die grub.conf angeschaut ob überhaupt der Eintrag stimmt?
Wenn Grub/Lilo zu schwer ist nimm Loadlin oder nen Windows-Bootmanager z.B. PQ Bootmagic, Rambo, XFDISK-Bootmanager, BootStar etc..


z.B.

title=Windows XP
rootnoverify (hd0,5)
chainloader +1


Zuletzt bearbeitet von root_tux_linux am 22. Mai 2004 10:51, insgesamt 2-mal bearbeitet
 
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Hein
Gast





BeitragVerfasst am: 22. Mai 2004 10:47   Titel:

Hi
Dein Eintrag ist falsch in der grub.conf.
Grub-so sieht es aus
MfG
 

Obiwan



Anmeldungsdatum: 21.05.2004
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 22. Mai 2004 13:25   Titel:

Zitat:
Das liegt nicht an Fedora sondern an dir.


.... so deutlich brauchst'e mir das ja nu' auch nich klarzumachen (das Prob tauchte bisher aber eben nur bei test3 und Core 2 auf) .... Wink

Ich glaub' aber nicht (mehr), dass es an Grub liegt, damit käme ich (vermutlich) schon zurecht.
*btw* - müssten Eure Angaben nicht statt in die "grub.conf" in die "menu.lst"? Die grub.conf verweist doch nur dorthin (zumindest ist's/war's bei mir immer so) .... Rolling Eyes

Das Problem ist, dass Windows bereits nach "fixmbr" und/oder "fixboot" jeden Bootversuch mit der Meldung "Error loading Operation-System" o.ä. quittiert. Es müsste ja zumindest an diesem Punkt booten ..... Crying or Very sad
 
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root_tux_linux



Anmeldungsdatum: 07.12.2003
Beiträge: 537
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 22. Mai 2004 14:50   Titel:

Ne muss in die Grub.conf...

Was den die genaue Fehlermeldung von Win wenn du fdisk /mbr oder fixboot/fixmbr macht und dann versuchst zu booten?

Was für ein Win überhaupt?
 
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Obiwan



Anmeldungsdatum: 21.05.2004
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 22. Mai 2004 18:20   Titel:

Sodele, hab die Orgie grad' nochmal durchlaufen lassen (ich sterbe jedesmal tausend Tode, ob Grub sich wieder funktionstüchtig installt - sonst könnte ich nur noch Knoppix fahren).
Die genaue Meldung lautet: "Error loading operating sytem".

Und es handelt sich um Windows 2000.

Hab auch mal über "Map" (in der Wiederherstellungskonsole) die Partitionstabelle abgefragt - da scheint alles in Ordnung.
 
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root_tux_linux



Anmeldungsdatum: 07.12.2003
Beiträge: 537
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 22. Mai 2004 19:04   Titel:

Oh da hast du was gemacht...

Die Fehlermeldung gibt es für 2000 nicht mal in der MS Support -Datenbank, aber unter XP schon. Da ist es angeblich was mit dem BIOS und Windows Startsektor beschädigt...

Entweder hast du dir echt die Partition zerfetzt oder echt am Windows Startsektor?

Wenn wichtige Daten auf der Partition waren empfehl ich dir testdisk oder Easy Recovery Professional Wink

Vielleicht reich auch chkdsk /p /r oder /f, fixmbr, fixboot, in der Wiederherstellungskonsole damit alles wieder lauft?

http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;de;326676
 
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jochen
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.01.2000
Beiträge: 699
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BeitragVerfasst am: 22. Mai 2004 21:47   Titel:

Ich fürchte, dass das doch auf grubs Kappe geht: http://bugzilla.redhat.com/bugzilla/show_bug.cgi?id=115980
Hab leider keine Abhilfe.

Jochen
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Obiwan



Anmeldungsdatum: 21.05.2004
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 22. Mai 2004 22:14   Titel:

Danke für Eure Mühe und Infos.

Mit meiner BIOS-Version stehe ich lt. dieser Microsoft-Page natürlich voll im Regen. Demnach dürfte mein System mit 2x 40Gig-FP schon seit geraumer Zeit eigentlich gar nicht laufen. Mein Award-BIOS kann nämlich nur 33,8Gig/je Platte verwalten ....

Merkwürdsch nur, das es bis vor 3 oder 4 Wochen einwandfrei lief (abgesehen von den gängigen Windoof-Allüren), eben bis zu dem Zeitpunkt, als ich die Fedora-test3 auf meine Testpartition packte. Vorher waren dort schon RedHat 9, Fedora 1, Mandrake 9.2 und 10, selbst die aktuelle Debian habe ich damit schon versucht zu installen (bekomme es aber zum Verrecken nicht mit deutschprachiger KDE) und nicht zu vergessen, sogar Knoppix 3.3 als HD-Install. Und alles lief sauber, bis eben Fedora-test3 ....

Die testdisk von der Knoppix 3.4 hatte ich übrigens auch schon ergebnislos drüber laufen lassen.

Da aber, Dank der noch relativ frischen Windoof-Install kaum wichtige Daten druff sind (CAD sichere ich permanent und ansonsten nutzte ich Win so gut wie goar nich mehr), werdsch mich tatsächlich noch mal mit ner Neuinstallation versuchen (die SuSE liegt relativ sicher auf der zweiten Platte) ..... *püh*
 
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root_tux_linux



Anmeldungsdatum: 07.12.2003
Beiträge: 537
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 23. Mai 2004 7:43   Titel:

Ist wohl das beste Sad

Zu Debian hast du den kde-i18_de runtergeladen?
Ohne das gibt es kein Deutsches KDE und Sprachunterstüzung werden bei Debian nur runtergeladen wenn mans apt-get auch sagt...

Falls Apt-Get das Paket nicht kennt einfach bei kde.org ziehen... entpacken und in die entsprechenden Verzeichnisse kopieren... mach ich auch immer so unter Slackware ^^

PS. Ich hab seit 2 Wochen probleme mit Win 2000 ständig initalisierungsfehler blablabla sogar wenn ichs komplett neu draufhau und auch wenn ich ne Low Level gemacht hab *MS halt*
 
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Obiwan



Anmeldungsdatum: 21.05.2004
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 23. Mai 2004 11:23   Titel:

Der Vollständigkeit halber:

Inzwischen hab' ich begonnen, die erste FP wieder völlig neu aufzubauen. Windows startet wieder ("nur" noch etwa 2 Tage zusätzliche Installationen und Einstellungen *püh*). Allerdings erst, nachdem ich auch die Testpartition mit FC2 himmelte, also tatsächlich sämtliche Partitionen gelöscht, Rechner ganz ausgeschaltet und neu aufgebaut. Erst danach startete Win wieder (natürlich brav hinter SuSE).

Nachdem ich Jochens Link (mit meinem beschränkten Englisch) durchgesehen hatte steht für mich der Übeltäter fest: DiskDruid.
Grub konnte es eigentlich nicht sein, da es bei mir ja gar nicht installt wurde (Bootdikette - oder siehe auch Topic "bootdiskette erstellen, aber wie?").
Es gab da auch eine merkwürdige (und natürlich wieder englische) Dialog-Box während der neueren FC-Installs im DiskDruid, sinngemäß etwa:
"Achtung! Es wurde möglicher Weise ein Fehler in der Partitionstabelle gefunden, den ein anderes Tool verursachte. Es ist (trotzdem) sicher, fotzufahren!"

Wer also diese Dialog-Box auf einem Rechner mit bestehendem Win (und drauf angewiesen ist) sieht, sollte schleunigst die Install abbrechen, die CDs verschenken!!!

*btw* Nicht das jetzt der Eindruck entsteht, mir wäre das Redmonder BS irgendwie ans Herz gewachsen - ich würd' den Gates-Krempel lieber heut' als morgen auf'en Mond schießen. Es gibt halt nur Software, die kann nicht ohne, und damit meine ich keine Spiele (aus dem Alter bin ich raus *g*).




Und noch @ root_tux_linux zu Debian: Die "Königsdisziplin" einer funktionierenden Debian-Install hatte ich ziemlich zu Anfang meiner "Linux-Karriere" versucht (halte mir den Pinguin erst seit etwa 'nem halben Jahr *g*). Da kam ich mit Apt so gut wie goar nich klar (mittlerweile fummele ich immerhin per apt4rpm unter SuSE herum *g*) und die englische Menüführung während der Install gab mir den Rest. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich der Install-Routine "de" angeben musste, trotzdem war die KDE bei jedem Versuch englisch.
Musste mir übrigens die CDs ziehen, da ich hier nur einen Einzelplatz-Rechner besitzte, FTP-Install scheidet da meines Wissens aus .... Wink
 
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root_tux_linux



Anmeldungsdatum: 07.12.2003
Beiträge: 537
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 23. Mai 2004 11:53   Titel:

Also Debian finde ich easy... ich mag es zwar nicht aber hab schon Woody, Sarge und SID drauf Smile
KDE ging bei mir auch auf Deutsch war kein Problem...
Wobei Debian als Königsdisziplin zu bezeichnen, naja wenn schon dann ist LFS, Gentoo oder Slackware die Königsdisziplin.
Auch wenn mich jetzt einige steinigen... Ich hör immer von Debian-User, Debian dies, Debian dass... bei Debian lernt man so viel blablabla. Dabei gibts bei Debian mehr konsolenbasierende Konfigurationstools wie bei Suse unter X... Als ich Samba mit Apt-Get gezogen hat, wurder der per Konfigtool während der Installation eingerichtet also, naja ...

Für Desktopbereich find ich Mandrake am besten... wenn man was stabiles und sicherers haben will bei dem man was lernt dann Slackware, LFS oder Gentoo ^^

So ich das Smile
 
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jochen
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.01.2000
Beiträge: 699
Wohnort: Jülich

BeitragVerfasst am: 24. Mai 2004 8:39   Titel:

Noch ein Tipp. Es gibt wohl eine Möglichkeit, eine zerfrässte Partitonstabelle wieder zu reparieren: http://www.redhat.com/archives/fedora-test-list/2004-May/msg02143.html
Die deutsche Kurzfassung, natürlich ohne Gewähr und auf eigenes Risiko: Knoppix booten und mittels sfdisk die Partitionstabelle neu schreiben:
Code:
sfdisk -d /dev/hda | sfdisk --no-reread -H240 /dev/hda
Das ist mittels Cut'n'Paste aus dem verlinkten Artikel übernommen und nicht persönlich ausprobiert! Das erste sfdisk liest die Partitionstabelle aus und schickt sie in den zweiten, der sie wieder zurückschreibt, aber mit der Massgabe, von 240 Heads auszugehen (scheinbar typisches BIOS-Diskmapping).

Jochen
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Obiwan



Anmeldungsdatum: 21.05.2004
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 24. Mai 2004 18:17   Titel:

THX Jochen, gut zu wissen (auch, wenn's jetzt erstmal wieder zu spät ist *g*). Very Happy

Hab' nur in dem Link gelesen, das es je nach BIOS auch 255 (Heads) sein können. Wenn die Partitionstabelle bei mir noch mal mukt, werd' ich's mal probieren. Schlimmer werden kann's ja dann nich ...... Rolling Eyes
 
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Bephep



Anmeldungsdatum: 13.04.2004
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 24. Mai 2004 21:44   Titel: Bephep

Bei mir hat SuSE 9.1 auch meine Win 98 Installation zerschossen,das habe ich wenigstens geglaubt.Die Festplatte war nicht mehr zu starten und auch mein Hausmittel Novell-DOS liess sich nicht mehr installieren.Aber mit Knoppix hätte ich die Daten von Win retten können.
Mein Problem lag an einen älteren Partion Magic.Zufällig sah ich die PC Direkt und habe mit der CD Ranish Partionsmanger gestartet,schon lief wieder alles. Partion Magic fragte mich dann aber ob ein kleiner Fehler behoben werden sollte ,natürlich, dann war wieder alles weg. Und mit Ranish wieder da.
Vielleicht arbeitest Du auch mit PM und der kennt grub oder ext3 nicht.
 
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