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Linux als OSX File-/Profilserver

 
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Caipi
Gast





BeitragVerfasst am: 21. Jun 2004 21:46   Titel: Linux als OSX File-/Profilserver

Hi zusammen,

während ich dem spiel Schweiz:Frankreich lausche versuche ich herauszufinden ob es möglich ist Linux als OSX Profil-/Fileserver laufen zu lassen.

Folgendes Ziel:

Ich habe 5+ User, die egal an welchem Mac sie sitzen auf Ihr eigenes Profil zugreifen können sollen, dieses Profil sollte verschiedene personalisierte Einstellungen und verschiedene Shares zur Verfügung stellen. Im Prinzip wie ein Primary Domain Controller unter Windows. Natürlich soll auch die Autentifizierung über den Server laufen.

Da ich große Datenmengen brauche (2TB+) und die Kombination OSXServer + OSXRaid doch sehr teuer ist bin ich jetzt bei einer x86 + Linux Lösung gelandet. Meine Hardware-Liste steht so weit, jetzt fehlt im Prinzip nur noch der Lösungsansatz für die Umsetzung.

Bei der Suche im Netz bin ich jetzt auf Verschiedenes gestossen hab aber leider nirgends eine Definitive Aussage gefunden was ich nun brauche.

Um den Windows-Rechnern das oben genannte zu ermöglichen nehme ich Samba her, kann das auch OSX bedienen? Dann habe ich noch LDAP aufgeschnappt, kann aber bisher noch nicht überschauen ob das meine Aufgabe lösen würde. Vielleicht ist ja jemand unter euch der ein ähnliches Konzept schon einmal umgesetzt hat. Wie gesagt ich brauche kein HowTo sondern nur nen Lösungsanstz mit welchen/m Dienst/en so was möglich wäre.


Grüße

Caipi
 

heinrich



Anmeldungsdatum: 22.09.1999
Beiträge: 219
Wohnort: N49.137 E8.544

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2004 7:56   Titel:

Benutzerprofile:
Apple OpenDirectory2 (also LDAP) oder Microsoft ActiveDirectory Wink
siehe auch http://www.apple.com/server/macosx/open_directory.html

Fileserver:
NFS oder Samba

Wobei drauf zu achten ist, dass Sonderzeichen im Loginnamen oder im Dateinamen (MacOSX kann ja Unicode) auf dem Linux Server korrekt umgesetzt werden. Ansonsten bekommst du evt. Probleme bei Dateien wie z.B. "???????? ?? ???" (**)
siehe auch http://www.apple.com/server/macosx/file_and_print.html

(**) Ja toll, das Forum ist auch nicht Unicode tauglich

zu Xserve + XserveRAID:
Da besteht aber dann schon noch ein "klitzekleiner" Unterschied zu deiner Linux Lösung.
Die beiden Xserve sind im 19" Rack Format (falls wichtig) und bieten Platz für 14 Datenfestplatten. Das wäre bei Verwendung von 250GB Platten und eine Gesamtspeicherkapazität von 3TB (14 Platten im RAID-5 davon 1 als HotSpare). Das mitgelieferte MacOSX Server würde dir einige Konfigurationsarbeit (LDAP, Samba, ...) abnehmen, da bereits auf die Belange von MacOSX (z.B. Unicode Support) vorbereitet/-konfiguriert.
Wenn du darauf verzichten kannst, dann fährst du natürlich mit einer Linux Selbstbaulösung preiswerter. Entsprechendes Linux KnowHow zur Einrichtung und Administration der notwendigen Softwarekomponenten vorrausgesetzt.

http://www.apple.com/xserve/ Single CPU => ab 3500 EUR *) ... Dual CPU ab 4500 EUR *)
http://www.apple.com/xserve/raid/ 1TB => 6000 EUR ... 3.5TB = 11000 EUR

*) Aufpreis für 1x FibreChannel Karte bereits einberechnet

Für privat (zu Hause oder für eine WG) ist die Kauf-Lösung natürlich overkill und viel zu teuer.

Ist das ganze für eine Firma gedacht?
Wenn ja, dann kann es sich schon rechnen, 10000 EUR auszugeben statt die ganze benötigte Hard- und Software selbst zusammenzustellen und zu konfigurieren.
Ich wüsste, dass es sich bei uns hier in der Firma lohnen würde, die Gerätschaft zu kaufen und somit Arbeitszeit (Einrichtung, Administration, ...) zu sparen und das ganze zeitlich möglichst schnell produktiv bereitstellen zu können.
_________________
It just works.
 
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Caipi
Gast





BeitragVerfasst am: 22. Jun 2004 8:29   Titel:

Hi,

ich hab ein System zusammengestellt was erst mal rund 3000 Euro mit 1 TB kostet, aber bis auf (von 250 GB Platten ausgehend) 2,75 TB ausbaufähig ist. Das ganze im 19" Gehäuse. Mit 2,75 TB würde es auf rund 4500 Euro kommen (SerialATA-Raid 5) was nur ein bißchen mehr als ein drittel der Apple-Lösung ist. Ich hätte aber, aus den Gründen die DU angesprochen hast auch lieber einen OSX-Server + OSX-Raid, weil ich aktuell nicht mal garantieren kann das ich die Lösung mit LDAP und Samba zum laufen bekomme.

Vielen Dank für die Antwort, jetzt weiss ich wenigstens das es prinzipiell mal möglich ist.

Gruesse
 

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