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Wie geht man in Linux mit mobilen Speichermedien um?
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derbockwurstdiplomat



Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 12. Aug 2004 18:15   Titel: Wie geht man in Linux mit mobilen Speichermedien um?

Hallo,

Ich bin zwar kein absoluter Linux-Newbie mehr, aber bei meinem SUSE 9.1 habe ich seit jeher Probleme mit mobilen Speichermedien. Neulich habe ich bei eBay einen USB-Speicherstift gekauft, der in Windows auch tadellos funzt. Linux erkennt zwar eine neue Festplatte, aber es kann deren Inhalt nicht öffnen.
In einem anderen Fall habe ich bei einem Freund mal eine Compactflash card über einen Adapter in den PCMCIA-Slot meines Laps gesteckt, dann wollte Linux, dass ich die neue Festplatte formatiere. Jetzt habe ich also eigentlich zwei Fragen : "Wie kriege ich meinen Stick zum Laufen?" und "kann ich bei dem Formatieren irgendwas falsch machen?" (bzw: "wie muss ich´s machen?").
Vielen Dank für eure Hilfe,

der Bockwurstdiplomat
 
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hulk
Gast





BeitragVerfasst am: 12. Aug 2004 21:29   Titel:

ich bin mir nicht ganz sicher. soweit ich weiß kannst du fat oder ext2 als dateisystem benutzen. ich würde fat empfehlen damit du auch mit windows darauf zugreifen kannst. unter suse ist soweit ich das weiß fat als modul mit im kernel drin.
formatieren würde ich sie mal unter windows dann siehst du ja auch was für ein dateisystem da drauf gemacht wird. nach dem formatieren mal in linux schauen ob es klappt.
 

Steff
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Aug 2004 7:10   Titel:

der Speicherstick wird als neue Festplatte erkannt, d.h. sie/er muss auch gemountet werden, um darauf zugreifen zu können.
Lege dir als erstes einen sogenannten mount-point an, indem du die unter /media ein neues Verzeichnis anlegst z.B. /media/usbstick

anschließend trägst du als root in die /etc/fstab folgendes ein:

/dev/sdb1 /media/usbstick auto noauto,user 0 0

Es kann jetzt sein, dass bei dir der Stick nicht als sdb1, sondern als irgendwas anderes erkannt wird. Das bekommst du aber raus, indem du dir z.B. mit usbview (muss natürlich installiert sein...) deine USB-Medien anzeigen lässt.

anschließend das Ding manuell mounten...Spaß haben

Steff
 

derbockwurstdiplomat



Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 13. Aug 2004 10:02   Titel:

Hallo Steff,

vielen Dank für deine Tipps, ich habe das jetzt ausprobiert, aber irgendwas funktioniert noch nicht ganz richtig. Den Ordner /media/usbstick habe ich nicht angelegt, weil das der Stick schon selber getan hat (/media/usb-storage-483C010103F2:0:0:0pl) - ich habe dann in die etc/fstab das Verzeichnis zu /dev/sdb1 entsprechend eingetragen. Aber das funktioniert nicht. Ich glaube, er erkennt den Stick nicht als hdb1, aber nachsehen konnte ich nicht, weil usbview irgendwie den falschen Ordner durchsucht (das schreit immer, ich sollte das Verzeichnis ändern oder den Kernel neu kompilieren...). Kann man das noch woanders nachschaun`(als in usbview)?
Die Festplatte erkennt er immer im Ordner /drives, aber wie gesagt: Öffnen kann ich sie nicht. Fällt dir da noch was zu ein? Rolling Eyes Ich wäre dir sehr dankbar!

derbockwurstdiplomat
 
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Steff
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Aug 2004 12:22   Titel:

/media/usb-storage..... als root löschen, braucht kein Mensch
desweiteren als root das neue Verzeichnis anlegen:
/media/usbstick

so weit, so gut

anschließend muss in die /etc/fstab das neue Verzeichnis eingetragen werden,
Ich kann dir jetzt noch nicht sagen, wie du herausbekommst, welche Bezeichnung dein stick hat, aber ich schaue mal nach und melde mich dann

Gruß
Steff
 

tom servo



Anmeldungsdatum: 01.06.2004
Beiträge: 225

BeitragVerfasst am: 13. Aug 2004 12:24   Titel:

also,
unter SuSE 9.1 gibts es eine automount-Funktion,
vorausgesetzt, du hast diese nicht deaktiviert,
darum brauchst du dieses Verzeichnis (wie du schon bemerkt hast) nicht anlegen,
der stick müsste auch irgendwas mit sda1,sda2, ... oder sdb1,sdb2, ... sein,
nicht hda1 oder hdb1 ...
(wobei das nur ein Tippfehler von dir zu sein scheint)
wenn er unter "drives:/" erscheint muesstest du auch darauf zu greifen können, (zumindest wird der stick erkannt)
außer er kann mit dem Dateisystem nicht umgehen, (oder so ...)
schau doch mal unter Windows nach, was für ein Dateisystem drauf ist,

P.S.: hast du den Kernel selbst kompiliert??
 
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tom servo



Anmeldungsdatum: 01.06.2004
Beiträge: 225

BeitragVerfasst am: 13. Aug 2004 12:28   Titel:

oh,
da war Steff wohl schneller,

um herauszukriegen, als was der stick erkannt wird:

stick einstöpseln,
kurz warten und dann dmesg in der Konsole ...
irgendwas mit sda ...
 
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Steff
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Aug 2004 12:32   Titel:

kein Problem, hauptsache wir wuppen die Sache... Very Happy Very Happy Very Happy
Steff
 

derbockwurstdiplomat



Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 13. Aug 2004 15:38   Titel:

Hallo ihr beiden,

inzwischen weiß ich selber nicht mehr... Ich habe mir auch gedacht, dass ich, wenn er schon ein Laufwerk findet, auch drauf zugreifen kann - aber vielen Dank für die Tipps bisher (dmesg ist ein toller Befehl, den kannte ich noch garnicht). Windows meint, es sei ein FAT-Dateisystem, aber eigentlich sollte Linux damit doch inzwischen keine Probleme mehr haben, oder?
Was mir gerade einfällt, was das Problem sein könnte, ist, dass das ein USB-Stick ist, der irgendwie komisch formatiert wurde (der hat nämlich einen Passwortschutz - ich hab ihn ausgestellt, aber das Programm dafür ist auf einer extra-Partition (1,14 MB) auf dem Stick untergebracht... Man kann dann außen über einen Schalter zwischen den Partitionen hin- und her stellen - auf den Befehl dmesg nannte Linux mir auch zwei Partitionen: sda1 (126MB) und sdb (1,14MB). Ich glaube zwar eigentlich nicht, dass das damit etwas zu tun hat, aber das fiel mir eben vorhin noch ein.
Also: Linux erkennt nach wie vor eine "nicht eigebundene Festplatte" und zeigt die im Verzeichnis drives:/Festplatte auch an (es gibt dann noch drives:/Windows und drives:/cdrecorder). Wenn ich draufklicke komme ich in´s Verzeichnis "/media/usb-storage-483C010103F2:0:0:0pl", wo aber dann gleich eine Fehlermeldung erscheint, dass ich diesen Ordner nicht öffnen kann...

Vielleicht habt ihr noch ´ne Idee dazu? Ich bin euch total dankbar !!!

der bockwurstdiplomat

P.S.: Nee, ich habe den Kernel nicht selber kompiliert. So gut kenne ich mich dann doch nicht aus. Aber ich hätte schon Lust, das irgendwann mal zu lernen Wink
 
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tom servo



Anmeldungsdatum: 01.06.2004
Beiträge: 225

BeitragVerfasst am: 14. Aug 2004 11:24   Titel:

jo,
das mit dem Passwortschutz ist es wohl,

linux kann wohl mit der zweiten Partition nichts anfangen oder besser gesagt, es kann nicht drauf zugreifen,
durchsuch doch mal das Forum,
irgendwo habe ich das glaube ich auch in diesem Forum gelesen ...

ich denke mal,
du musst den stick neuformatieren,
mit nur einer Partition,
den Passwortschutz müsstest du wohl ,wenn Betriebssystemübergreifend gewünscht, mit PGP machen ....

ACHTUNG : GANZ WICHITG !
SICHER VORHER DIE DATEN!!
und wie gesagt, durchsuch das Forum oder google mal, von wegen usb stick mit Passwortschutz unter Linux usw ...
 
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derbockwurstdiplomat



Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 14. Aug 2004 12:47   Titel:

Ich danke euch sehr, ihr habt mir trotz allem sehr geholfen. Ich werde einfach weitersuchen, irgendwie muss das Ding doch in Gang zu kriegen sein...
Viele Grüße

der bockwurstdiplomat
 
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Steff
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Aug 2004 17:34   Titel:

also, das Ding einmal komplett neu formatieren.
Mein Usb-Stick zgl. MP3-Player bringt diese Funktion selber mit.
Anschließend wie oben beschrieben:
/media/usbstick anlegen
folgendes in die /etc/fstab eintragen:

/dev/sda1 /media/usbstick auto noauto,user 0 0


müßte eigentlich jetzt funzen

Steff
 

DH
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Aug 2004 20:39   Titel: Usbstick

Hallo, bei mir sieht die Sache folgendermaßen aus:

Mein Stick wird als sde erkannt. Als root mounte ich sde4 mit Angabe des FS.

Also: mount -t vfat /dev/sde4 usbstick

Dies klappt, wichtig ist die Angabe des Filesystems.

Viel Glück - Dieter
 

derbockwurstdiplomat



Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 16. Aug 2004 11:20   Titel:

Hallo,

der Witz an der Sache ist glaube ich der, dass SUSE 9.1 den Stick automatisch als sda1 bootet und dann einen neuen Ordner "/media/usb-storage-483C010103F2:0:0:0pl" anlegt, auf den dann "drives:/Festplatte" die Verknüpfung ist. Nur: Der Ordner lässt sich nicht öffnen. Wenn ich jetzt in die /etc/fstab ein Laufwerk /dev/sda1 eintrage, gibt es zwei (den Stick, der ist automatisch gemountet und das angelegte Laufwerk, was aber nicht gemountet wird). Ich kann den Stick zwar dann unmounten, aber wenn ich dann (das angelegte) sda1 mounten will, sagt er mir, das sei kein blockorientiertes Gerät (?!). Die Frage ist, glaube ich, wirklich, entwerder :"Wie kann ich die automount-Funktion vom 9.1 ausstellen?" oder "Warum kann ich diesen Ordner einfach nicht öffnen?".

Habt ihr da noch Ideen?

Peter
 
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DH
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Aug 2004 11:46   Titel:

Hallo,

bei meinem SuSE 8.2 ist das genauso. Schau dir mal mit fdisk /dev/sda die Partitionierung des Sticks an. sda1 wird irgend eine Phantasiegröße im TeraByte Bereich sein. Eine der Partitions, bei sde4 zeigt 128MB an. Und die mounte ich nun mit Angabe der FS-Typs.
In die fstab trage ich nichts ein.

Probier#s mal.

Viele Grüße - Dieter
 

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