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MySQL start schlägt fehl - mysqld läuft aber trotzdem

 
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Libby



Anmeldungsdatum: 25.10.2004
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 13. Nov 2004 21:08   Titel: MySQL start schlägt fehl - mysqld läuft aber trotzdem

Hallo allerseits!

Ich habe vor kurzem MySQL installiert (SuSE 9.0). Hat einwandfrei funktioniert - bis ich ein Paßwort für den root-User vergeben habe. Wenn ich jetzt MySQL starte, passiert folgendes:

Code:
linux:/etc/init.d # ./mysql start
Starting service MySQL
                                                                                         failed

Der Server scheint aber trotzdem zu laufen:
Code:
linux:/etc/init.d # ./mysql status
Checking for service MySQL:                                                              running

... denn ich kann ganz normal auf die Datenbank zugreifen:
Code:
linux:/etc/init.d # mysql --password
Enter password:
Welcome to the MySQL monitor.  Commands end with ; or \g.
Your MySQL connection id is 7 to server version: 4.0.15

Type 'help;' or '\h' for help. Type '\c' to clear the buffer.

mysql> SHOW DATABASES;
+----------+
| Database |
+----------+
| mysql    |
| test     |
+----------+
2 rows in set (0.00 sec)

mysql>

Da müßte doch eigentlich ein Fehler in /etc/init.d/mysql sein, oder? Weil der Server wird ja einwandfrei gestartet, aber das Startskript denkt, der Start sei fehlgesachlagen ... kann das evtl. mit einer ping-Routine oder sowas zusammenhängen, für die der User evtl. sein Paßwort eingeben müßte?
 
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klopskuchen
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 26.06.2004
Beiträge: 1444

BeitragVerfasst am: 13. Nov 2004 22:59   Titel:

Es wäre möglich das der Server bereits beim Durchlaufen der Startskripte gestartet
wurde und das Skript nun anstatt einer "vernünftigen" Meldung nur ein failed ausgibt.
Wenn du das Skript nicht extra vor dem Startversuch ausführbar gemacht hast, wird es
wohl so sein. Mach mal nach dem Booten ein
nmap localhost
oder eben
./mysql status
dann siehst du ob er schon läuft oder nicht.

MfG, Klopskuchen
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hjb
Pro-Linux


Anmeldungsdatum: 15.08.1999
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2004 14:14   Titel:

Hi!

Unter Fedora habe ich genau das gleiche gesehen. Im Init-Skript ist irgendein idiotischer Timeout, und wenn mysqld lange zum Starten braucht, dann denkt das Skript, es ist fehlgeschlagen. Abhilfe kann man schaffen, indem man ein eigenes ganz simples Init-Skript macht oder das bestehende ändert. Warum mysqld so lange zum Start braucht, habe ich nicht analysiert.

Gruß,
hjb
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Libby



Anmeldungsdatum: 25.10.2004
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2004 14:23   Titel:

@klopskuchen: Der Server wird nach dem Booten nicht austomatisch gestartet. Das hab ich auch gedacht, und als erstes ausprobiert ...

@hjb: Was muß ich denn da ändern? Ich bin zwar wirklich kein Linux-Noob (mehr ;-), aber in init-Skripts hab ich bisher nicht rumgecoded ... Aber das mit der langen Zeit zum Starten stimmt tatsächlich. Ich habe aber bisher noch keine MySQL-Server gesehen, der nicht lange zum Starten gebraucht hätte!

Ist das evtl. folgender Code aus /etc/init.d/mysql:

Code:
for i in 1 2 3 4 5 6; do
  sleep 1
  $MYADMIN -u %mysql_daemon_user ping &>/dev/null && i='' && break
done
?

Weil wenn ich den befehl manuell eingebe, wenn der Server läuft, passiert folgendes:
Code:
linux:/etc/init.d # mysqladmin -u root ping
mysqladmin: connect to server at 'localhost' failed
error: 'Access denied for user: 'root@localhost' (Using password: NO)'


Folgendes geht aber:
Code:
linux:/etc/init.d # mysqladmin -u root --password ping
Enter password:
mysqld is alive


Kann man das nicht einstellen, daß root ein Paßwort hat (vernünftigerweise!!!), aber ohne Paßwort pingen darf? Damit wäre das Problem ja schon gelöst ... man könnte natürlich das root-Paßwort in der Init-Datei in dem Befehl mittels --password="xyz" angeben, aber das würd ich ungern machen ...
 
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Libby



Anmeldungsdatum: 25.10.2004
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2004 14:59   Titel:

Ich hab's jetzt doch mal ausprobiert und in /etc/init.d/mysql was verändert.

in /etc/my.cnf hab ich mal das root-Paßwort reingeschrieben:
Code:
# The following options will be passed to all MySQL clients
[client]
password  = xyz
port      = 3306
socket    = /var/lib/mysql/mysql.sock


Das müßte doch eigentlich klargehen, weil nur der user mysql Zugriff auf die Datei hat:
Code:
-rw-------    1 mysql    daemon       4896 2004-11-14 14:50 my.cnf


In /etc/init.d/mysql hab ich die Schleife so geändert:
Code:
for i in 1 2 3 4 5 6; do
  sleep 1
  $MYADMIN ping &>/dev/null && i='' && break
done


Jetzt funktioniert alles einwandfrei ... kann man das so lassen?
 
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klopskuchen
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 26.06.2004
Beiträge: 1444

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2004 15:33   Titel:

>Jetzt funktioniert alles einwandfrei ... kann man das so lassen?
Wenn es funktioniert... Wink
Einziges Manko wäre ein evtl. Auslesen des Passwortes aus /etc/mysql.conf
durch lokale Benutzer, je nach Dateirechten.

MfG, Klopskuchen
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Libby



Anmeldungsdatum: 25.10.2004
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2004 17:34   Titel:

Wie gesagt, nur der user mysql hat Lese- und Schreibrechte auf diese Datei. Als normaler User kann ich ja nicht drauf zugreifen!
 
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