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mit Linux ufs mounten

 
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klopskuchen
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 26.06.2004
Beiträge: 1444

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2004 17:31   Titel: mit Linux ufs mounten

Moin!
Der Versuch eine mit ufs formatierte Partition von Linux aus zu mounten schlägt fehl.

Auszug aus der /etc/fstab von Linux:
Zitat:

/dev/hda1 / ext3 defaults 1 1
/dev/hda3 /mnt/bsd ufs noauto,ro,exec 0 0


Auszug aus der /etc/fstab von FreeBSD 5.2.1
Zitat:

/dev/ad0s3b none swap sw 0 0
/dev/ad0s3a / ufs rw 1 1


Die Partition /dev/hda3, auf der BSD installiert ist, wurde unter Linux mit fdisk erstellt
und unter BSD während der Installation mit ufs formatiert.
Der Mountversuch:
Zitat:

root@localhost:/# insmod /lib/modules/2.4.6/kernel/fs/ufs/ufs.o.gz
root@localhost:/# mount /mnt/bsd/
mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/hda3,
or too many mounted file systems
root@localhost:/# fsck /dev/hda3/
fsck 1.35 (28-Feb-2004)
fsck: fsck.ufs: not found
fsck: Error 2 while executing fsck.ufs for /dev/hda3


Any ideas?

MfG, Klopskuchen
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jochen
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.01.2000
Beiträge: 699
Wohnort: Jülich

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2004 21:38   Titel:

Hi,

die mount-Manpage meint zum Thema ufs, dass man wg. der Unterschiede im ufs je nach erzeugendem Betriebssystem (bzw. deren Tools) einen Type angeben muss:
Zitat:
ufstype=value
UFS is a file system widely used in different operating systems.
The problem are differences among implementations. Features of
some implementations are undocumented, so its hard to recognize
the type of ufs automatically. That's why the user must specify
the type of ufs by mount option. Possible values are:

old Old format of ufs, this is the default, read only.
(Don't forget to give the -r option.)

44bsd For filesystems created by a BSD-like system
(NetBSD,FreeBSD,OpenBSD).
Viele andere ufstype-Möglichkeiten habe ich hier gekürzt. Probier einfach mal "ufstype=44bsd" in der 4. Spalte der Linux-fstab zu ergänzen, dann könnte es klappen.

Ansonsten könnte ich mangels BSD-Kenntnissen nur noch tippen, dass /dev/ad0s3a vielleicht doch nicht /dev/hda3 von Linux entspricht?...

Jochen
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klopskuchen
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 26.06.2004
Beiträge: 1444

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2004 23:20   Titel:

Auch mit der Option will es nicht funzen. Ich hab aber was auf sourceforge.net gefunden.
Beta-Version, empfohlen für Entwickler und Systemadministratoren. Ist doch genau das Richtige
um mal wieder was zu zerschiessen, bzw. kann ja mal nach Nueinstallation Resumee ziehen. Wink

ps. /dev/ad0s3$ haut schon hin.

MfG, Klopskuchen
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Fusselbär
Gast





BeitragVerfasst am: 29. Jan 2005 10:30   Titel: Handelt es sich um UFS oder UFS2?

Hallo,

bei FreeBSD 5.3 wird als Dateisystem UFS2 benutzt.
Könnte es möglich sein,
das auf der Partition das neuere UFS2 zum einsatz kommt,
und nicht das alte UFS?

Ist zwar schon älter der Thread,
aber vielleicht interessiert´s ja noch. Wink

Gruß, Fusselbär

P.S.:
Schön, das man sich auf Pro-Linux auch für *BSD Systeme interessiert. Very Happy
 

klopskuchen
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 26.06.2004
Beiträge: 1444

BeitragVerfasst am: 01. Feb 2005 23:24   Titel:

Ne ne, das ist ufs. Nach nervigem hin und her Geboote und der Aussicht auf erschlagende Stromrechnungen bei Einrichtung
mehrerer gebrauchter Maschinen habe ich mit einigen Emulatoren herumgespielt.
Letztendlich entstand eine herrlich schöne OS-Spielwiese mit Hilfe von qemu http://fabrice.bellard.free.fr/qemu/
und der Datenaustausch, wenn erforderlich, läuft nun über virtuelle Netze.

Bei oben genannter "Sache" handelt es sich um ein ufs-Formatierungstool für Linux, wodurch ich gehofft hatte
wenn ich mit diesem formatiere, das darauf installierte BSD-Dateisystem mounten zu können.
http://sourceforge.net/projects/ufs-linux

Das Problem Datenaustausch Linux <-> BSD ist also gelöst. Wenn auch auf andere Art.
Trotzdem vielen Dank.

MfG, Klopskuchen
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kanonenfutter



Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 266

BeitragVerfasst am: 02. Aug 2005 21:00   Titel:

problem ist ja gelöst, daher nur der vollständigkeit halber (oder damit ich bei gelegenheit selber hier nachschauen kann):
mit mount -r -t ufs -o ufstype=44bsd /dev/xxx /mnt kann ich meine openbsd-partition mounten, allerdings gehts leider nicht ohne den "-r".
mich wundert daher, dass es bei dir trotz "ro"-option nicht geklappt hat.
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"Email und Internet haben gemeinsam, dass sie beide in HTML geschrieben sind" (Peter Huth, TV-Computerexperte). Zitiert nach http://www.antihuth.de/
 
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cc



Anmeldungsdatum: 18.04.2003
Beiträge: 191

BeitragVerfasst am: 08. Aug 2005 0:36   Titel:

mit
Code:

mount -t ufs -ro ufstype=ufs2 /dev/xxx /mnt


müsste funktionieren !

bei mir funktioniert bestens.
 
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