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Zugriffsprobleme auf Linux-"Multimedia"-Server

 
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oli123.
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Dez 2004 2:10   Titel: Zugriffsprobleme auf Linux-"Multimedia"-Server

Hallo ich habe ein kleines Problem, erstmal möchte ich Euch schildern was ich machen möchte, und wie ich es bis jetzt konfiguiert habe.

Ich versuche mir einen Server einzurichten, auf dem ich meine Multimediafdateien wie Musik und Filme speichern kann, um später mit verschiedenen Rechnern (Bruder, Papa, ich) darauf zuzugreifen. Wir haben unterschiedliche Rechnerarchitekturen. Der Server sollte Linux sein, Mein Vater und ich haben Linux, mein Brüderchen dagegen Windows (der will noch nicht, ist mehr am ballern....)

Ich habe nun auf dem Server Mandrake 10,1 installiert, und dort einen Benutzer Namens "Server" erstellt. Unter dem Deskop ein Verzeichniss "Mediadateien".
Ausserdem habe ich dem Benutzer "Server" die Rechte Filsharing gegeben, und den Ordner "Mediadateien" für alle Nutzer freigegeben.

Das Problem was ich habe ist, dass Windows mir kein freigegebens Verzeichniss anzeigt. (Mit Linux habe ich es noch nicht probiert)
Wird wahrscheinlich aber auch nicht gehen.

Villeicht hat ja jemand hier den entscheidenden Fehler erkannt, und kann mir weiterhelfen.
Net wäre auch ein hinweis, wo ich eine einfache und ausführliche Anweisung zur "Rechteverwaltung" herbekommen könnte.

Für Eure Mühe und Zeit (ist ja nun doch ein langer Text geworden) - DANKE!!!!
 

Lateralus
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 05.05.2004
Beiträge: 1238

BeitragVerfasst am: 04. Dez 2004 16:55   Titel:

Dateien für Windows freigehen läuft über einen Samba-Server, bei Linux würde sich nfs (network file system) anbieten. Installiere einen Samba Server.

Die nfs-Zugriffe werden über /etc/exports geregelt. Ein
Code:

/etc/rc.d
echo "/shared [IP](ro)" >> /etc/exports
exportfs -a

fügt der exports-datei einen Eintrag hinzu, welcher dem Rechner mit der IP-Addresse IP das Leserecht auf /shared gibt. Der zweite Befehl aktualisiert den nfs-Server. Dieser (sowie portmap) muss natürlich zuvor laufen. Ich habe nur ein suse vor mir, da startet man den nfs-server mit
Code:

/etc/init.d/nfsserver start

- wie es bei dir aussieht, weiß ich nicht. Auf jeden fall dürfte dir
Code:

find /etc/init.d/ | grep nfs

ein Skript anzeigen, dass du starten kannst. Um das ganze automatische zu tun, einfach einen symlink in die /etc/rc5.d bzw in welchem Runlevel du startest.

edit: Nachdem das ganze geschehen ist, kannst du auf dem Rechner mit der IP, die du in die /etc/exports geschrieben hast, das Verzeichnis mittels
Code:

mount -t nfs [Server-IP]:/shared /mnt/shared

nach /mnt/shared mounten.

Mit einem Samba-Server habe ich noch nicht gearbeitet...

Was das Rechtesystem anbelangt:
Jede Datei besitzt neun Werte:

filename rwxrwxrwx
Die ersten drei rwx stehen für die Rechte des besitzers, die zweiten für die gruppe und die dritten für den rest der welt. Mit chmod u+rwx / u-rwx / g+rwx / a+rwx kannst du 1. dem besitzer alle rechte geben (r=read - lesen w=write - schreiben x=execute - ausführen) 2. alle rechte entziehen 3. der gruppe alle rechte geben usw.
 
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oli123.
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Dez 2004 20:50   Titel:

Erstmal vielen Danke

Ein proble habe ich behoben. Vom Linuxrechner kann ich nun drauf zugreifen. Ich habe einfach die Zeile

/home/server/daten *(ro,all_squash,sync) in
/home/server/daten *(rw,all_squash,sync)

geändert. Was ein Buchstabe so ausmachen kann!. Ist traurig, dass man da nicht durch klicken hinkam, sondern noch in die Bash musste. Sollte sich Mandrake mal vornehmen. ...

Über den Windowsrechner komme ich noch nicht drauf. Ich habe versucht die Anleitung unte rPro-Linux durchzuführen mid dem swat-Programm. Habe ich aber und Mandrake nicht gefunden.

Ich habe mal in der Eingabeaufforderung samba start eingegeben, dann wurde zumindest der Rechner schon mal unter Windows angezeigt. Auf die Verzeichnisse zugreifen konnte ich aber noch nicht.

Vielleicht weiß hier ja noch jemand einen Rat.
Ich finde Mandrake sollte das mal etwas verbessern.
Läuft das unter SuSE auch so kompliziert?
 

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