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Linux auf altem Laptop
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Mueckensturm
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Dez 2004 13:58   Titel: Linux auf altem Laptop

Hallo,

Ich habe einen alten Laptop bekommen (Dell Latitude XP 4100T) und möchte auf diesem Linux installieren.
Das Problem ist: Das Ding hat kein CD-Laufwerk, aber ein Diskettenlaufwerk und eine Netzwerkkarte. Also habe ich mich mal umgesehn und habe festgestellt, dass man sowohl Debian als auch Suse per Diskette/Netzwerk installieren kann. Ich habe mich für Debian entschieden und mir von www.debian.org wie in der Anleitung beschrieben eine root-Disk, eine rescue-Disk und vier Treiber-Disks runtergeladen auf Diskette geschrieben hat alles schön geklappt und rein in den Laptop damit.
Booten von Diskette, laden der Disketten ins Ram, partionieren, formatieren, Keyboard-Konfiguration hat alles wunderbar geklappt.

Doch jetzt kommt das Hauptproblem:

Wenn ich Debian per Netzwerk installieren will muss die Netzwerkverbindung bestehen und dafür muss ich die Netzwerkkartentreiber installieren.
Aber ich habe keine Ahnung wie die Netzwerkkarte heißt. Ein Handbuch habe ich nicht und Debian erkennt sie nicht automatisch gibt mir aber eine ewig lange Liste mit unterstützen Modellen.

Ich habe versucht mit dem Rettungsdisk-Linux tomsrtbt http://www.toms.net/rb/
den Namen rauszufinden.
demsg gibt nichts entsprechendes aus.
lsmod zeigt keinen geladenen Treiber an
und ifconfig kennt kein eth0 (sonder nur lo).

Eine Suche nach dem Modell bei Google hat auch nichts erbracht.

Und jetzt gehen mir die Ideen aus.
Es muss nicht unbedingt Debian sein und ich brauche zum Arbeiten später auch nicht unbedingt Netzwerk (wäre schön aber nur Optional).

Was ich brauche ist primär vim.
latex, was zum mp3-spielen, irgendeine graphische oberfläche, und acroread/xpdf wären toll.

Ich hoffe ihr habt eine Idee, mir fällt wirklich nichts mehr ein.
Vielen Dank für die Hilfe.

Gruß Muecke
 

MichaelO
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Dez 2004 9:57   Titel:

Hallo,
schau Dir mal die Ausgabe von lspci an.
 

Mueckensturm
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Dez 2004 10:53   Titel:

Hi,

das Programm lspci ist leider nicht bei tomsrtbt dabei.
Kannst du mir vielleicht ein anderes Disketten-Rettungssystem empfehlen, dass das Programm hat?

Gruß Muecke
 

MichaelO
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Dez 2004 11:24   Titel:

Mueckensturm hat folgendes geschrieben::
Kannst du mir vielleicht ein anderes Disketten-Rettungssystem empfehlen, dass das Programm hat?

Keine Ahnung.
Kannst Du das Programm nicht von einer anderen Distri mit auf die Rettungdiskette kopieren? Sind ja nur ca. 40 KB.
 

jochen
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.01.2000
Beiträge: 699
Wohnort: Jülich

BeitragVerfasst am: 05. Dez 2004 12:45   Titel:

Das mit dem Kopieren von lspci wird nichts bringen, da lspci auf heutigen (und auch älteren) Systemen gegen die libc6 gelinkt ist. tomsrtbt basiert aber auf der libc5... Die Problematik ist bekannt und auf den tomsrtbt-Wiki auch erläutert.

Du kannst mit tomsrtbt auf älterer Hardware aber mit einem "cat /proc/pci" Erfolg haben und die Hardware aufgelistet sehen. Neuere Hardware wird allerdings immer nur mit "unknown" aufgelistet...

Ansonsten kannst Du Hardware-Daten solcher Laptops bei Dell abfragen. Mit Deiner Service Tag Number, die sich am Boden des Laptops befinden sollte, kannst Du Dir sogar die Liste der Hardware dieses Rechners zum Auslieferungszeitpunkt anzeigen lassen. Disclaimer: Das behauptet Dell zumindest. Mangels Dell-Hardware habe ich das natürlich nicht testen können.

Jochen
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klopskuchen
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 26.06.2004
Beiträge: 1444

BeitragVerfasst am: 05. Dez 2004 13:48   Titel:

Informationen über dein Notebook (javascript+cookies):
http://docs.euro.dell.com/docs/dta/latxp/

Zur Netzwerkkarte hab ich nichts gefunden aber ich habs auch nur kurz überflogen.
Das Auslesen des Systems funktioniert nur bei den offiziell unterstützten Betriebssystemen->
Windose.
Falls du nichts finden solltest ist es am einfachsten noch mal Windows drüberzubügeln und alle
wichtigen Daten aus dem Gerätemanager auf Diskette zu kopieren/ auszudrucken etc. pp

Oder, Technischer Support 06103 7667200 (Service-Tag bereithalten).
Hatte bis jetzt immer freundliche Leute am Telefon.

MfG, Klopskuchen
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Mueckensturm
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Dez 2004 19:50   Titel:

jochen hat folgendes geschrieben::
Du kannst mit tomsrtbt auf älterer Hardware aber mit einem "cat /proc/pci" Erfolg haben und die Hardware aufgelistet sehen.


Hi,

leider bekomme ich bei cat /proc/pci die Meldung:
Code:

cat: /proc/pci: No such file or directory


Wegen der Datenbank muss ich noch mal schauen, aber mir ist etwas anderes eingefallen.

Ich habe festgestellt, dass tomsrtbt auch einen vi enthält. Kann ich nicht einfach das Rettungssystem auf Festplatte installieren?
Oder kennt jemand eine sehr einfache Distribution die komplett auf ein paar Disketten passt?

Ich will den Laptop ja nur zum tippen verwenden. Da würde ja eine einfache Distribution reichen. Eine bash, vim (und latex) und dann noch gcc und make damit ich vielleicht mal was installieren kann falls ich was schönes kleines finde.
Wenn ich schon mal eine sehr spatanisches Linux drauf habe kann ich mir ja dann so nach und nach mit Disketten rüberkopieren was ich brauche und compilieren.
Kennt da jemand etwas?

Gruß Muecke
 

Dirk
Gast





BeitragVerfasst am: 08. Dez 2004 8:01   Titel: Versuchs doch mal

Hi,

Du könntest dich ja mal bei den Mini-Distributionen umsehen.
Als Disketten Versionen kämen wohl mulinux oder twodisklinux in Frage.

Oder , von CD , versuche es mit Vector-Linux, eventuell mit einer
etwas älteren Variante ( 3.2 SOHO , inkl. KDE 3, OpenOffice )

mfg Dirk
 

kanonenfutter



Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 266

BeitragVerfasst am: 08. Dez 2004 15:52   Titel:

wie gross ist überhaupt die festplatte? wenn das ding so alt ist, dass es nichtmal cd hat, ist wohl auch die festplatte recht klein, und es könnte womöglich knapp werden für latex+gcc.
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"Email und Internet haben gemeinsam, dass sie beide in HTML geschrieben sind" (Peter Huth, TV-Computerexperte). Zitiert nach http://www.antihuth.de/
 
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Mückensturm
Gast





BeitragVerfasst am: 08. Dez 2004 18:01   Titel:

Hi,

soweit ist die so um 1Gb groß.
Wie groß sind den latex+gcc?
Ich hab mit latex noch nie gearbeitet und weiß nicht was man da so braucht
ich weiß nur das OpenOffice nicht laufen wird und wollte auf dem Laptop Texte für die Uni schreiben (Mathematische Formeln, chem. Strukturen, Funktionen) und dachte mir dass das mit Latex ganz gut gehen müsste nachdem was ich schon gehört habe.

Gruß Mücke
 

kanonenfutter



Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 266

BeitragVerfasst am: 08. Dez 2004 19:12   Titel:

> soweit ist die so um 1Gb groß.

dann ist die doch grösser als ich erwartet hätte, und latex/gcc stellen kein problem dar.
(fragt sich nur noch, wie du sie drauf kriegst).

> und dachte mir dass das mit Latex ganz gut gehen müsste nachdem was ich schon gehört habe.

ich kann es wärmstens empfehlen. etwas einarbeitung ist schon nötig, aber es lohnt sich. da du ohne kde auskommen musst, musst du leider auch auf kile verzichten (editor mit tex-unterstützung). aber mit emacs/vi gehts natürlich auch.
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Mückensturm
Gast





BeitragVerfasst am: 08. Dez 2004 21:27   Titel:

kanonenfutter hat folgendes geschrieben::
(fragt sich nur noch, wie du sie drauf kriegst)


Sobald ich überhaupt erstmal ein Betriebssystem drauf habe ist das ja kein
großes Problem mehr. Wenn Netzwerk geht= alles gut.
Wenn nur Diskette geht. Dann splitte ich die tar.gz eben in 1.44Mb Teile
auf und hänge sie mit cat wieder zusammen.

Aber erstmal brauche ich ein Linux auf dem Laptop.
Hat da denn niemand eine Idee wie ich das drauf bekomme?

Gruß Mücke
 

petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 08. Dez 2004 21:53   Titel:

Eine relative einfache und schnelle Lösung ist, die Festplatte aus dem Laptop auszubauen und über einen Adapter an nen normalen PC anzuschließen. Dort kann man über CD nen Betriebssystem aufbügeln und wieder ab damit in den Laptop. Alles andere ist dauert irgendwie immer ewig.

Solche Adapter gibt's z. B. bei EBay für wenig Geld.
 
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klopskuchen
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 26.06.2004
Beiträge: 1444

BeitragVerfasst am: 09. Dez 2004 0:23   Titel:

Ich find petamentas Idee gut.
Ansonsten:
Mit Linux von Diskette die HD partitionieren und formatieren, $Distri auf andere Kiste mit
minimaler Softwareauswahl installieren, zerlegen, auf Schlepptop kopieren.
Disketten-Linux auf Laptop booten, HD-Zeugs mounten,chroot, fstab und Bootloader editieren, Bootloader
installieren, reboot.

MfG, Klopskuchen
_________________
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Mueckensturm
Gast





BeitragVerfasst am: 12. Dez 2004 10:50   Titel: Re: Versuchs doch mal

Dirk hat folgendes geschrieben::
Du könntest dich ja mal bei den Mini-Distributionen umsehen.
Als Disketten Versionen kämen wohl mulinux oder twodisklinux in Frage.


Hi,

vielen Dank für den Hinweis. Ich habe mir in den letzten Tagen mulinux installiert.
Es funktioniert zwar noch nicht alles so wie ich es will aber, dass sieht ziemlich nach dem aus was ich haben wollte.
Was mich wurmt ist allerdings die Tatsache, dass ich es nicht schaffe x zum laufen zu bringen. Irgendwie passiert trotz konfiguriertem X11 nichts wenn ich startx eingebe.


petameta hat folgendes geschrieben::
Eine relative einfache und schnelle Lösung ist, die Festplatte aus dem Laptop auszubauen und über einen Adapter an nen normalen PC anzuschließen. Dort kann man über CD nen Betriebssystem aufbügeln und wieder ab damit in den Laptop. Alles andere ist dauert irgendwie immer ewig.


Ich glaube, dass übersteigt meine teschnischen Fähigkeiten. Ich wüsste noch nicht mal wie ich die Festplatte aus dem Laptop herausbekomme.


klopskuchen hat folgendes geschrieben::
Mit Linux von Diskette die HD partitionieren und formatieren, $Distri auf andere Kiste mit minimaler Softwareauswahl installieren, zerlegen, auf Schlepptop kopieren. Disketten-Linux auf Laptop booten, HD-Zeugs mounten,chroot, fstab und Bootloader editieren, Bootloader
installieren, reboot.


Das dürfte wohl auch meinen Fähigkeiten übersteigen. Ich könnte es zwar lernen aber, da ich im Moment mulinux habe und damit erstmal zufrieden bin, werde ich den status quo bis zu den nächsten Semesterferien mal beibehalten und mir dann eine pcmcia-Netzwerkkarte zulegen, deren Name ich kenne und die von debian unterstüzt wird.


Und noch mal an alle:
Vielen lieben Dank für die Hilfe

Gruß Michael
 

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