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VMWare: Kann ein VMWare auf einem WinXP-Host eine ISDN-Karte nutzen?

 
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chris_lieb
Gast





BeitragVerfasst am: 19. Apr 2005 15:33   Titel: VMWare: Kann ein VMWare auf einem WinXP-Host eine ISDN-Karte nutzen?

Hallo Leute, ich habe folgendes vor:

Auf meinem Rechner läuft WXP 24/7, der Austausch gegen Linux fällt hier flach, da ich auf dem System auch ab und an zoKKe.

Ich würde mir aber gerne nebenher ein 24/7 Linux-System aufsetzen, um Stromkosten zu sparen soll es in einer Virtuellen Maschine innerhalb des Windows-Systems laufen.

Diese Maschine will ich nach und nach in meiner freien Zeit zum Kommunikationsserver hochrüsten und die entsprechenden Ports am HW-Router dafür freigeben, dafür ist die Nutzung einer VM ja ideal - ich kann in der VM z.B. freigegebene Daten komfortablig Readonly über SMB mounten und das exponierte System, welches nur aus der wirklichen SW und keinerlei Nutzdaten besteht leichter baKKuPPPen.

Zum Einsatz kommen sollen neben einer VPN-Lösung auch irgendwann mal Asterisk, eine VoIP + ISDN - Telefonanlage, die mir ermöglichen würde meine gesamte Telefonie über eine Schiene laufen zu lassen. Dazu müsste das gehostete Linux aber auf die ISDN-Karte zugreifen können.

Geht das mit VMWare? Hat jemand so was schon mal gemacht? Über Anregungen und Tips bin ich dankbar - wiegesagt, issen Bastelprojekt.
 

arno2
Gast





BeitragVerfasst am: 19. Apr 2005 16:24   Titel:

hi

ist schon lange her das ich mit vmware was gemacht hab (hab nur mehr linux - ich zocke auch nicht *gg*)

aber soweit ich mich erinnern kann verwendet vmware virtuelle netzwerkkarten bzw. brücken (bridge) und verwendet den netzzugang vom hostsystem.

und asterisk braucht direkten zugriff auf die isdn karte und ich glaube auch nicht das asterisk die virtuellen treiber von vmware akzeptiert.

aber wie gesagt muss nicht stimmen.

mfg
arno
 

petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 19. Apr 2005 21:15   Titel:

Ich würde auch zu einem Nein tendieren.

Ich denke allerdings, das macht eh wenig Sinn. Daß Du zum Spielen Windows benötigst sehe ich halbwegs ein (Spiele selber, habe trotzdem Linux). Nur, wie soll das funktionieren ? Wenn Du spielst kannst Du sicher nicht gleichzeitig eine vmware laufen lassen, das kostet zu viel Rechenleistung (gut, mit zukünftigen Prozessoren mag das klappen Smile. Da Du die vmware eh zumachen mußt, somit Dein Asterisk beenden mußt, kannst Du Dir auch ein richtiges Linux-System für Deine Zwecke aufsetzen, und zum Spielen in Windows booten. Dürfte auf's selbe hinauskommen.
 
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arno2
Gast





BeitragVerfasst am: 20. Apr 2005 7:07   Titel:

und wenn zukünftige prozessoren schnell genug sind würde ich es auch umgekehrt machen und windows in einer vmware laufen lassen.

mfg
arno
 

Scory



Anmeldungsdatum: 16.04.2004
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: 20. Apr 2005 10:04   Titel:

>Ich würde mir aber gerne nebenher ein 24/7 Linux-System aufsetzen, um Stromkosten zu sparen soll es in einer Virtuellen Maschine innerhalb des Windows-Systems laufen.

Wenn Du Stromkosten sparen willst, kauf Dir lieber trotz allem ein zweites System auf Basis eines VIA ITX Boards. Ich habe das gemacht mit einem VIA EPIA ME6000, das könnte zwar ein klein wenig performanter sein (der XServer ist gerade noch flott genug - wenn Du den überhaupt brauchst - alles andere ist tadellos), da ist eine 600 MHz CPU drin (VIA C3 "Samuel") und die ganze Kiste hat einen Verbrauch von max. 20(!!) Watt unter Last. Ist lüfterlos, läuft Apache und MySQL absolut performant und mit Hilfe von FreeNX (ich habe Kanotix installiert) und dem NXClient auf dem Windowsrechner kannst Du einen wunderbaren Terminalserver aufbauen: dann hast Du "unter Windows" Zugriff auf den Linuxrechner und der kann 24/7 vor sich hinblubbern.

Diese Boards sind nicht ganz billig (ich habe auch noch ein schönes und teures Gehäuse dazu gekauft), aber das macht wirklich Freude - das verspreche ich Dir. Es gibt zwar nur einen einzigen PCI-Steckplatz, aber das reicht ja auch, denn die ITX-Boards haben wirklich *alles* Onboard was es überhaupt an Anschlüssen gibt.

Grüße
Scory
 
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chlor
Gast





BeitragVerfasst am: 20. Apr 2005 14:37   Titel:

> und wenn zukünftige prozessoren schnell genug sind würde ich es auch umgekehrt machen und windows in einer vmware laufen lassen.

sorry, den sinn verstehe ich jetzt leider nicht, kannst du mir das nochmal erklären?
 

arno2
Gast





BeitragVerfasst am: 20. Apr 2005 17:03   Titel:

@chlor
naja je weniger resourcen das hostsystem braucht um so besser für die vm.
bzw. war meine denkweise das ich lieber ein unsicheres (ist nur meine einstellung win gegenüber) in einer vmware laufen lasse als ein stabiles, sichers system (auch wieder nur meine persöhnliche einstellung) in einer vm auf eben dem für mich unsichern system laufen lasse.

aber wie gesagt nur meine private meinung.

mfg
arno
 

chris_lieb
Gast





BeitragVerfasst am: 21. Apr 2005 20:13   Titel: Danke für die vielen Antworten

Also..

Mein Rechner läuft 24/7 und zoKKen tu ich nur einen Bruchteil davon. Die angesprochenen Dienste sollen Teil einer Art virtuellen DMZ seinm die hauptsächlich dann Sinn macht wenn ich nicht zuhause, zumindest aber nicht am zoKKen bin. Wenn ich z.B. 1x/Woche zum zoKKen komm würde ich die VM´s runterfahren, weil ich weder VPN noch http-Zugriff aufs Heimnetz bzw. die Daten auf meiner Platte brauche. Auch der Verzicht auf Internet-Telefonie wäre dann verschmerzbar...

Mit einer VIA-Lösung lieb_äugle ich schon lange doch mein IT-Budget is nach Anschaffung eines AMD64 erst mal erschöpft...

Längerfristig wird allerdings sicher eine dieser Kisten ihren Weg in mein Heim finden. Ich hatte in diesem Zusammenhang schon an einen DVD-Player/Receiver/Stereoanlagen-Ersatz mit Anbindung ans Hausnetz gedacht..
 

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