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BeitragVerfasst: 18. Aug 2005 2:58 
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Hallo ihr Lieben und einen schönen guten Morgen,

Ich bin derzeit am Überlegen wie ich mein Netzwerk aufbaue. Hab derzeit nen Fileserver mit Samba unter Debian laufen, aber nix großartiges. Jetzt will ich das ganze bissl erweitern und mir schwebt eine Komplettlösung vor mit IMAP-Server, Webserver für Webanwendungen im Netzwerk etc.

Ich hatte nun geplant den Server als IMAP-Proxy einzurichten, also dass meine Mails über POP3 von meinen Konten im Internet abgerufen werden und auf dem dann lokalen IMAP-Server abgelegt werden. Dann kann ich über mein Notebook ganz einfach drauf zugreifen und muss keine Backups von meinem Notebook mehr machen (vereinfacht gesagt).

Nur was ist wenn ich von außerhalb auf die Mails zugreifen muss (Urlaub etc.)? Mein Server wird wohl nicht immer online sein. Dann müsste ich praktisch auf meinem Notebook den POP3-Abruf selber machen und das Löschen vom Server verhindern, richtig? Oder gibt es da eine elegantere Lösung die mir nur nicht einfällt?

Kennt jemand zufällig den Upstream vom DSL 6000? Werde mir das wahrscheinlich demnächst holen, und wenn der Upstream passt, dann kann ich meinen lokalen IMAP-Server auch immer online lassen, dann wäre das auch kein Problem...

Wäre toll wenn ihr Tipps hättet. An Housing hatte ich auch schon gedacht, aber so gut kenne ich mich unter Linux noch nicht aus um ein wirklich sicheres System auf die Beine zu stellen und wenn er bei mir daheim steht, habe ich mehr Kontrolle und kann ihn notfalls einfach ausschaltet. Ihr wisst was ich meine.

Danke euch!!


Zuletzt geändert von curana am 20. Mai 2007 22:53, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 18. Aug 2005 6:18 
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Es sollte ein leichtes sein, deinen E-Mail-Client auf dem Notebook so zu konfigurieren, dass er die Mails nicht löscht, denn das willst du sowohl für deinen IMAP-Sever, als auch für den POP-Server. Und die Um-Konfiguration, so dass er auf den POP, statt IMAP-Server zugreift, kannst du in ein Shell-Skript packen, was wenn nötig mal den IMAP-Server anpingt und gut.


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BeitragVerfasst: 18. Aug 2005 6:47 
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Registriert: 20. Apr 2004 12:19
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hi

du kannst dir die mails mittels fetchmail von den servern im internet holen und bei dir per imap bereit stellen.
(fetchmail kann man so einstellen das er die mails am internet server nicht löscht.
zb:
.fetchmailrc im homeverzeichniss anlegen.
Zitat:
set logfile /var/log/fetchmail
set daemon 60


poll pop.lserver.at
protocol pop3
user "mxxxx" password "ssssss" is arno
keepall


daher kannst du die mails dann im urlaub von denen per pop abholen.
(client einstellung = mails am server nicht löschen)

bei jeder distribution ist eigentlich ein imapserver dabei.
welche nicht besonder konfiguriert werden müssen.

per apche und squirrelmail kannst du diese dann von aussen über ein webinterface
anschauen.

hoffe es hilft
mfg
arno

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BeitragVerfasst: 18. Aug 2005 7:01 
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Registriert: 27. Nov 2004 11:56
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Danke, ja, so hab ich mir das gedacht. Die Konfiguration ist kein Problem, ich wollte nur irgendwie verhindern dass ich umschalten muss zwischen POP und IMAP beim Client.

Man denke sich nämlich folgendes Szenario:

1) Server (ich meine den lokalen) ist offline
2) Ich rufe eMails über Notebook von unterwegs ab
3) Server geht online und ruft die bereits erhaltenen Mails auch ab und legt sie ins IMAP-PF
4) Ich rufe eMails vom Server ab (dem lokalen) und hab die Mails wieder drin

Und genau 4) will ich vermeiden. Ich weiß jetzt natürlich nicht auswendig ob Outlook oder KMail oder welchen Client ich auch immer in naher Zukunft ich verwenden werde, eine Funktion hat, die überprüft ob eine bereits vorhanden eMail nicht nochmal runtergeladen werden soll oder nicht. Andererseits könnte ich natürlich auch einfach die eMails die ich von unterwegs per POP abrufe einfach in ein extra Verzeichnis kopieren und per Hand dann löschen (nicht auf dem Internetserver sondern auf dem Notebook).

Was ich nicht verstanden habe ist das mit dem Shellskript. Wofür soll das gut sein bzw. was soll es tun? Den Server umschalten zwischen POP und IMAP? Wohl nicht, oder?

Aber vielen Dank für eure Ratschläge.


Zuletzt geändert von curana am 20. Mai 2007 22:53, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 18. Aug 2005 13:00 
hi curana,
vielleicht findest du hier ein passendes howto für deine zwecke
http://www.debianhowto.de/de:howtos
vielleicht gehts damit, und falls du dann irgendwo nicht weiterkommst, meldest du dich einfach wieder.
was das "shellscript" von hans solo betrifft, so gehört das in die konfigurationsdatei zu fetchmail, dazu guckst du z.b.auch mal hier
http://www.newbie-net.de/anleitung_fetchmail.html
mit google findest du dann noch mehr zum thema.
bis denn und viel erfolg
chlor


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BeitragVerfasst: 18. Aug 2005 14:13 
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@chlor
ich glaube er meint das shell script welches lateralus anspricht.
Zitat:
so dass er auf den POP, statt IMAP-Server zugreift, kannst du in ein Shell-Skript packen, was wenn nötig mal den IMAP-Server anpingt und gut.
würde mich auch interessieren wie das gemeint ist.

mfg
arno

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BeitragVerfasst: 18. Aug 2005 14:17 
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Muss man sich hier auch noch rechtfertigen. ;-)

Ich meinte, dass das Shellskript die Konfiguration des E-Mail-Clients umstellt, bzgl. POP / IMAP.

Ich glaube übrigends nicht, dass der 4te Schritt eintritt, denn dann würde man ja auch bei zweimaligem Abrufen von Mails immer neue holen. Wird das nicht anhand der Message-ID geregelt?


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BeitragVerfasst: 18. Aug 2005 14:23 
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@lateralus
*lach* nein hier musst du dich auf keinen fall rechtfertigen.

Fall 4 tritt nicht ein solang man den gleichen client verwendet falls es ein andere ist
holt er alle.
(glaub ich)

und wie du dir das mit dem shellscript vorgestellt hast interessiert mich noch immer :wink:
da ich script mässig meistens ziemlich daneben steh.

mfg
arno

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BeitragVerfasst: 18. Aug 2005 14:48 
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Registriert: 05. Mai 2004 7:35
Beiträge: 1238
Ich würde einfach beide Konfiguration einmal vornehmen, dann die Profildaten durch ein diff jagen, mir anschauen, welche für die Konfiguration verantwortlich ist, eine Kopie von beiden ziehen und dann je nachdem, ob der lokale IMAP-Server reagiert oder nicht, die entsprechende Datei ins Konfigurationsverzeichnis kopieren.

Bei Thunderbird scheints was mit .thunderbird/*.default/*.s zu tun zu haben.


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BeitragVerfasst: 19. Aug 2005 2:18 
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Danke für eure Hinweise.

Ich werde das einfach mal ausprobieren. Dann seh ich schon was funktioniert und was nicht.

Aber die Links werde ich mal genauer studieren. Will eigentlich komplett auf Linux umstellen, aber hab nicht soviel Zeit zu testen und zu spielen... Daher hätte ich mal eisfair probiert, das soll recht fix gehen.

Auf meinem Notebook wollte ich für den Anfang mal Ubuntu probieren und dann evtl. auf Debian oder sowas umsteigen. Aber ich brauch erstmal nen EInstieg. Aber bitte jetzt keine Tipps bzgl. Distri, das is dann zu sehr offtopic.

Aber danke für die Hinweise bzgl. der Server.

P.S: Ich meinte das Skript mit dem Umstellen, richtig! Jetzt weiß ich was du meinst ;-) Shellprogrammierung ist wohl dann mein nächstes Lern-Thema...*graus*


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