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welche Alternative zu Debian unstable?

 
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LtData
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Feb 2006 9:10   Titel: welche Alternative zu Debian unstable?

Hi,

wer die Vorgeschichte überspringen will liest ab "======" weiter

ich benutze seit 2 Jahren Debian unstable aufm Laptop und mich hat es bisher nicht gestört mir da jede Woche 200MB Updates zu ziehen.

Jetzt hat sich aber mein Nutzungsprofil geändert, so daß ich wieder mehr an meinem Desktop arbeite. Im Moment lief da wegen Spielen noch Windows drauf, aber ein Linux jetzt halt auch drauf, weil ja jetzt mit der Kiste auch ernsthaft gearbeitet werden soll.

Leider hab ich daheim nur ISDN und keine Flatrate, so daß wöchentliche Updateorgien a la Debian unstable flach fallen.

======

Ich suche also eine Distribution mit folgenden Eigenschaften:
- x64 Untestützung
- wenige bis gar keine Updates (eventuell nur Sicherheitsupdates), damit wenig Downloadbandbreite nötig ist.
- seperat updatebare Software (wie z.B. Firefox, ohne dafür 200MB Dependencies ziehen zu müssen).

Prinzipiell gehen natürlich die ersten beiden Punkte auch mit Debian, aber ich habs bisher noch nicht geschafft, wenn ich z.B. mal OO oder Firefox updaten wollte mir apt halt die ganzen Dependencies mit installieren wollte. Ich stelle mir da eher ein windowsähnlicheres Verhalten vor (einfach Firefox in der neuesten Version ziehen, installieren und gut).
Nichtsdestrotz sollte das aber mit einem Paketmanager funktionieren, nen Mischsystem mit Paketem und selbstkompiliertem wollte ich eigentlich nicht haben.

Suse mag ich übrigens nicht (yast ist scheisse). Gehen meine Forderungen mit Fedora oder Gentoo?

Vielen Dank schonmal
LtData
 

jochen
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.01.2000
Beiträge: 699
Wohnort: Jülich

BeitragVerfasst am: 23. Feb 2006 12:10   Titel:

Da wäre eigentlich Ubuntu das richtige - alles recht aktuell und man kann gezielt Security-Bugfixes und sonst nix in der sources.list freischalten. Allerdings ist auf der CD m.E. nicht alles drauf, was man unter Linux gerne einsetzt, d.h nach der Erstinstallation hätte man schon noch ne ganze Menge zu saugen. Ggf. auf einem per Flatrate angebundenen System fetch-only-apt-gets machen und die .debs aus dem Cache wegbrennen und auf dem Zielsystem von Hand in den Cache legen? Hätte auch den Vorteil, dass Dir vieles sehr vertraut vorkommen würde - Debian-Abkömmling halt.

Ansonsten ist Linux eigentlich Linux... Bei Fedora ist im Multimedia-Bereich einiges hinterher zu installieren. Gentoo kannst Du 100% mit Binärpaketen fahren, allerdings ist der regelmässige rsync des portage-Zweiges auch ein Bandbreitenfresser. Ob über glsacheck nur Security-Updates möglich sind, weiß ich nicht - das Gentoo-Forum hilft da bestimmt weiter.

Versuch mal Ubuntu - nach einer einmaligen größeren Saugaktion solltest Du Dein Ziel damit erreicht haben.

Jochen
_________________
Die grösste Lüge der EDV? "Mal eben..."
 
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LtData
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Feb 2006 14:29   Titel:

Ubuntu kenn ich schon ein wenig, aber hab ich bei Ubuntu nicht das selbe Problem, wie bei Debian? Mein größtes Problem ist ja, das wenn ich mal nen akutellen Firefox oder so installieren will das (neue) Package des Firefox meistens auch irgendwelche neueren Packages mit libs oder sonstwas erfordert und apt dann natürlich alles installieren will (und muss).

Im Prinzip such ich also ne Distri, welche einmal einen Stand auf CD/DVD rausbringt und bei der dann alle neuen Softwareversionen gegen den Stand auf der CD kompiliert werden (security fixes mal ausgenommen) und sich als Binary ziehen lassen. Gibts sowas? Läuft das bei Ubuntu so?
 

petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 23. Feb 2006 14:59   Titel:

Benutzt Du Deinen Laptop trotzdem noch ? Dann wäre es eine Möglichkeit z. B. apt-cacher zu benutzen. Somit könntest Du Dir an ner "richtigen" Leitung die Updates auf den Laptop laden, und zu Hause lädt Dein Rechner die Updates aus dem cache vom Laptop.
 
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LtData
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Feb 2006 17:37   Titel:

sicher benutz ich das Laptop weiter. Das ist aber trotzdem alles irgendwie umständlich. Im Moment hab ich ja schon nen Debian unstable auf der Workstation und zieh mir jeden Monat die unstable DVD Images ausm Netz (an 100MBit geht das zügig Wink) und halte die Kiste so aktuell. Aber wenn man wirklich dann mal ne aktuelle Version braucht oder haben will, dann hat man gerade die natürlich noch nicht auf DVD oder muss erstmal 15 Minuten warten bis nur "apt-get update" über ISDN fertig ist. Das nervt einfach.
 

tj
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Feb 2006 17:42   Titel:

LtData hat folgendes geschrieben::
...
Im Prinzip such ich also ne Distri, welche einmal einen Stand auf CD/DVD rausbringt und bei der dann alle neuen Softwareversionen gegen den Stand auf der CD kompiliert werden (security fixes mal ausgenommen) und sich als Binary ziehen lassen. Gibts sowas? Läuft das bei Ubuntu so?


Eine andere Moeglichkeit: Debian stable und dann die backports von
http://backports.org/
fuer aktuelle Versionen, z.B. von firefox, verwenden.

Viel Glueck, tj
 

petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 26. Feb 2006 10:34   Titel:

LtData hat folgendes geschrieben::
sicher benutz ich das Laptop weiter. Das ist aber trotzdem alles irgendwie umständlich.


Ich denke so umständlich ist es dann garnicht mehr: Du machst die Updates unterwegs aufm Laptop, apt-cacher speicher alles zwischen. Dann verbindest Du die Rechner zu Hause, apt-cacher hält alle nötigen Pakete (inklusive Paketlisten für apt-get update) für Deinen Desktop vor. Du mußt auf Deiner Workstation nur noch apt-get update und apt-get upgrade bzw. dist-upgrade aufrufen das war's.
 
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linuxuser_gerold



Anmeldungsdatum: 26.01.2005
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 28. Feb 2006 17:36   Titel: So geht`s auch

Hallo !

habe Suse 10.0 installiert.
Diese open Version ist fast 4 Monate alt.
Habe die Grundinstallation drauf mit einigen Erweiterungen für div. Anwendungen.
Da diese Version noch nie ein Patch gesehen hat und ich schon immer mit rpm und dessen
Abhängigkeiten ein Problem hatte:
Habe ich mir einfach apt installiert.
Und siehe da es geht:
Bei meiner "alten" Suse habe ich mal ein:
apt --test upgrade

gemacht und wahr erstaunt das da "nur" 400 MB gezogen werden müssen.
Desweiteren war die Install von "gewissen" K3b Erweiterungen kein Prob.

...Suse kann so einfach sein !

gerold
...der erst seit 4 Wochen DSL hat und morgen ein apt -upgrade eingibt
 
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