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BeitragVerfasst: 03. Mär 2006 18:02 
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Hallo,

also ich bin so gesehen nicht ganz neu in der Linuxwelt, hatte vorher schon mal über SSH mit Linux zu tun... Da musste ich aber nie was mounten oder so *g*

Nun wollt ich mir aus begeisterung etc auch mal Linux zu legen. In die Tat umgesetzt.

Nun steh ich vor einem Problem...
Ich habe das Handbuch durchgelesen und dort stand das USB Geräte nicht mehr gemountet werden müssen manuell. Unter "media:/" findet sich das Gerät sofort. Ha! So wie ich es kenne tauchen bei mir immer Fehler auf.
Bei mir wurde keine 279 GB Festplatte erkannt (NTFS noch).
Ich hab bei Google gesucht, hier und überall was ich kenne.
Immer fand ich nichts passendes bzw nur die Lösungen: "ja gebe mal das und das ein".
Also:
Zitat:
dhcppc4:/ # mount -t ntfs /dev/hda1/ /media
mount: Gerätedatei /dev/hda1/ existiert nicht
So, nun weiß ich nämlich nicht wie meine Festplatte heissen würde (also zum Beispiel hda1, sda1, etc.)

System: SuSE Linux 10.0
Auf VMware erstmal installiert zum testen.

Weiß jemand eine Lösung für mich?

Gruß an alle,
Dennis


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BeitragVerfasst: 03. Mär 2006 18:37 
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prolinux-forum-admin

Registriert: 14. Feb 2003 13:19
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Deine Fesplatte sollte /dev/sda1 sein (nicht: /dev/sda1/ !). Vorsicht allerdings wenn Du eine SATA-Platte hast, dann ist diese /dev/sda, somit würde sich die USB-Platte nach hinten verschieben (/dev/sdb).
Auch solltest Du nicht direkt auf /media mounten, sondern ein Unterverzeichnis machen.

Also:

Das hier nur einmal:

cd /media
mkdir sda1

Somit ist das neue Verzeichnis angelegt. Dann zum mounted

mount /dev/sda1 /media/sda1

Das -t ntfs dürftest Du Dir sparen können, es sollte automatisch erkannt werden. Allerdings wird es so denke ich nur zum Lesen gemountet, da der Schreib-Support für NTFS nocht nicht sehr ausgereift ist. Besser wäre es die Fesplatte mit FAT32 zu formatieren (siehe mkdosfs), was natürlich eine Datensicherung unumgänglich macht. Eine andere Möglichkeit wäre noch Captive, dieses braucht aber ein paar Systemdateien von Windows zum funktionieren, somit ist zum legalen Betrieb ein Windows XP mit Lizenz nötig.


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BeitragVerfasst: 03. Mär 2006 19:03 
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Hallo petameta,

danke für deine schnelle Antwort aber leider hab ich immer noch kein Erfolg gehabt :(
Zitat:
dhcppc4:/media # mount /dev/sda1 /media/sda1
/dev/sda1 sieht wie ein Swap-Bereich aus – nicht eingehängt
mount: Sie müssen den Dateisystemtyp angeben
Jetzt hab ich das Problem das es gemountet wurde, aber es passiert nichts.
Auch weiß ich nun nicht wie ich etwas unmounte :(

Sorry, bin in diesem Bereich neu :(

Mit dem NTFS Support hab ich damals schon gemerkt... ich find es irgendwie Schade das man sich nicht (Microsoft mit anderen Firmen) auf EIN Dateisystem einigt. Dann hat man das alles nicht mehr (Also vielleicht alles auf FAT Basis)


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BeitragVerfasst: 03. Mär 2006 19:17 
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prolinux-forum-admin

Registriert: 14. Feb 2003 13:19
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Hast Du denn eine SATA-Platte ? Dann könnte das das Problen sein.

Was sagt denn "fdisk -l /dev/sda" (bzw. fdisk -l /dev/sdb) ?


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BeitragVerfasst: 03. Mär 2006 19:21 
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Naya es ist keine SATA Platte. Ich hab mir die Externe Platte vor ca. 6 Monaten gekauft... 300 GB Maxtor... Von IDE auf USB ;)

Zum Thema:
Zitat:
dhcppc4:/media # fdisk -l /dev/sda

Platte /dev/sda: 16.1 GByte, 16106127360 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 1958 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes

Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
/dev/sda1 1 64 514048+ 82 Linux Swap / Solaris
/dev/sda2 * 65 1958 15213555 83 Linux
Da steht 16,1 GB? Hmmm das irretiert mich etwas...

Danke für deine Hilfe und Geduld mit dem halbwegs neuen Linuxbenutzer *gg* :)


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BeitragVerfasst: 03. Mär 2006 19:47 
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prolinux-forum-admin

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Das stimmt schon das ist komisch. Was ich mit SATA-Platte meine ist nicht die USB-Platte, sondern ob Du zusätzlich eine andere Fesplatte im System hast, die per SATA angebunden ist.

Ist jetzt die Frage ob das wirklich die USB-Platte ist. Zieh die Platte doch mal ab und guck ob fdisk noch was sinnvolles ausgeben kann, dann sollte es sich um die USB-Platte handeln. Warum dann aber nur 16 GB erkannt werden weiß ich spontan nicht.


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BeitragVerfasst: 03. Mär 2006 19:55 
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Zitat:
dhcppc4:/media # fdisk -l /dev/sda

Platte /dev/sda: 16.1 GByte, 16106127360 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 1958 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes

Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
/dev/sda1 1 64 514048+ 82 Linux Swap / Solaris
/dev/sda2 * 65 1958 15213555 83 Linux
nachdem ich die USB Platte abgezogen hab.
Nein ich hab keine SATA Festplatten.

Wegen den 16 GB... die Root Festplatte ist 15 GB... (VMware) aber auch nicht größer... also keine 16 sonder 15 GB... trotzdem etwas komisch.


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BeitragVerfasst: 03. Mär 2006 20:16 
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prolinux-forum-admin

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Das wichtigste hab ich natürlich überlesen: Installiert in vmware. Dann ist es kein Wunder, vmware emuliert einen SCSI-Adapter, so daß die virtuelle Festplatte als /dev/sda erscheint. Somit wird Deine externe Festplatte wahrscheinlich /dev/sdb1 sein, da sie ja einen Buchstaben "aufrutschen" muß. Bei vmware mußt Du die Platte allerdings anstecken, während das vmware-Fenster aktiv ist, ansonsten geht die Verwaltung der Platte an das Wirtsystem.


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BeitragVerfasst: 03. Mär 2006 20:36 
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ALso die VM läuft, und ich habe die USB Festplatte eingesteckt...

Habe dann folgende Befehle eingegeben:
Zitat:
dennis@dhcppc4:~> su
Password:
dhcppc4:/home/dennis # cd /media
dhcppc4:/media # mount /dev/sdb1 /media/sda1
mount: Gerätedatei /dev/sdb1 existiert nicht
dhcppc4:/media # mount /dev/sdb /media/sda1
mount: Gerätedatei /dev/sdb existiert nicht
hast du zufällig MSN oder so? Ab ende könnte ich dann die Lösung hier posten, bevor es hier wie "spammerei" vorkommt..


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BeitragVerfasst: 04. Mär 2006 18:32 
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prolinux-forum-admin

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Hi !

Tut mir leid war dann nicht mehr online.

Wenn's so nicht klappt guck nochmal was "fdisk -l /dev/sdb" sagt. Allerdings glaube ich am ehesten, daß es ein vmware-Problem ist. Die externe Festplatte muß korrekt an in das Gastsystem eingebunden werden. Läßt man z. B. Linux als Wirt laufen muß man vorher das Modul usb-storage entladen, so daß dieses sich nicht die Festplatte "krallt", bevor vmware es tun kann. Zudem muß das vmware-Fenster aktiv sein. Wie es allerdings mit Windows als Wirt funktioniert weiß ich nicht, evtl. steht was in der vmware-Doku ?

Eine andere und evtl. etwas einfachere Lösung, die Festplatte ganz normal unter Windows zu betreiben und dort eine Freigabe für die Festplatte zu erstellen. Dann kann man unter Linux per Netzwerk drauf zugreifen und hat zudem nicht das NTFS-Problem.


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BeitragVerfasst: 04. Mär 2006 20:55 
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Hmm okay ich hoffe das es an der VMware liegt...

Ich hatte eigentlich vor 2 Wochen nur mit der VM zuarbeiten und wenn dann keine großen Probleme auftreten würd ich mir Linux aufs System installieren.

Gut ich hoffe das geht dann =)

Aber danke für deine Hilfe :)


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BeitragVerfasst: 04. Mär 2006 21:22 
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prolinux-forum-admin

Registriert: 14. Feb 2003 13:19
Beiträge: 1294
Hi !

Also die externe Festplatte sollte zu 99% unter Linux funktionieren (abgesehen von der NTFS-Geschichte). USB-Platten, -Sticks und -DVD-Laufwerke sind absolut unproblematisch.

Überlege Dir allerdings ob Du wirklich SuSE möchtest. Sicher zum einsteigen sicher nicht schlecht, auf Dauer macht aber was Debian-basiertes sicher mehr Spaß. Z. B. Ubuntu bzw. Kubuntu dürfte für Anfänger sehr zu empfehlen sein. Das ist jetzt meine Meinung, ne SuSE tut's sicher auch :-).

Bei mir ist nen Kanotix installiert, mußte da aber zugegebenerweise so einiges basteln, was nicht unbedingt Anfängerfreundlich ist. Andererseits habe ich auch meine speziellen Ansprüche, daran mag's auch liegen :).


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BeitragVerfasst: 04. Mär 2006 21:55 
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Registriert: 03. Mär 2006 17:50
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OK danke für die Info.

Werd ich mir merken.

Muss erstmal überhaupt was lernen ;)


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