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Abschied von MS Windows....
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Manuel26



Anmeldungsdatum: 25.03.2006
Beiträge: 10
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 27. März 2006 9:25   Titel: Abschied von MS Windows....

Hallo wieder mal Smile

Gestern habe ich endgültig beschlossen von Windows XP vollständig abschied zu nehmen.
Nachdem ich feststellen musste das ich 3 Hardwarekomponenten nichtmehr verwenden kann "ein WLAN Draytek Stick, eine Communicate STX und eine X-Fi Soundkarte" überlegte ich nicht wirklich lange um von diesen Komponenten abschied zu nehmen.

Die Distribution welche ich einsetze ist SUSE 10 in der 64 BIt Version mit KDE.

Meine Gründe für den Wechsel sind:

1.überlegene Sicherheit selbst ohne eigenständige Konfiguration
2.liebevoll designte Software.....siehe amor.
3.etwas mehr "fun" bei der Installation Wink
4.schnellere Webübertragung.
5.eigentlich auch mit das wichtigste das Linux-Projekt mit unterstützen!

Warum also bei Windows bleiben??? Einzig bitterer Nachgeschmack das die meisten Spiele für MS Systeme Programmiert sind.... aber da werde ich Cedega ausprobiern.

Für manche ist es vielleicht dennoch zu kompliziert vollständig zu wechseln, weil sie die meistens "einfacherere" Installationsroutine von Windows kennen und vorziehen. Auch das nicht alles an Hardware kompatibel ist bei Releasedatum.

Ich habe mich jedenfalls Pro-Linux und Contra-Windows entschieden Wink

gruss

Manuel
_________________
Schön wäre Linux hätte eine grössere Akzeptanz, wie auch Anerkennung von "Wald und Wiesen Hardware Herstellern" Smile
 
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 27. März 2006 12:47   Titel: Re: Abschied von MS Windows....

Manuel26 hat folgendes geschrieben::
Hallo wieder mal Smile
Für manche ist es vielleicht dennoch zu kompliziert vollständig zu wechseln, weil sie die meistens "einfacherere" Installationsroutine von Windows kennen und vorziehen. Auch das nicht alles an Hardware kompatibel ist bei Releasedatum.

Die meisten Leute, die die Installation einer Linux-Distribution zu kompliziert finden, haben auch ihr MS-Windows nicht selbst installiert, sondern das vom Händler machen lassen.

Janka
 
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Manuel26



Anmeldungsdatum: 25.03.2006
Beiträge: 10
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 27. März 2006 14:00   Titel:

Die kommen dann zu mir Razz
_________________
Schön wäre Linux hätte eine grössere Akzeptanz, wie auch Anerkennung von "Wald und Wiesen Hardware Herstellern" Smile
 
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newfreak



Anmeldungsdatum: 19.03.2006
Beiträge: 19
Wohnort: Minden Westfahlen

BeitragVerfasst am: 14. Apr 2006 22:41   Titel: Re: Abschied von MS Windows....

Manuel26 hat folgendes geschrieben::
Hallo wieder mal Smile
Für manche ist es vielleicht dennoch zu kompliziert vollständig zu wechseln, weil sie die meistens "einfacherere" Installationsroutine von Windows kennen und vorziehen. Auch das nicht alles an Hardware kompatibel ist bei Releasedatum.

Früher hatte ich es aufgegeben, kam mit der Installation nicht klar.
Heute verwende ich Live-Systeme, brauch ich nicht zu installieren.
Kürzlich hab ich mir dann aber Kanotix installiert:
Ich habe ein Linux installiert und es läuft auch noch richtig, das
konnte ich kaum fassen und das Krasseste:
es war ganz einfach!
Was die Hardware betrifft, da muss man halt die richtigen shops nutzen,
ausserdem denke ich, dass Linux überholen wird, weil es besser
für Elektronikbastler ist.
 
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Hans K.
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Mai 2006 0:39   Titel:

Hallo

Zitat:
Was die Hardware betrifft, da muss man halt die richtigen shops nutzen,
ausserdem denke ich, dass Linux überholen wird, weil es besser
für Elektronikbastler ist.


Elektronikbastler gibt es doch heutzutage leider kaum noch. Selbst Funkamateure sind heute fast nur noch Kommunikationsanwender (Steckdosenamateure) mit geringem Durchblick, die sich meist nur überteuerte Geräte kaufen. Basteln oder reparieren kann man an diesen Kisten eigentlich nichts mehr. Gegen Linux haben die meisten Funkamateure eine ziemliche Abneigung. Obwohl Linux eigentlich gut zum Amateurfunk passen würde, wird es außer als Packet-Radio-Server kaum genutzt. Den Vorteil von OpenSource verstehen die Funker generell auch nicht. Das ganze hat natürlich auch mit dem hohen Durchschnittsalter der Funkamateure zu tun.

Und wie siehts in der Industrie bei Elekronikentwicklern aus:
Es gibt kaum Entwicklungsumgebungen für Microcontroller- und FPGA-Programmierung für Linux. Diese Werkzeuge sind meistens nur für Win erhältlich. An den Hochschulen kommt Linux außerhalb des Fachbereiches Informatik auch viel zu wenig zum Einsatz. Die meist sehr alten Professoren empfehlen angehenden E-Technik-Ingenieuren Windows sogar für Serveranwendungen. Es wird immer stillschweigend vorrausgesetzt, dass jeder Student Windows und MS-Office benutzt. Wie soll sich da bei diesen Zuständen in nächster Zeit was ändern? Die Studenten machen das, was von ihnen erwartet wird und schauen selten über den Tellerrand von Microsoft. Zumal einige Professoren auch Probleme machen, wenn ein Student seine Diplomarbeit mit LaTeX schreibt und das Layout somit anders/besser aussieht als mit Winword, obwohl der Prof vorher gesagt hat, dass ihm das Layout egal ist, solange es ordentlich aussieht.
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 04. Mai 2006 8:26   Titel:

Hans K. hat folgendes geschrieben::
Hallo
Und wie siehts in der Industrie bei Elekronikentwicklern aus:
Es gibt kaum Entwicklungsumgebungen für Microcontroller- und FPGA-Programmierung für Linux. Diese Werkzeuge sind meistens nur für Win erhältlich.

JA, aber! Um auf Bastler zurückzukommen: Microcontroller werden auch für Elektronikbastler auch immer uninteressanter. Können zu wenig, und man muss eine Menge Zeug drum herum basteln, um das zu ändern. Die Bastler von heute schnappen sich billige Gadgets und modifizieren diese, statt ein Gerät von der Platine aus aufzubauen -- Platine und Bestückung von SMD-ICs sind die größten Hürden.

Insofern sieht die Situation eigentlich besser aus als vor 5 Jahren, wo die Gadgets noch zu schade und zu teuer zum Kaputtspielen waren.

Was den Industrieeinsatz angeht, so programmieren heute viele mittlere Firmen gleich PC/104-Boards etc. und haben mit Microcontroller und FPGA nicht viel am Hut. Nur im >10000-Stück-Bereich ist eine Eigenentwicklung mit µC und FPGA preislich noch interessant.

Zitat:

An den Hochschulen kommt Linux außerhalb des Fachbereiches Informatik auch viel zu wenig zum Einsatz. Die meist sehr alten Professoren empfehlen angehenden E-Technik-Ingenieuren Windows sogar für Serveranwendungen. Es wird immer stillschweigend vorrausgesetzt, dass jeder Student Windows und MS-Office benutzt. Wie soll sich da bei diesen Zuständen in nächster Zeit was ändern? Die Studenten machen das, was von ihnen erwartet wird und schauen selten über den Tellerrand von Microsoft. Zumal einige Professoren auch Probleme machen, wenn ein Student seine Diplomarbeit mit LaTeX schreibt und das Layout somit anders/besser aussieht als mit Winword, obwohl der Prof vorher gesagt hat, dass ihm das Layout egal ist, solange es ordentlich aussieht.

Kann ich so teilweise bestätigen. Das hängt aber sehr von der Fakultät, und vor allem vom Prof. selbst ab. Einige meiner älteren Professoren waren skeptisch gegenüber Linux, weil zu neu. Inzwischen findet da aber auch ein umdenken statt, besonders weil man ein ganz neues Entwicklungskonzept hat.

Janka
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 04. Mai 2006 8:33   Titel:

P.S.:

Funken war bereits vor 10, nein vor 20 Jahren ein Altherrensport. So ähnlich wie auf dem Hochsitz vor dem Wild sitzen sie in ihrer Funkbude und warten auf das Signal von der anderen Seite der Erde.

Und der Schwanzvergleich mit der weitesten Entfernung etc. ist ja auch noch nicht ausgestorben. Die Bastler von heute machen das aber mit WLAN, nicht mehr mit Morsezeichen. Eigentlich eine gute Entwicklung.

Janka
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sumsi
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Mai 2006 11:21   Titel: Artikel-Nr.: 198780 - 62

hallo,

hab' zwar wenig ahnung was das genau ist, aber es ist eine linux-entwicklungsumgebung:
[url]
http://www1.conrad.de/conrad/layout2/detail.fh?fh_secondid=b2c198780&layout=layout2&fh_host=www1.conrad.de&fh_eds=%c3%9f&do_fh_search=1&fh_session=%2fscripts%2fwgate%2fzcop_b2c%2f~flN0YXRlPTI1MjcxOTcwNzU%3d&fh_location=%2f%2fb2cconrad_de_b2c%2fde_de%2f&fh_search=linux&fh_refview=search[/url]

lg sumsi Wink
 

Hans K.
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Mai 2006 11:28   Titel:

Hallo,
also um jetzt mal OT (gibts das eigentlich in "Smalltalk") zu bleiben:

Zitat:
Microcontroller werden auch für Elektronikbastler auch immer uninteressanter. Können zu wenig,

Naja, die können heute auch nicht weniger als vor 15 Jahren. A/D, D/A-Wandler, direkter Anschluß für ein LCD-Panel, das gibts alles in einem billigen IC.

Zitat:
und man muss eine Menge Zeug drum herum basteln,

Das war schon immer so.

Zitat:
Platine und Bestückung von SMD-ICs sind die größten Hürden.

ACK!

Zitat:
Die Bastler von heute schnappen sich billige Gadgets und modifizieren diese,

Welche billigen Gadgets? Gut, es gibt Leute, die modifizieren Pager für Amateurfunk. Aber diese Aktivitäten gehen zur Zeit auch wieder extrem zurück. Der technisch interessierte beschäftigt sich heute wohl eher mit Computernetzen und WLAN, nicht (mehr) mit Amateurfunk. Wobei, basteln kann man bei WLAN ja auch kaum was, außer Antennenbauen.


Zitat:
Was den Industrieeinsatz angeht, so programmieren heute viele mittlere Firmen gleich PC/104-Boards etc. und haben mit Microcontroller und FPGA nicht viel am Hut.

Ja meistens ist es so, oder so ähnlich.

Zitat:
Nur im >10000-Stück-Bereich ist eine Eigenentwicklung mit µC und FPGA preislich noch interessant.

Es gibt immer noch Anwendungen, da ist eine Softwarelösung mit µC viel zu langsam oder zu aufwändig, da geht es nur mit FPGA oder ASIC.


Zitat:
Funken war bereits vor 10, nein vor 20 Jahren ein Altherrensport.

Leider richtig! Obwohl der Amateurfunk sehr viel bieten könnte, von der Elektronikentwicklung (Analog und Digitaltechnik) bis zur Softwareentwicklung. Wohl kaum ein anderes Hobby ist so vielseitig. Aber die alten Herren schaffen es immer wieder durch ihre Arroganz und ihre Abneigung gegen Computertechnik, den Nachwuchs abzuschrecken. Siehe auch:
http://groups.google.com/group/de.comm.funk.cb/browse_thread/thread/a1abe04238740beb/f6bbceeb8902ca00?q=Schlips&rnum=1#f6bbceeb8902ca00
Aber nicht nur von alten Hasen kommen Aussganen wie:
http://groups.google.com/group/de.admin.news.groups/browse_thread/thread/4ca39a723c4ac149/58e6d58c41058590#58e6d58c41058590
Zitat:
wer interessiert sich schon für Linux, in erster Linie muss man mit
den Anwendungen im QRL umgehen können, da gibt es so gut wie kein Linux. (auch nicht als Server)

(mit QRL ist der Arbeitsplatz gemeint)
Auch unter den jungen gibt es zu viele Computer-DAUs:
http://www.hamradioboard.de/thread.php?threadid=366



Zitat:
So ähnlich wie auf dem Hochsitz vor dem Wild sitzen sie in ihrer Funkbude und warten auf das Signal von der anderen Seite der Erde.

Naja, das Durchschnittsalter der Jägerschaft ist viel niedriger als das der Funkamateure, obwohl die Jägerschaft sicher auch ein Traditionsverein ist.
Abgesehen davon, kann Amateurfunk richtiger "Stress" sein. 24Stunden-Konteste sind nicht ohne und Diplome "gewinnt" man auch nicht durch rumsitzen. Da gibt es Leute, die machen wirklich nichts anderes mehr als Amateurfunkbetrieb.

Zitat:
Und der Schwanzvergleich mit der weitesten Entfernung etc. ist ja auch noch nicht ausgestorben.

Viel schlimmer ist die Überzeugung der senilen Spinner, dass nur wer perfekt morsen kann ein guter Funkamateur ist. Benutze mal die Suchfunktion von www.deja.com nach
'bessere Funkamateure' und Prothesenfunk oder Prothesenfunker.
Schlimm dabei ist, dass sich vorallem diejenigen wie Arschlöcher benehmen, die gut morsen können; es aber denjenigen vorwerfen, die nicht morsen können.
Aber die Behörde war in diesem Punkt fortschrittlicher, als die Mehrheit der Funkamateure, weil Morsekenntnisse werden jetzt nicht mehr in der Prüfung verlangt. Was haben sich da die alten Hasen aufgeregt, vom Untergang des Amateurfunks wurde erzählt. Und jetzt gibts wieder eine Erleichterung um auf die Kurzwelle zu dürfen:
http://groups.google.com/group/de.comm.funk.vereine/browse_thread/thread/8b44aafa99d51d39/37b37f4747a361c2?#37b37f4747a361c2


Zitat:
Die Bastler von heute machen das aber mit WLAN, nicht mehr mit Morsezeichen.

Es gibt auch im Amateurfunk nicht nur Morsen. Google mal nach PSK31, APRS und Echolink. Wobei ich das Morsen hier nicht schlechtreden will, es hat noch heute seine Berechtigung zur Nachrichtenübertragung über gestörte Kanäle mit geringem technischen Aufwand. Ja zum Morsen kann man Geräte noch selber bauen. Schlimm dabei sind nur die vielen Extremisten, die glauben, Morsen sei alles.
Ich finde ich APRS und Echolink genauso interessant wie WLAN, auch wenn die alten Funkerhasen Echolink gerne verteufeln.
 

brum
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Mai 2006 11:44   Titel: viel zu einfach

hallo,

> Viel schlimmer ist die Überzeugung der senilen Spinner, dass nur wer perfekt morsen kann ein guter Funkamateur ist

Nein so einfach geht's nicht:
Nur wer zumindestens einen guten empfindlichen und nachbarkanalresistenten Empfänger selbst bauen kann, mindestens Doppelsuper mit mehrfach abgestimmter Vorstufe in Röhrentechnologie oder besser parametrischen Verstärker und Dioden-Hochstrom-Mischer ......

Nein die Herren rennen beim Händler gleich in die Kenwood-Ecke Wink

bye brum
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 04. Mai 2006 21:22   Titel:

Billige Gadgets sind z.B. alte Spielkonsolen oder MP3-Player, Router, der alte Rechner von vor 5 Jahren, der jetzt als Intranetradio seine Dienste tut. etc.

Janka
_________________
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Ich mag die Schreie.
 
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ham
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Mai 2006 0:56   Titel:

Hallo

> Nur wer zumindestens einen guten empfindlichen und
> nachbarkanalresistenten Empfänger selbst bauen kann,
> mindestens Doppelsuper mit mehrfach abgestimmter Vorstufe
> in Röhrentechnologie oder besser parametrischen Verstärker und
> Dioden-Hochstrom-Mischer ......

Die OMs (old men) brüsten sich damit, dass sie vor 30 oder 40 Jahren mal einen Röhrenverstärker gebaut haben. Unerwähnt bleibt dabei, dass sie danach (fast) nichts mehr dazugelernt haben und die weitere technische Entwicklung verpennt haben. Spricht man dann irgendwelche Defizite in ihrem Kenntnisstand an, so verweisen sie darauf, dass sie dies nicht können müssen, weil es nicht Gegenstand ihrer Amateurfunkprüfung war. Vorallem wenn Computerthemen zur Sprache kommen, kommt sofort der Einwand, dass Computer nichts mit Amateurfunk zu tun haben und man deshalb darüber nichts wissen müsse. Einfach lächerliche Gestalten, diese Funkopas und viele junge Funker (egal ob CB oder Amateurfunk) sind auch nicht besser. Vorallem scheint die Funkerei ComputerDAUs anzuziehen.

> Nein die Herren rennen beim Händler gleich in die Kenwood-Ecke

Dabei sind vielen OMs die Intermodulationseigenschaften moderner Funkgeräte (Empfangsteil) zu schlecht, auch bei Preisklassen von 3000Eur und darüber. Aber die jammernden Rentner und Sozialschmarotzer in Deutschland haben ja das Kleingeld dafür. ICOM, YAESU, TEN-TEC sind Firmen, die solch teure Geräte im Angebot haben. Welches Vermögen bei vielen Rentnern und Arbeitsscheuen in der Funkbude (den Shack) steht, ist oft beeindruckend.
 

Tobi4
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 13:35   Titel:

> Die meist sehr alten Professoren empfehlen angehenden
> E-Technik-Ingenieuren Windows

Naja, selbst unser jüngster Prof (ca 35-40 Jahre alt) ist eingefleischter Windowsjünger; Fachbereich Elektrotechnik!
 

Hans K.
Gast





BeitragVerfasst am: 01. Jul 2006 0:45   Titel:

Hallo Janka

Zitat:
Billige Gadgets sind z.B. alte Spielkonsolen oder MP3-Player, Router, der alte Rechner von vor 5 Jahren, der jetzt als Intranetradio seine Dienste tut. etc


Mit "Basteln" habe ich eigentlich mehr hardwarelastige (und auch anspruchsvollerer) Dinge gemeint als nach einer Anleitung aus dem Internet Linux auf eine Spielconsole zu machen, ein paar Steckkarten aus dem PC auszuwechseln oder eine Linux-Router-Distribution auf einen alten PC zu installieren.
Mit "basteln" habe ich Dinge gemeint, wie einen Rechner selber zu bauen, also mit Platine und die Teile alle selber drauflöten oder ein Entwicklerboard zu verwenden und das Teil dann selber zu programmiren.
http://www.mikrocontroller.net/
http://www.qsl.net/dk7in/
http://www.avr-projekte.de/
Oder einen Radioempfänger/Sender (konventionell oder DRM) komplett selber zu bauen.
http://www.b-kainka.de/bastel96.htm (sehr einfache Schaltungsvariante)
http://www.qsl.net/dl2lux/
http://www.elexs.de/drm.htm
http://www.b-kainka.de/drm.htm
http://www.janson-soft.de/drm/drm.htm
http://www.b-kainka.de/HF.htm
http://www.qsl.net/dk7in/
Ein Eigenbau-GPS-Empfänger (natürlich mit gekauftem oder ausgeschlachteten GPS-Modul ist auch nett: http://home.arcor.de/polmania/gps/
auch die einfacheren Schaltungen von www.b-kainka.de, www.elexs.de/experim.htm und www.knollep.de sind lohnend. Es muß ja nicht gleich ein kompliziertes Projekt sein! Ein wenig Eigenentwicklung, auch wenn es sich dabei nur um kleine einfache Schaltungen handelt, gehört auch dazu. Mit nur zwei oder drei Transistoren kann man schon eine Menge anstellen.


Hans

P.S.
Sorry, dass ich erst so spät geantwortet habe!
Und eine Spielkonsole ist für meine Begriffe kein billiges Gadget.
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 01. Jul 2006 16:04   Titel:

Zitat:
Mit "Basteln" habe ich eigentlich mehr hardwarelastige (und auch anspruchsvollerer) Dinge gemeint als nach einer Anleitung aus dem Internet Linux auf eine Spielconsole zu machen, ein paar Steckkarten aus dem PC auszuwechseln oder eine Linux-Router-Distribution auf einen alten PC zu installieren.

Tut mir ledi, ich sehe denn Unterschied nicht, in ein Howto oder in ein gedrucktes Buch zu gucken. Ganz ohne Doku geht es nicht. Und auch ich habe davon gesprochen, an der Hardware rumzubasteln. Ich persönlich halte es für einen viel größeren Erkenntnisgewinn, an den eigenen PC ein per I²C, USB etc. betriebenes LC-Display dranzubasteln, als haufenweise Radioempfänger mit unterschiedlicher Demodulation aufzubauen.

Zitat:

Mit "basteln" habe ich Dinge gemeint, wie einen Rechner selber zu bauen, also mit Platine und die Teile alle selber drauflöten oder ein Entwicklerboard zu verwenden und das Teil dann selber zu programmiren.

Ich auch. Mit so was Schwierigem fängt man aber nicht an. Das ist was für begabte Bastler, nicht für Leute, die einfach nur eine Freizetbeschäftigung suchen.

Bei den Modellbahnern wird ja auch nicht verlangt, dass man Bausatz-Modelle aufbaut. Das ist was für Leute, die das mögen. Andere bauen lieber stabile Modulrahmen für die Landschaftsgestalter und kümmern sich um die Elektrik. Manche wollen auch einfach nur einen möglichst realistischen Fahr- und Rangierbetrieb machen und benutzen eine stilisierte Landschaft.

Alte Spielkonsolen sind billig. PS1 kriegt man kaputt für <20€ (und es sind immer dieselben Teile, die kaputt sind -- leicht zu reparieren)

Janka
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