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linux auf externer usb festplatte?

 
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basdi
Gast





BeitragVerfasst am: 19. Mai 2006 12:40   Titel: linux auf externer usb festplatte?

hallo,
ich habe ein hp-notebook und bin grad dabei mir suse 10.1 runterzuladen, um evtl. auf linux umzusteigen.
da ich totaler anfaenger bin, habe ich ein paar fragen:
ist es moeglich linux auf einer externen usb festplatte zu installieren?
wird dadurch auf der internen festplatte, auf der windows installiert ist, was veraendert oder kann ich falls was schief laeuft, immer windows starten? kann es datenverlust geben?
kann ich ueber linux trotzdem auf die dateien der internen platte zugreifen?
ich gehe mit einem wlan ins netz, ist dies mit suse 10.1 moeglich?
kann ich mit linux weiter an meinen dokumenten arbeiten? musik hoeren? filme in allen moeglichen formaten gucken?

danke!"
bastian
 

Pseudomonas



Anmeldungsdatum: 16.11.2005
Beiträge: 120
Wohnort: /home/anonymous

BeitragVerfasst am: 19. Mai 2006 19:02   Titel:

Hi,

> ist es moeglich linux auf einer externen usb festplatte zu installieren?

Sollte kein Problem darstellen

> wird dadurch auf der internen festplatte, auf der windows installiert ist, was veraendert

Kommt drauf an was Du machen willst, wenn Du den Bootloader in den MBR packst, wir natürlich an der internen Platte was verändert. Bitte darauf achten, wass Yast vorschlägt: Wahrscheinlich will Yast Suse auf die interne Platte (dev/hda) parallel zu Win packen. Hier musst Du dann wahrscheinlich eingreifen und manuell die externe Platte auswählen (dev/sda).

> oder kann ich falls was schief laeuft, immer windows starten? kann es datenverlust geben?

Wenn man während der Partitionierung der Fesplatten unaufmerksam ist sicherlich. Du kannst den Bootloader auch z.B. auf ner Floppy installieren (dev/fd0). Dann wird der MBR nicht angerührt.

< kann ich ueber linux trotzdem auf die dateien der internen platte zugreifen?

Bei Fat (Win9x) vollständig (lesen + schreiben), bei NTFS (Win200 / XP) ohne weitere Hilfsmittel nur read only.

<ich gehe mit einem wlan ins netz, ist dies mit suse 10.1 moeglich?

ja, wenn die Hardware unterstützt wird
schau mal hier: http://cdb.suse.de/index.php?LANG=de_DE

> kann ich mit linux weiter an meinen dokumenten arbeiten? musik hoeren? filme in allen moeglichen formaten gucken?

Ja, vor allem bei AmaroK (Audioplayer...und noch einiges mehr) werden die meisten vergleichbaren Win-Programme vor Neid erblassen Mr. Green Du musst allerdings die MP3 Unterstützung bei Suse nachrüsten. Einfach mal googlen.

Gruß
Gunnar Cool
_________________
F#mmaj7/9
 
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maxe
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Mai 2006 21:28   Titel:

guten abend

könntest du mir evt. einen link geben, wo ich nachlesen kann. wie man genau NUR auf eine externe platte installiert. meine wird nämlcih nicht erkannt

danke max
 

maxe
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Mai 2006 21:34   Titel:

insofern es wichtig is: es handelt sich dabei um eine 114gb maxtor platte in einem noname usb 2.0 gehäuse

danke bis dann
 

hastifranki



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 252

BeitragVerfasst am: 24. Mai 2006 22:11   Titel:

Hallo,

SuSE auf der internen Festplatte einzurichten und die NTFS-Partition zu verkleinern, ist vermutlich der einfachere Weg. Bezüglich Datensicherheit der NTFS-Partition würde ich nur diesen Weg gehen.

Wenn es aber doch komplizierter sein soll und gewisse Risikofreudigkeit besteht, ist die Installation auf einer externen Festplatte möglich.

Wie ist die externe Festplatte partitioniert?
Ich habe eine blanke Festplatte verwendet. Damit hat es funktioniert. Vermutlich wird NTFS als Installationsort nicht anerkannt. SuSE 10.0 läuft bei mir auf einer reiserfs Partition der externen USB Festplatte.

Evtl. gelingt es auch unter SuSE 10.1, über Abbruch der Installation in das Programm 'linuxrc' zu gelangen. Damit kann man die notwendigen Module laden, damit die Festplatte erkannt wird. Die USB-Festplatte wird erkannt, wenn z.B. sdaX als Partition angezeigt wird (X steht für eine beliebige Ziffer.)

Sollte die Installation gelingen, muss man sich noch um das Booten der Installation kümmern. Am einfachsten ist es vermutlich, wenn USB bootfähig ist. Sollte das nicht der Fall sein, kann man offensichtlich mit einer selbst erstellten Boot-CD die Festplatte ansprechen. Über 'syslinux' oder 'isolinux' können bootfähige CD's erstellt werden. (Diesen für mich interessanten Weg habe ich noch nicht ausprobiert. Ich wäre an Bastel- bzw. Testergebnissen interessiert.)

Frank
 
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Marco Gerber
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Mai 2006 11:36   Titel:

tach

Ich habe das damals dadurch erreicht, dass einfach alle notwendigen USB (Mass storage) Komponenten in den Kernel direkt compiliert wurden.

Das bedeutet aber, dass du vor einem Neustart einen eigenen Kernel zusammenstellst.
Gegebenenfalls muesste es auch reichen, wenn du mit initrd arbeitest (weiss nicht wie SuSE das
handelt).

greetz by
Marco
 

hastifranki



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 252

BeitragVerfasst am: 25. Mai 2006 20:11   Titel:

Hallo,

ich habe entsprechend der Anleitung der "SuSE LINUX Documentation" (aus SUSE-Hilfe) Kapitel "Creating Boot CDs" eine passende Boot CD für die externe Festplatte erstellt. Dabei konnte ich die vor Wochen erstellte initrd Datei verwenden. Das Erstellen der initrd Datei habe ich unter diesem Forum unter dem Thema "SuSE 10.0 Installation fehlgeschlagen" beschrieben.

Wenn noch die swap Partition auf die externe Platte gelegt wird, wird die interne Platte nicht mehr benötigt. D.h. dort könnte Windows installiert sein. USB muss nicht bootfähig sein, wenn die Boot CD verwendet wird.

Wenn die USB-Platte nach dem Herunterfahren abgesteckt und die CD vorher noch aus dem Laufwerk genommen wird, ist alles wieder beim alten.

Ich nutze SuSE 10.0 auf meiner externen Platte. Ich hoffe, Parallelen zur SuSE 10.1 Installation können hergestellt werden.

Frank
 
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exc128user
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Mai 2006 10:56   Titel: linux extern

hallo

Linux auf eine externe platte zu installieren ist eigendlich nicht allzu schwierig.
ich habe z.b einen firewire dvd brenner extern und der wird beim dvd-bootvorgang bei der erstintallation als sr1 erkannt auch meine usb-platte wird als sda2 erkannt und ist damit potentiell verfügbar.
aber:
wenn usb nicht bootbar ist ( sollte es aber sein, weil in einem modernen bios die usb option als bootbar schon eingerichtet ist) oder man hat eine firewire platte extern, welche wahrscheinlich aber nicht bootbar sein wird, dann kann man das system
trotzdem auf eine z.b einer firewire oder usb platte bringen.
der grup-loader muss sich auf einer bootföhigen partition befinden.
am besten eignet sich da der mbr der ersten platte hda.
natürlich sollten alle externen platten beim booten erkannt werden.
eventuell muss man noch in der initrd einige module nachtragen wie z.b das modul für die usb und oder der firewire unterstützung . dabei sollte man darauf achten, das es mehr module für usb gibt.
ich habe die suse 10.0 und da ist die hardware erkennung exellent.
dem grup ist es egal wo sich das system befindet.
wenn die platten erkannt werden, dann kann grup das system auch booten.
nur grup selbst muss sich auf einer bootfähigen partition befinden.

mfg

exc128user
 

hastifranki



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 252

BeitragVerfasst am: 27. Mai 2006 11:14   Titel:

Hallo,

beim Aufbau der Kombination Boot CD im Zusammenhang mit Linux auf externer Festplatte habe ich an die Windowsnutzer gedacht, die gern mal Linux unverbindlich ausprobieren wollen. Eine Linuxinstallation (oder Evaluierung) sollte oftmals aus deren Sicht keine Spuren auf dem Windowsrechner hinterlassen. Deshalb könnte eine Veränderung des MBR nicht erwünscht sein.

Folgende Vorteile kann aus meiner Sicht eine Installation auf externer Festplatte mit Boot CD haben:

    - Die Installation hinterlässt keine Spuren auf dem Windowsrechner, da nach dem Entfernen der externen Festplatte und der Boot CD alles wieder beim alten ist.

    - Es ist unwichtig, ob BIOS die Bootfähigkeit von USB unterstützt. Damit funktionieren auch ältere Rechner. (Für BIOS-Systeme, die das unterstützen, könnte evtl. der Bootloader auf dem MBR der externen Platte eingerichtet werden.)

    - Die Nachteile einer Live CD existieren aus meiner Sicht nicht mehr. Folgende Vorteile sehe ich:
      * Das CD-Laufwerk wird nicht durch eine Live CD blockiert,
      * kürzerer Bootprozess, da keine Hardwareerkennung durchgeführt wird,
      * schnelles Betriebssystem,
      * vollständig installiertes Linuxsystem,
      * Es können Daten auf der externen Platte gespeichert werden usw.


Mir ist bewusst, dass ein auf einer externen Festplatte installiertes Betriebssystem andere Anforderungen erfüllen muss.

Z. B. sollte das Betriebssystem ein versehentliches Abstecken der Festplatte im laufenden Betrieb überstehen und nach dem Anstecken wieder funktionieren.

Weiterhin sollte beim Booten überprüft werden, ob die installierten Hardwareeinstellungen mit der angeschlossenen Hardware übereinstimmen. (Befindet sich die Festplatte am richtigen Rechner?) Die Auswahl zwischen Abbruch des Bootvorganges und Änderung der Installation sollte möglich sein, wenn die USB- oder Firewire-Festplatte mit einem fremden Rechner verbunden ist.

Ich glaube, unter dem Thema „Linux auf externer usb Festplatte“ gibt es noch etwas zu tun, um den Umstieg auf Linux auch über diesen Weg zu vereinfachen.

Viele Grüße
Frank Smile
 
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maxe
Gast





BeitragVerfasst am: 29. Mai 2006 18:43   Titel:

Abend!

Nach kurzem probieren entschied ich mich doch das ganze intern zu installieren...
wollte ich nur nochmal anmerken...
 

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