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 Betreff des Beitrags: Bildschirm drehen - kein X
BeitragVerfasst: 26. Jun 2006 21:38 
Hallo!

ich möchte den Inhalt meines Bildschirmes um 90° drehen. In welche Richtung ist mir eigentlich egal. Mit X geht das ja. Ich will es aber mit der ganz normalen Shell - auf einer Installation ohne X - machen!
Am besten schon via kernel direkt beim Booten. Ein Programm wäre aber auch viiiiel besser als nix. ;-)
Weiß hier jemand, ob oder wie das geht?

Liebe Grüße,
Gunter


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27. Jun 2006 0:16 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Portraitmodus außerhalb von X muss die Videohardware unterstützen. Manche Embeddedrechner können das. Da beim Framebuffertreiber keine Zeichenbefehle gegeben werden, sondern die Anwenderprogramme direkt auf den Videospeicher zugreifen dürfen gibt es da leider auch keine Möglichkeit, das allgemein in der Software zu drehen.

Um zumindest die Textausgabe zu drehen könnte man das Framebuffer-tty entsprechend anpassen, das hat aber glaube ich auch noch keiner angefangen.

Janka

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01. Jul 2006 16:51 
hmm... habe eine Kerneloption gefunden, die den Bildschirm per Software drehen soll: device drivers --> graphics support --> colsole display driver support --> framebuffer console rotation
... ändert bei mir aber nichts. :-(
Ich werde versuchen, halt Grafik statt Text zu benutzen. Dann setze ich den Bildschirm aus Bildern mit dem schon gedrehten Text zusammen. Kennt hier vielleicht jemand ein python modul für die svgalib? Zur Not geht auch perl oder ruby, aber python wär mir lieber. ;)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01. Jul 2006 20:55 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Welchen Kernel/welche Plattform benutzt du?

Das ist wohl die tty-Option, die ich meinte. Offensichtlich hat sich da jemand drangesetzt, es funktioniert bloß noch nicht richtig.
Wie gesagt, auch bei *dieser* Drehung bleibt das Framebuffer-Layout gleich, lediglich die Zeichenrichtung für Text wird geändert.

Warum benutzt du nicht nano-X, wenn dir Xorg zu fett ist?

Janka

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Jul 2006 21:01 
Hallo Janka,

ich benutze einen 2.6.16er Kernel mit den den Gentoo Patchen auf einem aktuellen Gentoo-Linux. Die Installation ist absolut minimal und soll mit allem, was dazu gehört auf eine 1GB Compactflashkarte passen. Hab derzeit noch ein paar MB Puffer, wenn ich ext2 als Dateisystem benutze.
Wahrscheinlich werde ich Grafiken, die Text enthalten, benutzen statt einem gedrehen Bildschirm. Das ist dann zwar bei jeder Änderung viel mehr Arbeit, siet aber besser aus. ;)
Ich schaue mir mal pygame an. Vielleicht kann ich das benutzen. Eigentlich wollte ich aber auch ohne SDL auskommen. Ich will ja nur ein paar bitmaps auf dem Framebuffer ausgeben, aber soweit ich bis jetzt durchblicke, geht das entweder garnicht, oder ich muss superviel "Kram" mit reinholen.
Eine andere Möglichkeit ist vielleicht, direkt in den Grafikspeicher zu schreiben. Aber damit habe ich keine Erfahrung und ich glaube eigentlich nicht, dass das direkter Speicherzugriff mit Python möglich ist; und wenn's irgens möglich ist, möchte ich einen Bogen um C machen.
Das Programm soll mit mame zusammenarbeiten. D.H. Video soll schon mit Performance zur Verfügung stehen. Bei nano-X ist das afaik nicht so der Fall.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Jul 2006 21:46 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Also, für eine Embedded-Kasse basteln wir (meine Leute und ich) auch gerade an einer eigenen Linux-Distribution. Da kommen wir mit einem normalen X und einem Haufen Anwendungen durchaus mit 128MB Flash und 64MB RAM aus. Wenn du ernsthaft in diese Bereiche vordringen willst, solltest du selbst von Gentoo Abstand nehmen und gleich eine eigene Distribution machen oder Pakete für eine bestehende Embedded-Distribution bauen.

Janka

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