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Alte Hardware (Pentium 120) und neue (300GB) Festplatte

 
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phorkyas
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Sep 2006 1:21   Titel: Alte Hardware (Pentium 120) und neue (300GB) Festplatte

Hallo,
seit Dapper Drake verwende ich jetzt regelmäßig Linux (fast ausschließlich) habe aber noch nicht so viel Ahnung...
Deshalb folgende Frage:
Kann ich in einen alten Pentium 120 eine 300GB Festplatte einbauen, um diesen dann als Fileserver zu verwenden? In den "kleinen" NAS (Prozessorleistung) dürfte ja auch nichts anderes laufen. Ich frage deshalb, da die alten BIOSE eigentlich nicht für solche Festplattenkapazitäten gedacht waren. Kann da dann Linux einspringen und das verwalten?

Vielen Dank und schöne Grüße,
phorkyas
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2006 7:11   Titel:

Über 128GB brauchst du ein neues *Board*, die alten ATA-Controller können mit 48-Bit LBAs nichts anfangen. Die Grenze war irgendwo bei Pentium III-Boards.

Janka
_________________
Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.
 
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petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2006 9:29   Titel:

Wobei es nichts macht, wenn das Problem beim BIOS liegt. Oft werden solche Platten nur mit einem Teil der Kapazität erkannt, unter Linux steht dann aber die volle Kapazität zur Verfügung, weil Linux eigene Treiber hat. Wenn's aber am Controller liegt ist da nichts zu machen (evtl. ne PCI-Steckkarte mit nem Controller).

Es spricht aber noch mehr für ein anderes System: Ein P120 dürfte wohl sehr langsam sein und Dir die Daten nicht sonderlich schnell anliefern. Wenn Du dann noch zudem Verschlüsselung wünschst, würde ich dir irgendwas ab 500 MHz, besser mehr, empfehlen (bei EBay für fast geschenkt zu haben). Über Verschlüsselung würde ich ernsthaft nachdenken. Die Daten gleich zu verschlüsseln ist wesentlich einfacher als das hinterher zu machen, man muß alle Daten irgendwo hinkopieren und sie dann zurückkopieren. Dank cryptsetup und LUKS ist das ziemlich einfach geworden.
 
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phorkyas
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Sep 2006 19:07   Titel:

OK, vielen Dank, ihr habt mir schon sehr weitergeholfen.
Wenn ich denn das dann verschlüsseln würde und sich da irgendwie ein Festplattenfehler oder so etwas einschleicht, wären dann alle Daten verloren?
Ich habe mir nämlich auch schon überlegt, in den Rechner 'ne USB-Karte einzubauen und dann eine externe USB-Festplatte anschließen...

Schöne Grüße,
phorkyas
 

petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2006 21:37   Titel:

phorkyas hat folgendes geschrieben::
Wenn ich denn das dann verschlüsseln würde und sich da irgendwie ein Festplattenfehler oder so etwas einschleicht, wären dann alle Daten verloren?


Soweit ich weiß nur, wenn es bestimmte Sektoren betrifft. Das ist bei unverschlüsselten Daten nicht viel anders: Wenn ein kaputter Sektor an ungünstiger Stelle auftaucht, z. B. dem "Inhaltsverzeichnis" der Platte, so sind die Daten nicht mehr lesbar, obwohl eigentlich noch auf der Platte vorhanden. Ähnlich ist es bei der Verschlüsselung: Wenn's ausgerechnet die Sektoren betrifft, die Information zum Schlüssel speichern, sieht es ähnlich aus. Sogesehen ist das Risiko etwas größer.

phorkyas hat folgendes geschrieben::
Ich habe mir nämlich auch schon überlegt, in den Rechner 'ne USB-Karte einzubauen und dann eine externe USB-Festplatte anschließen...


Das sollte klappen, allerdings hat USB ne relativ hohe CPU-Belastung im Vergleich zu IDE. Nen "neues" Board und Prozessor wären da sinnvoller. Nen alten P3 oder Celeron bekommt man inzwischen wirklich geschenkt. Sieh nur zu, daß Du da nichts von AMD (Athlon/Duron) nimmst, die haben ne wesentlich größere Leistungsaufnahme. Bei nem Rechner, der evtl. fast immer an ist, macht sich das ganz schön bemerkbar auf der Stromrechnung.

Anbei auch noch ein Link, der das alles erklärt. Wenn man es einmal gemacht hat ist es ziemlich einfach.
 
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phorkyas



Anmeldungsdatum: 24.09.2006
Beiträge: 1
Wohnort: Kreis HN

BeitragVerfasst am: 24. Sep 2006 19:34   Titel:

So, jetzt habe ich mich im Forum angemeldet. Werde euch vermutlich noch öfters belästigen...
Vielen Dank für die Info. Habe mir den Link gleich gesichert.
Ich habe mir überlegt, dass ich, wenn ich etwas Geld über habe, das dann auf Basis eines AMD Geode mache. Der hat ja nochmals eine deutlich geringere Leistungsaufnahme.
Ein Kumpel möchte mit der DBox2 aufzeichnen. Dafür braucht und möchte er einen Server. Ist denn da so eine kleine NAS (NetCenter, usw.) brauchbar oder fehlt der die Power? Sollen eventuell auch noch mehr Sachen drauf. Auch zusätzliche DBoxen.

Vielen Dank und schöne Grüße,
phorkyas
 
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