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Kubuntu, Ubuntu, KDE Gnome....wo sollte man anfangen????

 
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Berios



Anmeldungsdatum: 24.09.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 24. Sep 2006 19:19   Titel: Kubuntu, Ubuntu, KDE Gnome....wo sollte man anfangen????

Hallo Zusammen!

Ich hab schon in dem ein oder anderem Forum herum geschnüffelt, hab aber nicht wirklich Antworten auf meine Fragen gefunden.
Ich bin schon immer bei Windows (ja, aber wenigstens bin ich ehrlich)

1. Jetzt wollte ich meinen PC neu machen und wollte mir mal als zweites System Linux drauf hauen. Tja, leichter gesagt als getan. Was nehm ich denn? Gnome, KDE, Xfcd, ubuntu, kubuntu oder was auch immer. Ich hab einen Athlon xp 2800+ mit 1GB Ram und brauche ein System mit grafischer Oberfläsche, da ich leider nicht mit c++ programmieren kann. Ausserdem muss sich meine Freundin auch zurecht finden. Ich sollte damit dann weitesgehend alles machen können, was ich bisher mit windows mache. Also ein Bürokram, email.... und vielleicht auch bild- musik und videobearbeitung ( ist aber nicht erste Priorität).

2. Ich hab noch einen anderen Rechner für meine Familie zum surfen einrichten wollen. Das ist ein P mit 700 Mhz. Da war mir windows einfach zu langsam. Jetzt ist die Frage: Was gibt es denn da für Alternativen von Linux. Ich hab KDE drauf gemacht, was allerdings auch nicht schneller ist. Mit dem Rechner muss man nur surfen und vielleicht ein bisschen Büroarbeiten erledigen können.

Wie sieht es mit der Sicherheit der einzelnen Programme aus?

Wär super wenn mir jemand helfen könnte.
Danke schon mal
 
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lotharb



Anmeldungsdatum: 10.02.2002
Beiträge: 411
Wohnort: Heroldsberg (ERH)

BeitragVerfasst am: 24. Sep 2006 19:49   Titel:

Hallo Berios

Du wirfst ein wenig die Dinge durcheinander: (k)ubuntu und SuSE x.y sind Distributionen, KDE und Gnome sind Benutzeroberflächen. Du kannst fast jede Benutzeroberfläche mit fast jeder Distribution kombinieren.

Du hast also KDE auf dem Familienrechner installiert. Aber unter welcher Distribution denn? KDE ganz alleine für sich zu installieren, geht nicht.

Deine Worte klingen so, als suchtest du eine Einsteigerdistribution. Die Klassiker in dieser Kategorie sind SuSE, (k)ubuntu und Mandriva. Mit den ersten beiden habe ich selbst Erfahrungen, da ich sie beide parallel auf der Platte habe.

Wenn es um den Faktor Sicherheit geht, spielst du mit Linux ganz automatisch in einer ganz anderen (= höheren!) Liga als mit Windows. Elementare Fehler, z.B. ständig als root zu arbeiten, sollten natürlich ausgeschlossen sein.

Frohes Schaffen
Lothar
 
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Berios



Anmeldungsdatum: 24.09.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 24. Sep 2006 20:05   Titel:

Hallo!

Danke erst einmal für die Antwort. Das hat schon mal ein bisschen Licht in die Sache gebracht. Also ich hatte Suse mti KDE installiert. Das war zu langsam. Was würdest du mir denn empfehlen? Eher Suse oder Kubuntu? Und ist der Unterschied zwischen Kubuntu und Ubuntu nur, dass das eine mit gnome und das andere mit KDE arbeitet? Vielleicht hast du auch noch einen Tipp, wie ich mich am schnellsten in die Materie einarbeiten kann... weil irgendwann will ich mich auch nicht mehr zu den Neulingen zählen.Wink

Gruß
 
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lotharb



Anmeldungsdatum: 10.02.2002
Beiträge: 411
Wohnort: Heroldsberg (ERH)

BeitragVerfasst am: 24. Sep 2006 20:51   Titel:

Hallo Berios

Ich kann nicht alles auf einen Streich beantworten, aber manches schon:

1. Der Unterschied zwischen Kubuntu und Ubuntu ist wirklich nur die default-Ausrichtung auf KDE bzw. Gnome. Unter der Oberfläche laufen in beiden Versionen dieselben Programme. Und eine Nachinstallation der jeweils anderen Benutzeroberfläche ist mit wenigen Befehlen erledigt.

2. Jeder Mensch hat seine eigene bevorzugte Herangehensweise an neue Dinge. Es gibt die genialen Bastler und Hacker, die auf für mich undurchschaubaren Wegen immer wieder zum Ziel kommen. Und es gibt die Vorsichtigen, die Systematiker, die sich lieber alle 10 Finger abbeißen, als auf Gut Glück einen Befehl einzuhämmern und mit erhöhtem Blutdruck auf die Reaktion des Systems zu warten.

Wenn du so wie ich in die zweite Schublade gehörst, dann schau dir doch mal die Bücher von Michael Kofler an. Es gibt von ihm einen dicken Wälzer mit dem nüchteren Namen "Linux", der von meinem Schreibtisch nicht mehr wegzudenken ist. Und es gibt vom selben Autor ein exzellentes Buch über Ubuntu.

3. Warum dein PC "zu langsam" war, dazu fällt mir leider auch nichts ein. Ubuntu gilt als schlankes System, das sehr effizient arbeitet. Ich selbst habe zwischen Kubuntu Dapper und SuSE-9.3 keinen nennenswerten Geschwindigkeitsunterschied feststellen können.

Ich möchte auch keine Empfehlung für das eine oder gegen das andere aussprechen. Ich kenne SuSE seit der 7.1 und habe jetzt die 9.3 am Laufen. Ich bin mit allen Versionen außer der 9.1 gut klargekommen. Mit Kubuntu fange ich gerade erst an, Erfahrungen zu sammeln. Bisher schaut aber alles sehr positiv aus.

Bis bald
Lothar
 
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Euklid



Anmeldungsdatum: 17.09.2006
Beiträge: 125

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2006 8:54   Titel:

Hallo Lothar!

Nun:

1.
Ich selbst habe vor einem dreiviertel Jahr mit SuSE angefangen und bin vollstens Zufrieden damit. Für den Einstieg eignen sich aber sicher auch Fedora, (K)Ubuntu, Mandrake, und viele mehr. Letztlich ists Geschmackssache, welche Distro einem am Besten gefällt.

2. KDE oder Gnome?
Wieder Geschmackssache. Ich glaube, für den Umstieg eignet sich KDE besser, weil mir die Oberfläche ein wenig Windows-Ähnlicher vorkommt.

3. Dein 700 MHZ-PC:
Ich selbst habe das gleich Problem mit einem 850MHZ-PC gehabt. Habe zuerst SuSE, dann Kubuntu ausprobiert - die liefen entwa gleich langsam.

Sehr sehr schnell läuft aber z.B. DSL:
http://www.damnsmalllinux.org/

Unter DSL lassen sich Kinderleicht Programme wie OpenOffice installieren.

Viele Grüße, Euklid
 
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Pazuzu



Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 10
Wohnort: /home/.zuhause

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2006 15:06   Titel:

Zu den Geschwindigkeitsproblemen muß angemerkt werden, daß KDE und Gnome durch ihren Reichtum an Features und Funktionen doch ziemlich aufgebläht sind und dementsprechend "langsam". Das ist distributionsunabhängig (meine Erfahrungen).
Eine mögliche Alternative ist Xfce, das ist recht schlank und schnell, und man gewöhnt sich auch recht schnell an die Bedienung.

Grüße aus dem Norden der Republik ML
_________________
Was ich morgen kann besorgen, macht mir schon seit gestern Sorgen...
 
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