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weißer Qualm nach Einbau einer Ethernetkarte

 
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Pseudomonas



Anmeldungsdatum: 16.11.2005
Beiträge: 120
Wohnort: /home/anonymous

BeitragVerfasst am: 19. Nov 2006 22:02   Titel: weißer Qualm nach Einbau einer Ethernetkarte

Habemus Papam!

das dachte ich eben, als ich ich bei einem Freund eine Realtek 100/10 MBit Ethernetkarte in seinen Rechner gepflanzt habe.

Folgendes Szenario:

Ein Freund von mir hat von ISDN auf DSL umgesattelt und bei der Verdrahtung einige Verkablungsfehler gemacht. Unter anderem hatte er das mitgelieferte Ethernetkabel in seine alte ISDN - Fritzcard gesteckt und natürlich noch keine Ethernetkarte eingebaut. Ich bin dann also folgendermaß0en vorgegangen.

1. Rechner komplett vom Netz abkekabelt (Stecker raus).
2. Vorkehrungen gegen Statische Aufladung getroffen
3. Gehäuse geöffnet
4. Ethernetkarte eingebaut.
---- bis jetzt alles o.k. ----
5. Netzwerkkabel (Cat 5) von der Fitzcard in die Ethernetkarte umgestöpselt und ... ---> weißer Qualm und stinkiger verschnöter Geruch nach verbranntem Plastik! Ursprung: Igrendwo im Bereich der neu eingebauten Ethernetkarte.
Wohlgemerkt: Der Rechner war zu diesem Zeitpunkt vollständig vom Stromnetz getrennt!

Wie kann denn soetwas passieren? Das Ethernetkabel war übrigens auch auf der gegenüberliegenden Seite falsch angeschlossen. Ich hab das dann korrigiert. Nach dem Hochfahren des Rechners klappte alles problemlos. Die Ethernetkarte wurde korrekt erkannt und eingerichtet. Auf den Router konnte problemlos zugegriffen werden.

Die Hardware scheint also nichts mitbekommen zu haben.

Mich würde nur interessieren wie soetwas passieren kann und ob von dem Rechner nun eine gewisse "Brandgefahr" ausgeht. Damit meine ich, ob damit zu rechnen ist, dass die Ethernetkarte oder das Kabel wieder an zu schnökeln fangen kann.

Gruß
Gunnar Cool
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F#mmaj7/9
 
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 19. Nov 2006 22:24   Titel:

"Der weiße Qualm muss im Gehäuse bleiben!"

Falls die Ethernetkarte kurzzeitig an das ISDN oder direkt an den DSL-Splitter angeschlossen war, lagen zumindest 20V Gleichspannung aus dem Telefonnetz an ihr dran. Was da genau kaputt gegangen ist, kann man von Ferne nicht sagen, vermutlich ist im Ethernet-Trafo der üblicherweise von Pin 4 und 5 zur Mittelanzapfung des Empfängertrafos (Pin 3..6) führender 75Ohm-Widerstand durchgebrannt. Das kann zu Problemen führen, wenn du die Karte mit einer Gigabit-Ethernet-Karte verbindest, ansonsten ziemlich egal.

Janka
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Ich mag die Schreie.
 
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petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 20. Nov 2006 11:41   Titel:

Bei den Preisen von Ethernet-Karten sollte es allerdings kein Problem sein, die Karte sicherheitshalber zu tauschen. Bevor sich merkwürdige Fehler einschleichen würde ich das lieber machen.
 
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Pseudomonas



Anmeldungsdatum: 16.11.2005
Beiträge: 120
Wohnort: /home/anonymous

BeitragVerfasst am: 20. Nov 2006 18:56   Titel:

Hi,

Danke für eure Antoworten. Ich werd mal im Keller in meiner großen "Krambox" nachsehen. Da ist sicherlich noch ne alte Realtek-Karte zu finden. Die tausche ich dann einfach aus.

Gruß
Gunnar Cool
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F#mmaj7/9
 
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