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Externe USB Festplatte von NTFS auf FAT32 (zurück) formatieren?

 
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FOXswizz



Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2007 12:44   Titel: Externe USB Festplatte von NTFS auf FAT32 (zurück) formatieren?

Hi,

Ich habe mir das Magazin "LINUX intern" gekauft, und dort ist die aktuelle openSUSE 10.2 Version drauf. Ich möchte jetzt Linux installieren, habe aber noch ein riesen Problem:

Ich besitze eine 250 GB USB Festplatte, wo ich alle Back-Ups von meinen Dateien (Bilder, Videos, RTF Dokumente usw. ) gemacht habe. Linux kann ja bekanntlich auf NTFS Festplatten keine Dateien schreiben (Dank Microsoft Shocked ).
Jetzt wollte ich mir gerade vorher meine Externe "My BOOK" Festplatte von Western Digital wieder retour auf FAT 32 formatieren, doch es geht nicht mehr: Windows zeigt mir unter "Dateisystem", wo man gewöhnlich NTFS und FAT32 auswählen kann nur noch NTFS an!!!

Auf meiner anderen verbauten Festplatte in meiner Hardware zeigt mir Windoof die Option aber an.

Was ist da nur los?
Warum kann ich nicht mehr auf FAT32 zurück formatieren?

(Am Anfang war die Festplatte ja auch FAT32. Ich habe sie auf NTFS formatiert, weil ich Windows XP verwende(t habe). Ich sollte die Festplatte doch wieder retour auf FAT32 formatieren können?!)

[Mein PC: Windows XP 32 bit, AMD Athlon 3800+, ATI X850XT, Realtek HD 880 Sound, GA-K8NMF-9 Mainboard, neuste (+alle) Treiber. Im Geräte Manager ist alles ok.]

Gruss: SIRIUS swiss
_________________
Cheers: FOX
 
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ano max
Gast





BeitragVerfasst am: 18. Feb 2007 16:47   Titel: kastriertes Betriebssytem

Ja das ist ebenso so, man kann bei Windows von fat auf ntfs formatieren (ist aber beides sich selbst fragmentierender Schrott) aber nicht anders herum.
Dafür gibts dann wieder extra 3th-Party-Tools .....

Versuch doch, ob die ext2/3-Untestützung für Windows bei Dir funktioniert und formatiere die Platte eben damit....

http://www.fs-driver.org/

bzw ext2/3 oder reiser:
http://www.it.fht-esslingen.de/~zimmerma/software/ltools.html.

Habe selbst kein Win$ im Einsatz, schreibe mal, welches Tool besser geht Very Happy

bye ano max
 

FOXswizz



Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2007 16:51   Titel: Re: kastriertes Betriebssytem

ano max hat folgendes geschrieben::
Ja das ist ebenso so, man kann bei Windows von fat auf ntfs formatieren (ist aber beides sich selbst fragmentierender Schrott) aber nicht anders herum.


Gibt es dafür irgend einen Grund? Oder ist das auch nur "Typisch Windoof"? Shocked
Es wird höchste Eisenbahn, dass ich auf Linux umsteige und "Fenster" den Rücken kehre. Smile

Der 2te Link geht bei mir leider nicht. Der erste schon, doch mein Prozessor ist nicht x86 kompatibel. (Bin mir aber nicht sicher)

Hier die Systemanforderungen für das Tool.
Operating system: Windows NT4.0/2000/XP/2003 (x86 processors only)

Und hier die Hinweise zu den verschieden CPU's, was das Thema "x86 bzw. x86 - 64" angeht:

x86
Diese Architektur unterstützt die folgenden Prozessoren:
AMD K6, Duron, Athlon, Athlon XP, Athlon MP, Sempron
Intel Pentium 1-4, Pentium M, Celeron, 32Bit Xeon, Celeron D
VIA Cyrix III, C3, C5, C7, Eden
Intel Core Solo

x86-64
Diese Architektur unterstützt die folgenden Prozessoren; alle hier aufgeführten Prozessoren gehören auch der x86-Architektur an.
AMD Opteron, Athlon 64, Athlon 64 X2, Athlon 64 FX, Sempron 64, Turion 64, Turion 64 X2
Intel Xeon MP/DP (teilweise), Pentium 4 (teilweise), Pentium 4 Extreme Edition (teilweise), Pentium Extreme Edition, Pentium D, Celeron D, Core 2 Duo, Core 2 Extreme


Ich besitze einen AMD Athlon 64 3800+

Was heisst: "Alle hier aufgeführten Prozessoren gehören auch der x86-Architektur an."? Heisst das, dass mein 3800er doch mit x86 kompatibel ist?
Ich bin halt noch ein Newbie, sorry... Crying or Very sad


Gruss, SIRIUS Swiss
_________________
Cheers: FOX
 
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ano max
Gast





BeitragVerfasst am: 18. Feb 2007 17:30   Titel: ....

Hallo,
Code:
Der 2te Link geht bei mir leider nicht.


Musste den Link kopieren, in den Browser einfügen, den Satzende-Punkt löschen und Enter drücken Wink

Vermute aber, das Tool vom ersten Link ist ausgereifter.

bye
 

ano max
Gast





BeitragVerfasst am: 18. Feb 2007 17:37   Titel: Linux Intern

Code:
ch habe mir das Magazin "LINUX intern" gekauft, und dort ist die aktuelle openSUSE 10.2 Version drauf. Ich möchte jetzt Linux installieren, ...


Damit gibts aber dann noch ein Problem, ....
siehe
http://www.pcpraxis.de/index.php?option=com_simpleboard&Itemid=26&func=view&id=72071&catid=42

b
bye
 

FOXswizz



Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2007 18:03   Titel: Re: Linux Intern

ano max hat folgendes geschrieben::
Damit gibts aber dann noch ein Problem, ....
siehe
http://www.pcpraxis.de/index.php?option=com_simpleboard&Itemid=26&func=view&id=72071&catid=42


NOOOOOOOOOOOOO!
Was für ein Ärger: Ich habe mir die gedownloadete Version von Linux (3.6 Gbyte) gerade vorher gelöscht, da ich dachte, dass es von der Heft DVD funktionieren wird. Der Download brauchte 1 Tag und 15 Stunden.
Nun ist alles um sonst. ARGH!

Nun gut, habe noch etwas "nützliches" gefunden: Einen Patch, welcher die DVD korrekt rekonstruiert. Hier der Link: http://www.pcpraxis.de/index.php?option=com_simpleboard&Itemid=26&func=view&id=72059&catid=42

ABER mein Brenner funktioniert nicht! Ich habe mir ja darum das Heft mit der DVD gekauft und jetzt funktioniert diese auch nicht. Mad

Und das Problem mit der Festplatte ist auch immer noch da Confused .

SIRIUS swiss
_________________
Cheers: FOX
 
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petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2007 19:35   Titel:

Der Grund, warum's nicht klappt mit dem formatieren, ist, daß Windows Partition größer als 32 GB nur mit NTFS formatiert. Das ist keine technische, sondern eine künstlich von Microsoft erfundene Beschränkung.

Unter Linux kannst Du problemlos mit FAT formatieren:

Code:
mkdosfs -F32 /dev/sdXY


(X: Gerät / Y: Partition, also z. B. /dev/sda1. Das -F32 sagt mkdosfs, daß Du FAT32 und nicht FAT16 möchtest)

Natürlich entsprechende ersetzen. Und vor allem: Aufpassen dabei ! Wenn du die falsche Partition erwischst ist diese formatiert. Vergewissere Dich vorher mit "fdisk -l /dev/sdX", daß Du die richtige Platte hast !

Du kannst aber auch mit Linux auf die Platte zugreifen, ntfs-3g erlaubt auch schreibenden Zugriff. Probier mal

Code:
mount /dev/sdXY /mountpoint -t ntfs-3g


Wenn das nicht gleich klappt, mußt Du selbiges noch installieren.
 
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ano max
Gast





BeitragVerfasst am: 18. Feb 2007 21:03   Titel: ntfs-3g

Ich sehe keinen Grund, ein MS-Filesystem einzusetzen.

Und dann bitte keine Tränen bei Datenverlust:

Code:
ntfs-3g
WARNING :
This package is a *BETA*, in early stage of development. Before using this software,
make a backup of your data, and use it at your risk.


bye a.m.
 

petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2007 23:46   Titel: Re: ntfs-3g

ano max hat folgendes geschrieben::
Ich sehe keinen Grund, ein MS-Filesystem einzusetzen.


Der einzige wäre, daß man die Festplatte ab und zu an Windows-Systemen betreiben möchte. Dafür gibt's zwar auch Treiber für Linux-Dateisysteme, aber die muß man vorher installieren. Linux kann FAT und NTFS auch einfach so.

ano max hat folgendes geschrieben::
Und dann bitte keine Tränen bei Datenverlust:


Stimmt schon, soweit ich gehört habe, läuft ntfs-3g aber ziemlich stabil und ohne Datenverluste. Ich denke mal man hat die Warnung lieber dringelassen, damit sich hinterher niemand beschwert.

P.S.: Ich hab grad nochmal auf die homepage von ntfs-3g geguckt. Dort steht:

Code:
The driver currently is in release candidate (RC) status, which means that no data corruption or loss has been reported during ordinary driver use, nor found in our extensive quality testing before release of the latest version and we're planning to release the RC version as stable in the near future.


Evtl. solltest Du Deine Version von ntfs-3g mal updaten :-).
 
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FOXswizz



Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 19. Feb 2007 11:39   Titel:

petameta hat folgendes geschrieben::
Unter Linux kannst Du problemlos mit FAT formatieren:

Code:
mkdosfs -F32 /dev/sdXY


(X: Gerät / Y: Partition, also z. B. /dev/sda1. Das -F32 sagt mkdosfs, daß Du FAT32 und nicht FAT16 möchtest)


Ich versuche lieber die Lösung, wenn ich es geschafft habe, Linux auf eine DVD zu brennen und es zu installieren.

Thanks @ All für die Antworten!

Greetz: SIRIUS swiss
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Cheers: FOX
 
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petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 19. Feb 2007 11:43   Titel:

Wenn Du's gleich machen möchtest kannst Du auch eine LiveCd nehmen (z. B. Knoppix/Kanotix). Die funktioniert ohne Festplatteninstallation.
 
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FOXswizz



Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 19. Feb 2007 23:09   Titel:

Ich wollte meine Dateien von der Externen USB Festplatte auf die fixe Festplatte (teils NTFS) verschieben, doch es kommt immer:
Fehler beim Kopieren nach \u00bb/\u00ab. Sie haben nicht die nötigen Zugriffsrechte, um in diesen Ordner zu schreiben.

Ich kann auch nichts von meiner USB Festplatte löschen, da immer die gleiche Fehlermeldung kommt.

Also Windows war da unkomplizierter... Laughing
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Cheers: FOX
 
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petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 20. Feb 2007 11:18   Titel:

Wie hast Du denn die Partition gemountet ? So wie ich es oben beschrieben habe ?

Wenn Du letzteres gemacht hast, mußt Du die Daten auch als root kopieren, sonst hast Du nicht ausreichende Zugriffsrechte.
 
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Peter Linuxtüftler
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Jul 2007 11:42   Titel: Unterschied zwischen Fat16, Fat32 und NTFS bzw. Ext2/3

Hallo Leute,

Ich habe mich auch ein wenig mit Dateisystemen befasst.
Da gibt es bei wiki eine gute Übersicht.
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Filesystem

Zu FAT-Systemem:
1. ist keine Berechtigung hinterlegt. (was heißt alle die Diese Festplatte in die Hand bekommen können alle Dateien Lesen und verändern.
2. Es gibt eine Aufteilung im Filesystem in Claster-gräße und Clasteranzahlt.
Bei Fat16 Jeweils 15bit also max 2^15 * 2^16 macht somit max 2GB
und eine maximale Anzahl von 2^16 Dateien. Wenn man Das Filesystem noch abzieht sind es weniger.
Bei Fat32 ist die Calsteranzahl um 16 bit erweitert worden.
Also wider 2^15 * 2^28
Wobei eine Begrenzung von 8 TB gilt.

Dazu dieser Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Fat32#FAT32

Zu NTFS:
Im Grund ähnlich wie Fat32 aber mit dem Unterschied, das eine Berechtigungsebene eingeführt ist.
Also entweder über Domäne oder über lokale Benutzer und Benutzergruppen.
Link dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/NTFS

Unix/Linux-Filesysteme arbeiten ein wenig anders:
Da werden Blöcke, Blockgruppen, Inodes usw. definiert.
und eben auch Berechtigung (Owner/Gruppe/nobody) aber auch spezielle Berechtigungen defi-niert.
Genauer unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Ext2

Was die Konvertierung von NTFS auf Fat32 angeht:
Geht nicht! Sobald die Berechtigungsstruktur aktiv ist kann man nichts mehr machen.


Gruß
Peter
 

FOXswizz



Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 26. Jul 2007 14:52   Titel:

Hallo,

ich habe es geschafft (zwar schon vor ca. 4 Monaten ^_^) die USB Festplatte, welche ich in NTFS formatiert habe, wieder zurück in FAT 32 zu formatieren. Ich trickste die "Sprerre" wie folgt aus: Mit einem Tool teilte ich die Festplatte in verschiedene, gleichgrosse Partitionen auf. Alle dieser Partitonen waren NICHT grösser als 32 GByte. Dann formatierte ich alle Partitionen mit FAT32. Danach befahl ich dem Tool, die Partitionen wieder in ein grosses Ganzes zusammen zufügen. Fertig Very Happy
_________________
Cheers: FOX
 
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