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BeitragVerfasst: 28. Feb 2007 16:11 
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Registriert: 13. Dez 2006 16:16
Beiträge: 35
Hallo mal wieder,

Folgende Situation: In einem Verzeichnis auf einem Netzlaufwerk befinden sich über 1000 Dateien. So ist das jedenfalls wenn ich mir das mit Windof ansehe.

Unter Linux mounte ich das Verzeichnis:
Code:
mount -t smbfs -o username=xy //home/xy /mnt/H 
Alles wunderbar , ich werde nach dem Passwort gefragt und siehe da:
In dem Verzeichnis werden mir nur 308 Dateien angezeigt :shock: .

Nun zurück zum Thema meines Titels: Wo sind denn nur all die Dateien hin?

Was kann ich machen/an was könnte es liegen, dass nur ca. 1/3 des Inhalts angezeigt wird.

Wir haben hier ein Novell-Netzwerk laufen. Der Admin ist ein Windows-Fetischist (er möge mir verzeihen ) :wink: und kann mir nicht weiterhelfen.

Hab auch schon versucht das ganze mit nfs zu lösen, aber da scheitere ich schon vorher am mounten.

mount -t nfs server3: und dann bin ich mir nicht sicher, da laut admin, das Verzeichnis /home/xy auf dem Volume >Daten auf Server3 liegt. Wie gebe ich ein Volume an?

Also wer betreibt ein Novell-Netzwerk und hat linux rechner dran hängen? Und kann helfen - oder kein Novell-Profie und trotzdem ein Wissender.


Danke für Eure Hilfe
Gruß m.

Ach ja: Kernel 2.6.9[/b]


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BeitragVerfasst: 28. Feb 2007 16:49 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Fehlt denn überhaupt eine Datei? Vielleicht ergibt sich das Problem anhand unterschiedlicher Zählweisen (rekursiv vs. nur das aktuelle Verzeichnis)

Dass du ein Novell-Netzwerk betreibst, bezweifle ich. Dann müsstest du nämlich ncpfs mounten, nicht smbfs. Falls du IP vs. IPX meinst: Das hat mit Dateiübertragung reichlich wenig zu tun, kann da also auch keine solch spezifischen Probleme machen.

Janka

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BeitragVerfasst: 01. Mär 2007 7:56 
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Registriert: 13. Dez 2006 16:16
Beiträge: 35
hi,
ich kann schon bis 400 zählen ;-)...
Scherz bei Seite, der WindowsExplorer wie auch der TotalCommander geben die Anzahl der Dateien mit 1005 an. Zudem besteht der Dateinamen aus einer achtstelligen Zahl plus Endung, was das fehlen von Datein schnell sichtbar macht.

Ich betreibe schon mal gar kein Netzwerk, egal welcher Art. Ich möchte nur darin arbeiten. Wenn der Admin sagt da läuft Novell, dann behaupte ich nicht das Gegenteil weil ich es nicht besser weiß. Auf meinem Windows-Desktop sehe ich in der Taskleiste: ZenNetworks, Novellservices und Novell-Client-Trust ...
Leider arbeiten die Messgeräte auf Linuxbasis. Bisher bin ich davon ausgeganen, es liegt an der Software der Messgeräte. Jetzt hab ich aber auf meinem Rechner zu testzwecken auch Linux installiert und es besteht das gleiche Problem. Zuwenig Datein.

Der Admin sagt: ich könnte via SMB zugreifen (vielleicht kann Novell das ja?), also mach ich das. Danach erscheinen ja auch Dateien in meinem lokalen /H Verzeichnis.

Im Terminal werden mir mehr Datein angezeigt stelle ich gerad fest. Allerdings sind die Dateinamen verstümmelt. Genauer gesagt es wird ca. 500 mal eine '1' aufgeführt und ein paar '2' er und '3' er. Irgendwo gehen da Informationen verlohren.

Vielen Dank für jede Hilfe :P


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BeitragVerfasst: 01. Mär 2007 8:57 
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Registriert: 13. Dez 2006 16:16
Beiträge: 35
nochmal: von einem übergeordneten Verzeichnis aus, zeigt Nautilius an, dass in besagtem /H Verzeichnis 1005 Objekte liegen.
Wenn ich nach einer vorhandenen Datei (die aber nicht angezeigt wird ) suche, mit <find -name 'xy' findet der sie auch nicht.

Der installierte MidnightCommander zeigt alle Dateien an, jedoch in der Form: '?1'
und kann Sie nicht öffnen mit dem Kommentar: kann Datei/Verzeichnis ?1 nicht finden.

Grüße m. :?:


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BeitragVerfasst: 01. Mär 2007 13:04 
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Registriert: 05. Mai 2004 7:35
Beiträge: 1238
Die Kodierung der Dateinamen ist falsch. Setze dich mit der Option iocharset des mount-Befehls auseinander - hoffentlich gibt es den für smbfs.


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BeitragVerfasst: 01. Mär 2007 13:07 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Evtl. ein Zeichensatzproblem. Probier mal die Optionen iocharset und codepage.

$ man smbmount

Janka

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BeitragVerfasst: 01. Mär 2007 17:40 
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Beiträge: 35
hi nochmal,

hab jetzt mal folgendes gemacht: die Dateien in eine anderes Verzeichnis kopiert und dann einfach die ersten 307 Dateien gelöscht von Windows aus.
Siehe da: in Linux sind die nächsten 325 Dateien sichtbar, diese wieder in Windows gelöscht. Danach wurden dann die letzten 375 in Linux sichtbar ???

Das ist doch seltsam. Kann das noch was mit den Codepages zu tun haben?

Den Tip mit den Codpages und iocharset hab ich noch nicht getestet weil ich die Einstellugen noch nicht gefunden hab, bzw. die möglichen Namen der Codepages bzw. iocharsets.

Ich hab keine Lust mehr ... das ist so nervig.

Danke für Eure Hilfe erstmal ...


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BeitragVerfasst: 06. Mär 2007 11:18 
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Beiträge: 35
hi,

ich mounte jetzt über nfs. Der Admin hat den Novell-server entsprechend konfiguriert.

Jetzt nochmal was kurioses: mit mount -t nfs server3:/HOME /mnt/H

werden mir jetzt alle Dateien angezeigt. Allerdings kann ich keine Dateien abspeichern oder bearbeiten :shock: . Warum?

Wenn ich das ganze mit meinem RedHat 8 Kernel 2.4 mach, funktioniert es.
Alle dateien vorhanden, ich kann tun und lassen was ich will.

Kann mir bitte jemand einen Rat geben? Ich brauch den Kernel 2.6 sonst wäre mir das jetzt scheiß egal.

Danke


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BeitragVerfasst: 06. Mär 2007 12:02 
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Kurz mal Suse10 installiert - da ich mir Hoffnung machte in Bezug zur Verwandschaft zu Novell.

Es geht auch nicht: alle Dateien vorhanden, kann sie auch ansehen aber nicht bearbeiten.

Klasse :x


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BeitragVerfasst: 06. Mär 2007 13:12 
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SMB-Problem: Nein, das sollte nichts mit Zeichensatzproblemen zu tun haben. Ich tippe schon fast auf einen Bug. Da das SMB-Protokoll ziemlich wirr ist, kann es sein, dass Novell da einige Eigenheiten seltsam implementiert und die Funktion nur mit MS-Windows-Clients geprüft hat.

Du könntest ja mal auf den neuesten 2.6er Kernel updaten, um diese Ursache auszuschließen.

NFS: NFS hat keine eigene Benutzerverwaltung. Dies bedeutet, dass die Benutzer*nummern* auf dem NFS-Server und dem Client übereinstimmen müssen, sonst kann man nur mit den Rechten für "other" auf Dateien zugreifen.



Ergänzung: Du kannst ja mal mit smbclient prüfen, ob dieser das Problem auch hat. Wenn nein, könnte ein Kernelupdate dein Problem tatsächlich beheben.

Janka

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BeitragVerfasst: 06. Mär 2007 14:51 
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Was meinst du mit Kernelupdate? Mit Redhat WS4 Kernel 2.6.9 funktioniert es doch auch schon nicht.

oder denkst du das bei einem updaten von Kernel 2.4 auf 2.6 die Funktion erhalten bleibt (nfs wir richtig gemountet etc.)

Ich glaub nicht das ich das hin bekomm. Ein Kernel-update von 2.4 auf 2.6 ist doch ein ziemlicher Häck, jedenfalls wenn das stimmt was ich so im net gelesen hab.

Von 2.6.x zu 2.6.y ist da schon einfacher...

Gruß M.


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BeitragVerfasst: 07. Mär 2007 13:13 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Mit Kernel 2.4 geht es deiner Mitteilung nach. Mit Kernel 2.6.9 gibt es Probleme. Kernel 2.6 ist ein *Entwicklerkernel*, da können auch mal Dinge defekt sein.

Ein Kernelupdate von 2.6.9 auf 2.6.20 könnte also helfen.

Janka

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BeitragVerfasst: 09. Mär 2007 12:56 
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Registriert: 13. Dez 2006 16:16
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wie banal,

der Fehler mit dem Dateizugriff ist gefunden,
es ist ein Bug von Nautilus und gedit.

Keine Probleme wenn ich im Terminal dateien anlege mit touch, oder hinein kopiere mit cp.

Benutze ich Kate zum bearbeiten einer Datei kann ich sie auch auf dem Server abspeichern.

Interessant das der Bug auch bei der neuen Suse10 vorkam.

Gruß m.


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BeitragVerfasst: 09. Mär 2007 17:50 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Achso!

Ich dachte, du machst deine Tests mit ls, da du ja auch von Hand mountest.

Was lernt man daraus? Trau niemals eine GUI -- ständig wird geändert, daher immer mal wieder neue und alte Fehler...


Janka

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