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Die Trolle haben leider recht !
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Sir Red
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Mai 2007 21:07   Titel: Die Trolle haben leider recht !

Die Trolle haben leider recht wenn sie behaupten Linux se iein
FrickelOS

Deswegen poste hier einfach mal einen Erfahrungsbericht von den
Erfahrungen die ich mit Linux bisher gemacht habe.

Also, vor ein par Monaten hab ich mir Kubuntu LTS installiert.
Die Installation verlief super einfach und sauber, aber danach ging
der Ärger erst richtig los.

Als erstes wollte ich den Nvidia Treiber für meine alte 5900er
installieren, dabei bin ich streng nach dem Tutorial von
Ubuntuusers.de vorgegangen.
Mit dem Resultat das nach einem Neustart die grafische Oberfläche
nicht mehr funktioniert hat.

Man hat mir empfohlen den X-server mit Hilfe von dpkg zu
"reconfigueren" was ich dann auch gemacht habe.
Das neu Einrichten des Xservers war dann auch recht schnell getan.

Aber danach lief die Desktopumgebung mit 50Hz auf einer 320 × 240
Auflösung, mit müh und Not habe ich es geschaft via "Kcontrol" in das
Untermenü für die Bildschirmeinstellungen zu kommen.
Was gar nicht so leicht war den die Icons waren bei der Auflösung
fast so groß wie der ganze Bildschirm.
Zusätzlich war die Scrollgeschwindigkeit so schnell das es fast
unmöglich war das entsprechende Menü anzusteuern.

Nach einigen Minuten habe ich es dann gefunden und wollte die
Auflösung und Frequenz wieder hoch stellen.
Aber das maximalste was ich auswählen konnt waren 60Hz bei 640 × 480
Pixeln.

Also hab ich dann obwohl ich von dem Geflimmere schon dröhnende
Kopfschmerzen hatte das ubuntuusers Forum um Rat gefragt.

Dort wurde mir gesagt das ich mit Hilfe des Vi auf der Kommandozeile
mit rootrechten die xorg.conf editieren solle.
Gesagt getan, die Auflösung lies sich nach oben stellen das flimmern
konnte ich aber erst nach einiger Zeit abstellen als ich von "NV" auf
"Vesa" umgestellt hatte.

Jetzt wollte ich aber denoch die Nvidia Treiber installieren da ich
auch in den Genuss des 3D-Desktops kommen wollte.
Da die Orginaltreiber aus den Ubuntu Repositorien bei meiner 2 Jahre
alten Karte versagt haben entschloss ich mich dazu die Orginaltreiber
von der Nvidia Homepage downzuloaden.

Jedoch lies sich die *.bin Datei nicht installieren, laut einem
Beitrag in einem Debian Forum musste ich dann erstmal ein
zusätzliches Kernel-Plugin kompilieren damit sich der Nvidia Treiber
installieren und aktivieren lässt.
nach einer halben stunde war auch das dann geschaft.

Danach startete ich den Xserver neu nur um Feststellen zu müssen das
die Auflösung wieder auf solch einen mickrigen Wert runtergestellt
war.
Wenigstens lief der Monitor noch mit 85Hz und die Auflösung lies sich
im entsprechenden KDE Menü auf einen normalen Wert hoch stellen.

Auf die Installation irgendwelcher 3D Desktops hab ich dann aber
verzichtet, sonst hätte ich noch den rechner vor Wut aus dem Fenster
geworfen wenn irgendetwas wieder nicht funktioniert hätte.

Von diesem Zeitpunkt an konnte ich von einigen kleineren Problemen
abgesehen eigentlich ganz gut mit der Maschiene arbeiten.
Eine Sache konnte ich aber überhaupt nicht nachvollziehen und zwar
das Open-Office inkompatibel zu dem eigenen .ODF Dateiformat ist.

Ich habe einenem Freund von mir der Linux nutzer ist einen 50Seitigen
ODF Text geschickt, aber als er es öffnen wollte war die Formatierung
so zerfetzt das der Text mehr als 180 Seiten lang und total
unleserlich war.
Danach hab ich ihm den Text noch mal als .doc exportiert geschickt
und nun hat alles funktioniert.

Da ich keine ungewöhnliche Schriftart benutzt habe und auch so keine
Scripts oder komplizierten Formatierungen in dem Text waren konnte
ich mir das wirklich nicht erklären.

Zudem stürtzte Open-Office eingie male ab was zur Vernichtung von
einigen Dokumenten führte.
Zum glück hatte ich die orginale noch auf der Windowspartition.

Das Problem lies sich nur dadurch beheben das ich die orginalversion
von Open-office.org installierte und das bei Kubuntu mitgelieferte
Open-Office mit "apt-get remove Open-Office" ins Dev/null beförderte.

Danach lief das System für einige Wochen stabil bis das nächste
Unglück passierte.
Meine geforce 5900 ging Kaputt so das ich gezwungen war eine alte
geforce 440 MX einzubauen.
Allerdings hatte der Xserver damit wieder ein problem und verweigerte
den Dienst.

So das ich gezwungen war die Einstellungen mit "dpkg-reconfigure"
zurück zu setzen (Das editieren der xorg.conf hatte keinen Erfolg
gebracht).
Im Vesa mudos startete der Xserver allerdings wieder in einer 320 ×
240 Auflösung mit 50Hz.
Also musste ich wieder mit "Sudo Vi" die Xorg.conf öffnen und die
Einstellungen erneuern.
Diesmal hab ich mir dann auch gleich ein Backup der Xorg.conf
angelegt was ich auch nicht beruen sollte.

So, jetzt musste ich nur noch den alten Nvidia-Treiber entfernen und
neu installieren so das die Graka wieder erkannt wird.
Im ruckeligen Vesa Mudos zu arbeiten macht nämlich wirklich keinen
Spass und meine Online Games wie Nexuiz und Retro-CS unter wine
wollte ich nicht missen.

Also startete ich kurzerhand den Synaptic und suchte nach den nvidia
Treibern was allerdings erfolglos blieb.
War ja auch kein Wunder, schließlich hab ich das *.bin file von der
Nvidia Seite installiert und nicht mit dem Debian/Ubuntu
Packetmanager.

Das dann wieder deinstalliert zu bekommen hat mich wiederum einige
Mühe gekostet.
Danach musste ich den Nvidiatreiber wieder neu installieren mit dem
üblichen Resultat das die Xorg.Conf wieder zerschossen wurde.

Naja wie auch immer mit der alten Geforce 440MX sind viele meiner
Games wie z.B Oblivion kaum mehr gelaufen.
Deswegen hab ich mir eins von diesen neuen Gamer Notebooks bei einem
Online-Händler extra ohne Betriebsystem bestellt.
Denn selbst nach diesem ganzen Ärger wollte ich von der Windows
Spyware loskommen und Windows nur noch zum Zocken verwenden.

Die Kubuntu LievCD und Installation lief absolut astrein aber nach
ein par Tagen passierte das hier:

http://server6.theimagehosting.com/image.php?img=FrickelOS.jpg

Also, wieder den Vi anwerfen und die Xorg.conf editieren ?

Nein, Jetzt ist meine Gedult wirklich am absoluten ENDE !

Wenn selbst ich mit Unix (Solaris, Aix) Erfahrungen nicht mit dieser
angeblich so benutzerfreundlichen Distribution zurecht komme dann
verstehe ich auch langsam warum Linux nur so einen verschwindend
geringen Marktanteil hat.

Hab mir Vor 30 Minuten Vista und Office 2007 bei Amazon bestellt.

Morgen fahr ich in Urlaub und wenn ich zurück bin dann dann ist die
Vista Packung auch da und ich kann diesem Gefrickel endlich den Gar
ausmachen und es dort hin schicken wo es hingehört.

nämlich nach /dev/null !

Vieleicht probier ich es nochmal mit BSD oder Open-Solaris, aber mit
Linux bin ich am Ende zumal ich auch mit Redhat und Suse nicht
alzugute Erfahrungen gemacht habe.

Die alten Server im Betrieb werden übrigens nicht auf Linux
umgestellt wie ich das ursprünglich geplant hatte.
Entweder kommt dort BSD oder (Open)Solaris zum Einsatz, wenn sich für
diese Systeme aber kein gescheiter Support finden lässt dann kommt
ganz sicher Windows auf die Maschienen.

Ich kann es mir halt nicht erlauben das Linux im Betrieb genauso
abraucht wie bei mit daheim.
Zudem hab ich meine Zweifel ob solch eine schlampig
zusammengewürfelte Distribution überhaupt die Sicherheit bieten kann
die man für den Unternehmenseinsatz erwarten kann.

Wie auch immer, mögen die Flamewars beginnen.
Und wärend sich hier die fanatischen MS Fanboys und Linux Talibans
die Köppe einschlagen sitz ich gemütlich am Strand und genieße die
Sonne.

Vieleicht schau ich mal vom Internetkaffe aus vorbei Wink

PS: nehmts mir nicht so übel, bin halt nur verdammt sauer wegen der
ganzen verfrickelten Zeit......
 

julanta
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Mai 2007 22:13   Titel:

Ich kann ja verstehen das du dir Luft machen willst, aber wenn interessiert es ob DU Linux magst und benutzt? Keinen!
Benutze dein Vista und freu dich doch.
Ich bin noch nie in ein Windowsforum um über Windows herzuziehen. Ich versuche meine Probleme zu lösen, sowohl mit Windows als auch mit Linux.
Ich nutze Windows XP und Gentoo. Beides sind gute Systeme. Viele Leute denken ja das Gentoo so kompliziert sei, das halte ich für Unsinn, aber das ist Ansichtssache. Mit Mandrake und SuSE hatte ich auch schlechte Erfahrungen. Slackware und Debian fand ich da schon besser. Letztendlich bin ich bei Gentoo hängen geblieben und muss sagen, es ist ein wunderbares System. Aber noch mal, es ist Geschmackssache.
Mein Windows XP will ich aber auch nicht missen, obwohl man schon sagen muss, um das "sauber" zu halten damit man es nicht alle halbe Jahre neu installieren muss, braucht man schon etwas mehr Kenntnis und der Arbeitsaufwand ist nicht so gering wie man denkt. Habe es vor etwa 2 Jahren installiert und es funktioniert, mein Gentoo seit etwa 3 Jahren. Viele, oder die meisten installieren ein oder mehrmals im Jahr neu. Wenn die Kenntnisse fehlen dann ist es egal was für ein System man hat.

Für Multimedia nutze ich Windows (Filmbearbeitung) und für alles andere Linux.
Zum Spielen würde ich kein Linux benutzen, aber das kommt eher selten vor bei mir.
Und die NVidiatreiber rennen unter Linux einwandfrei.

PS: Schönen Strandurlaub wünsche ich Dir. Könnte ich auch mal wieder brauchen.
 

sith
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Mai 2007 1:49   Titel:

Zitat:

Die Trolle haben leider recht

lol, sind schon niedlich die kleinen, jetzt geben sie sich gleich selber recht. nee wie putzig.
Zitat:

PS: nehmts mir nicht so übel,

mach dir keine sorgen, ich wüsste nicht mal was, zumal ich nur den ersten satz und die fussnote gelesen habe.
 

Newb
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Mai 2007 7:43   Titel: Vista

Danke, der der Testbericht klingt sehr glaubwürdig !

Wollte mir zwar ursprünglich ein Mac book kaufen aber das lass ich dann wohl doch besser bleiben.

Kaum zu glauben das so eine bekannte Firma wie aoole ein System produziert was so fehlerhaft ist.

Ich kauf mir jetzt wohl doch ein Notebook mit diesem neuen Vista, das soll ja sehr gut sien.
 

petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 26. Mai 2007 10:56   Titel:

Also eigentlich schaltet x.org den Grafikmodus nicht einfach so um, wie Dir es passiert ist. Soll heißen, irgendetwas mußt Du gemacht haben. Verstehe das jetzt weniger als Vorwurf, sondern eher als Ermutigung das Problem genauer zu analysieren und rauszufinden, was falsch gelaufen ist.

Das mit den NVidia-Treibern bei alten Karten ist wie ich finde nervig: Da werden alte Karten nicht mehr unterstützt, man muß extra nen Legacy-Treiber installieren. Soviel Platz im Treiber kann die Unterstützung alter Grafikkarten ja eigentlich nicht kosten. Da sieht man die Nachteile von Closed Source-Treibern ... bin aber trotzdem mit NVidia ziemlich zufrieden (und meine Grafikkarte ist jung genug für den non-Legacy-Treiber).

Ich bin gespannt, wie glücklich Du mit Vista wirst. Die nervigen Sachen finden sich an anderer Stelle. Treiber mögen ja einfacher zu installieren sein und dann laufen. Wenn nicht wird die Fehlersuche allerdings schwer. Zudem hast Du dann andauernd Sicherheitswarnungen, die Du wegklicken mußt. So geht's mir zumindest immer mit XP. Zudem muß man sich mit Virenscannern, Firewalls usw. rumschlagen. Kostenlose Virenscanner nerven einen da gerne mal mit Werbung, was mich einfach nur nervt. Habe keine Lust auf sowas, das lenkt einfach nur ab. Letztendlich muß das jeder selber entscheiden, offenbar emfpinden das andere Leute als nicht so störend.
 
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komsomolze



Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 429

BeitragVerfasst am: 27. Mai 2007 13:05   Titel: Re: Die Trolle haben leider recht !

Sir Red hat folgendes geschrieben::
Die Trolle haben leider recht wenn sie behaupten Linux se iein
FrickelOS
jein.

Zitat:
...
Als erstes wollte ich den Nvidia Treiber für meine alte 5900er
installieren, dabei bin ich streng nach dem Tutorial von
Ubuntuusers.de vorgegangen.
Mit dem Resultat das nach einem Neustart die grafische Oberfläche
nicht mehr funktioniert hat.

Man hat mir empfohlen den X-server mit Hilfe von dpkg zu
"reconfigueren" was ich dann auch gemacht habe.
...
- dpkg-reconfigure stellt eine 08/15-conf her, in diesem Falle mit nv.
Es funktioniert auch nur, wenn Du dabei bleibst (keine händischen Änderungen), da es eine MD5 hinterlegt und bei späterer Anwendung gegenprüft
(Um im Falle eines Update nicht eine vorhandene Conf zu überschreiben, siehe /var/lib/dpkg/info/xserver-xorg.postinst bzw. xserver-xfree86.postinst und /var/lib/xorg bzw. xfree86)
Nach ein paar Maus/Touchpad-Einstellungen oder X-Parametern kannst Du dieses Tool also wieder vergessen (Richtig - FrickelOS)
- mit dem nvidia verlässt Du ubuntu, auch microsoft gibt bei Nicht-WDM keine Garantie.
Genauer gesagt gibt es eigentlich für gar nichts eine Garantie, da sie Haftung bis auf Ersetzung der CD ausschliessen.
- der nvidia ist eigentlich seit dem 7xxx richtig gut, ich meine nicht das binary, sondern den Installer.
(Trotzdem gibt es Sachen im Skriptteil, tsts. Stringabfrage auf xorg gegen xfree getauscht und er funktionierte unter Sarge) (FrickelOS)
- für die FX5900* sollten beide nvidia funktionieren, der neuere bis zumindest 9xxx und der legacy.
- Kernel-Header installieren und das *.run ablaufen lassen ist schon tausendfach gemacht.

Hast Du bei der 5900 auch den Zusatzstromanschluß benutzt?




petameta hat folgendes geschrieben::
...
Das mit den NVidia-Treibern bei alten Karten ist wie ich finde nervig: Da werden alte Karten nicht mehr unterstützt, man muß extra nen Legacy-Treiber installieren. Soviel Platz im Treiber kann die Unterstützung alter Grafikkarten ja eigentlich nicht kosten.
...
tut er auch gar nicht, den meisten Platz kosten die Wrapper für die verschiedenen OS und deren Kernel - in usr/src/nv/preinstalled/
Da sie ja eine Downloadabfrage bei nicht Vorgesehenem eingebunden haben (was bei Debian oder eigenem Kernel unsinnig ist) sollten sie lieber eine Liste der Preinstalled/Vorkompilierten mitgeben und dann nur für den gefundenen Distro-Kernel nachladen.
Mittlerweile ist das Ding 40MB groß, das Binary selbst nur 5MB!
_________________
mfg komsomolze


Zuletzt bearbeitet von komsomolze am 29. Mai 2007 2:50, insgesamt 2-mal bearbeitet
 
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Euklid



Anmeldungsdatum: 17.09.2006
Beiträge: 125

BeitragVerfasst am: 27. Mai 2007 18:47   Titel:

Sir Red, was kann denn das Betriebssystem Linux oder die Distribution ubuntu für die closed-source nvidia-Treiber?

Die sind auf dem Mist von nVidia gewachsen, also ist das hier die falsche Stelle, sich zu beschweren...

... bitte sende doch statt dessen nVidia mal eine Beschwerdemail. Je mehr die von solchen Mails bekommen, desto eher bemühen die sich ja vielleicht mal um anständige Linux-Treiber ihrer Karten?
 
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gh
Gast





BeitragVerfasst am: 29. Mai 2007 10:03   Titel: dgh

Genau, solange Linux so instabil und fehlerhaft ist wird es niemals eine Alternative sein.

Von einem Modernen System wie z.B Vista erwartet man doch auch das alles Funktioniert.

Wenn Windows mal nen Fehler hat dann kriegt man von euch dauern zu höhren "mit linux wäre das nicht passiert" und andere dumme sprüche.
Aber wenn bei Linux nix geht dann ist natürlich der Anwender zu dumm dieses Elitesystem richtig zu bedienen.

Man belügt euch nicht selber, Linux ist jahre davon entfernt eine Alternative zu sein.
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 29. Mai 2007 12:00   Titel:

Quark. Jede Software hat Fehler, Linux genau wie der Kernel, der aus Redmond kommt. Genauso haben die Anwendungsprogramme Fehler, ob die nun von OSS-Hackern für lau zusammengeschraubt wurden, oder von Leuten, die dafür bezahlt wurden.

Linux *will außerdem gar keine Alternative für Leute sein, die von MS-Windows wegwollen*. Linux ist für Leute, die bei Fehlern und Problemen zur Verbesserung beitragen wollen.

Dem gegenüber können die MS-Windows-Benutzer nur auf Microsoft und die Firmen schimpfen, die den Mist verbockt haben, der sie gerade zur Verzweifelung treibt -- Mitarbeit ausgeschlossen und noch mehr Geld rüberzuschicken macht die Software auch nicht unbedingt besser, schließlich wird an der Entwicklung ja gespart, die Aktionäre wollen ja Geld sehen.

Janka
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Dennis123
Gast





BeitragVerfasst am: 30. Mai 2007 16:08   Titel: FrickelOS

Also für mich als ausenstehender(naja, ich habe Vista) bleibt für mich Linux solange ein FrickelOS bis man für alltägliche sachen - wie einen Treiber richtig zu installieren - keine konfigurationsdateien durchsuchen muss, bzw. dafür irgendwelche konsolen programme laufen lassen muss. Bei windows im vergleich hat man(vielleicht aufgrund der hohen benutzerzahl?) für die gesamten sachen eine GUI, die zwar dann nicht alle einstellungen bietet, dabei aber für so grundlegende sachen, wie auflösung etc. ausreicht. Wenn man mehr einstellen will(was der durchschnittbenutzer sowieso nicht will(hilfe was ist das??)) braucht man dann entweder anleitungen irgendwelcher art(registy ist nicht dokumentiert) oder eben konfigurationsprogramme, die einem diese arbeit ersparen.
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 30. Mai 2007 19:42   Titel:

Das bleibt dir unbenommen. Du wirst allerdings damit leben müssen, dass aus dem oben genannten Grund ("Linux will kein Ersatz für Leute sein, die von MS-Windows wegwollen"), deine Meinung ziemlich irrelevant für den relevanten Teil der Linux-Macher ist.

Tatsächlich ist das installieren von liederlich gepflegten Treibern irgendwelcher Fremdhersteller sowohl unter Linux als auch unter MS-Windows ein Krampf. Warum müssen heutzutage überhaupt Treiber für irgendwelche Hardwarekomponenten nachinstalliert werden? So etwas kann gefälligst vom Hersteller des OS erledigt werden (und bei Linux ist das ja auch weitestgehend der Fall).

Janka
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sesame
Gast





BeitragVerfasst am: 10. Jun 2007 12:17   Titel:

ich finde es nicht korrekt, linux die schuld für ärger mit properitären treibern properitärer hardware zu geben.

die programmierer dürfen nun mal keine software in die distribution einbinden, bei der es die lizenz untersagt.

ist man nicht so stark auf multimedia fixiert bzw. nutzt man von linux unterstützte hardware, findet man ein professionelles system vor.

vielmehr sollte man sich an die hardwarehersteller wenden, damit diese eine bessere unterstützung für linux bieten.
 

GagaPeter
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Jun 2007 20:03   Titel:

Das Bild war ein Fake, eindeutig. Wollt ich nur gesagt haben.
 

Markus1984
Gast





BeitragVerfasst am: 16. Okt 2007 7:49   Titel: ??

Is schon komisch!
Ich habe Jahrelang Windows verwendet und bin gut damit klar gekommen. Irgendwann hab ich SuSe ausprobiert, was mir schnell zu langweilig wurde. Ich wollte mehr Action und mehr lernen, also bin ich bei Gentoo gelandet. Jetzt fahre ich seit fast 2 Jahren ein System und habe überhaupt keine Probleme damit, weil ich im Gegensatz zu "Sir Red" keine Probleme damit, weil ich:

a) mich nicht scheue Manpages zu lesen
b) ich das internet benutzen kann
c) es mich ansporrnt was zum laufen zu bringen, was nicht jeder x beliebige "ich hab auch nen Computer" User schafft.

Wenn Ihr Linux nicht wollt, dann holt euch was anderes. Ja, es ist ein Bastler OS. Ja, es dauert halt mal 2-3 Tage um Gentoo zu installieren/konfigurieren aber wenn ich sachen hör wie "solange linux so instabil und fehlerhaft ist wird es nie eine alternative sein..." frage ich mich ernsthaft, warum dann wohl auf 95% aller Webserver Linux/Unix zum Einsatz kommt. Es ist NICHT instabil, es wäre doch die möglichkeit, dass du nur zu faul bist um nach rat zu fragen und manpages zu lesen. Wenn du das nicht willst, dann hast du bei linux auch nix verloren, brauchst dich aber auch bitte ned drüber aufregen

punkt!
 

LinuxNewbie2
Gast





BeitragVerfasst am: 17. Nov 2007 10:35   Titel:

Hallo an alle,

als alter (auch an Lebensjahren) Windows-User habe ich mir Suse-Linux 10.3 auf eine zweite Festplatte gepackt und bin bisher sehr zufrieden. Natürlich habe ich auch meine Probleme gehabt, z.B. auch mit einer Geforce2 400, als plötzlich die Auflösung bei 640 x 800 oder so war. Das Gute daran war, das nach ein bissel surfen, lesen und Inst des angebotenen nvidia Treibers, das System wieder perfekt lief, ohne dass eine Neuinstallation notwendig war. Ich bin kein Freak, der in den Eingeweiden des Rechners rumwühlt, aber ich muß sagen, mit Linux ist ein sauberes und stabiles BS auf meinem Rechner, das mich voll zufriedenstellt.
Wer sich sowenig Mühe macht, wie anscheinend Sir Red, der sollte doch von Linux die Finger lassen!

Gruß

Elg
 

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