RAID startet bevor alle Festplatten zur Verfügung stehen

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Balr0g
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RAID startet bevor alle Festplatten zur Verfügung stehen

#1 Beitrag von Balr0g » 02. Jun 2007 12:24

Hallo!

Ich habe ein kleines Problem mit meinem Fedora 6 System. Auf meinem File Server habe ich ein bunt gemischtes Software-RAID5 bestehend aus 2 ATA-Platten, 4 SATA-Platten an Silicon Image Controller und 1 SATA-Platte am SIS Onboard Controller. Die Platte am SIS habe ich als letztes hinzugefügt.

Jetzt habe ich aber folgendes Problem: Beim Reboot des Systems werden zu erst die ATA-Platten erkannt, dann die Platten am SI-Controller. Dannach wird schon das RAID aktiviert und erst später wird die Platte am SIS-Controller erkannt. Die kann dann aber nicht mehr zum bereits laufenden RAID hinzugefügt werden. (Mann bin ich froh, dass ich ich nicht gleich 2 neue Platten an den Controller gehängt hab! :shock:)

Weiß jemand wie ich dieses Problem am besten in den Griff bekommen könnte? Nach jedem Reboot 6 Stunden RAID-Recovery ist nicht so mein Ding...

Vielen Dank schon mal!

Oli

komsomolze
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#2 Beitrag von komsomolze » 04. Jun 2007 0:06

Wenn

Code: Alles auswählen

/etc/initramfs-tools/initramfs.conf
bzw.
/etc/mkinitrd/mkinitrd.conf

MODULES=dep
statt
MODULES=most
steht und der Controller zur Zeit der initrd-Erstellung nicht benutzt wurde,
ist möglicherweise das Kernelmodul nicht in derselben und wird zu spät hinzugefügt.
Abhilfe wäre

Code: Alles auswählen

MODULES=most
und
update-initramfs -k all -u
mfg komsomolze

Balr0g
Beiträge: 6
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#3 Beitrag von Balr0g » 04. Jun 2007 13:26

Vielen Dank für die Tipps! Es hat zwar nicht genau so funktioniert, aber es war ein Denkanstoß in die richtige Richtung.

Das sata_sis Modul stand nicht in der modprobe.conf, da hab ich das erst mal eingetragen. Dannach musste ich nur noch mit mkinitrd eine neue initrd bauen. Jetzt klappts!

Viele Grüße,
Oli

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