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USB-Festplatte mit 2 Partitionen FAT32 + ext3 | Superblock corrupt? HILFE!

 
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Angelika
Gast





BeitragVerfasst am: 31. Jul 2007 18:44   Titel: USB-Festplatte mit 2 Partitionen FAT32 + ext3 | Superblock corrupt? HILFE!

HIlfe,

bin Linux Neuling und bisher begeistert, allerdings ...
Gestern wollte ich meine 250MB USB Festplatte sda mit einer 250 großen Fat32 Partition sda1 neupartitionieren: (sda1= 58GB FAT32, sda2 = Rest ext3). Das ging auch soweit ganz gut (SUSE Linux 10.1 unter YAST Kontrollzentrum, etc.)
Die Festplatte war auch nicht gemounted.
So weit so gut. Allerdings ließ sich danach auch ohne USB-Festplatte Linux nicht mehr starten und ich nöchte nicht alles neu installieren Confused
Auf die Daten der im Rechner eingebauten Festplatte kann ich z.B. per Knoppix noch zugreifen. Wo finde ich eigentlich meine Mails (KMAIL)?

Meine PC-Kenntnisse sind bescheiden, daher habe ich den Bildschirm abfotografiert - evtl. kann mir jemand helfen.

fsck.ext3 /dev/sda2 failed (Status 0x8). Run manually! FAILED

Hm, irgendwie krieg ich das mit dem Foto auch nicht auf die Reihe:

Waiting for /dev/sda1
/dev/sda2 .
no more events
Checking file systems...
fsck 1.38 (30-Jun-2005)
error on stat() /dev/sd2: No such file or directory
/dev/hda3: clean, 7419/985760 files, 1229181/1967962 blocks
error on stat() /dev/sda2: No such file or directory
error on stat() /dev/sda2: No such file or directory
fsck.ext3: No such file or directory while trying to open /dev/sda2
/dev/sda2:
The superblock could not be read or does not describe a correct ext2
filesystem. If the device is valid and it really contains an ext2
filesystem (and not swap or ufs or something else), then the superblock
is corrupt, and you might try running e2fsck with an alternate superblock:
e2fsck –b 8193 <device|>

fsck.ext3 /dev/sda2 failed (status 0x8). Run manually!
bootsplash: status on console 0 charged to on
blogd: no message logging because /var file system is not accessible
ehci-hcd ohci-hcd uhci-hcd usb-ohci usb-uhci
wait 3 seconds for USB initialisation ...
Vendor: ST325062 Model: 6QE1NGJV Rev: K
Type: Diect-Access ANSI SCSI revision: 02
SCSI device sda: 488397168 512-byte hdwr sectors (250059 MB)
sda: Write Protect is off
sda: assuming drive cache: write through
SCSI device sda: 488397168 512-byte hdwr sectors (250059 MB)
sda: Write Protect is off
sda: assuming drive cache: write through
sda: sda1
sd 0:0:0:0: Attached scsi disk sda
sd 0:0:0:0: Attached scsi generic sg0 type 0
usbcore: registered new driver hiddev
usbcore: registered new driver usbhid
drivers/usb/input/hid-core.c: v2.6:USB HID core driver

fsck failed for at least one filesystem (not /).
Please repair manually and reboot.
The root file system is is already mounted read-write.

Attention: Only CONTROL-D will reboot the system in this
maintenance mode. shutdown or reboot will not work.

Give root password for login:


DANKE!!!!!!!
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 01. Aug 2007 9:22   Titel:

Kurz: Du hast Mist gebaut. Auf /dev/sda2 war vermutlich das /var-Dateisystem eingehängt, und das hast du gelöscht. Da SuSE dort wichtige Daten abspeichert, ist eine Neuinstallation (Reparaturmodus könnte auch noch funzen) das einzig sinnvolle, zumal für eine Anfängerin.

Deine persönlichen Dateien sind im Ordner /home gespeichert. Diesen solltest du irgendwohin (zum Beispiel auf die neue FAT-Partition der USB-Platte) sichern. Wenn du komprimiert (schätzen) weniger als 4GB (maximale FAT-Dateigröße) da drin hast, kannst du dazu tar benutzen, um Berechtigungen und Zeitstempel zu erhalten.

Code:

# mount /dev/sda1 /mnt
# tar cjf /mnt/home-old.tar.bz2 /home
# umount /mnt


Sonst musst du halt mit cp -a kopieren (und verlierst Dateiberechtigungen und Zeitstempel)

Code:

# mount /dev/sda1 /mnt
# mkdir /mnt/home-old
# cp -a /home /mnt/home-old
# umount /mnt


Um solche Probleme in Zukunft zu vermeiden, solltest du immer zuerst in /etc/fstab reingucken, welche Partitionen und Platten welche Dateisysteme beherbergen. Dann kann man vor dem Umpartitionieren die Daten umkopieren.

Janka
_________________
Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.
 
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Angelika
Gast





BeitragVerfasst am: 01. Aug 2007 21:11   Titel:

Hallo Janka,

vielen Danke für deine Hilfe!

Auf der 250MB USB-Festplatte waren noch keine Daten!
Suse Linux ist auf der 40'er Festplatte im Rechner und dort sind auch alle Dateien - sollte da nicht auch das /var-Dateisytem liegen?

Mein Problem ist: Wie kann ich Linux dazu bewegen einfach zu akzeptieren, dass dieses sda-Laufwerk nicht (mehr) existiert? Es sucht ja immer nach /dev/sda bzw. /sda2 und gibt auch nicht auf, wenn gar keine USB-Platte angeschlossen wurde.

Habe auch schon mit der Bootoption noscsi oder nousb gestartet => kein Unterschied!

Was heisst Reparaturmodus? Wie komme ich da hin? Mache alles! Was muss ich tun?

Mittlerweile habe ich die zusätzliche USB-Festplatte wieder als 250MB FAT32 Partition partitioniert (Knoppix), da Suse Linux 10.1 anscheinend mit einer USB-Festplatte mit 2 Partitionen (FAT32 + ext3) nicht klarkommt. Aber auch das nützt leider nichts!

Übrigens wenn ich nach dem Hinweis
Give root password for login:
die USB-Platte ausschalte und wieder anschalte scheint Linux sie zu erkennen.
aus:
usb 1-1: USB disconnect, address 2
wieder ein:
usb 1-1: new full speed USB device unsing uhci_hcd and address3
usb 1-1: new device found, idVendor=152d, idProduct=2338
usb 1-1: new device strings: Mfr=1, Product=2, SeriealNumber=5
usb 1-1: Product: USB to ATA/ATAPI Bridge
usb 1-1: Manufacturer: JMicron
usb 1-1: SeriealNumber: 222261E18146
usb 1-1: configuration #1 chosen from 1 choice
scsi1. SCSI emulation for USB Mass Storage devices
Vendor: ST325062 Model: 6QE1NGJV Rev: K
Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 02
SCSI device sda: 488397168 512-byte hdwr sectors (250059 MB)
sda: Write Protect is off
sda: assuming drive cache: write through
SCSI device sda: 488397168 512-byte hdwr sectors (250059 MB)
sda: Write Protect is off
sda: assuming drive cache: write through
sda: sda1
sd 1:0:0:0: Attached scsi disk sda
sd 1:0:0:0: Attached scsi generic sg0 type 0
_


Und nun? Bin dir für deine Tips wirklich dankbar!

Angelika
 

Angelika
Gast





BeitragVerfasst am: 01. Aug 2007 21:33   Titel:

Hallo Janka,

ich bin's nochmal.

Habe /etc/fstab mit vi geöffnet:

/dev/hda2 / ext3 acl, user_xattr 1 1
/dev/had3 /home ext3 acl, user_xattr 1 2
/dev/hda1 swap swap defaults 0 0
proc /proc proc defaults 0 0
sysfs /sys sysfs noauto 0 0
debugfs /sys/kernel/debug debugfs noauto 0 0
usbfs /proc/bus/usb usbfs noauto 0 0
devpts /dev/pts devpts mode=0620, gid=5 0 0
/dev/fd0 /media/floppy auto noauto, user, sync 0 0
/dev/sda1 /srv vfat users, gid=users, umask=0002, utf8=true 0 0
/dev/sda2 /usr ext3 acl, users_xattr 1 2

Genügt es die letzten beiden Zeilen zu löschen?

Angelika
 

petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 01. Aug 2007 22:14   Titel:

Ja !

Ner externen Festplatte den Mountpoint /usr anzugeben ist sehr unclever. Dort sind eine Menge Systemdateien, die SuSE dann auf der externen Festplatte erwartet - das kann nur schief gehen. Du kannst die beiden Zeilen auch einfach auskommentieren, indem Du ein # davor stellst.

Womit hast Du die Festplatte partitioniert ? Am besten du vergibst garkeine Mountpoints, bei externen Datenträgern wird das in der Regel dynamisch gehandhabt.
 
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Angelika
Gast





BeitragVerfasst am: 01. Aug 2007 23:41   Titel:

SUPER!!! Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy

Hallo petameta,

du bist Spitze!
Habe die zwei Zeilen einfach auskommentiert und oh Wunder ... alles wieder i.O.!

Hm, das mit dem Mountpunkt hat mich beim Partitionieren auch gewundert, aber ich dachte, das sei ein Mußfeld und habe einfach irgendetwas angegeben.
Ja o.k. war naiv, aber bin dafür auch bestraft worden. Embarassed

Partitioniert habe ich unter SUSE-Linux unter
SYSTEM
YAST (Kontrollzentrum)
System
Partitionieren (keine Ahnung wie das Programm heißt)

Und zurück über Knoppix: Qparted

Ah, eben seh ich, daß man dort beim Mountpoint auch nichts hätte anwählen können. Nun ja, das kommt davon, wenn man glaubt man könnte es auch selbst - aber immerhin wieder etwas gelernt und meine Begeisterung für Linux und die Community (!) wächst von Tag zu Tag.

Danke! Razz

Ach so, noch 'ne Frage:
Wo speichert Linux meine Emails aus KMAIL ab? Zwecks Datensicherung.
Mit dem Dateisystem bei Linux habe ich noch etwas Schwierigkeiten. Kennst Du da einen guten Link?

Angelika
 

petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 03. Aug 2007 22:56   Titel:

Ich habe KMail so eingestellt, daß es alles im Homeverzeichnis im Unterverzeichnis "Mail" abspeichert. Aber standardmäßig macht KMail das irgendwo unter ".kde". Das ist ein verstecktes Verzeichnis. Du mußt also den konqueror aufmachen und dort per Hand ".kde" eintippen, da das Verzeichnis nicht angezeigt wird.

Also wegen dem Dateisystem kommt es drauf an, was Du wissen möchtest. Deine Daten werden wahrscheinlich alle auf der Home-Partition liegen. Dazu ist es schwer einen Link zu finden, da jedes Programm dort seine Konfigurationsdateien ablegt, dies hängt also vom Programm ab. KDE-Programme nutzen in der Regel ".kde" oder ein Unterverzeichnis davon.

Falls Du an der Struktur des Linux-Systems interessiert bist, kannst Du z. B. hier gucken.
 
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