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 Betreff des Beitrags: datenrettung von einer ext3
BeitragVerfasst: 28. Sep 2007 4:09 
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Registriert: 28. Sep 2007 3:47
Beiträge: 3
moschen ...

hier mal wieder echtes prob :

eine ext3 wurde geschrottet ( die daten sind physisch noch da )
und so ein billig-prog hat statt sein die ext3 zu retten das ding einfach zu na ext2 formatiert (mkfs.ext2)

und als ich ma testdisk hab laufen lassen findet er nur noch die leere ext2 und nich die ext3

wärend des suchlaufes tauchen da zwar zwei partitionen auf ... aber nach dem suchlauf steht da nur noch die leere ext2
:evil: :evil: :evil:

mir fällt echt nix mehr ein wie ich testdisk dazu bekomme die ext3 anzuerkennen und nich ext2

irgendwie muss man die daten doch wiederbekommen ob nu mit testdisk oder undel-prog is egal

ich brauche HILFE

das is hier schon das Xte forum in das das prob gepostet wurde ...

also schonma ein THX für jede antwort


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Sep 2007 8:53 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Mit dem mkfs wurden die Superblöcke des alten Dateisystems überschrieben. Damit gibt es keine Chance mehr, an die alten Daten heranzukommen, da man die Datenblöcke nicht mehr zu Dateien zusammensetzen kann.

Um ein ext3-Dateisystem zu prüfen und zu reparieren gibt es genau ein Werkzeug: fsck.ext3. Alle andere Programme sind nur Frontends, die darauf aufbauen. Wer bei Problemen einen zweiten, dritten etc. Versuch haben will, macht zuerst ein Backup des defekten Dateisystems mit dd und versucht *dann* eine Reparatur mit fsck.ext3.

Im Idealfall macht man natürlich sowieso regelmäßige Backups, so dass einen defekte Festplatten, Dateisysteme etc. nicht besonders aus der Ruhe bringen können.

Janka

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BeitragVerfasst: 28. Sep 2007 10:29 
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Registriert: 15. Aug 1999 16:59
Beiträge: 3237
Wohnort: Bruchsal
Hi!

mkfs? Au weia, da hatte jemand so richtig null Ahnung. Die Daten sind schon ohne ein vorheriges mkfs nur schwer wieder herzustellen. Jetzt gibt es noch zwei Möglichkeiten: debugfs oder Suche nach markanten Strings auf dem Raw Device. Oder ein professionelles Datenrettungsunternehmen beauftragen.

Man hätte auch einfach ein Backup machen können, wäre hundertmal infacher und billiger gewesen.

Grüße,
hjb

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BeitragVerfasst: 28. Sep 2007 14:21 
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Registriert: 28. Sep 2007 3:47
Beiträge: 3
@ Janka : das prob is ja bei der sache das fsck.ext3 auf e2fsck zurück greift ... und der sagt mir das mit dem ext2 alles ok is
wenn dann müsste ich den ext2-sb mit nem ext3-dummy überschreiben ... und ich hab keine ahnung wie das geht ....

und son sb wieder hinzubekommen hab ich ja schonma bei nem reiser gemacht ... und fast alle daten waren zu retten (2 videos hatten nen schaden ... aber der rest war ok)
und um ein image zu machen is das ding leider zu groß ... muss wohl oder übel auch anders gehn ... auch wenn nich einfach wird

@ hjb : professionelles Datenrettungsunternehmen ==>> kein geld ... muss irgendwie auch so gehen ... ich werds ma mit debugfs probieren


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BeitragVerfasst: 28. Sep 2007 18:56 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Ext3 *ist* vom Aufbau her identisch mit ext2, nur das zusätzlich noch eine Datei .journal im root-Pfad des Dateisystems rumlungert. Nur vom Treiber her ist das Dateisystem unterschiedlich, weil das Journal ja benutzt werden soll.

Man kann also ext3-Dateisysteme auch mit den Tools für ext2-Dateisysteme bearbeiten, wenn man beachtet, dass das Journal dabei ungültig werden kann (aber ok, wenn das Dateisystem ro oder nicht gemounted ist, ist das Journal sowieso leer).

Da du aber ein mkfs über deine Daten hast drüberlaufen lassen, sind vermutlich alle Kopien des ursprünglichen Superblocks überschrieben worden. Damit ist dann nichts mehr zu holen, auch debugfs wird deshalb nichts mehr retten können.

Janka

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. Sep 2007 0:11 
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Registriert: 28. Sep 2007 3:47
Beiträge: 3
das mit debugfs kann ich bestätigen ... bin zumindest nich weiter als vorher

und undel-tools die bekomemn doch auch daten hin die nichmehr im sb stehen oder wie machen die das ???

und sone art --rebuild-sb für ext3 gibts auch nich ???


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. Sep 2007 18:45 
bei testdisk ist auch noch photorec dabei. Wichtig wennst photorec drüberlaufen lässt must du unbendingt die gefundenen Daten auf eine andere Partition schreiben lassen. Auch bekommen dann alle Datein andere Namen ala 199ea etc. Bei mp3 etc ist das natürlich ungut. Aber als letzter Ausweg ist es einen versuch wert. Ebenso die betroffene Partition keinesfalls schreibbar mounten, bzw gar nicht. Ist halt blöd das du kein image machen kannst mit dd ein Ausweg wäre wennst eine USB HD kurz verwenden könntest, wenn es sehr wichtige Sachen sind must halt proffesionelle Datenrettung in Anspruch nehmen dass kostet halt leider.
Tschau


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BeitragVerfasst: 30. Sep 2007 18:09 
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Registriert: 03. Mär 2006 23:16
Beiträge: 430
Hallo,

im debian gibt es ein Tool magicrescue.
Out-of-the-box kann es nach solchen Typen suchen:
Code:
avi
elf
gimp-xcf
gpl
gzip
jpeg-exif
jpeg-jfif
mp3-id3v1
mp3-id3v2
msoffice
perl
png
zip
wobei die sogenannten recipe-Dateien angepasst (zBsp Größenmasken) und erweitert (für weitere Typen) werden müßten.

_________________
mfg komsomolze


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