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 Betreff des Beitrags: USB-Speicher mit 2 Partitionen
BeitragVerfasst: 02. Okt 2007 15:08 
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Registriert: 19. Feb 2007 10:26
Beiträge: 17
Auf einem USB-Speicher habe ich zwei Partitionen eingerichtet. Mit der ersten aktiven Partition (500 MB) starte ich ein Debian-Linux. Die zweite Partition (3,5 GB) ist mit vfat (Fat 32) formatiert und soll als Datenaustauschpartition Windows-Linux dienen.
Mein WinXP zeigt mir in der Datenträgerverwaltung beide USB-Partitionen an; ich kann jedoch nur auf die erste Partition zugreifen. Im Dateimanager wird auch nur die erste Partition angezeigt. Die Zuteilung eines Laufwerksbuchstabens quittiert Windows mit einer Fehlermeldung.
Dank allen, die mir helfen können.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Okt 2007 0:24 
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Registriert: 21. Jan 2007 14:01
Beiträge: 39
Irgendwie verstehe ich das nicht so ganz!

Du hast auf der ersten Partition Debian, also ext2, ext3...., und auf der zweiten fat 32.
Windows zeigt dir in der Datenträgerverwaltung die beiden Partitionen an - das ist auch richtig so.

Nun sagst du aber, das du nur auf die erste Partition zugreifen kannst und diese auch im Dateimanager siehst (ich nehme mal an im Arbeitsplatz). Da die erste Partition nach deinen Ausführungen aber eine Linuxpartition ist, kannst du normalerweise gar nicht unter Windows auf diese Zugreifen, es sei denn, du benutzt Hilfsmittel wie zum Bleistift ext2fs.

Ich nehme mal an, dass die Partition die du siehst die fat Partition ist und die andere die nicht angezeigt wird ist die Linux Partition. In diesem fall musst du wiegesagt so ein Tool wie ext2fs benutzen.

So denke Ich mir das. Berichtige mich bitte, falls ich das falsch interpretiert habe.


Zuletzt geändert von cherfan am 03. Okt 2007 23:13, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: bootfähiges Linux auf fat
BeitragVerfasst: 03. Okt 2007 8:13 
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Registriert: 19. Feb 2007 10:26
Beiträge: 17
Ich wundere mich ja auch...
Auf diesem 4 GB-USB-Speicherstick sind definitiv 2 Partitioen, die 1. Partition ist FAT formatiert und beeinhaltet den Bootsektor von Linux, eingerichtet mit syslinux, die 2. Partition ist mit vfat (FAT 32), Id b, eingerichtet und dient unter dem installierten Debian-Linux als Home-Partition. Mit diesem Stick kann ich bequem über USB booten und mein Flepo-AMD-Mini-PC verhält sich endlich mindestens genau so schnell wie vormals unter WinXP. Auf diesem Mini-PC hatte ich monatelang verschiedene Linux-Distributionen ausprobiert, die alle aus diesem Mini-PC eine extrem langsame Kiste machten --aber das gehört ja nicht hierher. Zurück: Wie kann ich nun die vfat-Partition auch unter Windows ansprechen?


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 Betreff des Beitrags: Windows
BeitragVerfasst: 03. Okt 2007 8:42 
> Wie kann ich nun die vfat-Partition auch unter Windows ansprechen?

Servicepack installieren :lol: :lol: :lol:


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 Betreff des Beitrags: Wie bitte?
BeitragVerfasst: 03. Okt 2007 9:09 
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Registriert: 19. Feb 2007 10:26
Beiträge: 17
:? :? :? Ich benutze WinXP mit Servicepack 2. Gibt es denn noch andere Servicepacks für XP?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Okt 2007 9:59 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Hast du die zweite Partition mit MS-Windows formatiert? Wenn nein, kann es Probleme geben.

Abgesehen davon ist es auch problematisch, ein FAT-Dateisystem als /home zu benutzen, weil es

1. keine Dateiberechtigungen kann.
2. keine getrennte ctime, mtime, atime kann
3. nur 2s Zeitgranularität hat

Damit schlägt jedes "make" auf diesem Dateisystem mit ziemlicher Sicherheit fehl. Auch andere zeit- und rechteabhängige Kommandos werden sich zumindest wundern, vermutlich sogar abbrechen.

Kurz: Vergiss die Idee, FAT als /home zu benutzen.

Janka

_________________
Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.


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 Betreff des Beitrags: 2. Partition
BeitragVerfasst: 03. Okt 2007 10:26 
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Registriert: 19. Feb 2007 10:26
Beiträge: 17
javascript:emoticon(':o') Da ich nicht unter Windows auf diese 2. Partition zugreifen kann, konnte sie natürlich auch nicht unter Windows formatiert werden.
Mein Ziel ist es, diesen hervorragenden USB-Boot-Linux-Stick dermaßen auszustatten, dass ich eine Datenaustausch-Partition für Linux und Windows bekomme.
Unter Linuxkann ich sie ja formatieren. Aber es nützt nichts. Windows will sie eben nicht freizugeben.


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 Betreff des Beitrags: ja da dateisystem
BeitragVerfasst: 03. Okt 2007 12:07 
Vielleicht gibts Inkomatibltäten?

Partitioniere es und Formatiere die 1.Part. unter Windows.

bye
haha


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Okt 2007 13:05 
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Registriert: 21. Jan 2007 14:01
Beiträge: 39
Janka hat recht!

Es ist nicht optimal die home Partitition mit fat zu formatieren. Es ist besser wenn du sie mit einem Linuxtypischen Dateisystem wie ext3 formatierst. Für Windows gibt es genügend Programme mit denen du darauf zugreifen kannst.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Okt 2007 13:18 
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prolinux-forum-admin

Registriert: 14. Feb 2003 13:19
Beiträge: 1294
Ist die zweite Partition evtl. in der Partitionstabelle nicht als FAT-Partition markiert ? Linux würde sich daran nicht stören, Windows schon.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Okt 2007 15:41 
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Registriert: 19. Feb 2007 10:26
Beiträge: 17
javascript:emoticon(':roll:')cherfan, Janka, cih kann euch nur zustimmen, aber....
Ich möchte eben gern auf desem genialen Boot-Linux-Speicher eine Datenaustauschpartition für die Betriebssysteme Linux und Windows. Ungern will ich dafür die Root-Partition von Debian-Linux verwenden (fat16), die ja unter Windows angezeigt wird und auf die ich auch schreiben kann.
petameta: Das will mir einleuchten. Nur, wie stelle ich das fest? Mit gparted untersuchen nützt nichts, mit ptedit oder pqmagic geht nicht, weil diese Programme usb-Datenträger nicht anzeigen und was anderes fällt mir nicht ein.
Tipp?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Okt 2007 0:38 
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Registriert: 21. Jan 2007 14:01
Beiträge: 39
Das ist relativ Einfach das Herauszubekommen.

Als erstes liest du den Master Boot record deines Usb Sticks aus. Unter Linux machst du das so:

dd if=/dev/usbstick of=/bootsek bs=512 count=1

Danach öffnest du die Datei mit einem Hex Editor.
Am Ende siehst du die Partitionstabelle, diese besteht aus 4 jeweils 16 byte langen Einträgen. Dort sind u.a. die partitionstypen definiert.

Der jeweils dritte Hexadezimale Wert in jeweils einer der 4 Reihen beschreibt den Partitionstyp. Die partitions ID's sind hier beschrieben:
http://www.master-boot-record.de/

Viel spass :lol:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Okt 2007 8:18 
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prolinux-forum-admin

Registriert: 14. Feb 2003 13:19
Beiträge: 1294
Das geht denke ich auch komfortabler, als die Partitionstabelle in einem Hex-Editor anzugucken. Starte Linux und gebe ein:
Code:
fdisk -l /dev/sda
Voraussetzung ist, daß Dein USB-Stick das Device /dev/sda zugewiesen bekommen hat. Wenn Du das -l wegläßt, kannst Du die Partitionstabelle auch bearbeiten (h und Enter für Hilfe).


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 Betreff des Beitrags: MBR studiert
BeitragVerfasst: 04. Okt 2007 16:18 
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Registriert: 19. Feb 2007 10:26
Beiträge: 17
Die Ausgabe von fdisk -l /dev/sdb:
sdb1 * Id 6 Fat16
sdb2 Id b W95 Fat32
Den MBR habe ich mit dd gesichert. Bin gespannt wie´s weitergeht. Habt Dank für eure Hilfe.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06. Nov 2007 10:01 
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Registriert: 21. Sep 2006 16:12
Beiträge: 8
Also ich selbst habe es noch nicht ausprobiert, aber hab letztens einen Vortrag über USB-Sticks gehört und der Vortragende meinte:
Bei USB-Sticks ( welche von Windows als Stick erkannt werden, gibt wohl auch welche die als Festplatte erkannt werden..) mit mehreren Partitionen kann Windows generell nur auf die erste zugreifen.
Hab wie gesagt keine Ahnung ob das wirklich stimmt.
Aber du kannst ja mal als erste Partition die 3,5GB Fat32 machen und als zweite die Debianpartition.


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