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Kommerzielle Software

 
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lifecore
Gast





BeitragVerfasst am: 03. Okt 2007 11:00   Titel: Kommerzielle Software

Guten Mittag!

Ich brauch Informationen zum Thema "Kommerzielle Software unter Linux Distributionen" . Ich würde gerne wissen unter welcher Distribution was für eine Softwaregruppe ( kostenlos , kostenpflichtig ) erlaubt ist. Z. B. angeblich entfernt RedHat alle Anwendungen , mit denen man illegale Daten verwenden ( z. B. MP3 ) kann. Stimmt das? Unter welchen Distributionen sind denn kommerzielle Software erlaubt bzw. nicht erlaubt? Laut dem GPL dürfen ja kommerzielle Anwendungen benutzt werden.
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 03. Okt 2007 15:59   Titel:

Du kannst jede Linux-Anwendung mit jeder Distribution einsetzen. Einige Distributioren bieten *auf ihren Installationsmedien* jedoch einige problematische Pakete, zum Beispiel libdvdcss, nicht an. Diese muss man als Anwender auf eigene Verantwortung beschaffen.

Kommerzielle Software wird von einigen Distributionen als Demo-Version mitgeliefert, die man dann (nach Bezahlen der Lizenz) auf eine Vollversion freischalten kann. Zum Beispiel hat SuSE früher eagle beigelegt. Oft dabei ist auch kostenlose nicht-quelloffene Software (z.B. Adobe Reader), manche Distributionen (z.B. Debian) haben diese Pakete jedoch nicht im üblichen Repository, da muss man das Paket dann von Hand installieren, wenn man es haben will.

Janka
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Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.
 
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sumsi
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Okt 2007 11:51   Titel: kommerzielle programme

Hallo,

> Ich würde gerne wissen unter welcher Distribution was für eine Softwaregruppe ( kostenlos , kostenpflichtig ) erlaubt ist.
Das ist eigentlich nicht die Frage des erlaubt seins, sondern der Machbarkeit und des Supportes.

Erwerbe ich ein Enterprise-System, wird mit den hohen Anschaffungskosten auch verschiedene kostenpflichtige Software geliefert und supportet.
Dann geht die Verantwortung meist an die Distribution.

Jedem Softwarehersteler steht es doch frei, für Linux Programme zu schreiben und auch eine Distribution zu favorisieren.
Oder für diese auch alleinig die Funktionsgarantie zu gewähren.

Software X ist für Distribution A optimiert, Y für jene ... das ist Philosophie oder Partnerschaft der Entwicklungsfirma.
Also will ich mir die Datenbank Oracle zulegen, muss ich dann als beispiel Rehat wählen, weil kein Support für Debian gegeben wird.

> Z. B. angeblich entfernt RedHat alle Anwendungen , mit denen man illegale Daten verwenden
Ja, wenn sie für dieses Distributionsmodell dies nicht bezahlt ist.

Die meisten Distributionen haben solche Distributionmodelle, unterteilt vielleicht in

(1) freie- oder Downloadversion,
(2) Power- oder sonstwie erweiterte Version und
(3) Enterprise-o oder Corporateversion.


(1) ohne kommerziellen Programme

(2) Es sind im Kaufpreisbestimmte kommerziellen Programme dabei:
ausser den sowieso kostenfreien Acrobat Reader, Realplayer und Flash meist auch kostenpflichtige Programme (Nero), um unfreien Biliotheken (mp3) legal zu benutzen.
Beispiel Mandriva Powerpack

(3) Auf Firmeneinsatz zugeschnittene Serveranwendung, wie Openexchange, MS-Exchange-Connectoren oder kommerzielle Verwaltungs-Tools

Ich hoffe, damit die Frage getroffen zu haben ...
Grüsse
sumsi
sumsi
 

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