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 Betreff des Beitrags: fsck.ext3 braucht Tage
BeitragVerfasst: 11. Jan 2008 17:32 
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Registriert: 11. Jan 2008 16:44
Beiträge: 4
Hallo,

seit nun 3 Tagen läuft bei mir fsck.ext3 auf einer USB Festplatte (250GB). Der Plattenzugriff erfolgt ca. 3 bis 4 mal pro Minute. Die CPU Last liegt für den Prozess zwischen 60% und 80% (Athlon 64 3200+).

Meine Frage: Ist das normal?

Einer der Fehler ist:
"Pass 1D: Reconciling multiply-claimed blocks
(There are 38 inodes containing multiply-claimed blocks.)"

8 dieser Blocks wurden bearbeitet. Wenn das weiter so "schnell" geht, dann werde ich den PC wohl die nächsten 3 Wochen anlassen müssen.

Das alles fing an nachdem ich die Platte testweise an einen Win-XP PC angeschlossen hatte. Der Zugriff auf die Daten von XP aus lief einigermaßen Problemlos. Danach wieder an eine Linux PC (Ubuntu 7.10), eine Datei auf die Platte Kopiert und danach war das FS defekt.
Obwohl ich unter XP nur Daten von der Platte gelesen hatte, vermute ich das der Treiber die Partition dennoch zerschossen hat.
Ich verwende seit über 2 Jahren ext3 auf mehreren Platten und hatte nie Probleme damit.

Vielen Dank


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Jan 2008 11:26 
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Pro-Linux
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Registriert: 15. Aug 1999 16:59
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal
Hi!

Dazu genügen zwei Feststellungen:

USB ist lahm.

ext3 wurde in einer Zeit Entwickelt, als Partitionen ein paar GB groß waren. Heutzutage ist xfs die weit bessere Wahl.

Grüße,
hjb

_________________
Pro-Linux - warum durch Fenster steigen, wenn es eine Tür gibt?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Jan 2008 14:59 
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Registriert: 11. Jan 2008 16:44
Beiträge: 4
Hi,

USB ist nicht so schnell wie IDE oder SATA, aber fsck.ext3 ist bei dieser Reparatur nicht mit IO beschäftigt, sondern braucht sehr viel CPU. Ich frage mich was das die ganze Zeit macht.

XFS hilft mir hier auch nicht weiter, da ja ein ext3 defekt ist, oder gibt es so etwas wie einen Konverter von ext3 nach XFS der auch gleich noch das ext3 repariert?

Mittlerweile hab ich einen alten PC wieder reaktiviert (P3-500) und die Platte dort darangehängt (über IDE). Das Ubuntu auf dem PC ist ohne X und da benötigt fsck.ext3 satte 99,7% CPU.

Vielleicht werde ich doch mal in die Sourcen von diesem fsck.ext3 schauen. Mal sehen was das so macht.

Gruß


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Jan 2008 16:44 
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prolinux-forum-admin

Registriert: 14. Feb 2003 13:19
Beiträge: 1294
Wie wäre es mit

- Festplatte read-only mounten
- alle Daten runterkopieren
- Festplatte mal auf Hardware-Fehler checken
- mit xfs formatieren und Daten zurückspielen


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Jan 2008 18:10 
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Registriert: 11. Jan 2008 16:44
Beiträge: 4
Danke für den Tipp.

Hätte ich (wahrscheinlich) schon so oder so ähnlich gemacht, wenn es da nicht ein klitze kleines Problem geben würde.
Der anfangs beschrieben Fehler ist leider nicht der Einzige. Das Root-Verzeichnis scheint auch nicht mehr OK zu sein. Jedenfalls lässt sich die Partition überhaupt nicht mehr mounten. Ich hoffe ja, dass die Reparatur mir zumindest das mounten wieder ermöglicht, so dass ich die Daten kopieren kann, falls da überhaupt noch etwas zu kopieren ist.

Zum XFS: Hatte mich damit bisher noch nicht befasst. Da es aber wohl mittlerweile Bestandteil des Kernels ist, wer ich es mal testen. Durch die lange Zeit die es XFS schon gibt kann man ja hoffen, dass es sehr stabil ist.
Bisher hab ich einfach das FS genommen welches von der Distribution als Standard verwendet wurde. D.h. früher bei SuSE ReiserFS und bei Debian bzw. Ubuntu nun ext3.
Mir war auch nicht klar, dass ext3 eigentlich ein ext2 + Jornal ist. Ich dachte bisher, dass es eine Weiterentwicklung von ext2 ist. Da es aber dazu wohl noch kompatible ist, kann das ja kaum verändert worden sein.

BTW. Mittlerweile "repariert" fsck.ext3 seit über 21Stunden und hat erst einen der nun noch übrigen 31 Fehler geschafft. Wenn ich das mal hochrechne, dann sind das ca. 27 Tage die es noch braucht. Da kann doch was nicht stimmen, oder?


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 Betreff des Beitrags: smart
BeitragVerfasst: 13. Jan 2008 13:15 
Moin,

Festplatte shon mal mit smart (smartmontool, smartctl) getestet ?

bye sumsi


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Jan 2008 16:23 
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Registriert: 11. Jan 2008 16:44
Beiträge: 4
Smart, mmmhhhh

ich glaube diese spezielle Platte noch nicht. Ich meine, das Smart nicht über USB funktioniert. Wenn dieses fsck.ext3 endlich mal fertig ist, werd ich das mal machen.
Bei den vielen Fehlen glaube ich aber kaum, dass da noch irgend eine Datei in Ordnung ist.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob es wirklich ein Platten Deffekt ist. Ich denke immer noch, das dieser ext2 Treiber für Windows das FS kaput gemacht hat.

Vor ein paar Jahren ('96) hat ich mal eine IBM Platte (20GB oder so) die lies sich überhaupt nicht mehr ansprechen. Nach einem Low-Level Format lief sie wieder. Hab sie dann einem Freund geschenkt und bei dem läuft sie immer noch. Die Platte die ich momentan Teste ist eine Samsung von 2005.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15. Jan 2008 13:49 
Huhu Rollmops,

mit dem ext2/3-Treiber (IFS?) für XP hab' ich mir auch mal 'ne Platte zerschossen. War allerdings eine interne IDE-Platte. Die Symptome waren ungefähr so, wie Du beschrieben hattest. Allerdings hatte ich ein brauchbares Backup und habe den FS-Check nach ca. 24 Stunden abgebrochen und neu formatiert ja :( .Seitdem nutze ich diesen Treiber nicht mehr.

Jetzt lass mich nicht dumm sterben: hat's denn letztendlich geklappt, die Daten zu retten? Wie lange hat es gedauert?

ciao
undrob


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