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Nvidia Geforce 8400GS PCI-E

 
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Fragebold
Gast





BeitragVerfasst am: 31. Jan 2008 20:04   Titel: Nvidia Geforce 8400GS PCI-E

Moin,

hat jemand mit der o.g. Grafikkarte Erfahrung?
Ich habe mir bei einem Internet-PC-Anbieter einen PC zusammengestellt, mit folgender Konfiguration:

1 x One System Athlon 64 4600+ X2, 2048MB DDR2, 250GB, 18x DVD Brenner, 256MB NVIDIA Geforce 8400GS

- Mainboard: ASUS M2A-VM
- Card Reader / Floppy: * 3.5 Zoll 16/1 Card Reader
- Festplatte: 250 GB SATA, 7200rpm, 8MB
- 1. Laufwerk: * 18x DVD+-RW Double Layer LightScribe
- Soundkarte: * 7.1 PCI Soundkarte
- Arbeitsspeicher: 2048MB DDR2 PC800
- Grafikkarte PCI-E: 256 MB NVIDIA Geforce 8400GS PCI-E
- CPU Kühler: * Thermaltake TR2 R1 +4.99EUR
- Prozessor: Athlon 64 4600+ X2 AM2
- Gehäuse: Thermaltake Soprano 350 Watt ohne Seitenfenster (Silber)
- Netzteil: 350 Watt

Kostenpunkt: 447.76EUR inkl. Versand, Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühr.

Mehr Geld möchte ich ungern ausgeben.
Ist es wahrscheinlich, daß ein aktuelles Linux (z.B. SuSE 10.3) auf jenem System läuft? SIeht jemand sofort Problemquellen? Das Mainboard habe ich auf der SuSE-HP in der Hardware-Liste überprüft, die Grafikkarte gibt es dort leider nicht.

Was fällt euch allen so dazu ein?

Beste Grüße...
 

petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 31. Jan 2008 22:58   Titel:

Es ist bei vielen Geräten wichtig, den verbauten Chipsatz zu wissen. In deinem Fall solltest Du für das Mainboard, den Card Reader und der Soundkarte mal rausfinden (--> Suchmaschine), welcher Chipsatz verbaut ist. Wenn Du das weißt läßt sich besser eine Aussage treffen.

DVD-Brenner funktionieren fast immer ohne Probleme. Die Grafikkarte von NVidia ist eine gute Wahl, wenn es Dir nur um die Kompatibilität geht. Allerdings ist sie saulahm. Wenn Du mehr als nur grundlegende 3D-Beschleunigung möchtest, nimm was ab der 8600er-Serie oder aufwärts. RAM und Prozessor sind mehr als ausreichend.
 
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 01. Feb 2008 9:44   Titel:

Nochwas:

Prozessor: Evtl. möchtest du trotz 64Bit-Prozessor ein 32-Bit-System aufsetzen. 2GB Arbeitsspeicher sind ein echter Grenzfall, wo ein 64Bit-System schon Vorteile haben *kann*, je nachdem, was genau du machen willst. Du erkaufst dir das mit dem Nachteil, nicht einfach so 32-Bit-Software auf dem System einsetzen zu können. Insbesondere Browser-Plugins etc. müssen in derselben Version vorliegen wie der Browser -- das verlangt evtl. nach einer Parallelinstallation der 32-Bit-Pakete.

Arbeitsspeicher: Bei der Installation beachten, zumindest einen 4GB-Kernel auszuwählen. Sonst hast du nur 768MB RAM zur Verfügung. Kann man aber auch später ändern.

Cardreader: Ein interner Cardreader ist nur halb so nützlich wie ein externer, den kann man nämlich mitnehmen -- kauf lieber eine Frontblende, die weitere USB-Ports nach vorne rausführt. Ein externer Cardreader kostet gerade mal 8 Euro. Eine Floppy wirst du vermutlich *nie* benötigen, weglassen.

Sound: Wenn du nicht gerade ein audiophil bist
http://de.uncyclopedia.org/wiki/Audiophilie
oder professioneller Musiker, oder zusätzliche Ausgänge (optisch etc.) brauchst, kommst du mit dem Onboard-Sound aus. Eine weitere Soundkarte löst keine Probleme, schafft höchstens zusätzliche.

DVD: Einen Brenner mit LightScribe brauchst du nicht -- es gibt WIMRE keine Linux-Software für diese Funktion.
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Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.
 
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petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 01. Feb 2008 10:19   Titel:

Janka hat folgendes geschrieben::
DVD: Einen Brenner mit LightScribe brauchst du nicht -- es gibt WIMRE keine Linux-Software für diese Funktion.


Doch gibt es: Klick

Leider nur als Binary. Wird es wahrscheinlich auch nie im Source geben, da das Protokoll wohl patentiert ist, und HP eine offenlegung wohl nicht möchte.
 
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Fragebold
Gast





BeitragVerfasst am: 01. Feb 2008 14:46   Titel: Danke für die Reaktionen...

petameta hat folgendes geschrieben::

Die Grafikkarte von NVidia ist eine gute Wahl, wenn es Dir nur um die Kompatibilität geht. Allerdings ist sie saulahm. Wenn Du mehr als nur grundlegende 3D-Beschleunigung möchtest, nimm was ab der 8600er-Serie oder aufwärts. RAM und Prozessor sind mehr als ausreichend.


Eigentlich brauche ich keine 3D-Beschleunigung... Ich brauche den Rechner fast ausschließlich für LaTeX, xmgrace und POV-Ray, aber auch letzteres erfordert wohl eher CPU-Leistung als ne schnelle Grafikkarte, oder täusche ich mich da?

Janka hat folgendes geschrieben::
Nochwas:
Prozessor: Evtl. möchtest du trotz 64Bit-Prozessor ein 32-Bit-System aufsetzen. 2GB Arbeitsspeicher sind ein echter Grenzfall, wo ein 64Bit-System schon Vorteile haben *kann*, je nachdem, was genau du machen willst. Du erkaufst dir das mit dem Nachteil, nicht einfach so 32-Bit-Software auf dem System einsetzen zu können. Insbesondere Browser-Plugins etc. müssen in derselben Version vorliegen wie der Browser -- das verlangt evtl. nach einer Parallelinstallation der 32-Bit-Pakete.


Daran habe ich nicht gedacht... Was wären denn die "Vorteile im Grenzfall 2GB", die man haben könnte? Was müßte man machen wollen, damit Vorteile bemerkbar wären?

Janka hat folgendes geschrieben::

Arbeitsspeicher: Bei der Installation beachten, zumindest einen 4GB-Kernel auszuwählen. Sonst hast du nur 768MB RAM zur Verfügung. Kann man aber auch später ändern.


Guter Tipp!

Janka hat folgendes geschrieben::

Cardreader: Ein interner Cardreader ist nur halb so nützlich wie ein externer, den kann man nämlich mitnehmen -- kauf lieber eine Frontblende, die weitere USB-Ports nach vorne rausführt. Ein externer Cardreader kostet gerade mal 8 Euro. Eine Floppy wirst du vermutlich *nie* benötigen, weglassen.


Doch, ich brauche ne Floppy, und da die mit Cardreader das gleiche kostet wie ohne, habe ich sie "mit" genommen. Wohl wissend, daß es sein könnte, daß sie dann nicht erkannt wird...

Janka hat folgendes geschrieben::

Sound: Wenn du nicht gerade ein audiophil bist
http://de.uncyclopedia.org/wiki/Audiophilie
oder professioneller Musiker, oder zusätzliche Ausgänge (optisch etc.) brauchst, kommst du mit dem Onboard-Sound aus. Eine weitere Soundkarte löst keine Probleme, schafft höchstens zusätzliche.


Welche Probleme könnte er schaffen?
Ich bin semi-professioneller Musiker, d.h. ich brauche schon ne recht gute Soundkarte zur Kommunikation mit externen Geräten...

Janka hat folgendes geschrieben::

DVD: Einen Brenner mit LightScribe brauchst du nicht -- es gibt WIMRE keine Linux-Software für diese Funktion.


Aber Windoof kann das Smile
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 02. Feb 2008 0:08   Titel: Re: Danke für die Reaktionen...

Zitat:

Janka hat folgendes geschrieben::
Nochwas:
Prozessor: Evtl. möchtest du trotz 64Bit-Prozessor ein 32-Bit-System aufsetzen. 2GB Arbeitsspeicher sind ein echter Grenzfall, wo ein 64Bit-System schon Vorteile haben *kann*, je nachdem, was genau du machen willst. Du erkaufst dir das mit dem Nachteil, nicht einfach so 32-Bit-Software auf dem System einsetzen zu können. Insbesondere Browser-Plugins etc. müssen in derselben Version vorliegen wie der Browser -- das verlangt evtl. nach einer Parallelinstallation der 32-Bit-Pakete.


Daran habe ich nicht gedacht... Was wären denn die "Vorteile im Grenzfall 2GB", die man haben könnte? Was müßte man machen wollen, damit Vorteile bemerkbar wären?

Wenn du *eine* Anwendung, hast, die sehr viel Speicher (Hauptspeicher+Swap) benötigt, bist du mit dem 64Bit-System besser bedient, weil das 32Bit-System nur maximal 3GB Adressraum je Prozess verwalten kann. 1GB ist reserviert für Memory Mapped IO, z.B. AGP Aperture und Kernelpuffer, und mehr als 4GB Adressraum *je Prozess* kann die 32-Bit-Architektur nicht. Povray dürfte tatsächlich eine der wenigen Anwendungen sein, die von einem 64Bit-System profitieren.

Zitat:

Janka hat folgendes geschrieben::

Sound: Wenn du nicht gerade ein audiophil bist
http://de.uncyclopedia.org/wiki/Audiophilie
oder professioneller Musiker, oder zusätzliche Ausgänge (optisch etc.) brauchst, kommst du mit dem Onboard-Sound aus. Eine weitere Soundkarte löst keine Probleme, schafft höchstens zusätzliche.


Welche Probleme könnte er schaffen?
Ich bin semi-professioneller Musiker, d.h. ich brauche schon ne recht gute Soundkarte zur Kommunikation mit externen Geräten...

Na ok. Schalte dann aber besser erst einmal den Onboard-Sound im BIOS ab. Setups mit mehreren Soundkarten sind zwar möglich, aber nicht so angenehm zu konfigurieren.

Janka
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petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 02. Feb 2008 10:10   Titel: Re: Danke für die Reaktionen...

[quote="Janka"]
Zitat:
Povray dürfte tatsächlich eine der wenigen Anwendungen sein, die von einem 64Bit-System profitieren.


... und auch keine dicke Grafikkarte benötigt, soweit ich weiß (oder kann man die evtl. inzwischen mit zum Rechnen einspannen ?). Überlege Dir trotzdem, ob Du dann nicht lieber eine gebrauchte 7600er nimmst als eine neue 8400er. Der Preisunterschied ist nicht riesig, der Leistungsunterschied aber schon.
 
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sumsi
Gast





BeitragVerfasst am: 02. Feb 2008 13:09   Titel: LightScribe

Mpoin,

habe mich damit noch nicht auseinandergesezut, aber schau mal:
http://wiki.ubuntuusers.de/LightScribe

Bye sumsi
 

petameta
prolinux-forum-admin


Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 1294

BeitragVerfasst am: 02. Feb 2008 13:16   Titel:

Lightscribe mit Linux ist nicht wirklich wild. Die Software von Lacie bringt zwei Binaries mit, eine GUI und ein Kommandozeilenprogramm. Die GUI läuft bei mir irgendwie nicht (Segmentation fault), das Kommandozeilenprogramm schon. Man übergibt diesem eine Bilddatei und ein Device, den Lightscribe-Brenner. Wenn man will hat es auch eine Option, die ein Vorschaubild erzeugt. Ich habe damit schon ein paar CDs beschriftet, das geht wunderbar.

P.S.: Meine Version war noch uralt. Bei der aktuellen Version läuft auch die GUI.
 
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