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memcpy <-> write

 
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stef23
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Apr 2008 0:42   Titel: memcpy <-> write

Hallo,

ich muss viele kleinere Stücke (jedes Teil ist ca. 8 bis 20 Byte groß) per "write" auf ein Socket schreiben.

Dabei stellt sich mir die Frage, ab wann es sich lohnt "viele kleine Teile" mit memcpy zu einem großen Stück in einen Buffer zu kopieren um es im Anschluß mit einem einzelnen "write" wegzuschreiben, oder ob es an sich keine Rolle spielt und man auch bedenkenlos sehr viele einzelne "write" Aufrufe mit kleinen Stückchen haben kann?

Wie teuer ist "memcpy" im Verhaeltnis zu einem "write" ?

Und: Steigt die Laufzeit/Kosten von memcpy und write linear mit der Datenmenge, die kopiert bzw. geschrieben wird? Oder verhalten sich die Funktionen evtl. sogar Konstant? O(1) ? O(n) ? O(n^2) ?

Ich hab per google dazu leider wenig hilfreiches gefunden.

Hat jemand Erfahrungen mit dem Thema?

Vielen Dank
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 15. Apr 2008 10:52   Titel:

Erste Fragen: Welches Protokoll? TCP, UDP oder was anderes? Wie groß ist die kleinste MTU auf dem Weg zum Ziel? Wenn du dir Gedanken über Performance machst, musst du unbedingt verhindern, dass deine Pakete wieder fragmentiert werden, weil sie größer als die kleinste MTU auf dem Pfad sind. Das ist ein viel engerer Flaschenhals als lokal *einmal* memcpy zu machen.

Janka
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hjb
Pro-Linux


Anmeldungsdatum: 15.08.1999
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal

BeitragVerfasst am: 16. Apr 2008 10:50   Titel:

Hi!

memcpy ist ein Vielfaches schneller als write, denn es wird in ein paar Maschinenbefehlen erledigt, während write ein Systemaufruf mit einem Overhead von hunderten von Befehlen ist.

Beispielsweise erfordert es 5 32-Bit-Befehle, um 20 Bytes zu kopieren, mit SSE-Erweiterungen sogar noch weniger.

Aber auch das memcpy kann man sich sparen, wenn man writev verwendet. Man muss aber den Overhead, die entsprechende Datenstrukur mit Daten zu füllen, berücksichtigen.

Grüße,
hjb
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