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 Betreff des Beitrags: Performance Probleme bei Kubuntu
BeitragVerfasst: 02. Jun 2008 14:03 
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Registriert: 14. Mai 2008 15:50
Beiträge: 24
Hallo Gemeinde,

ich binmal wieder mit einem kleinen Problem hier und nachdem ich sämtlich Foren schon durchgestöbert habe wollte ich mal Euc fragen.

Mein Kubuntu braucht ca. 6 min bis zum Login, ab da dann nochmal 3 min bis das erste Fenster und die Taskbar kommt. Bi der Rechner im Staus "arbeite mit mir" sind dann nochmal weitere 4 Minuten fällig.
Mein Rechner ist nun ein AMD k6-500 mit 256 MB RAM und ner 80ziger Samsung mit UDMA.
Bei einzelnen Progs im Betrieb habe ich gemessen, dass Kate ca. 40 sec zum starten braucht und die Konsole ca. 20 sec.

Ich stürze mich hier natülich nicht blind in einen Glaubenskrieg und will das Kubuntu anbasteln aber irgednwas muss ich falsch gemacht haben.

Ich habe bereits Euren Thread gelesen, als jemand so pauschal auf Linux haute. Entsprechend habe ich auch Eure Hinweise gelesen, u.a aktivieren und deaktieren des DMA. Lt. hdparm d /dev/hda ist der aktiviert, der Datendurchsatz liegt dennoch bei mageren 4,3. Ich habe daraufhin den DMA nochmal per konsole aktiviert und das System neu gestartet aber der Effekt ist gleich 0. Der Rechner hängt am Netz und hat vollen Zugriff auf DSL Müssen vlt. noch bestimmte Dinge im BIOS gesetzt werden, damit das mit dem DMA auch wirlich funzt? Oder gibt es noch andere Ecken, an denen ich den möglichen Fehler beheben kann?

Dank schonmal, der Peter


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BeitragVerfasst: 02. Jun 2008 23:00 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Was sagt dmesg? Sind da Meldungen von der Art "hda: Error..."

Ist denn auch ein 80-adriges Kabel zur Platte gezogen? Ist die Platte auch heil? Macht soe komische Geräusche. Mit "smartctl -a /dev/hda" kurz prüfen, ob da Fehler vermerkt sind. Evtl. damit auch mal einen Test anstoßen.

Mehr fällt mir im Moment nicht ein.

Janka

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Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.


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BeitragVerfasst: 03. Jun 2008 6:57 
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Registriert: 17. Apr 2007 16:55
Beiträge: 35
256 MB Ram sind für KDE definitiv zu wenig - so wird das nix.
Nimm mal nen schlanken Windowmanager ala ICEWM und nedit als editor.
Alles was KDE hat, startet ne Menge Zeug nebenher und frißt RAM ohne Ende.
Alternative - Speicher auf mindestens 512MB aufrüsten - aber das sollte beim
neuen KDE usw auch noch eng sein. CPU ist wohl nicht so wichtig , es sei denn,
es geht um Spiele. Mach mal in ner konsole einen free
Sollte dann etwa so aussehen
Wenn swap dicke voll ist, dann weißt du, warums klemmt.
total used free shared buffers cached
Mem: 501 316 185 0 38 208
-/+ buffers/cache: 68 432
Swap: 1474 0 1474
pferd@pferd:~>


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BeitragVerfasst: 03. Jun 2008 7:52 
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prolinux-forum-admin

Registriert: 14. Feb 2003 13:19
Beiträge: 1294
Also ich halte 256 MB für vollig ausreichend. Auf meinem Laptop hatte ich lange Zeit 256 MB mit KDE. Nach dem Start und dem Laden von Programmen war noch RAM für den Festplattencache über.

Inzwischen ist RAM so billig geworden, daß ich aufgerüstet habe. Insbesondere bei einem alten K6-500 wäre das eine Option, SD-RAM gibt's inzwischen bei EBay für fast nix. Aber ich glaube nicht, daß das das eigentliche Problem löst. Ich tippe mal wie Janka auf Probleme mit der Platte. Was sagt denn "hdparm -I /dev/hda" ?

P.S.: Evtl. frißt ein Prozeß Rechenzeit weg. Starte mal "top" und drücke Shift-P. Jetzt hast Du alle Prozesse der CPU-Zeit nach sortiert.


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BeitragVerfasst: 03. Jun 2008 7:54 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
Beiträge: 3569
Nein, 256MB reichen für KDE3.5. Habe hier auch einen Rechner in dieser Konfiguration, der funktioniert einwandfrei und auch relativ schnell. Allerdings muss man für Softwareupdates in den Text-Only.Modus, da YaST beim Installieren von Software den Speicher ziemlich mit Caches vollmüllt.

Janka

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BeitragVerfasst: 03. Jun 2008 8:22 
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prolinux-forum-admin

Registriert: 14. Feb 2003 13:19
Beiträge: 1294
Hatte auch an KDE 3 gedacht. Oder benutzt Kubuntu schon KDE 4 ? Die 4.0 ist doch noch garnicht für den "richtigen" Einsatz gedacht, auch wenn's keine Beta mehr ist.

WIe gesagt: RAM aufrüsten ist billig , lohnt fast immer und mehr Plattencache schadet nicht.


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BeitragVerfasst: 03. Jun 2008 11:16 
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Pro-Linux
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Registriert: 15. Aug 1999 16:59
Beiträge: 3237
Wohnort: Bruchsal
Hi!

Eigentlich sollten 256 MB reichen, für Ubuntu 8.04 sind aber 384 MB empfohlen, vielleicht nicht ganz ohne Grund. Hat aber nichts mit KDE zu tun.

Außerdem ist ein K6-500 mindestens um Faktor 5 langsamer als ein halbwegs zeitgemäßer Prozessor. Schon mein 5 oder 6 Jahre alter Desktop hat 2 GHz.

Grüße,
hjb

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Pro-Linux - warum durch Fenster steigen, wenn es eine Tür gibt?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05. Jun 2008 9:25 
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Registriert: 14. Mai 2008 15:50
Beiträge: 24
allen vielen Dank für Euer Engagement.

zum Thema Hardware:

ich wollte eigentlich die alte Hardware die ich noch rumliegen hatte auch soweit nutzen. Natürlich habe ich noch einen "richtigen" Arbeitsrechner, das ist ein quadcore mit 4 gig ram und allein die graka hat nen gig. Das ist also nicht das Problem. Aber besagter Weise wollte ich eigentlich der alten Hardware nochmal Sinn verleihen.

Nun habe ich Eure Hinweise beachtet und versucht alles Mögliche umzusetzen. Bin mittendrin aber über eine Bemerkung in einem anderen Thread gestolpert. Da meinte jemand, das Puppy total toll sein soll! Puh habe ich gedacht, ich habe ja erst 3 Distries installiert, da kann es auch noch eine vierte machen. Und was soll ich sagen. Hölle schnell. Installation läuft zwar noch immer über CD, also da meinte der Author http://www.puppy-linux.info/de/manual/p ... /main.html das er da offensichtlich auch noch nicht weiter ist. Nun gut aber die Bootzeit liegt nur gering über meinem Arbeitsrechner also kann ich das mit CD booten auch ganz gut ertragen.

Nun scheint die Hardware zu arbeiten und ich kann mich endlich anderen Problemen wie "wie mounte ich einen Order aus meinem normalen Netzwerk" etc. zuwenden. Wenn da also jemand nen Beitrag kennt, immer her damit.

Euch allen vielen lieben Dank, der Peter


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 Betreff des Beitrags: hmm
BeitragVerfasst: 20. Jun 2008 15:24 
Hallo,

Du weißt schon, daß Du unter Puppy immer Root bist? Nunja.
Ich selbst habe einen Celeron650MHz mit ca. 160MB zum Testen div. Distris herumstehen; mein Fazit: Sidux (KDE) Eros lief sehr gut, Dreamlinux mit Gnome oder Xfce auch (ist aber derzeit nicht zu empfehlen; besser auf 3.4/3.5 warten), DSL sowieso.
Aber vielleicht nimmst Du einfach den Debian Netinst oder Businesscardcardinstaller für Etch her und fummelst Dir damit ein schönes System mit Fluxbox/Xfce zusammen?
(Statt Iceweasel immer Iceape oder Dillo nehmen ...)


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