Hinweis: Das Forum wird geschlossen! Neue Registrierungen sind nicht mehr möglich!

 Zurück zu Pro-Linux   Foren-Übersicht   FAQ     Suchen    Mitgliederliste
mount /dev/fd0 -> Fehler

 
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    Pro-Linux Foren-Übersicht -> Software
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Dr.Wackelzahn
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Jul 2008 18:25   Titel: mount /dev/fd0 -> Fehler

Hallo,
ich habe folgendes seltenes Problem:

Beim Versuch das Diskettenlaufwerk zu mounten (mount /dev/fd0 oder mount /media/floppy)
erscheint folgende Ausgabe:
mount: /dev/fd0 ist kein gültiges blockorientiertes Gerät

Ich verwende OpenSuSE 10.2, welches nicht von mir installiert wurde. Zu Beginn des Problems fehlte auch der Eintag /dev/fd0 welchen ich dann mittels mkdnode /dev/fd0 b 2 0 erstellte und mittels chmod 664 und chown root:disk änderte.

Mir fiel auf, dass dmesg keinen floppy Treiber auflistet.

Wo finde ich den Floppytreiber für ein, über IDE angeschlossenes Floppy?

Vielen Dank!!!
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 05. Jul 2008 0:38   Titel: Re: mount /dev/fd0 -> Fehler

Dr.Wackelzahn hat folgendes geschrieben::

Wo finde ich den Floppytreiber für ein, über IDE angeschlossenes Floppy?

Tatsächlich ein IDE-Floppylaufwerk, also ein Gerät das 1,44MB und 120MB-Floppys schluckt? Ein LS-120? Solche Geräte sind superselten! Nicht viel eher eine Floppy am stinknormalen 34-poligen Floppyanschluss? Oder meist du ein ZIP-oder JAZ-Drive?

Guck mal hier:
http://www.freelabs.com/~whitis/hardware/ls120.html

Janka
_________________
Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.
 
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden

Dr.Wackelzahn
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Jul 2008 7:50   Titel:

Nein, nein, schon ein stink normales Floppy oder Diskettenlaufwerk (1.44" HD nicht nur DD für die, die den Unterschied noch kennen Surprised) ).
Ich weiß, kein Mensch benutzt das heute mehr, aber ich brauch es halt.
Vielen Dank!
 

Dr.Wackelzahn
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Jul 2008 7:51   Titel:

IDE hatte ich nur betont, da es kein USB Diskettenlaufwerk ist.
 

hjb
Pro-Linux


Anmeldungsdatum: 15.08.1999
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal

BeitragVerfasst am: 07. Jul 2008 11:03   Titel:

Hi!

Das manuelle Anlegen von Device Nodes gehört der Vergangenheit an, bei Floppy auf jeden Fall. Du musst den Treiber laden (modprobe floppy), um das Device sollte sich dann udev kümmern.

Anders liegt der Fall bei IDE-Floppys. Dafür ist "modprobe ide-floppy" nötig und das Gerät erscheint unter /dev/hd... (bei Verwendung der vereinheitlichten ATA/SATA-Treiber ist es /dev/sd..., und mir ist nicht ganz klar, ob man ein spezielles Modul benötigt).

USB-Floppys sind auch kein Problem, sie müssten automatisch erkannt werden, sofern der USB Mass Storage-Treiber vorhanden ist. (Könnte sein, dass man trotzdem das floppy-Modul laden muss).

Bei Problemen wie immer im Kernel-Log Ausschau halten (dmesg|less).

Grüße,
hjb
_________________
Pro-Linux - warum durch Fenster steigen, wenn es eine Tür gibt?
 
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen MSN Messenger

Dr.Wackelzahn
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Jul 2008 11:08   Titel:

Okay soweit so gut. Ich konnte das Modul "floppy" nicht mit cat /proc/modules | grep floppy finden daher scheint es auch nicht geladen.
Aber in welchem Verzeichnis finde ich nun das Modul "floppy" um es mit modprobe einbinden zu können.
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 07. Jul 2008 19:32   Titel:

Also: Es ist *keine* IDE-Floppy, sondern eine Floppy am normalen, 34-poligen Floppyanschluss.

Du brauchst also tatsächlich das Treibermodul "floppy", falls es in deinem Kernel nicht fest einkompiliert ist, was gar nicht mal so selten sein dürfte. Um das herauszufinden, mach mal
Code:

$ zcat /proc/config.gz | grep CONFIG_BLK_DEV_FD

Kommt =y raus, ist der Floppytreiber fest einkompiliert und dein Problem dürfte an der Hardware liegen. "dmesg" ausführen und Meldungen posten.

Kommt oben =n raus, ist tatsächlich kein Floppytreiber in deinem aktuellen Kernel vorhanden und du musst den Kernel neu kompilieren.

Kommt=m raus, muss es die Datei "floppy.ko" im Modulverzeichnis liegen. Guck das mit
Code:

$ find /lib/modules/$(uname -r) -name floppy.ko

nach. Ist das da drin, versuch es mit
Code:

$ insmod /lib/modules/$(uname -r)/kernel/drivers/block/floppy.ko

zu laden. Dann guckst du mit "dmesg" nach, ob der Floppy-Treiber irgendwelche Fehlermeldungen ausspuckt. Wenn nicht, sollte es nicht am Treiber liegen. Wenn ja, Meldungen posten.

Janka
_________________
Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.
 
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden

Dr.Wackelzahn
Gast





BeitragVerfasst am: 08. Jul 2008 8:34   Titel:

Vielen Dank für die ausführliche Hilfe. Konnte das Problem gestern Nacht lösen. Der Hersteller hatte vergessen das Floppy im BIOS zu aktivieren.
So banal die Ursache so zeitraubend die Lösung und wieder ärgert man sich, daß man den Rechner nicht selbst zusammengebaut hat.
Trotzdem vielen Dank!!
 

Beiträge vom vorherigen Thema anzeigen:   
     Pro-Linux Foren-Übersicht -> Software Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehen Sie zu:  

Powered by phpBB © phpBB Group
pro_linux Theme © 2004 by Mandaxy