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Umstieg auf Linux geglückt - soziales Umfeld erzwingt Microsoft

 
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Thom
Gast





BeitragVerfasst am: 08. Okt 2008 10:57   Titel: Umstieg auf Linux geglückt - soziales Umfeld erzwingt Microsoft

Umstieg auf Linux geglückt - soziales Umfeld erzwingt Microsoft


Seit ich mit Computern zu tun habe, war ich immer mit Microsoft Produkten konfrontiert. Alles begann mit Windows 3.11 und Konsorten, die mich bis zum heutigen Windows XP begleitet hatten. Zu damaliger Zeit kam ein Umstieg auf alternative Systeme nie in Frage, da ich einfach zu wenig von Computern verstand und ein Umstieg auf beispielsweise Linus in einer Katastrophe geendet hätte.

Heutzutage ist das glücklicherweise anders. Linux ist ganz besonders seit der Ubuntu-Welle in mein Bewusstsein gerückt und hat mich von da an immer mehr beschäftigt. Als Zweitsystem lief es einige Zeit neben Windows auf meinem Computer und seitdem nun namhafte Computerhersteller sogar eine Vorinstallation von Linux Ubuntu auf ihren Notebooks anbieten und somit auch die einwandfreie Funktion der Hardware garantieren, stand ein vollständiger Wechsel zu Linux Ubuntu auf dem Programm.

Doch halt, irgendwie schaffe ich es nicht von meinem Windows los zu lassen. Also suchte ich nun einige Zeit nach Fehlerquellen, die einen solchen Umstieg auf Linux oder von mir aus auch Apple verhindern.


"Was hindert mich daran auf Linux oder Apple umzusteigen?"
Die anfänglichen Probleme, die oft genug in jeglichen Foren erwähnt werden, wie beispielsweise mangelnde Hardwareunterstützung, hat sich gerade in der letzten Zeit meines Erachtens sehr stark gebessert. Dank vieler fleißiger Helfer in der Linuxgemeinde werden ständig neue Treiber programmiert, damit auch die gewünschte Hardware unter Linux zum laufen gebracht wird. Und ohne die vorzügliche Unterstützung in diversen Foren und Wikis wäre ich mit sehr großer Sicherheit niemals auf Linux umgestiegen oder hätte gar überhaupt mit diesem Gedanken gespielt.

Somit ist es an der Zeit für eine solche ehrenamtliche Arbeit ein großes Lob auszusprechen! Vielen Dank an euch alle, sei es nun pro-linux.de oder ubuntuusers.de und viele andere, die mich auf diesem Weg begleitet haben.

Mit großer Vorhersehung, dass mir ein Umstieg bevorstehen könnte kaufte ich mich auch linux-taugliche Hardware und ebnete somit den Weg für den geplanten Umstieg.
Doch irgendwie brachte ich es "noch" nicht über's Herz. Warum das so war konnte ich lange Zeit nicht festmachen und auch niemandem erklären, bis ich mir gestern selbst die Augen geöffnet habe.

Ich bin der Meinung "Ich bin bereit für Linux oder Apple und habe mit Hilfe anderer Mitmenschen auch bestimmt gute Chancen einen Umstieg zu bewerkstelligen, aber und das ist sehr großes "ABER"....

Als Student lebe und arbeitet ich in einem akademischen Umfeld und auch in mittelständischen Unternehmen werden in der Mehrheit Microsoft-Produkte verwendet. Und genau hier liegt das Problem, also eigentlich liegt es nicht an Microsoft oder Linux oder Apple, aber es liegt an dem heutigen Anwenderverhalten, was letztlich uns alle betrifft.

So lange es Internetseiten gibt, die unter Firefox ganz anders aussehen als unter einem anderen Browser, so dass Bedienelemente gar völlig verschwinden oder die Übertragung von Formulardaten nicht funktioniert.....

So lange Professoren einfach ihre Powerpoint-Folien und Word-Dokumente ins Internet stellen, damit die fleißigen Studenten sich zu Hause alles ausdrucken und lernen können....

So lange Mitarbeiter und Freunde bei Serien-Emails einfach alle Adressaten in das normale Adressfeld schreiben, anstatt das "BCC"-Feld zu verwenden.....

... usw.

kurz und kanpp:
Solange die Benutzer in meinem Umfeld nicht auch alternative System aufgrund ihrer Arbeitsweisen zu lassen…

....genau so lange wird es dauern, bis ein Umstieg zu alternativen Systemen wie Linux oder Apple ein sich lohnender Umstieg wird.

Jetzt könnte man natürlich anbringen, dass es diverse offene Office-Pakete gibt, die eine Import-/ Exportfunktion aufweisen und ein Plattformübergreifendes Arbeiten möglich seit. Ja, da kann ich nur zustimmen, das existiert! Die Frage ist jedoch, ob ich in meinem Universitätsalltag, die Zeit und Lust habe jedes Dokument meiner Professoren oder Mitarbeitern erst einmal durch eine Importfunktion laufen zu lassen, um dann festzustellen, das trotzdem einige Grafiken verschoben sind und mich das alles gleich 3-mal soviel Zeit gekostet hat, wie unter einem Microsoft-Produkt.

Wichtig ist, dass ich hier auf keinen Fall irgendein Produkt oder eine Firma schlecht machen möchte. Alle Produkte und Lösungen haben ihre Daseinsberechtigung. Das Problem liegt letztlich bei den Anwendern.

Selbst an einer Universität, wo die Wissenschaft und kollegiales Verhalten zu Hause sein sollten, findet man nur sehr vereinzelt Professoren, die ein plattformübergreifendes Dateiformat anbieten. Und das obwohl sie schon seit langen existieren und gerade heutzutage in der Ära der quellcode-offenen Programme schon fast überall im Internet kostenlos zu erwerben sind. Aber die Macht der Gewohnheit holt jeden ein und die Faulheit siegt, oft genug auch bei mir selbst.
Wenn man schnell seine Referatsunterlagen einem Bekannt per Emailanhang schicken möchte, dann macht man sich eben nicht die Mühe das ganze als PDF oder Ähnliches zu exportieren, aber genau dieses Verhalten wäre notwendig, um letztlich mir selbs und anderent einen Umstieg auf alternative Systeme zu ermöglichen.

Nun könnte ich natürlich dennoch einfach umsteigen und diese Mehrarbeit in Kauf nehmen, aber wenn ich gleich doppelt so viel Zeit benötige, wie meine Mitmenschen unter Microsoft, und das nur, weil ich gerne ein alternatives System verwenden möchte, dann möchte ich den Umstieg doch lieber nicht umsetzen. Denn je weniger Zeit ich am Computer verbringen muss, desto glücklicher kann ich die Zeit für andere Tätigkeiten nutzen.

Fazit:
Die Technik, die Linuxgemeinde und viele Anwender sind heutzutage so weit, dass ein Umstieg mehr oder weniger unproblematisch vonstatten gehen kann.
Unglücklicherweise wird dieser Umstieg von vielen Mitmenschen aufgrund ihrer Arbeitsweisen erschwert, so dass ein Umstieg aus Interesse und aus Gründen der Freizeitbeschäftigung ohne weiteres Sinn macht. Aus Gründen der Berufstätigkeit und ganz besonders im Rahmen von Aus- und Weiterbildung und vor allem in meinem ganz persönlichen Umfeld, ist derzeit leider ein Umstieg auf alternative Systeme mit zu vielen Hindernissen verbunden.
Und diese Hindernisse, das sei nochmals hier erwähnt, liegen bei keinem verwendeten System oder Programm, sondern einzig und allein bei den Anwendern von verschiedenen Systemen und Programmen, die ein plattformunabhängiges Arbeiten erschweren.


Das sich das soziale Umfeld jedoch durch mich derzeit nicht ändern lässt, kommt einfach aus soziologischen Gründen ein Umstieg nicht in Frage und das, auch wenn ich mehr als bereit dazu wäre.
 

Janka



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Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 08. Okt 2008 18:39   Titel:

Alles nachvollziehbar. Trotzdem ist es Unsinn, eine solche Situation nur zu bedauern und nichts zu tun. Sowas schafft nur negativen Stress.

Du hast immer mehrere Möglichkeiten. Gib dich der Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit hin, und lerne nichts allgemeingültiges dazu. Genau das ist das, was Microsoft und all die vielen anderen kommerziellen Softwareanbieter da draußen wollen. Lerne nicht Textverarbeitung, lerne "Word". Lerne nicht Bildbearbeitung, lerne "Photoshop". Lerne nicht Präsentationskonzepte (von denen die besten im übrigen *ohne* Computer funktionieren), lerne "Powerpoint".

Die meisten Benutzer dieser Programme haben überhaupt keine Ahnung, was sie tun. Ich treffe bei meinen Supportterminen immer wieder auf Sachbearbeiter, sogar auf gestandene Sekretärinnen, die mit der Tabulatorfunktion ihres "Office-Paketes" nichts anzufangen wissen. Genauso sind Slideshow-Präsentationen zum Lehren absolut ungeeignet -- ihr Zweck ist es, mit viel technischem Firlefanz über den mangelnden Inhalt hinwegzutäuschen.

Aber Computer und ihre Herren in Redmond und anderswo sind ja allmächtige Götter unserer Arbeitswelt... So'n Quatsch.



Wenn man etwas ändern will, muss man selbst anfangen. Rumjammern ändert gar nichts.

Janka
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StefanO
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Okt 2008 23:36   Titel:

Man kann es eigentlich nicht oft genug erwähnen:

Lest euch vor dem Wechsel von Windows zu Linux erst diesen Text
http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/
durch und verinnerlicht ihn.

Nicht das soziale Umfeld bestimmt wer welches OS verwendet. Und wenn doch - dann stimmt entweder mit eurem Umfeld oder mit euch etwas nicht.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ich über ein Jahr zur Umstellung von Windows zu Linux benötigt habe. Das war wirklich harte Arbeit, ich musste Unmengen neuer Dinge lernen, musste einsehen das ich wieder blutiger Anfänger war und fluchte an manchen Tagen soviel das sogar mein Wellensittich Schüttelfrost bekam.
Aber es hat sich gelohnt. Ich würde diesen Schritt jederzeit wiederholen wollen. Es ist ein wunderbares Gefühl einen Linux PC einzuschalten und zu wissen das er genau das macht was ich von ihm erwarte.

Und dem "Treiberproblem" entgehe ich ganz einfach: Ich kaufe nur Hardware die garantiert mit Linux zusammen arbeitet. Selbst meinen alten Scanner habe ich in der eBucht für ein paar Euronen entsorgt und gegen einen geringen Aufpreis einen Neuen erworben. Die Investitions Summe habe ich der Einsparung durch den Nichterwerb von Windows XP entnomen und habe sogar noch etwas Flüssiges übrig.

Und so ganz nebenbei bemerkt: Eine vollinstallierte Linux-Live-CD bzw. DVD (z.B. Knoppix) bietet eine Unmenge an mittlerweile wirklich guter Software, fix und fertig installiert. Um ein vergleichbar vollständiges Windows System auf die Beine zu stellen bedarf schon einiger Urlaubstage und - auch nicht zu vernachlässigen - viel Geld.
Im Idealfall schiebe ich die Linux Live DVD in das Laufwerk, boote - und bin restlos glücklich.

Stefan
 

yoda
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Okt 2008 1:46   Titel:

Hallo Linuxgemeinde,

also ich beobachte dieses Forum hier schon eine ganze Weile und lese immer wieder interessiert die neuesten Postings quer Beet. Allerdings habe ich mich bis jetzt nie eingemischt da mir entweder das Fachwissen fehlt oder die Muße mich an einer Diskussion zu beteiligen.

Aber das was der Herr Thom hier schreibt ergibt für mich einfach keinen Sinn!
In vielen vielen Worten, ich hab sie nicht genau gezählt aber es sind einige, erklärt er eigentlich nur das er aus irgendwelchen unsinnigen Gründen nicht voll und ganz auf Linux umsteigen kann oder mag. Im Endeffekt lautet dieser Grund nicht "soziales Umfeld" sondern Gruppenzwang! Warum schreibst Du nicht einen einfachen Satz?

Hallo Linuxgemeinde,
ich bin der Thom, Student, soundso alt, und schaffe es nicht auf Linux umzusteigen weil mich mein Umfeld zwingt und ich nicht die Stirn habe dieses Umfeld zu durchbrechen um mich dem Pioniergeist und dem Wagemut den diese Gemeinde ausmacht anzuschließen!

Also ich habe es geschafft lieber Thom. Ich sage nicht das es immer einfach war und schnell von der Hand ging, aber mittlerweile bin ich voll und ganz auf Linux umgestiegen und habe nicht mal einen Emulator installiert mit dem ich rückfällig werden könnte. Ich besitze nicht mal mehr eine Win Lizenz. Mit Linux bzw. den unzähligen GUI-Programmen arbeite ich genauso gut und schnell wie unter Windows, wenn nicht oft schneller weil vieles Intuitiver funktioniert. OpenOffice liest und schreibt mittlerweile auch größere DOC.umente fehlerfrei, genauso wie xls oder ppt Dokumente. Und Dateien schickt man ebenso flott mit Thunderbird oder Evolution oder KMAil oder was weiss ich was wie mit Outlook (Express).

Na toll, zu Anfang meckere ich noch über deinen langen Text, und nun schau her. Shocked
Egal, überleg es Dir doch noch einmal, oder Versuch es am besten nochmal. Du wirst sicherlich Erfolgreich sein und am Ende glücklicher als mit Windos.

Liebe Grüße,

Yoda
 

Lucky1911
Gast





BeitragVerfasst am: 20. Jun 2011 16:00   Titel: Linux ist nicht für jeden

Guten Tag an alle,
Ich möchte gerne anmerken das aus Sicht der Endnutzer Windows die bessere Option ist.
Jetzt werden viele verärgert aufschreien,
aber ist es nicht so das Windows DirectX zu jeder 3d Anwendung automatisch upgedated bekommt? und die treiber für Hardware, beschleunigen die das System denn nicht auf eine für Linux fast unerreichbare Laufzeit? Ganz zu schweigen von MultiCore-Optimizern, die über die Updates automatisch implementiert werden?
Ich weis nicht inwieweit Endnutzer auch wirklich die Zeit und die Nerven aufbringen, sich in Wine und Samba-Consolenconfigurationen einzulesen.....
Ich möchte hier keineswegs Linux schlechtmachen, benutze selber ein Ubuntu Studio, da es Blender und unzählige andere Entwicklertools gleich mitliefert, dennoch muss ich sagen das aus Programmierersicht Windows für EndUser die bessere und leichtere Wahl ist, und nur darum geht es bei einem OS meiner Meinung nach: Dem Benutzer eine grafische, leicht zu verstehende AbstraktionsOberfläche zu liefern. (Okay Windows ist nicht immer leicht zu verstehen, aber ich denke es ist verständlich was ich meine XD)

Ich hoffe ich habe niemanden Verärgert
 

Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 20. Jun 2011 17:52   Titel:

Hallo Lucky1911,

Zitat:
Ich möchte gerne anmerken das aus Sicht der Endnutzer Windows die bessere Option ist.

Im Sinne der freien Meinungsäußerung hast Du recht... aber inhaltlich?

Zitat:
Jetzt werden viele verärgert aufschreien,
aber ist es nicht so das Windows DirectX zu jeder 3d Anwendung automatisch upgedated bekommt? und die treiber für Hardware, beschleunigen die das System denn nicht auf eine für Linux fast unerreichbare Laufzeit? Ganz zu schweigen von MultiCore-Optimizern, die über die Updates automatisch implementiert werden?


Meine Güte, wofür brauchst Du denn den Rechner? Als Spielkiste? Oder für ernsthafte Arbeit? Brauchst Du für's Briefe- oder EMailschreiben wirklich das ganze Zeug? Das Problem mit den Treibern liegt ja unter anderem auch an der Vergewaltigung der E-Welt durch MS- und alle heulen mit. Treiber lassen sich genausogut unter Linux programmieren als auch unter WIN- nur sponsort niemand die Linuxlösung, dagegen rollen bei MS die $.

Zitat:
Ich weis nicht inwieweit Endnutzer auch wirklich die Zeit und die Nerven aufbringen, sich in Wine und Samba-Consolenconfigurationen einzulesen..... dennoch muss ich sagen das aus Programmierersicht Windows für EndUser die bessere und leichtere Wahl ist, und nur darum geht es bei einem OS meiner Meinung nach: Dem Benutzer eine grafische, leicht zu verstehende AbstraktionsOberfläche zu liefern.

Naja, wofür brauchst Du denn Wine? Doch nur, um MS- Programme auf Linux laufen zu lassen; Linuxprogramme brauchen Wine nicht. Was meinst Du, was es für eine Schwierigkeit ist, dem KDE das ganze irre bunte WIN- like Gewusel abzugewöhnen? 3D? Das ich nicht lache, da wird Räumlichkeit nur vorgegaukelt. Für echtes 3D brauchtest Du zumindest 2 Bildschirme oder sowas wie die komischen Sonnenbrillen (aua).
Zitat:
aus Programmierersicht (ist) Windows für EndUser die bessere und leichtere Wahl.

Aber Du weißt schon, wovon Du da sprichst? Wie wirst Du denn Programmierer? Spontan und im Selbstkurs? Oder mit teuren Kursen auf freien und propritären Bildungseinrichtungen? Hätten die Programmierer Linux von Anfang an studiert, würden sie Redmond wahrscheinlich schnellstens in die Tonne werfen; oftmals müssen die Programmierer selbst Lizenzgebühren zahlen und Aufnahmeanträge unterzeichnen, damit sie in den elitären Kreis der MS- Werkzeug- Programmierer überhaupt aufgenommen werden. Bei Linux ist das anders...

Zitat:
Ich hoffe ich habe niemanden Verärgert


Ach, jemanden mit Deiner Meinung vom Gegenteil zu überzeugen, kostet mehr Zeit, als mal eben nach einer Linuxlösung zu suchen oder diese zu erfragen. Was ich völlig ohne Programmierkenntnisse schon alles mit Linux & Co. fabriziert habe, könnte ich mit Redmond nie wagen.

Hast Du schonmal daran gedacht, daß Redmond und seine Verfechter Dich täglich manipulieren? Schon im Kindergarten singen die Nachkömmlinge, daß es nichts anderes, besseres als WIN gäbe- wie kommt das nur? Aus eigener Erfahrung der Fünfjährigen??

Laß mal stecken, beschimpfen müßte ich Leute mit Deiner Meinung nicht, nur bedauern.

Als DV- Skeptiker

Phoenix
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haha
Gast





BeitragVerfasst am: 21. Jun 2011 11:57   Titel: so 'n Schwachsinn

Code:
So lange es Internetseiten gibt, die unter Firefox ganz anders aussehen als unter einem anderen Browser, so dass Bedienelemente gar völlig verschwinden oder die Übertragung von Formulardaten nicht funktioniert.....


Dann nimm halt Opera Smile

Code:
So lange Professoren einfach ihre Powerpoint-Folien und Word-Dokumente ins Internet stellen, damit die fleißigen Studenten sich zu Hause alles ausdrucken und lernen können....


Die sowas machen sind eh' selten Profis, solche Dokumente sind meist einfach gehalten (ohne macros und Spezilaformatierung) und kann von OpenOffice gelesen werden.

Code:
So lange Mitarbeiter und Freunde bei Serien-Emails einfach alle Adressaten in das normale Adressfeld schreiben, anstatt das "BCC"-Feld zu verwenden.....


Mail hat ein definiertes Protokoll, was hat das mit Betriebssystem zu tun? Ausserdem ist es älter als Windows ...
 

komsomolze



Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 429

BeitragVerfasst am: 25. Jun 2011 23:42   Titel:

StefanO hat folgendes geschrieben::
Selbst meinen alten Scanner habe ich in der eBucht für ein paar Euronen entsorgt und gegen einen geringen Aufpreis einen Neuen erworben. Die Investitions Summe habe ich der Einsparung durch den Nichterwerb von Windows XP entnomen und habe sogar noch etwas Flüssiges übrig.
WinXP bekommst Du mittlerweile selbst als Pro-Version für 10Eu.
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 26. Jun 2011 8:11   Titel:

Aber eben nicht Ende 2008.

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komsomolze



Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 429

BeitragVerfasst am: 26. Jun 2011 12:15   Titel:

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gast2011
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Jul 2011 14:08   Titel: Festplattenrahmen

Grüße!

Ich habe mir für 20 Euronen bei e...y einen SATA Wechselrahmen gekauft. Da ich noch zwei 40GB SATA II Festplatten hatte, habe ich auf der einen Ubuntu und auf der anderen WinXP installiert. Nun wechsle ich die Systeme nach Laune.. Es fühlt sich an wie in der guten alten VHS Zeit. Somit kann ich die Argumente mancher PC Benutzer nicht verstehen.. was für einen Stress sie sich aussetzen.
Hab ich mal die Nase voll von Linux bleibt halt die "Windows-Kassete" eingelegt und ichhabe dadurch keine Änste, Migrationszwänge oder sonstigen Probleme!

LG
hesekiel
 

bamm1411



Anmeldungsdatum: 15.09.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2011 12:09   Titel:

Das kenne ich nur zu gut. Ich benutze Linux im Rahmen des Studiums und sehe mich immer wieder gezwungen diese Office Pakete vom microsoft nutzen zu müssen. Sie tun ja anscheinend alles um die Kompatibilität zu andern einzuschränken. Siehe XML Format. Und die User ruhen sich weiter drauf aus. Langsam muss mal Wind in die Bude kommen. Man muss mal anfangen ordentliche Linuxrechner in die Geschäfte zu stellen und auch guten Support dafür anzubieten.

mfG
 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2011 18:38   Titel:

bamm1411 hat folgendes geschrieben::
Das kenne ich nur zu gut. Ich benutze Linux im Rahmen des Studiums und sehe mich immer wieder gezwungen diese Office Pakete vom microsoft nutzen zu müssen. Sie tun ja anscheinend alles um die Kompatibilität zu andern einzuschränken. Siehe XML Format. Und die User ruhen sich weiter drauf aus. Langsam muss mal Wind in die Bude kommen. Man muss mal anfangen ordentliche Linuxrechner in die Geschäfte zu stellen und auch guten Support dafür anzubieten.



Dein Wort in die Ohren der MS- gesponserten Händler... Wenn ich hier in der DV- Diaspora in diversen Geschäften nach Rechnern ohne MS (nein, noch nicht einmal mit installiertem Linux) frage, ernte ich nur Schulterzucken oder so einen Blödsinn wie: das machen wir nicht. Und Funk und Fernsehen sowie die Presse spielen da voll mit.

Im Sinne der Verbraucherfreundlichkeit müßten die Händler, die sich weigern, BS- freie Rechner zu verkaufen, mit einer Abmahnung der Verbraucherberatung rechnen- und was passiert in der Richtung? Nichts. Es gibt noch nicht einmal ein Portal, wo sich Kunden mit solcherart Ansinnen über die Läden beschweren können bzw. die "anprangern" können.

Ohne Lösung

Phoenix
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Feuervogel



Anmeldungsdatum: 15.07.2009
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 16. Sep 2011 11:41   Titel:

Phoenix hat folgendes geschrieben::
bamm1411 hat folgendes geschrieben::
Das kenne ich nur zu gut. Ich benutze Linux im Rahmen des Studiums und sehe mich immer wieder gezwungen diese Office Pakete vom microsoft nutzen zu müssen. Sie tun ja anscheinend alles um die Kompatibilität zu andern einzuschränken. Siehe XML Format. Und die User ruhen sich weiter drauf aus. Langsam muss mal Wind in die Bude kommen. Man muss mal anfangen ordentliche Linuxrechner in die Geschäfte zu stellen und auch guten Support dafür anzubieten.



Schon beim Studium den Professoren, die den Einsatz von MS-Produkten vorschreiben, "Feuer unterm Ar..." machen. Ich weiß, leicht gesagt ... Sad

Phoenix hat folgendes geschrieben::
Dein Wort in die Ohren der MS- gesponserten Händler... Wenn ich hier in der DV- Diaspora in diversen Geschäften nach Rechnern ohne MS (nein, noch nicht einmal mit installiertem Linux) frage, ernte ich nur Schulterzucken oder so einen Blödsinn wie: das machen wir nicht. Und Funk und Fernsehen sowie die Presse spielen da voll mit.


Stimmt leider! Sad

Phoenix hat folgendes geschrieben::
Im Sinne der Verbraucherfreundlichkeit müßten die Händler, die sich weigern, BS- freie Rechner zu verkaufen, mit einer Abmahnung der Verbraucherberatung rechnen- und was passiert in der Richtung? Nichts. Es gibt noch nicht einmal ein Portal, wo sich Kunden mit solcherart Ansinnen über die Läden beschweren können bzw. die "anprangern" können.


Die Frage ist doch, ob die Verbraucherzentralen entsprechend gefüttert werden. Wenn die überwiegende Mehrheit der Linuxer denen nicht dir Türen einrennt, sehen die wahrscheinlich auch keinen Handlungsbedarf. Leider! Sad

Phoenix hat folgendes geschrieben::
Ohne Lösung


Ich auch! Sad

Gruß
Feuervogel
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