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Wie kann man UDF 2.50 unter Linux beschreiben?

 
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BeitragVerfasst am: 17. Okt 2008 14:05   Titel: Wie kann man UDF 2.50 unter Linux beschreiben?

Mit growisofs kann man Bluray-DVDs ganz normal beschreiben, ich würde aber gern UDF benutzen. Das funktioniert leider nicht so ganz.
/dev/sr0 ist der Brenner, eine leere 25er BD-RE liegt drin. OS ist Opensuse 11 mit Kernel 2.6.27 (ab dem UDF 2.50 und 2.60 unterstützt werden) und den udftools aus dem Factory-Zweig.

Mit
mkudffs --utf8 --udfrev=0x0250 --vid=UDF250 --lvid=UDF250 /dev/sr0
start=0, blocks=16, type=RESERVED
start=16, blocks=3, type=VRS
start=19, blocks=237, type=USPACE
start=256, blocks=1, type=ANCHOR
start=257, blocks=16, type=PVDS
start=273, blocks=1, type=LVID
start=274, blocks=11825645, type=PSPACE
start=11825919, blocks=1, type=ANCHOR
start=11825920, blocks=239, type=USPACE
start=11826159, blocks=16, type=RVDS
start=11826175, blocks=1, type=ANCHOR
lege ich das Dateisystem an und mit
mount -v -t udf /dev/sr0 /mnt -o defaults,rw,noatime,nodiratime
/dev/sr0 on /mnt type udf (rw,noatime,nodiratime)
lässt es sich auch ohne Probleme mounten. Im Syslog erscheint
UDF-fs INFO UDF: Mounting volume 'UDF250', timestamp 2008/10/17 14:23 (1078)
Soweit alles in Ordnung. mount -v sagt mir auch brav
/dev/sr0 on /mnt type udf (rw,noatime,nodiratime)
aber wenn ich mit touch /mnt/test darauf zu schreiben versuche (als root) bekomme ich nur
touch: cannot touch `/mnt/test': Read-only file system
zurück. halmount -v sagt mir dann auch, das wirklich nur ro gemountet wurde:
/dev/sr0 on /mnt type udf (label="BLURAY" options="ro,sync,dirsync,noatime,nodiratime,noexec,quiet,remount,exec,uid=,umask=" )
und /proc/mounts ebenfalls:
/dev/sr0 /mnt udf ro,noatime,nodiratime,utf8 0 0
Ein mount /mnt -o remount,rw hat keinen Effekt und es gibt auch keine Fehler im Syslog.

Kann da jemand weiterhelfen? Was mache ich falsch?
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 17. Okt 2008 20:37   Titel:

Gegenfrage: Kann der Brenner auf BD-RE überhaupt Packet-Writing ohne speziellen Treiber? Bei den DVDs braucht man dafür ja DVD-RAM. Wie sieht es bei BluRay aus?

Janka
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Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.
 
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BeitragVerfasst am: 17. Okt 2008 22:01   Titel:

Keine Ahnung, sollte er eigentlich können. Es ist ein GSA GGW-H20L von LG. Es funktioniert jedenfalls wenn ich ein ext2 auf einer Bluray anlege. An der DVD liegt es nicht, ich habe mit mehreren Rohlingen, auch 50ern probiert.
Das Problem tritt auch auf, wenn ich mir mit dd von /dev/zero eine 22G Datei hole und darin ein UDF 2.50 anlege. Mounten mit -o loop,rw geht, aber ich kann nicht darin schreiben, es heißt wieder das Dateisystem sei nur lesbar. Scheint irgendwo ein Einstellungsproblem zu sein. Oder an den Mountoptionen stimmt was nicht.
 

Benjaminus
Gast





BeitragVerfasst am: 20. Okt 2008 14:07   Titel:

Bei mir geht das.
 

Kelch
Gast





BeitragVerfasst am: 23. Okt 2008 6:23   Titel:

Habe hier (vermutlich) ein ähnliches Problem. Eine Bluray unter Windows (Vista oder XP, keine Ahnung) dateiweise beschrieben, nicht in einem Zug gebrannt. Wird problemlos als udf mit rw gemounted und gelesen. Kann aber nicht beschrieben werden, obwohl nur halb voll. Dateisystem ist nur lesbar. System ist Opensuse Factory 64bit mit Kernel 2.6.27.1
 

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Gast





BeitragVerfasst am: 01. Nov 2008 12:42   Titel:

Ich habe es jetzt einfach mit dem alten 2.01 UDF probiert via --udfrev=0x0201 und das geht. Gibt es da irgendwelche großen Nachteile oder Probleme bei der Verwendung mit Blurays?? Fall nicht, bleibe ich einfach dabei.
 

Mel
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Nov 2008 18:31   Titel:

Mich würde auch mal interessieren. Ist es nun möglich unter Linux Blurays zu beschreiben? Für einen neuen Computer steht bei mir dir Frage im Raum, ob der Brenner Blurays nur lesen oder auch schreiben können wird. Lesen scheint ja keine Probleme zumachen wenn sogar Debian bald auf Bluray erscheint.
 

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BeitragVerfasst am: 08. Nov 2008 20:06   Titel:

Also, ich habe die Antwort gefunden: kernelnewbies.org/Linux_2_6_26 enthält den Eintrag für UDF 2.50 aber nur read-only. Für 2.6.27 hat sich nichts geändert, derzeit kann Linux also weder UDF 2.50 noch 2.60 beschreiben. Lesen geht und die udftools können es anlegen. Im Moment bleibt also nur UDF 2.01, was bei mir hier einwandfrei funktioniert (wenn auch ein bischen langsamer als auf DVD-RAMs).
 

hjb
Pro-Linux


Anmeldungsdatum: 15.08.1999
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal

BeitragVerfasst am: 09. Nov 2008 11:37   Titel:

Hi!

Mel hat folgendes geschrieben::
Mich würde auch mal interessieren. Ist es nun möglich unter Linux Blurays zu beschreiben? Für einen neuen Computer steht bei mir dir Frage im Raum, ob der Brenner Blurays nur lesen oder auch schreiben können wird. Lesen scheint ja keine Probleme zumachen wenn sogar Debian bald auf Bluray erscheint.


Mit Nero geht es sicher. Über wodim und growisofs bin ich momentan nicht im Bild, aber das dürfte kommen, wenn es nicht schon geht. Ansonsten geht mir BluRay mit seinem Kopierschutz und dem ganzen Dreck so am Arsch vorbei, das glaubst du gar nicht.

Grüße,
hjb
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Kelch
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Nov 2008 23:14   Titel:

Es gibt also keine Möglichkeit auf eine mit Windows beschriebene Bluray unter Linux weiter draufzuschreiben oder vorher alles runterzukopieren? Das "Life Filesystem" oder so sollte doch nur ein normales UDF sein oder hat M$ da mal wieder was drangedreht? Wundern würd's mich nicht. Nero ist leider keine Alternative, nicht nur wegen dem Kopierschutz, ich habe ein PowerPC-System.
 

Schily
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Nov 2008 10:25   Titel:

Im UNIX Umfeld bin ich mir nicht sicher ob modifizierbares UDF wirklich
irgendwo schon implementiert ist......

Leider muß man aber auch bei Suse wie bei diversen anderen
Linux Distributionen aufpassen, denn dort wird statt der Originalsoftware
ein Fork von zweifelhafter Legalität und Qualität ausgeliefert.

Abgesehen davon, daß "wodim" keinen BluRay Support bietet und
daß dort der funktionierende DVD Support der Originalsoftware
durch etwas defektes ersetzt wurde, ist gerade der "mkisofs" Klon
als äußerst bedenklich einzustufen. Der Fork basiert auf über 3 Jahre
alten Quellen und es wurden sogar viele zusätzliche neue Bugs eingebaut.

Die Originalsoftware hingegen wurde seit dem stark erweitert und verbessert.
So gibt es nun Unterstützung für große Dateien (über 4 GB) und erheblich
verbesserte UDF Unterstützung (z.B. Zugriffsrechte und BenutzerIDs sowie
Apple-Erweiterungen).

Gerade wer große Medien beschreiben will, sollte sich nicht den Fork antun....
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 28. Nov 2008 15:01   Titel:

Jörg, es wäre schön, wenn du deinen vollen Namen drunterschreibst, wenn du schon für deine eigene Software hier so unverhohlen Werbung machst.

Janka
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Ich mag die Schreie.
 
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