Mounted Filesystem

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RicardoXX
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Mounted Filesystem

#1 Beitrag von RicardoXX » 19. Okt 2008 20:29

Servus Linuxfreunde !

Ich bin neu bei euch und beschäftige mich seit 2 Wochen mit Linux. Mich würde interessieren, was die konkreten Vor- und Nachteile eines Mounted Filesystem sind!?

Hat ein solches System auch Schwachstellen in Bezug auf die Sicherheit meiner Daten? Bisher bin ich nur die MS Windowsstruktur gewöhnt gewesen, aber ich mich endgültig von der Windowsplattform trennen.

Gruss
Ricardo

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Janka
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#2 Beitrag von Janka » 19. Okt 2008 20:40

Ein "mounted filesystem" ist keine besondere Sorte von Dateisystem, sondern ein Dateisystem, das gerade "mounted", also im Verzeichnisbaum irgendwo eingehängt ist. Das ist nötig, um auf die in dem Dateisystem enthaltenen Dateien zugreifen zu können. Ansonsten ist das Dateisystem nur ein großer Haufen Daten.

Tippe in einer Kommandozeile

Code: Alles auswählen

$ mount
dann bekommst du eine Auflistung der zur Zeit eingehängten Dateisysteme.

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#3 Beitrag von RicardoXX » 20. Okt 2008 11:17

ok danke ! Nochmal was anderes auch wenn es hier nicht herpasst. Warum sind eigentlich unter Linux die Zugriffsberechtigungen für neu angelegte Dateien -rw-r--r-- und nicht rwxr--r-- ?

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Janka
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#4 Beitrag von Janka » 20. Okt 2008 18:20

Normale Dateien brauchen kein Execute-Recht, weil man solche Dateien ja schließlich nicht ausführen kann. Bei Verzeichnissen ist das x-Recht jedoch nicht das Execute-Recht, sondern das Recht, dieses Verzeichnis in einer Pfadangabe zu benutzen.

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#5 Beitrag von RicardoXX » 25. Okt 2008 12:17

Warum bekomme ich eigentlich keine Ausführungsrecht, wenn ich ein Skript selbst schreibe? Hier muss ja erst noch chmod u+x gesetzt werden

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Janka
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#6 Beitrag von Janka » 25. Okt 2008 15:21

<gebetsmühle>Normale Dateien brauchen kein Execute-Recht,...</gebetsmühle>
Das ist der Grund. Du kannst die Rechte bei Dateien, die dir gehören ja auch ziemlich einfach ändern. Du kannst auch einen Editor schreiben, der dies automatisch für dich tut.

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#7 Beitrag von RicardoXX » 19. Nov 2008 18:01

Hallo !

Ich hab nochmal ne Frage zu Softlinks. Damit kennt sich doch bestimmt jemand aus. Ich erstelle einen Softlink für irgendeine Datei und verschiebe diese anschließend. Bleibt der Softlink dann gültig. Wird er angepasst? Unter Windows klappt das, aber unter Linux habe ich das nicht hinbekommen. Ich habe mal gehört, dass der Softlink ungültig werden soll.

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Janka
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#8 Beitrag von Janka » 19. Nov 2008 19:58

Softlinks gibt es nicht. Das Gegenteil von "hard links" sind "symbolic links", kurz "symlinks". In diesen steht das Ziel als Verzeichnispfad drin. Wenn du das Ziel umbenennst oder verschiebst, passt der Pfad logischerweise nicht und der Symlink zeigt ins Leere.

Für das, was du erreichen möchtest, musst du einen "hard link" verwenden. Dabei wird einfach ein weiterer Verzeichniseintrag für die Datei erzeugt. Du kannst den ursprünglichen Eintrag sogar weglöschen, auf die Datei kann weiterhin über den zweiten (dritten, etc.) Eintrag zugegriffen werden. Das funktioniert allerdings nur, wenn alle Verzeichniseinträge im selben Dateisystem sind. Ist WIMRE auch bei MS-Windows so (nur mit NTFS, FAT kennt keine Links auf Dateisystemebene). Außerdem hat MS-Windows noch PIF-Dateien, das ist ein Ersatz für Links. Wie die genau funktionieren, weiß ich jetzt aber nicht.

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PDA

#9 Beitrag von PDA » 22. Nov 2008 17:54

RicardoXX hat geschrieben: Unter Windows klappt das
Unter Windows klappt das auch nicht. Wenn man die Zieldatei oder das Zielverzeichnis verschiebt oder löscht, dann sucht Windows danach. Wenn es eine Datei/Verzeichnis findet die darauf passen könnte (Namensvergleich), dann bekommst du eine Option zum Korrigieren oder zum löschen. Diese Option ist, glaube ich, abschaltbar.

.pif sind Batchdateien.

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