ffmpeg suse

Software besorgen und anwenden
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brum

ffmpeg suse

#1 Beitrag von brum » 13. Nov 2008 11:20

Hallo,,

ich beschäftige mich nun das erste mal mit SuSE ....
... und stosse nun mal wieder ein Problemchen:

Wo bekomme ich ein "vernünftig" übersetztes ffmpeg incl. der Abhängigkeiten her?

( libffmpeg,libavutil , libavcodec, libavformat, libavdevice, libavfilter, libswscale, libpostproc)

Das auf videolan.org ist leider ohne AMR bzw. 3GP gebaut worden.

Gruss
brum

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hjb
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#2 Beitrag von hjb » 13. Nov 2008 11:37

Hi!

Die erste Adresse für SUSE ist immer Packman: http://packman.links2linux.de/
Damit habe ich zumindest mal VLC zum Laufen gebracht. Bei Xine und MPlayer gab es nicht auflösbare Versionskonflikte, was mich stark an der Qualität der Paketverwaltung zweifeln lässt, zumidest in YaST.

Grüße,
hjb
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brum

ffmpeg

#3 Beitrag von brum » 13. Nov 2008 12:03

Hallo,

danke, aber da ist kein ffmpeg dabei.

Handling und Übersichtlichkeit der Paketverwaltung, sowie die Qualität und Quantität der OoopenSuSE-RPMs sind eben nicht mit denen von Debian oder Mandriva vergleichbar ;)

Ich finde auch keine ffmpeg-Source, ausser svn-Quellen.
Idealweise such ich jetzt eine ffmpeg-0.4.9.15797-2.1.tar.gz-Source :(

Gruss
brum

brum

Nachtrag

#4 Beitrag von brum » 13. Nov 2008 12:05

Nachtrag: Quelle muss es aber geben, ich ist ein (logischerweise nichtfunktionierender) 3gp-Konverter dabei ....

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Janka
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Re: ffmpeg

#5 Beitrag von Janka » 13. Nov 2008 12:24

brum hat geschrieben: Handling und Übersichtlichkeit der Paketverwaltung, sowie die Qualität und Quantität der OoopenSuSE-RPMs sind eben nicht mit denen von Debian oder Mandriva vergleichbar ;)
Das bezweifle ich aber stark. Du wirfst hier zwei Dinge zusammen, nämlich die Quantität der Pakete, diese ist bei Debian unstable tatsächlich höher, und die Qualität. Diese ist nach meiner Erfahrung bei Debian unstable oft auch erheblich schlechter als bei aktuellen SuSE-Paketen, vor allem was Pakete abseits des Debian(!)-Mainstream angeht.

Alternativ kann man natürlich auch Debian stable nehmen und hat ein superstabiles System, darf dann aber technisch 2 Jahre in der Vergangenheit verweilen.

Welche Paketverwaltung man übersichtlicher findet ist hingegen einfach Geschmacks- bzw. Gewöhnungssache. "Ist lahm" hättest du bis vor openSUSE11 noch einwenden können, das wäre vollkommen zutreffend gewesen.

Ich halte Debian Stable für das beste --weil einigermaßen umfangreich *und* stabil *und* lange gepflegt -- was man kostenlos bekommen kann (auch besser als *BSD), wenn man einen Server aufsetzen muss.

Debian unstable ist hingegen eine Desktop-Distribution (wegen "unstable") mit nicht weniger oder mehr, sondern einfach nur anderen Fehlern wie andere. Das gilt so auch für Mandriva.

Janka
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brum

2 sachen

#6 Beitrag von brum » 13. Nov 2008 14:37

Hallo Janka,

wollen wir mal den SLES aussen vor lassen:

Die Pakete von den einzelnen Paketschöpfern sind bei OpenSuSE nicht gut aufeinander abgestimmt:
Schon nach der Grundinstallation kann man manche Sachen nicht mhr mit dem Yast installieren, weil es Abhängigkeitsprobleme gibt.
Es sind teilweise wirkliche Abhängigkeitsprobleme, aber auch ist manchmal der Yast zu blöd, diese aufzulösen. An Stellen, wo es apt oder urmpi schaffen würden.

Man installiert sich auch Programme, gerade im Multimediabereich, welche nicht funktionieren oder gleich crashen.

Die aptsource.list zu editieren oder smart.urmpi auszuführen und anschliessend mit apt-get oder urmpi Programme zu installieren ist doch etwas bequemer als mit diesen schneckengetriebenen Yast zu herumzuwerkeln.

Das ist zumindestens meine Meinung, vielleicht fällt mir auch nur die Eingewöhnung an SuSE schwer ;(


Gruß
sumsi

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Janka
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#7 Beitrag von Janka » 13. Nov 2008 19:20

Also erstmal ist der yast-Paketmanager seit openSUSE11 nicht mehr langsam. Davor war er es. Er hat sogar mich als fleißigen Teetrinker mit seiner Lahmheit genervt. (hanebüchene VT: Miguel de Icaza wurde von MS bei Novell im Zuge des Deals eingeschleust, um SuSE kaputtzumachen, rug und der ganze Mono-Müll waren seine Mitgift...)

Falls du stattdessen einen schlanken Paketmanager benutzen willst, kannst du direkt zypper benutzen, der ist inzwischen auch brauchbar. Oder man benutzt gleich smart, auch bei openSUSE.

Ich sehe da keine großen Unterschiede mehr zu Debian. Vor openSuSE11 waren sie da, jetzt nicht mehr. Darüber kann man ja froh sein, denn es setzen sich ja doch mal die besten Ideen durch (wenn auch in unterschiedlicher Ausformung), und nicht das, was einfach zuerst da war und den Herdentrieb bedient. Das ist das, was ich an Linux so gut finde.

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