externe USB-Festplatte - welches Dateisystem wählen?

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externe USB-Festplatte - welches Dateisystem wählen?

#1 Beitrag von Benutzername_ » 01. Dez 2008 2:35

Hallo

Welches Dateisystem würdet ihr für eine externe USB-Festplatte empfehlen? Entstehen irgendwelche Nachteile, wenn man ntfs nimmt? Ist dieses Dateisystem ähnlich stabil wie ext3?

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Janka
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#2 Beitrag von Janka » 01. Dez 2008 10:52

Linux kann NTFS noch nicht komplett verarbeiten. Die meisten Operationen funzen, manche nicht mit allen Dateien. Außerdem ist der Treiber langsam.

Was willst du mit der externen Platte genau anstellen?

Janka
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#3 Beitrag von Benutzername_ » 01. Dez 2008 16:29

Danke für deine Antwort.

Ich will die Platte als Backupmedium für Daten aller Art wie Videos/Filme, Fotos, Textdokumente in unterschiedlichen Formaten (PDF, tex, OpenOffice-Dokumente,...) usw. verwenden.

brum

filesystem

#4 Beitrag von brum » 01. Dez 2008 17:44

Moin,

für große Dateien ist XFS die erste Wahl.

bye brum

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#5 Beitrag von Benutzername_ » 01. Dez 2008 21:47

Wie in diesem Beitrag
http://forum.ubuntuusers.de/post/849082/
berichtet wird, eignet sich ein Linuxdateisystem weniger zum Datenaustausch zwischen verschiedenen Rechnern, Nutzern und Konfigurationen.
Da es mir auf Zuverlässigkeit ankommt, ist es für mich wichtig zu wissen, wie ausgereift der ntfs-Treiber bei Linux ist. Falls es da Bedenken gibt, werde ich mich für ext3 entscheiden.

fox

#6 Beitrag von fox » 03. Dez 2008 1:59

Warum ist eigentlich eine externe USB-Platte mit ext3-Filesystem wesentlich langsamer als eine USB-Platte mit fat32?


Ich habe auf meiner externen Platte 2 Partitionen. Einmal fat32 und einmal ext3.
Wenn ich jetzt von interner Platte (sata2, ext3) auf die externe Platte kopiere, dann dauert das kopieren auf die ext3-Partition mehr als 10mal so lange wie auf die fat32-Partition.

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Janka
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#7 Beitrag von Janka » 03. Dez 2008 13:19

fox hat geschrieben:Warum ist eigentlich eine externe USB-Platte mit ext3-Filesystem wesentlich langsamer als eine USB-Platte mit fat32?
Vermutlich, weil externe Medien meist mit der Option "sync" eingebunden werden, damit man sie direkt abziehen kann, ohne zu umounten. Das bedeutet, dass jeder Block sofort auf die Platte geschrieben werden muss. Der Ext3-Treiber ist auf genau den gegenteiligen Fall optimiert, wie viele andere Dateisysteme auch.

Steck die Platte mal an, umounte das ext3-Dateisystem und mounte nochmal von Hand ohne "sync".

Janka
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fox

#8 Beitrag von fox » 03. Dez 2008 23:52

Ohne sync ist die ext3-Partition in der Tat schneller. Allerdings ist vfat nach wie vor schneller als ext3.
Danke für den Tipp.

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