opensuse 11 upgrade 11.1

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tstaufer
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opensuse 11 upgrade 11.1

#1 Beitrag von tstaufer » 21. Dez 2008 18:51

Liebe Linux User,

diverse Probleme stellen sich mir, da ich von Window letzendlich komplett auf Linux wechseln möchte.

1. Da von Opensuse fast jedes halbe Jahr eine neue Betriebssversion erscheint: wie kann ich upgraden z.B. von 11 auf 11.1?? Oder muss ich komplett 11.1 neu installieren.

2. Das Problem der Anwendungsprogramme: Zum Teil liegen die nur in Source Form vor.
Das heisst aber ich muss sie neu compilieren, Stichwörter config make file.

Davon habe ich aber gar kene Ahnung. Opensuse 11.1 Dokus wurden von Novell herunter geladen und ein Opensuse 11.1 Hanbuch auch bestellt.

Ich bitte nur um anwendbare Tips, wie ich eine Source Dateien z.B. von 10.2 neu compilieren kann, um sie mit opensuse 11.1 anzuwenden.

Bedanke mich schon mal herzlichst für Tips und gute Ratschläge und wünsche dazu ein tolles Weihnachtsfest und guten Rutsch ins Jahr 2009.

Thomas

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Janka
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Re: opensuse 11 upgrade 11.1

#2 Beitrag von Janka » 21. Dez 2008 19:47

tstaufer hat geschrieben: 1. Da von Opensuse fast jedes halbe Jahr eine neue Betriebssversion erscheint: wie kann ich upgraden z.B. von 11 auf 11.1?? Oder muss ich komplett 11.1 neu installieren.
Du musst nicht jedes Distributions-Upgrade mitmachen. Ich mach das nur ungefähr alle zwei Jahre. So lang gibt es nämlich Sicherheitsupdates für die einzelnen Pakete der alten Versionen.

Ein Distributions-Upgrade macht man bei SuSE, indem man die Installations-DVD der gewünschten Version runterlädt, brennt, davon bootet und dann im Installationsprogramm "Update" statt "Neuinstallation" auswählt.

2. Das Problem der Anwendungsprogramme: Zum Teil liegen die nur in Source Form vor.
Welche konkret? Üblicherweise kann man praktisch alles was man braucht als fertiges Paket aus dem openSuSE-Repository oder den vielen zusätzlichen Repositiories beziehen. In der Softwareauswahl suchen, auswählen, fertig.

Das heisst aber ich muss sie neu compilieren, Stichwörter config make file.

Davon habe ich aber gar kene Ahnung. Opensuse 11.1 Dokus wurden von Novell herunter geladen und ein Opensuse 11.1 Hanbuch auch bestellt.

Ich bitte nur um anwendbare Tips, wie ich eine Source Dateien z.B. von 10.2 neu compilieren kann, um sie mit opensuse 11.1 anzuwenden.
Um welche Programme geht es? Ohne das zu wissen kann man keine konkreten Tipps geben.

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tstaufer
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opensuse 11.1

#3 Beitrag von tstaufer » 21. Dez 2008 23:43

Hi, Janka,

danke für die schnelle Antwort.

Unter Windows habe ich einen MIMO USB Wlan Adapter, der relativ gut ist.

Es is ein Ralink R73. Dafür gibt es source files von Ralink für suse 10.3

Nur, wie gehe ich damit um; kann ich die irgendwie in ein rpm paket compilieren oder sowas ähnliches.

Und, lohns sich XEN anstelle von X11??

Danke Dir.

Thomas

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Janka
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Re: opensuse 11.1

#4 Beitrag von Janka » 22. Dez 2008 11:46

tstaufer hat geschrieben: Es is ein Ralink R73. Dafür gibt es source files von Ralink für suse 10.3

Nur, wie gehe ich damit um; kann ich die irgendwie in ein rpm paket compilieren oder sowas ähnliches.
Unnötig, da bei der openSuSE 11.0 bereits Treiber für die rt73-Chips als Extra-Paket dabei sind. Die notwendige Firmware gibt es auch als fertiges Paket.
Und, lohns sich XEN anstelle von X11??
XEN ist eine Virtualisierungsplattform. X11 ist ein Grafiksystem. Ich sehe da keinen Zusammenhang.

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Linux

#5 Beitrag von tstaufer » 22. Dez 2008 13:26

Hallo Janka,

meinen Dank für Deine schnellen und prof. Antworten.

Habe mittlerweile auch mehr an Linux Wissen erworben dank der geladenen Novell Infos.

Falls es Deine Zeit erlaubt: Kann mann jede Source files eines älteren SUSE Programms unter 11.1 oder 11 neu compilieren und lauffähig machen??

Dir und Deinen Angehörigen ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest.

Thomas

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Janka
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Re: Linux

#6 Beitrag von Janka » 22. Dez 2008 16:07

tstaufer hat geschrieben: Falls es Deine Zeit erlaubt: Kann mann jede Source files eines älteren SUSE Programms unter 11.1 oder 11 neu compilieren und lauffähig machen??
Kommt auf den Aufwand an, den du treiben willst. Für Anwendungsprogramme ist das meistens kein Problem, solange noch alle Libraries vorhanden sind, die das Programm benötigt. Ab und zu wird mal die eine oder andere Library nicht mehr von ihren Entwicklern gepflegt, weil es inzwischen einen Nachfolger (mit inkompatiblem Interface) gibt. Da müsste man dann Hand an den Quellcode des Programms legen und nachführen. Die Chancen stehen aber auch gut, dass das schon mal jemand getan hat.

Bei Kerneltreibern aus externen Quellen stellt sich dieses Problem dagegen relativ häufig, da die Interfaces sehr schnell wechseln. Das Interface zu den i2c-Routinen hat sich seit 2.6.11 z.B. in fast jeder Version ein wenig geändert.

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