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Übertaktung von altem Prozessor

 
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BeitragVerfasst am: 28. Feb 2009 1:27   Titel: Übertaktung von altem Prozessor

Ich habe neulich gelesen dass man mit Übertaktung Twisted Evil die Leistung des CPU erhöhen kann. Wie geht das unter LINUX und rentiert es sich.
CPU: VIA samuel 2 läuft momentan mit 796,24 MHz
wenns möglich ist würde ich gerne 1-1,2 GHz draus machen.
Betriebssystem suse 10.1
kde 3.5(?)
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 28. Feb 2009 9:36   Titel:

Ich kopier' mal das rein, was ich letztens erst in der Wikipedia-Auskunft zu dem Thema geschrieben habe:

Klar kann man den Übertakten. Die Frage ist nur: Wozu? Auch mit Übertakten wird aus dieser lahmen Ente kein Renner, sondern allenfalls eine rumzickende lahme Ente. Übertakten lohnt sich *ausschließlich* bei der jeweils neuesten Rechnergeneration, um noch 5% mehr Leistung rauszuholen, wo der Hersteller aus Gründen der Zuverlässigkeit und Haltbarkeit einen niedrigeren Takt voreingestellt hat. Rhetorische Frage, die man sich zum Thema "Übertakten" erst einmal stellen sollte:

Warum gibt es überhaupt unterschiedliche Taktraten zu kaufen? Ist das nicht nur Marketing?

Weil Chips in großen Baulosen auf Wafern gefertigt werden, jeweils 100..10000 Stück. Chips werden Fotochemisch hergestellt. Für die Herstellung sind eine große Anzahl von Belichtungsvorgängen notwendig. Dabei sind die verschiedenen Masken immer um einen winzigen Betrag verschoben und gegeneinander verdreht. Weil der absolute Betrag der Abweichung immer größer wird, je weiter man sich von der Drehachse entfernt, sind die Chips am Rande des Wafers grundsätzlich schlechter als die in der Mitte. Meistens funktionieren sie aber trotzdem noch, nur nicht mehr bei so hohen Temperaturen. Und die Temperatur des Chips hängt von der Leistung des Chips, und diese bei der üblichen CMOS-Technologie direkt von der Taktrate ab.
Beim Übertakten muss man also den Chip effektiver runterkühlen als mit dem üblichen Kühlkörpern und Lüftern. Flüssiger Stickstoff ist eine gute Methode. Lohnen tut sich das üblicherweise aber nicht. Kühlst du nicht, wird der Chip nicht mehr so wie gewollt funktionieren.

Probier es aus: Stell den Multiplikator der CPU im BIOS-Setup höher ein und beobachte, wie alles sehr heiß wird und schlechter funktioniert. Komische Abstürze und Datenverlust inklusive.

Janka
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BeitragVerfasst am: 01. März 2009 16:01   Titel:

Vielleicht hätte ich noch dazu schreiben sollen das der Chip 1000MHz normalleistung hat d.h. er ist vermutlich gedrosselt. Wie bring ich ihn trotzdem auf höchstleistung (1GHz). Dann bräucht ich gar nicht übertakten
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 02. März 2009 8:28   Titel:

Janka hat folgendes geschrieben::

Probier es aus: Stell den Multiplikator der CPU im BIOS-Setup höher ein und beobachte, ...

Überhaupt: Wir hast du gemessen?

Janka
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BeitragVerfasst am: 03. März 2009 19:22   Titel:

Janka hat folgendes geschrieben::
Janka hat folgendes geschrieben::

Probier es aus: Stell den Multiplikator der CPU im BIOS-Setup höher ein und beobachte, ...

Überhaupt: Wir hast du gemessen?

Janka


Ich hab im BIOS geschaut . Da lässt sich unter CPU... nur die Ramfrequenz ändern und die ist schon auf AUTO

Gemessen hab ich den ersten Wert (796MHz) mit dem Arbeitsplatz
 

Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 04. März 2009 12:40   Titel:

Normalerweise kannst du die RAM-Frequenz und den Multiplikator der CPU ändern. Wenn das im BIOS nicht geht, hat die CPU oft keinen festen Multiplikator, sondern kann Speedstepping. In dem Fall regelt unter Linux der Kernel die Prozessorgeschwindigkeit automatisch je nach CPU-Last.

Janka
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