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Multifunktions- Geräte

 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 08. März 2009 16:43   Titel: Multifunktions- Geräte

Hallo in die Gemeinde,

wie ist die Meinung zu Multifunktionsgeräten unter Linux?

Ich habe mir ein Angebot zu einer Rechneranlage erstellen lassen, wobei u. a. ein MFC Canon PIXMA MP540 Kombigerät enthalten ist. Lt. Canon gibt es Treiber für Debian Linux- müßte damit auch openSUSE 11.1 klarkommen?

Im Moment ist das Thema noch fiktiv. Wären Einzelgeräte für einen allgemeinen Einsatz zu Hause zu bevorzugen? Ich habe keinen Geschwindigkeits- oder Stückzahl- Spitzenbedarf.

Hat vielleicht jemand aus dem Nutzerkreis solch ein Gerät im Einsatz?

Ich freue mich auf ein paar Hinweise

Phoenix
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hjb
Pro-Linux


Anmeldungsdatum: 15.08.1999
Beiträge: 3236
Wohnort: Bruchsal

BeitragVerfasst am: 09. März 2009 13:49   Titel:

Hi!

Generell sparen sie zwar Platz, aber wenn eine Komponente kaputt ist, dann kann man gleich alles neu kaufen.

Problematisch dürfte der Fax-Teil sein, falls vorhanden. Auf den Seiten von Sane und OpenPrinting sollte man sich informieren, wie Scanner und Drucker unterstützt werden. Manchmal ist zwar Unterstützung vorhanden, aber noch so neu, dass sie noch nicht in den Distris vorhanden ist.

Für die PIXMA-Scanner gibt es eine eigene Seite hier: http://mp610.blogspot.com/ und http://home.arcor.de/wittawat/pixma/

Grüße,
hjb
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 09. März 2009 15:55   Titel: Ein paar Ergebnisse

Grüß‘ Dich hjb,

Deine Tipps könnten schon weiter helfen, wenn ich das Gerät gekauft habe/ haben würde.
Klar, daß mir die Allgemeinplätze mit der Ausfall- und Reparaturwahrscheinlichkeit bekannt sind. Aber ein gewisses Risiko besteht immer, und für alle Fälle könnte ich mir zumindest den alten Scanner noch einlagern.
Hier auf dem Land ist der Kauf bei Grossisten eher riskant (weil die so weit weg sind); ein lokaler Händler bietet das Teil für 85,- € an; was 2 Einzelgeräte kosten, habe ich noch nicht ermitteln lassen.

Mir geht es aber auch nicht um eine spezifische Beratung für das Einzelgerät, sondern um allgemeine Hinweise zu diesem Gerätetyp.
Das Gerät selbst ist relativ neu; speziell bei Canon hat mir der Händler gesagt, daß dort so oft und so schnell neue Geräte erscheinen, daß man mit der Lagerhaltung für z. B. Tintenpatronen kaum nachkommt.

Ein paar Ergebnisse:
Zitat:
http://home.arcor.de/wittawat/pixma/ Hier ist der Typ nicht zu finden, wohl zu neu?

Zitat:
http://www.sane-project.org/lists/sane-backends-cvs.html#S-PIXMA
PIXMA MP540 USB 0x04a9/0x1730 Untested Same protocol as Pixma Generation 3? Testers needed!


Zitat:
http://www.turboprint.de/
TurboPrint 2
(...)
Neue Version 2.07 mit Treibern für Canon PIXMA ..., MP540, ...
(...)
Vollversion EUR 29,95


Also zumindest kommerziell könnte es eine Lösung geben. Das Risiko eines solchen Gerätes minimiert sich damit wohl.

Vielen dank schonmal
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 09. März 2009 17:28   Titel: Re: Ein paar Ergebnisse

Phoenix hat folgendes geschrieben::

Das Gerät selbst ist relativ neu; speziell bei Canon hat mir der Händler gesagt, daß dort so oft und so schnell neue Geräte erscheinen, daß man mit der Lagerhaltung für z. B. Tintenpatronen kaum nachkommt.

Und genau da solltest du hellhörig werden. Bei dieser Sorte "billiger als die Konkurrenz"-Geräte ist der "Verkaufpreis" völlig unerheblich. Der Reibach wird allein über das Verbrauchsmaterial gemacht, und das kostet.

Die Tintenpatronen werden je Farbe etwa 20 Euro kosten und du wirst direkt nach dem Kauf welche brauchen, weil das Ding nur mit teilgefüllten Patronen geliefert wird. Außerdem musst du wegen neuer Patronen später entweder bei deinem Händler vor Ort oder im Internet bestellen oder halt doch zum Blödmarkt fahren.

Fotokopieren möchtest du mit dem Ding ganz sicher nicht. Da kannst du gleich auf 5-Euro-Scheine drucken.

Janka
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 10. März 2009 1:53   Titel: Marketing

Hallo Janka,

danke für Deine kritischen Töne.
Klar, die Subventionierung des Gerätepreises über das Zubehör (hier: Tintenpatronen) ist bekannt, ebenso die nur Teil- Füllung bei Neu- Geräten. Aber wenn der Markt nicht täuscht, betrifft das mehr oder weniger alle Gerätetypen, sowohl Kombigeräte als auch Drucker allein.

Aber sicher kannst Du Dir denken, daß ich meinen Thread auch deswegen eingestellt habe, um Hinweise zu bekommen, die mir selbst nie eingefallen wären. Ich war bisher sehr von Einzelgeräten überzeugt; aber auch in der Literatur werden die Kombigeräte immer weniger verrissen. Da steckt natürlich immer auch ein wenig Würfelspiel und Treu und Glauben drin.

Daß das Gerät auch als Kopierer taugt, ist natürlich ein reines Werbeargument. In meiner 13- jährigen EDV- Nutzung hier hat sich gezeigt, daß ich selbst insgesamt nicht mehr als 30 (!) Kopien mit meinem Rechner gemacht habe, und wenn, dann nur für Farb- Originale. (Also 2- 3 Stück pro Jahr). Auch faxen käme damit nicht infrage. In viele Geräte werden von der Industrie leider Sonderfunktionen integriert, die kaum abwählbar sind und meistens nie benötigt werden (Handy mit allem Spielkram z. B.)

”Da kannst du gleich auf 5-Euro-Scheine drucken“ Hm, 50er zu kopieren wäre doch sicherlich lukrativer... sieh mir den Kalauer bitte nach.Laughing

Ich werd‘ mal sehen, ob ich noch Alternativen andenke – noch habe ich ja nichts gekauft.

Danke für das Interesse.
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 10. März 2009 6:43   Titel:

In der Preisklasse unter 100 Euro ist das Geschäftsmodell immer dasselbe: Es geht über das Verbrauchsmaterial. Die Hersteller haben sich bei den Druckern aber soweit gegenseitig unterboten, dass selbst mit überteuerten Verbrauchsmaterial kein Gewinn mehr zu machen ist.

Die meisten Drucker stehen sich nämlich tot. Bis die Tinte eingetrocknet ist, werden vielleicht 100 Ausdrucke damit gemacht. Und danach wird das Ding weggestellt, weil "unbedarfter Computeranwender" die Tintenpreise das erste Mal wahrnimmt und sich vornimmt, noch weniger zu drucken, wenn das ja so teuer ist. Und da platzt die Blase.

Mit den Multifunktionsgeräten verfolgen die Hersteller nun das Ziel, ihre Marge anzuheben, indem einige teure Dinge gespart werden, z.B. nur noch ein Netzteil statt 4 oder nur noch 1 Pressmaske für 400000 Gehäuse statt 4. Außerdem schnappt man der Konkurrenz den Scanner weg, auch wenn der Kunde erstmal nur einen Drucker haben wollte.

Dass diese Rechnung nur dann aufgeht, wenn das Verbrauchsmaterial *noch teurer* als bei den Druckern ist, kannst du leicht sehen, wenn du dir die Preise der Multifunktionsgeräte anguckst. 85 Euro ist ein Preis, der die Entwicklungs-, Bau- und Vertriebskosten ganz sicher gerade nur so deckt.

Ein guter Laserdrucker mit geringen Tonerkosten (z.B. Brother HL5240) kostet maximal 200 Euro, mit Duplexer etwa 70 Euro mehr. Beim Scanner sieht es etwas schlechter aus, gerade die neuen preiswerten Einzelgeräte von Canon, Plustek etc basieren auf dem GL841-Chipsatz, für den es leider noch keinen SANE-Treiber gibt. Bei den Multifunktionsgeräten sieht es da besser aus, aber deshalb so ein Ding kaufen? Dann lieber einen gebrauchten guten Scanner für 20 Euro aus der Bucht, an den Dingern ist ja kein Vergang.

Janka
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Phoenix



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Beiträge: 582
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BeitragVerfasst am: 10. März 2009 17:33   Titel: getrennte Geräte

Hallo Janka,

da kommen ja Gesichtspunkte ans Licht... Ich will mal hoffen, daß diese Diskussionsrunde auch für andere interessant genug ist.

Ich kann Deine Tipps gut gebrauchen, weil ich zunächst ähnlich dachte wie Du, aber dann ein wenig ”aus der Bahn“ geworfen wurde durch das Beratungsgespräch. Das alles sind ja – neben den kommerziellen Gesichtspunkten – auch Erfahrungen und eigene Meinungen der Anbieter.

Der hier betreffende Anbieter ist als Einzelfirma im Nebenberuf im DV- Sektor kommerziell tätig und betreut einige Firmenkunden hier in der Gegend. Da er kein Ladengeschäft und keine Mitarbeiter hat, fallen diese Kosten nicht in seine Kalkulation.

Auf jeden Fall führen Deine Tipps dazu, daß ich um Änderung des Angebotes bitte. Mit dem Scanner bin ich noch nicht weitergekommen, da ich zwar einen funktionstüchtigen habe, der aber leider irgendwo ein kleine Macke hat, mit der er eine leichte Aufhellung in Form einer Längslinie erzeugt. Kleinere Dokumente kann ich so plazieren, daß die Linie nicht sichtbar ist, größere haben diese jedoch. Ob das nun eine Macke des Sensors ist oder nur eine Fluse (an die nicht herankomme), ist mir unklar. Eine Reparatur wird dabei wohl nicht lohnend sein. Aber da ich mir nicht jede Woche einen neuen Rechner kaufen kann, lohnt sich sicherlich eine sorgfältigere Vorplanung.

Mal sehen, wie das Spiel ausgeht.
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BeitragVerfasst am: 01. Sep 2009 23:02   Titel: Ein (vorläufiger) Abschluß der Fragerunde

Ein freundliches Hallo an die Mitleser,

das Thema hat eine ganze Weile geruht. Der alte Drucker sollte erst einmal seine gerade erneuerten Tintenpatronen "leerdrucken", der Scanner mußte halt mitziehen. Herstellerinfos wurden eingeholt. Erst sollten Einzelgeräte gekauft werden, fehlende Linux- Unterstützung bei der neuen Scanner- Generation versprach leider nicht gerade Erfolg dabei. Und die Suche nach Einzelgeräten fiel hier in der Nähe recht schwer. Preisgründe spielten natürlich auch eine Rolle. Mein Händler hätte ein "MFC Canon PIXMA MP540 Kombigerät" bevorzugt, die Tipps in den Foren priorisierten insgesamt aber Brother. Und deshalb muß sich jetzt seit dem 24. August ein Brother DCP-165C mit mir herumärgern bzw. ich mit ihm...

Die Treiberinstallation und Inbetriebnahme unter Linux war ein Lehrstück für Anleitungen mit fremder Sprache und fremdländischer Denkweise. Texte doppelt und dreifach, Reihenweise Beispiele, die nicht paßten. Fremd- und Fachbegriffe, die erst nachgesucht und übersetzt werden mußten. Fehlende deutschsprachige Unterstützung.
Egal, textmäßig wurde alles irgendwie zusammengestellt und sortiert, dann alle Treiber heruntergeladen und installiert, die Installation per Konsole getestet und zuletzt auch per Rechnersteuerung zum Gerät. Detailarbeit zur Einstellung wird noch einige Zeit notwendig sein. Das Gerät benötigt im Linux allein 4 Treiber; die Entscheidung zwischen deb- und rpm- Modalität fiel zugunsten rpm aus, weil mir rpm näher an openSUSE zu liegen schien als deb. Objektiv begründen kann ich das aber nicht.

Danke noch einmal für die Tipps & im Falle des Falles selbst viel Spaß mit einem solchen Gerät

Phoenix
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