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umstiegshürden

 
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Reniona



Anmeldungsdatum: 22.08.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 22. Aug 2009 20:46   Titel: umstiegshürden

einen schönen tag!

da mir windows das benutzen sämmlticher bei mir installierten windowsversionen verweigert musste ich gezwungerndermasen zu linux greifen ....

linux an sich es nicht schlecht aber ich bekomme trotz wochenlanger suche und probierends nicht auf die reihe 2 meiner grundlegendsten funktionen zu instalieren/einschalten:

sound
2 monitor betrieb

am ende dieser email werde ich dann die hardware auflisten.

also da ich oben in kurzform das beschrieben habe das mich am meisten grad beschäftigt, beschreibe ich euch einfach mal die kommplette leidensgeschicht einfach deshalb damit ich flammen kann und still die hofnung hege (auch wenn es nur zum teil in ein linux formum gehört) das mir sagt jemand wie einfach doch alles zu im grunde zu configuriern ist *G*


also :

anfähnglich hatte ich das problehm das windows 7 mir sang und klanglos abgeschmiert ist, microsoft meinte ich solle doch die auto awy mode im bios deaktivieren--- habe keine solche einstellunge gefunden also habe ich einfach amd's cool & quiet amd live und nvidias gpu next (oder wie das gleich nochmal hies) abgeschaltet und windows 7 lief

ich wahr glücklich

nach einiger zeit benutzte ich wieder das gute (und meiner meinung nach bessere) windows xp pro 64 alles lief alles ging und

ich wahr glücklich

wie es so halt wahr wollte ich mal wieder in win 7 reinschnuppern ...

so , da kamm wieder der alzeitbeliebte bluescreen - da ich zeit hatte und inzwischen eine legale version von vista 64bit buissnes erstanden habe wollte ich jenes auf die neue 1TB festplatte von samsung instalieren

die installation verlief einwandfrei vista meinte er müsse noch die installation abschliesn

ich wahr glücklich und ging ins bett

nächsten morgen nach der arbeit, musste ich leider feststellen das es nicht vista ist, das mich anlächelte, als ich den monitor einschaltete sonden das liebevolle lächen eines alten bekannten

bluescreen

ich startet verwundert den rechner neu, wählte vista zum booten aus und ich bekahm die viste installations anzeige zu gesicht die wieder meinte das die installöation vertiggestellt werdem musse also wartete ich ....

und der rechner zeigte mir nach ner weile wider einen bluescreen...
also nochmals die vista installation dvd reingelegt partition neu formatiert vista zum install angestossen - bluescreen

2 tage nochmal versuch ->

bluescreen

entnerft gab ich es auf und wollte windows 7 starten während des booten bekahm ich ... na? genau!

bluescreen !

zu gesicht, also generft wieder auf xp gewechselt bei microsoft nach den warum und weshalb gesucht und die meinten harware fehler , ram kaputt , oder einfach mal die festplatte mittels chdsk überprüfen lassen ....

hmm harware fehler? aber unter xp geht doch alles???

also letzteres versucht/gemacht und das ergebnis wahr ernüchternd , sprich alles io!

also da ich mit meinen latain am ende wahr fragte ich meine freunde und die wusten halt auch nicht recht warum....
da empfahl mir ein eingesessener linux user :

"mach linux druffe und du hast das prob nicht!"

gut, unter linux kannste zwahr nicht zoggen aber dazu haste ja - zum glück funzende - xp installation!

also sich mal bei distrowatch nach der für mich geeignetten linux distro umgesehn

das erste wahr das mir empfohlene archlinux , was mir nicht so gefallen hat da es doch eher an leute gerichtet ist die schon bischen mehr ahnung haben was sie da zu machen haben ...
also mal ubuntu versucht, soll ja neben suse sehr umsteigerfreundlich sein ....
kurz gesagt ubuntu wahr nicht wirklich meins (sound und die 2 monitor config kriegte ich ned hin..) dan suse versucht (sound nein monitore ja) da stürzte mir ab und an mal der kde desktop ab, und so machte ich mich wieder auf die suche nach "meinen" linux distro ....

und blieb bei debian hängen.

debian lenny läuft nun auf meinen schwächeren 2t rechener der eig. nur dazu da ist um stromsparend im inet surfen zu können.
auf meinen eig. haubtrechner habe ich nun Elive installiert, also eine distro die auf debian basiert (http://www.elivecd.org/) bin eig. recht zufrieden mit bedienung ist zwahr noch imemr etewas gewöhnungs bedürtig aber es macht spass ....

nur schaffe ich es nun auch da nicht meine 2 monitore zum laufen zu bewegen --- nur der analog monitor wird angesprochen der zweite per dual-dvi angestöpselte wird nicht erkannt, oder besser gesagt bis jetzt ist grub-alle linuxe die ich getestet habe-windos boot screen- IMMER über analog angezeigt worden! wenn ich nur dvi benutzt bleiben die bildschierme schwarz .... wie machen es die leute die sich nen rechner gekauft haben und nur über dvi den monitor ansprechn können? mein ich seh ja nicht mal das bios über dvi ....

und meine soundkarte bleibt auch hier weiterhin stumm .... hab zwar auf der hersteller seite (creative.com) nen linux treiber gefunden den bekomme ich aber einfach nicht installiert auch wenn es in der readme äusterst simpel beschrieben ist ....

ach und noch was inzwischen musste ich feststellen das die eingehns erwähnte funtzende xp installation nicht mehr geht ... meldet mir das ne datei(ntdl oder so fehlt ) hab mich dau auch erkundigt und mir wurde gesagt das die datei auf auf der install medium zu finden ist und einfach nur rüber zu kopiern sei...

nein es geht dennoch nicht! auch eine alte spiegelung des xp partition bringt keine besserung da nach kurze zeit auch da die mysteriosen bluescreens auftauchen ....
ach ja , ja ich habe auch schon sämmtliche platten mittels boot cd von gdata auf vieren ec überprüfen lassen.... nö "clean" . . .

also bleibt mir wohn nur noch linux....


ich sag schon mal danke an alle die es bis hierher gelesen haben ^^ weis viel zu viel text .... aber ey mir gehts jetzt nen stückchen besser *g* flamen hilft halt manchmal Wink

so nun mein rechner:
mainboard: asus crosshair (amd2 plattform)
ram : ocz platinium ddr2 800mhz 6gig
sound: creative XFi elite pro ( http://de.creative.com/products/product.asp?category=209&subcategory=669&product=14064&listby= )
graka: gigabyte nvidia 285gtx 1gb ddr3 512bit
cpu: amd 64 5200+ 2,6ghz
 
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 23. Aug 2009 10:50   Titel:

Erstmal musst du wissen, was du eigentlich willst. Willst du MS-Windows? Dann musst du auch MS-Windows installieren. Linux ist nicht MS-Windows. Du wirst mit Linux daher keine MS-Windows-typischen Probleme (Bluescreens, DLL-Hölle, Rechtedurcheinander, Viren, Trojaner etc.)haben. Dafür hast du aber Linux-typische Probleme. Das sind notorisch:

1. Du musst erwarten, dass es gerade für deine vorhandene Hardware keine Treiber gibt. Abhilfe ist da nur, passende Hardware zu kaufen.

2. Gibt es Treiber vom Hersteller (closed-source), so bietet dieser sie vermutlich gerade für deine Distribution nicht an oder sie sind uralt, schrottig oder lassen sich nicht richtig einrichten. Creative, nVidia und ATI die "Must-Have"-Firmen für MS-Windows-Benutzer sind für Linux-Benutzer das ekelhafteste Kroppzeug überhaupt. Hervorragend funktioniert mit Linux hingegen z.B. Hardware von Intel -- das ist den meisten Linux-Benutzern so viel wert, dass sie auf 15-fach-Soundausgänge und 1000FPS liebend gerne verzichten. Die Treiber von Intel sind übrigens Open Source. Mit der problemarmen Integration in *sämtliche* Linux-Distributionen scheint es da wohl einen Zusammenhang zu geben. Seit neuestem ist diese Einsicht zu weiteren Herstellern durchgesickert, so dass es nun auch für z.B. die Creative X-FI OpenSource-Treiber gibt.

3. Es gibt viele viele Linux-Distributionen. Du hast dir mit Debian die für Anfänger denkbar ungeeignetste ausgesucht. Stelle dich auf eine steile Lernkurve ein. Du wirst vermutlich scheitern, wenn du nicht einen Debian-Experten direkt greifbar hast. Für andere Distribuitionen gilt dieser Rat auch: Such dir die Distribution aus, die die Leute in deiner Umgebung benutzen. So kann man dir schnell vor Ort helfen. Zuratende Ratschläge von Leuten, die diese Distribution nicht selbst benutzen, solltest du ignorieren. Das gilt natürlich auch für Linux allgemein. Solche Leute wollen dich vermutlich scheitern sehen.

Konkret zu deinen Problemen.
Zitat:

und meine soundkarte bleibt auch hier weiterhin stumm .... hab zwar auf der hersteller seite (creative.com) nen linux treiber gefunden den bekomme ich aber einfach nicht installiert auch wenn es in der readme äusterst simpel beschrieben ist ....

Vergiss Herstellerseiten. Bei den wenigsten stehen sinnvolle Anweisungen für Linux-Benutzer drauf. Es gibt Ausnahmen (Intel, Brother und einige weitere), bei den meisten Herstellern sind deren Linux-Informationen stets veraltet. Such im Internet einfach nach dem Namen deiner Hardware mit "Linux" evtl. noch mit der Distribution, die du verwendest. Häufig sind auch Supportseiten, Foren und Wikis der Distributionen der beste Startpunkt. Ich habe folgendes ausfindig gemacht:http://wiki.debian.org/X-Fi

Zitat:

nur schaffe ich es nun auch da nicht meine 2 monitore zum laufen zu bewegen --- nur der analog monitor wird angesprochen der zweite per dual-dvi angestöpselte wird nicht erkannt, oder besser gesagt bis jetzt ist grub-alle linuxe die ich getestet habe-windos boot screen- IMMER über analog angezeigt worden! wenn ich nur dvi benutzt bleiben die bildschierme schwarz .... wie machen es die leute die sich nen rechner gekauft haben und nur über dvi den monitor ansprechn können? mein ich seh ja nicht mal das bios über dvi ....

Das BIOS wird grundsätzlich nur auf dem ersten Monitor angezeigt, es sei denn man stellt im BIOS den Clone-Modus ein. Diese Option bieten meist nur Laptops. Will man für das Booten den zweiten Monitor zum "ersten" umdeklarieren, muss man schon im BIOS die Reihenfolge der Grafikkarten umdrehen. Hat man nur eine Grafikkarte mit zwei Ausgängen, ist das BIOS der Grafikkarte für die Einstellung zuständig. Oft wird einfach abgefragt, an welchem Ausgang überhaupt ein Monitor hängt, der wird dann genommen. Macht das BIOS der Grafikkarte es nicht so, ist vermutlich zuvor mit dem MS-Windows-Werkzeug des Grafikkartenherstellers einer der Ausgänge fest eingestellt worden. Für diesen Zweck hat die Grafikkarte dann ein eigenes EEPROM oder NVRAM. Hier heißt es umstopfen der Grafikkarte in einen MS-Windows-Rechner und dann wieder zurück auf "Automatisch" stellen.

Unabhängig davon kann Linux natürlich mit mehreren Monitoren umgehen. Bei den meisten Distributionen ist allerdings nur X11 (die übliche Grafikoberfläche) für den Mehrschirmbetrieb vorbereitet. Das heißt, die Bootmeldungen (obwohl auch Grafik, aber eben Framebuffer, nicht X11) erscheinen grundsätzlich nur auf einem der beiden Monitore, der andere bleibt solange im Stromsparmodus.

Zu Debian, multihead und nVidia gibt es einen Haufen Anleitungen. Kurz und relativ aktuell ist die hier: http://www.crazysquirrel.com/computing/debian/applications/dual-monitors-nvidia-debian.jspx

Janka
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Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.
 
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Reniona



Anmeldungsdatum: 22.08.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 23. Aug 2009 12:45   Titel: Danke!

Danke dir Janka für deine ausfürliche Hilfe!

ich bin erstaund das ich gleich im ersten antw. post ne äuserst brauchbare hilfe angeboten bekomme^^ sowas bin ich nicht wirklich gewohnt *g*

nun zu den antworten:

Zitat:
das ist den meisten Linux-Benutzern so viel wert, dass sie auf 15-fach-Soundausgänge und 1000FPS liebend gerne verzichten


in gewisserweise verständlich aber was macht der geneigte user wenn er ein stabiles sys sucht um seine X k euro teure anlage mit einer ebenso teuren pc austattung dazu verwenden will um den bestmöglichen soundausgang zu erreichen und sich seiner musik sammlung zu fröhnen?
mein es wird doch immer probagandiert das linux für alles das bestei sei da wird doch auch qualitativ hochwertige sound ausgabe möglich sein....

zumind. dachte ich das ... wozu geibt es den solche distros wie ubunto studio ec?


Zitat:
3. Es gibt viele viele Linux-Distributionen. Du hast dir mit Debian die für Anfänger denkbar ungeeignetste ausgesucht. Stelle dich auf eine steile Lernkurve ein. Du wirst vermutlich scheitern, wenn du nicht einen Debian-Experten direkt greifbar hast. Für andere Distribuitionen gilt dieser Rat auch: Such dir die Distribution aus, die die Leute in deiner Umgebung benutzen. So kann man dir schnell vor Ort helfen. Zuratende Ratschläge von Leuten, die diese Distribution nicht selbst benutzen, solltest du ignorieren. Das gilt natürlich auch für Linux allgemein. Solche Leute wollen dich vermutlich scheitern sehen.


ich nahm debian da es sehr stabil laufen soll und man liest immer wieder das es weit mehr als 20k pakete für geben soll so dachte ich halt da wird auch alles für mich dabei sein ---> weniger problehme (zumind. dachte ich das so *G*)
und ne steile lernkurfe? ja das wurde mir schon ans herzgelegt als ich sagte ich will linux drauf machen da windoof zu sehr nervt deshalb werkle ich schon seit wochen geduldig an meinen rechner und install und deinstall die verschiedensten distro um zu sehn was am besten past bzw womit am besten zu recht komme und imo bin ich halt bei debian hängen geblieben...
solltest du ne distro kennen die sämmtliche für mich relefanten hardware treiber ec vonhausaus mitbringt... ich bin immer offen für neus ^_^
tjo, und den rat das ich die distro benutzen soll die die leuts in meiner umgebung benutzen... da gibt es keine ^^ alle sind eingeschworene windowser... nur die leuts die ich aus dem inet kenne schwören zum teill auf linux und da benutzen die halt unterschiedliche distros ... und abkömmlinge von Slackware sind wir einfach zu komplex ... solltst jetzt lachen, bitte ^^' (mir wurde als os arch linux empfohlen)


Zitat:
Hier heißt es umstopfen der Grafikkarte in einen MS-Windows-Rechner und dann wieder zurück auf "Automatisch" stellen.


hmm hab ich gemacht und fragte mich auch gleich wie die einstellung zu finden ist und wie sie woll lautet ...

Zitat:
Unabhängig davon kann Linux natürlich mit mehreren Monitoren umgehen. Bei den meisten Distributionen ist allerdings nur X11 (die übliche Grafikoberfläche) für den Mehrschirmbetrieb vorbereitet. Das heißt, die Bootmeldungen (obwohl auch Grafik, aber eben Framebuffer, nicht X11) erscheinen grundsätzlich nur auf einem der beiden Monitore, der andere bleibt solange im Stromsparmodus.


hmm, aber selbst wenn ich den analog monitor ausstöpsle und nur den grösseren dvi monitor anlass, bleibt alles schwarz bis das jeweilige os startet ...
also nichts mit bios nicht mit grub und nichts mit ladebildschirm ...

Zitat:

Zu Debian, multihead und nVidia gibt es einen Haufen Anleitungen. Kurz und relativ aktuell ist die hier: http://www.crazysquirrel.com/computing/debian/applications/dual-monitors-nvidia-debian.jspx


k danke, mir war der begiff multihead bis dato nicht bekannt...
und das howto das bei dem link zu finden ist hab ich soweit möglich gemacht nur wenn ich im terminal
Code:
Option "RenderAccel" "true"
Option "TwinView"
Option "MetaModes" "1600x1200 1280x1024"
Option "TwinViewOrientation" "LeftOf"


eingebe bekomme ich nur ne fehlermeldung das es nicht gefundn wurd...
deshalb denke ich das man das direkt in die config datei reich editen muss/soll nur wie lautet der befehl dazu? ( hab ihn nirgens lesen könne auf der seite...)

lg Reniona



EDIT: also als ich versuchte wie im how to zum xfi treiber vorzugehn kam bei mir folgende probleme zum vorschein:

Code:
# aptitude remove alsa-modules-$(uname -r)


nach dem ich enter drückte bekahm ich volgenden output:

Code:
bash: syntax error near unexpected roken '('


ich lies (uname -r) weg und es ging spähter dann als ich den aktuellen snapshot installieren wollt:

Code:
$ cd alsa-driver
$ ./configure --with-isapnp=no --with-cards=ctxfi,ca0106,hda-intel --with-moddir=/lib/modules/$(uname -r)/updates/alsa
$ make


wieder der error und ich nam erneut die entsprechende zeile raus, aber dan bekahm ich folgendes zu gesicht:


Code:
 checking for gcc. . . no
checking for cc. . . no
checking for cl.exe. . . no
fonfigure: error: in ' /home/Reniona/alsa-driver':
configure: error: no acceptable C compiler found in $PATH
See 'config.log' for more details.


soo, un nu?
 
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 23. Aug 2009 18:52   Titel: Re: Danke!

Reniona hat folgendes geschrieben::

Zitat:
das ist den meisten Linux-Benutzern so viel wert, dass sie auf 15-fach-Soundausgänge und 1000FPS liebend gerne verzichten

in gewisserweise verständlich aber was macht der geneigte user wenn er ein stabiles sys sucht um seine X k euro teure anlage mit einer ebenso teuren pc austattung dazu verwenden will um den bestmöglichen soundausgang zu erreichen und sich seiner musik sammlung zu fröhnen?

Basteln. Linux ist zum Basteln gedacht, es ist ein OS von Bastlern für Bastler. Und jeder will sein Zeug vorzeigen und ist stolz, das andere das dann auch gut finden und benutzen und verbessern wollen. Deshalb gibt es ja so viele Programme für Linux und so viele verschiedene Linux-Distributionen.

Viele Dinge funktionieren mit einem heutigen Linux einfach Out-of-the-Box. Da muss man dann auch nicht mehr Basteln. Die Creative X-Fi gehört noch nicht dazu.

Zitat:

mein es wird doch immer probagandiert das linux für alles das bestei sei

Dann fragst du die falschen Leute. Linux ist besser als andere Betriebssysteme:
1. wenn du für wenig oder kein Geld viel Software (auch anderswo sehr teure, z.B. Terminalserver) bekommen willst
2. wenn du ältere Hardware mit moderner Software weiterbenutzen willst, statt sie wegzuwerfen.
3. wenn du ein funktionierendes Softwaremanagement (Updates) für *alle* installierte Software haben willst
4. wenn du von der Viren- und Trojanerproblematik einen Schritt weiter weg sein willst (hängt mit 3. zusammen)
5. wenn du gerne wissen willst, wie das System funktioniert, damit du es bis ins kleinste Detail verstehen und deinen Wünschen anpassen kannst.

Linux ist z.B. schlechter als MS-Windows
1. wenn du einfach im nächsten Supermarkt Software oder Hardware kaufen willst, ohne nachzudenken, ob sie mit deinem System funktioniert
2. wenn du Dienste von Herstellern nutzen willst, die nur MS-Windows unterstützen

Linux ist z.B. schlechter als MacOS
1. wenn du dein System *nicht* verstehen willst, sondern einfach erwartest, dass Dinge so funktionieren, wie du sie schon immer gewöhnt warst, seit du MacOS benutzt.
2. wenn du Dienste von Herstellern nutzen willst, die nur MS-Windows und MacOS unterstützen.

Zitat:

da wird doch auch qualitativ hochwertige sound ausgabe möglich sein....

Qualitativ hochwertige Soundausgabe misst sich nicht an der Hardware, die du kaufst, sondern vor allem an der Software. Niemand kann den Unterschied zwischen 16-Bit-Samples oder 24Bit-Samples raushören. Den Unterschied zwischen ruckelfrei oder ruckelig hört hingegen jeder. Und letzteres ist eine sehr diffizile Sache. Mit Linux bist du seit zwei..drei Jahren dabei, ruckelfrei etliche Soundkanäle gleichzeitig zu verfremden, zu mixen und abzuspielen, und das *obwohl* das OS gerade noch andere Dinge tut. Für diesen Zweck gibt es Spezial-Distributionen für Musikstudios, übrigens auch kostenlos.

Der normale Heimanwender braucht das alles zum Abspielen seiner MP3s nicht. MP3s sind verlustbehaftet komprimiert. Sowas auf etwas hochwertigerem als dem Onboard-Soundadapter auszugeben ist rausgeschmissenes Geld. Firmen wie Creative leben davon, etwas anderes zu suggerieren.

Zitat:

zumind. dachte ich das ... wozu geibt es den solche distros wie ubunto studio ec?

Da ist der aktuelle Treiber für die X-Fi dann ja jeweils auch gleich drin.

Zitat:

Zitat:
3. Es gibt viele viele Linux-Distributionen. Du hast dir mit Debian die für Anfänger denkbar ungeeignetste ausgesucht. Stelle dich auf eine steile Lernkurve ein. Du wirst vermutlich scheitern, wenn du nicht einen Debian-Experten direkt greifbar hast. Für andere Distribuitionen gilt dieser Rat auch: Such dir die Distribution aus, die die Leute in deiner Umgebung benutzen. So kann man dir schnell vor Ort helfen. Zuratende Ratschläge von Leuten, die diese Distribution nicht selbst benutzen, solltest du ignorieren. Das gilt natürlich auch für Linux allgemein. Solche Leute wollen dich vermutlich scheitern sehen.

ich nahm debian da es sehr stabil laufen soll und man liest immer wieder das es weit mehr als 20k pakete für geben soll so dachte ich halt da wird auch alles für mich dabei sein --->

Das ist eine immer wieder kolportierte Falschaussage. Debian nutzt genau dieselben Softwarepakete wie die anderen Distributionen. Debian kommt in drei Spielarten:

* Debian stable: >3 Jahre alte Software, nur noch Sicherheitsupdates, dadurch natürlich relativ fehlerfrei
* Debian testing: >1 Jahr alte Software
* Debian unstable: aktuelle Software mit aktuellen Problemen und Fehlern.

Ich nehme an, dass du, um aktuelle Software nutzen zu können, Debian unstable installiert hast. Da hast genauso viele Fehler wie andere aktuelle Distributionen. Die reine Paketzahl ist bei Debian sicher auch nicht am größten, da dürfte Fedora führen. Aber das ist sowieso egal -- wichtig ist, dass Pakete für die Software da sind, die du nutzen willst.

Zitat:

tjo, und den rat das ich die distro benutzen soll die die leuts in meiner umgebung benutzen... da gibt es keine ^^ alle sind eingeschworene windowser... nur die leuts die ich aus dem inet kenne schwören zum teill auf linux und da benutzen die halt unterschiedliche distros ... und abkömmlinge von Slackware sind wir einfach zu komplex ... solltst jetzt lachen, bitte ^^' (mir wurde als os arch linux empfohlen)

Da du offensichtlich Basteln willst ist Debian unstable vielleicht doch nicht so schlecht. Du hast jetzt etwas Erfahrung damit, bleib dabei.

Zitat:

Zitat:
Hier heißt es umstopfen der Grafikkarte in einen MS-Windows-Rechner und dann wieder zurück auf "Automatisch" stellen.

hmm hab ich gemacht und fragte mich auch gleich wie die einstellung zu finden ist und wie sie woll lautet ...

Keine Ahnung. Ist MS-Windows-Software. Mit ATI würde ich mich noch ansatzweise auskennen. Muss es irgendwo im nVIdia-Setupwerkzeug eine Einstellung geben. nVidia-Anleitung lesen.

Zitat:

Zitat:
Unabhängig davon kann Linux natürlich mit mehreren Monitoren umgehen. Bei den meisten Distributionen ist allerdings nur X11 (die übliche Grafikoberfläche) für den Mehrschirmbetrieb vorbereitet. Das heißt, die Bootmeldungen (obwohl auch Grafik, aber eben Framebuffer, nicht X11) erscheinen grundsätzlich nur auf einem der beiden Monitore, der andere bleibt solange im Stromsparmodus.

hmm, aber selbst wenn ich den analog monitor ausstöpsle und nur den grösseren dvi monitor anlass, bleibt alles schwarz bis das jeweilige os startet ...

also nichts mit bios nicht mit grub und nichts mit ladebildschirm ...

Wenn das BIOS deiner Grafikkarte das nicht so handhabt, ist das halt so. Wenn's nicht anders einstellbar ist->Fehlkauf.

Zitat:

Zitat:

Zu Debian, multihead und nVidia gibt es einen Haufen Anleitungen. Kurz und relativ aktuell ist die hier: http://www.crazysquirrel.com/computing/debian/applications/dual-monitors-nvidia-debian.jspx


k danke, mir war der begiff multihead bis dato nicht bekannt...
und das howto das bei dem link zu finden ist hab ich soweit möglich gemacht nur wenn ich im terminal
Code:
Option "RenderAccel" "true"
Option "TwinView"
Option "MetaModes" "1600x1200 1280x1024"
Option "TwinViewOrientation" "LeftOf"


eingebe bekomme ich nur ne fehlermeldung das es nicht gefundn wurd...
deshalb denke ich das man das direkt in die config datei reich editen muss/soll nur wie lautet der befehl dazu? ( hab ihn nirgens lesen könne auf der seite...)

Ein Editor! Auf der Konsole tut es der "vi" ganz gut, oder "pico". Die Datei heißt /etc/X11/xorg.conf, wie du tatsächlich nur durch sehr aufmerksames Lesen selbst erschließen kannst. Wichtig: Vorher musst der ganze obere Klumpatsch gemacht werden. Ohne "nvidia"-Treiber kein TwinView mit nVidia-Karten.

Zitat:

EDIT: also als ich versuchte wie im how to zum xfi treiber vorzugehn kam bei mir folgende probleme zum vorschein:

Code:
# aptitude remove alsa-modules-$(uname -r)


nach dem ich enter drückte bekahm ich volgenden output:

Code:
bash: syntax error near unexpected roken '('


Uh oh. $( geht nicht? Evtl ein Leerzeichen dazwischengehauen?


Zitat:

ich lies (uname -r) weg und es ging spähter dann als ich den aktuellen snapshot installieren wollt:

Code:
$ cd alsa-driver
$ ./configure --with-isapnp=no --with-cards=ctxfi,ca0106,hda-intel --with-moddir=/lib/modules/$(uname -r)/updates/alsa
$ make


wieder der error und ich nam erneut die entsprechende zeile raus, aber dan bekahm ich folgendes zu gesicht:


Code:
 checking for gcc. . . no
checking for cc. . . no
checking for cl.exe. . . no
fonfigure: error: in ' /home/Reniona/alsa-driver':
configure: error: no acceptable C compiler found in $PATH
See 'config.log' for more details.


soo, un nu?

C-Compiler-Paket (und make etc.) installieren. Wobei dieser Schritt vermutlich sowieso unnötig ist, denn es gibt sicher inzwischen ein fertiges Debian-Paket von ALSA, wo der X-Fi-Treiber bereits drin ist. Mach ein Update der "alsa"-Pakete.

Janka
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