Kernel-Probleme: init Not tainted

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ElBlues
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Kernel-Probleme: init Not tainted

#1 Beitrag von ElBlues » 09. Mai 2010 18:35

Hi,

ich habe mir einen Kernel für ein spezielles VIA-System gebaut. Als Prozessor ist ein 586 konfiguriert und das ohne irgend welche dinge wie Stack Protector oder PAE.

Lustigerweide bootet der Kernel, endet aber mit einer Panic:

Pid: 1, comm: init Not tainted 2.6.33.3

Was sagt mir das? Muss an init irgend was spezielles geändert werden oder was für ein Fehler ist das sonst?
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Janka
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#2 Beitrag von Janka » 09. Mai 2010 20:05

Die Meldung muss folgendermaßen getrennt werden

Pid 1, comm: init -- init macht nicht das was es soll.
Not tainted -- der Kernel enthält keine Debug-, Staging oder Binary-Only-Teile.
2.6.33.3 -- Die Kernel-Version

Ist im Bootlader (welcher?) eine initrd konfiguriert? Wenn ja, ist da vermutlich nicht das richtige init-Binary drin.

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#3 Beitrag von ElBlues » 10. Mai 2010 8:47

Janka hat geschrieben:Ist im Bootlader (welcher?) eine initrd konfiguriert? Wenn ja, ist da vermutlich nicht das richtige init-Binary drin.
Der Bootloader ist Grub und ein init sollte eigentlich drin sein, da mkinitrd auf der Zielplattform erfolgreich ausgeführt wurde.

Was mir noch auffällt: der Kernel soll auf einem relativ alten Fedora 7 laufen - unter den neuen Fedoras heißt die initrd auch nicht mehr initrd sondern initramfs (oder so ähnlich). Erwartet der neue Kernel da vielleicht irgend was anderes?
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Janka
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#4 Beitrag von Janka » 10. Mai 2010 19:20

Früher war die initrd ein Dateisystemimage, heute ist das ein cpio-Archiv. Du musst für den aktuellen Kernel vermutlich so ein Archiv bauen.

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#5 Beitrag von ElBlues » 11. Mai 2010 17:46

OK, meine initrd ist ein cpio.gz-Archiv. Ein init-script ist auch drin, das liegt direkt im Rootverzeichnis des cpio-Archives. Im Kernel selber ist die Verwendung von initrd/initramfs konfiguriert, das sollte also auch passen.

Welche Möglichkeiten habe ich jetzt, um herauszubekommen, was da schief läuft?
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