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Linuxdistribution

 
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Alino



Anmeldungsdatum: 10.09.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 22. Sep 2010 17:57   Titel: Linuxdistribution

Hallo,
allgemein danke an für die raschen Antworten.
Habe jetzt meinen Laptop auf 2 GB RAM aufgerüstet und Mandriva 2010. Spring geladen. Das System läuft stabil und schneller. Danek für den Tipp!!
Mandriva finde ich o.k., scheint stabil zu sein.
Möchte allgemein weg von Microsoft , das ist aber für mich nicht so einfach.
Linux ist insgesamt doch schwieriger und komplizierter, aber es macht Spaß, man muß sich halt mehr Gedanken machen.
Ich werde so noch einige unbekannte Distributionen ausprobieren.

Viele Grüsse

Alino
 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 22. Sep 2010 20:05   Titel:

Na Alino,

das hört sich duch gut an. Ich hab erst gestern ein Mandriva 2010.1 auf einer externen Festplatte neu installiert und muß da an einer VirtualBox ein wenig viel herumschrauben. Ohne Internet taugt Linux nicht viel (weil Du da außer der integrierten wenig Hilfe hast); aber mit Netz... es gibt da mehr Antworten als Du fragen kannst.

Für alle Fälle habe ich ein Linux (Sidux...) auf einen USB- Stick installiert; damit komme ich auch noch ins Netz zum Nachfragen, wenn ich das Hauptsystem mal abgeschossen habe durch wilden Aktionismus.

Laß Dich nicht frustrieren, wenn mal nichts gehen will; Du wirst schon Lösungen finden.

Nette Grüße

Phoenix
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Alino



Anmeldungsdatum: 10.09.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 22. Sep 2010 21:36   Titel:

Hallo Phoenix
klasse ,daß Du immer im Forum bist und aushilftst. Ich beschäftige mich zwar schon seit Jahren mit Linux, bin aber doch noch nicht der Profi. Ist immer schön, wenn einer da ist, der mehr Ahnung hat, Linux ist leider nicht ganz so leicht, wie häufig propagiert wird. Es sind nicht umsonst viele noch bei Microsoft , weil dort die Konfiguration doch besser klappt und leichter ist-das weiß wohl auch dieser Bill Gates und nimmt viel Geld dafür.
Trotzdem die vielen Linux-Distrubitionen machen viel Spaß, und ich hoffe daß ich irgendwann auch mal von Windows loskomme und mich hier besser auskenne.


Auf jeden Fall noch einmal Danke


beste Grüsse


Alino
 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 22. Sep 2010 23:22   Titel:

Hallo Alino,

danke für die Blumen... aber ein wirklicher Experte bin ich auch nicht. Nur spiele ich gern mit dem System, und für mich gilt aufgeben nicht.
Vom WIN loskommen kannst Du wahrscheinlich nur im Privatbereich, und dann auch nur, wenn Du nicht (mehr) professionell mit Firmen Kontakte pflegen mußt. Sonst sitzt WIN wie eine Spinne im Netz.
Ich habe eine ganze Reihe von Jahren allein mit WIN gearbeitet, leider auch arbeiten müssen. Irgendwann bei WIN2K privat und WIN XP beruflich hören die Kenntnisse dann auf. Ich hab später bei mir WIN gänzlich vom Zentrum der Festplatten verbannt und nutze es nur noch ca. 1- 2x die Woche für gewisse Sonderfälle. Dazu zählen auch portable OpenOffice- Systeme, die bislang für Linux nicht konfiguriert wurden. Und das ganze arbeitet auf einer virtuellen Maschine auf Linux. Also WIN krebst bei mir in keinem MBR herum, es hat keine Herrschaft mehr über die Systeme.

Was Du über die Einfachheit der Installation zu WIN andeutest, kann ich so nicht bestätigen; ich hatte mal einen Rechner gänzlich gesäubert (total gelöscht und formatiert) und dann versucht, ein originales WIN98II wieder zu installieren. Tut mir leid, aber mal eben die CD einlegen und alles läuft, ist da nicht. Das geht nach meiner Erfahrung nur ganz leicht, wenn die Basisinstallation schon im System ist (wie leider bei fertig gekauften Rechnern). Und wenn Du das bei neueren WIN- Systemen machst, kannst Du Dich erneut bei MS anmelden, weil MS eine solche Eigeninstallation nicht mag und nach Kräften unterbindet.

Größere und modernere Linux- Distributionen haben fast immer ein gut aufgebautes Installationswerkzeug an Bord; für einen durchschnittlichen Bedarf kannst Du Dich darauf verlassen, daß nach einer Installation alles läuft. Und auch ein Linux neben ein WIN auf eine Festplatte zu installieren, läuft so lange gut, wie noch genügend Freiraum auf der Platte besteht. Ich habe jedenfalls festgestellt, daß für meine Anforderungen Linux wesentlich flexibler als WIN ist. Versuche doch mal nur, ein neues WINsystem mit einer Größe von 25, 50 oder 100 MB betriebsfertig aufzubauen und das auch noch in der Hemdtasche mit Dir spazierenzuführen...

Empfehlen kann ich Dir vor großen Basteleien nur, unersetzliche Daten auf Stick, externer Festplatte und/ oder CD/ DVD zu sichern. Dann kannst Du beruhigter experimentieren. Laß Dich von Fehlschlägen nicht beirren; Nachdenken, Fehlerquellen beseitigen und neu versuchen ist wahrscheinlich immer hilfreich.

Wie heißt so ein alter Spruch: frischgewagt ans Werk! Very Happy

Viel Erfolg wünsche ich Dir

Phoenix
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2010 9:18   Titel:

Phoenix hat folgendes geschrieben::
Vom WIN loskommen kannst Du wahrscheinlich nur im Privatbereich, und dann auch nur, wenn Du nicht (mehr) professionell mit Firmen Kontakte pflegen

Dann frage ich mich, wie ich das schaffe.

In "Firmen" herrscht allgemein EDV-Ahnungslosigkeit. Die machen üblicherweise gar keine EDV, sondern benutzen den Recher als Schreibuntensil. "Office-Paket" sagt eigentlich schon alles. Stationary hätt ich es genannt. Und da ist es scheißegal, welches OS ich benutze -- sie werden es niemals so hinbekommen, dass sie meinen Input ohne Handarbeit verarbeiten können und sie werden es niemals so hinbekommen, dass ich ihren Output ohne Handarbeit verarbeiten kann. Weil sie eben Amateure sind, keine Profis.

Gegenbeispiel: Ich lasse öfters Prospekte und Zeitschriften drucken. Die Abteilung, die sich in der Druckerei mit der Datenübergabe beschäftigt, hat Profis. Die wollen explizit PDF1.4 oder PDF-X3 haben und kommen problemlos mit dem Output von scribus zurecht. Ich habe mehrere Druckereien durchprobiert, die meisten kriegen so keinerlei Probleme. *Alle*, aber ausnahmslos *alle* spucken jedoch Gift und Galle, wenn man ihnen den Output von MS-Word vorlegt. Sie wissen nämlich, dass der Output von MS-Word nicht als Druckvorstufe geeignet ist, weil MS-Word Informationen aus dem Rechner (Fonts, Druckertreiber-Version, Druckereinstellungen) benötigt, auf dem das Dokument erstellt wurde, um es *genau so wie angezeigt* drucken zu können. WYSIWIG ist unmöglich, sobald das .doc den Rechner verlässt. Das ist nicht professionell, das ist amateurhaft.

Über andere amateurhafte Dinge aus "professionellen" Firmen berichte ich bei anderer Gelegenheit.

Janka
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2010 17:22   Titel: Erklärendes

Hallo Janka,

Du klingst etwas böse; ich bin aber bereits seit langem überzeugt, daß fast alle Firmen für ihre reine Korrespondenz mit freien Systemen vollkommen hinkämen. Soweit ich weiß, lassen sich sogar Datenbanken mit WIN- Herkunft mit freien und vor allem linuxfähigen Werkzeugen bearbeiten.

Aus meiner Erfahrung heraus sind die WIN- Beharrer in der Firmen- DV bei weitem in der Überzahl. Ich hatte mal vor 5 oder 6 Jahren versucht, in der damaligen Firma den Einsatz freier Office- Programme vorzuschlagen. Was ich da an Antworten bekam, ließ mich an Wissen und Kompetenz der Mitarbeiter zweifeln.

Schneide ich das Thema hin und wieder mal im Familienkreis an, kommen allerdings noch Antworten wie: es gibt doch nichts anderes, wenn alle das nutzen, muß es doch gut sein, was nichts kostet, ist auch nichts, ich hab keine Zeit mich damit zu beschäftigen (allerdings auch keine Zeit, Sach- und Fachkurse zu WIN zu besuchen), das geht doch alles ganz einfach und wie von selbst... Ich denke mal, daß auch Du diese Argumente bis zum Erbrechen kennst.

Entscheidend für Firmen dürfte aber nicht sein, daß z. B. Linux „umsonst“ ist; die brauchen auch professionellen Support, was ja bei verschiedenen Linux- Distris (SuSE, Mandriva, RedHat, …?) bereits gegeben ist. Und sich Wissen darüber anzueignen wird leider oftmals massiv torpediert.

Ich habe bereits einigen Austausch zur Anwendung von OO als Office- Paket gehabt. Klar, daß ich das hauptsächlich als Schreibfläche nutze; mich reizt aber auch Grafikbearbeitung. Verlagert hat sich das Interesse ein wenig in Richtung Nutzbarmachen, z. B. als portables System oder als äußerst praktisch zu nutzendes Austauschwerkzeug zwischen einem WIN- und dem Linuxsystem.

Daß OO außer den Systemschriften auch noch Schriften im „Rucksack“ haben kann, die nicht im System verankert sind, ist eine weitere Erfahrung. Ich könnte so noch lange fortfahren; im letzten Winter habe ich mich als Amateur eine Weile mit dem Thema herumgeschlagen, bei Schulen und Behörden nachzufragen, wie man dort über den Einsatz freier Systeme denkt. Oha...
Vor ein paar Tagen stand z. B, in der Zeitung, daß die Stadt Essen von älteren WIN- Systemen auf das WIN 7 umgestiegen ist, vor allem mit der Begründung, daß es viele stadtseits benötigte DV- Lösungen für freie Software nicht gäbe... Sich mit solchen Experten herumzuschlagen könnte das gleiche bedeuten als Sancho Pansa zu spielen...

Zitat:
>> Vom WIN loskommen kannst Du wahrscheinlich nur im Privatbereich, und dann auch nur, wenn Du nicht (mehr) professionell mit Firmen Kontakte pflegen
> Dann frage ich mich, wie ich das schaffe.


Du wirst durchaus recht haben; sende ich (unbekannten) Firmen allerdings Dokumente im ODF- Format, behaupten die oftmals ganz simpel, daß sie die nicht lesen können; daß z. B. MSWord mittlerweile einen Konverter für ODF integriert hat, wissen die einfach nicht.
Will ich denen nur Infos ohne Weiterverarbeitungsmöglichkeit liefern, sende ich ganz einfach ein PDF aus OO erstellt. Mir ist natürlich auch bekannt, daß Adobe (?) PDF- Dokumente direkt als Text auslesen (öffnen) kann. Das Linux- interne Werkzeug dafür kenne ich selbstredend auch (pdftotext). Mich mußt Du nicht davon überzeugen, daß „geht nicht“ nicht gilt.

Das, was Du weiter geschildert hast, weiß ich nur zu gut; daran hab ich auch nichts zu kritisieren. Allerdings sehe ich die Gefahr, einen Einsteiger in freie Systeme mit einem Wust von Infos zu überfordern. Hat sich so ein Anfänger erst einmal hochprobiert und dabei Erfolg gehabt, kann man einige Leute aus dem Kreis vielleicht später davon überzeugen, freie Systeme auch im Bekanntenkreis zu propagieren. Scheitern die gleich zu Anfang, sind sie wahrscheinlich später nicht mehr zu einem Einsatz zu bewegen. Hier ist wahrscheinlich der Spruch: „mal langsam mitti jungen Pferde“ angebracht?

Ich hoffe, Du kannst einige meiner Tipps in dieser Reihe jetzt besser akzeptieren.

Nette Grüße

Phoenix
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2010 22:50   Titel: Re: Erklärendes

Phoenix hat folgendes geschrieben::
Aus meiner Erfahrung heraus sind die WIN- Beharrer in der Firmen- DV bei weitem in der Überzahl. Ich hatte mal vor 5 oder 6 Jahren versucht, in der damaligen Firma den Einsatz freier Office- Programme vorzuschlagen. Was ich da an Antworten bekam, ließ mich an Wissen und Kompetenz der Mitarbeiter zweifeln.

Das ist die völlig normale Inkompetenz, die ich oben beschrieb. Das ist aber kein Linux-Problem. Es macht überhaupt keinen Unterschied ob ich Linux oder MS-Windows benutze: Wenn der Hallodri am anderen Ende nicht kapiert, dass ich seine doc-Dateien nicht vernünftig ausdrucken kann, weil ich einen anderen Druckertyp habe, dann stehe ich ohne Handarbeit in beiden Fällen dumm da.

Wenn man überhaupt soweit kommt. Die übliche Kommunikationsprobleme bei MS-Windows liegen ja darin begründet, dass der Empfänger die Datei gar nicht erst öffnen kann, weil der Absender ein Format benutzt für das der Empfänger nicht mal einen Viewer besitzt. Also darf der erst einmal auf Software-Suche gehen. Ganz schlaue Amateure schicken das 10MB-Viewer-Exe gleich mit, schön mit Viren verseucht.

Das ist alles Schrott, der sich darin begründet, dass diese Programme keine definierten Dateiformate ausspucken sondern einfach einen Braindump der Objekte in ihrem Bauch auf Platte kippen. Simpel, aber unwartbar. q.e.d.


Zitat:

Daß OO außer den Systemschriften auch noch Schriften im „Rucksack“ haben kann, die nicht im System verankert sind, ist eine weitere Erfahrung. Ich könnte so noch lange fortfahren; im letzten Winter habe ich mich als Amateur eine Weile mit dem Thema herumgeschlagen, bei Schulen und Behörden nachzufragen, wie man dort über den Einsatz freier Systeme denkt. Oha...

Die wichtigste Eigenschaft von OpenOffice ist, dass es einen PDF-Konverter an Bord hat. Damit kann auch der Amateur-Office-Benutzer endlich druckbare Dateien erzeugen. Nicht dass es dort nicht auch Fallstricke gäbe, z.B. bei den Grafiken.

Die zweite Sache ist, dass es MS-Word-doc lesen und schreiben kann.

Zitat:
Du wirst durchaus recht haben; sende ich (unbekannten) Firmen allerdings Dokumente im ODF- Format, behaupten die oftmals ganz simpel, daß sie die nicht lesen können; daß z. B. MSWord mittlerweile einen Konverter für ODF integriert hat, wissen die einfach nicht.
Will ich denen nur Infos ohne Weiterverarbeitungsmöglichkeit liefern, sende ich ganz einfach ein PDF aus OO erstellt.

Genau. Du bist nicht gezwungen MS-Windows zu verwenden, auch wenn die andere Seite das macht. Genau das habe ich aber aus deiner Aussage im letzten Posting herausgelesen.

Janka
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
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BeitragVerfasst am: 24. Sep 2010 23:19   Titel:

Hallo Janka,

Zitat:
"Es macht überhaupt keinen Unterschied ob ich Linux oder MS-Windows benutze: Wenn der Hallodri am anderen Ende nicht kapiert, dass ich seine doc-Dateien nicht vernünftig ausdrucken kann, weil ich einen anderen Druckertyp habe, dann stehe ich ohne Handarbeit in beiden Fällen dumm da."

Sowas weiß ich sehr gut; nur bin ich im Moment in der glücklichen Lage, nicht passende Formate einfach ablehnen zu können. So hatte ich heute 2 .mht- Mailanhänge, die Firefox nicht öffnen wollte. Ich mußte erst suchen, was das denn überhaupt ist; das Wiki meint, daß dies MHTML-Dateien seien, die häufig mit der Endung .mht gespeichert werden. Da habe ich das Öffnen einfach gelassen und beim Zusender nach dem Einsteller des Formates gefragt. Weiß ich, wer der Ersteller war, frag ich den garantiert noch, was er denn damit anfangen will, und ob er nicht besser ganz auf solche Anhänge verzichten könne. Das war aber wohl kein Privatmann, sondern eine öffentliche Stelle.

Zitat:
"Die wichtigste Eigenschaft von OpenOffice ist, dass es einen PDF-Konverter an Bord hat. Damit kann auch der Amateur-Office-Benutzer endlich druckbare Dateien erzeugen. Nicht dass es dort nicht auch Fallstricke gäbe, z.B. bei den Grafiken.

Die zweite Sache ist, dass es MS-Word-doc lesen und schreiben kann."


Wie ich zuvor schon bemerkt habe, muß MS mittlerweile auch freie Formate lesen können. Nur ist die ganze Konvertiererei nicht vollkommen, jede Übertragung hat Mängel. Viel einfacher wäre, wenn der Empfänger eines freien Formates zumindest ein portables OO auf seinem System hätte, damit er diese Formate unverändert ansehen kann. Nur ist das auf vielen WIN- Systemen in Firmen und Behörden verboten.
Zitat:

"Genau. Du bist nicht gezwungen MS-Windows zu verwenden, auch wenn die andere Seite das macht. Genau das habe ich aber aus deiner Aussage im letzten Posting herausgelesen."

Das kann nur auf Kommunikationsfehlern beruhen. Ich selber verwende die MS- Produkte nur, wenn es wirklich unvermeidlich ist. Allerdings habe ich nur ältere Produkte (und die auch nur virtuell installiert ohne Netzanbindung), die immensen Kosten für die neuesten Versionen erspare ich mir generell. Und für einfachen Informationsaustausch brauche ich sowieso kein MS. Ich möchte liebend gern allen DV- Anfängern nahelegen, mit Linux und OO im Privatbereich zu starten.

Aus meiner Erfahrung heraus läßt sich ein Linux im Privatbereich fast genauso simpel handhaben wie ein MS, aber ich kann mich natürlich in die Tiefen des Linux hineinfressen und alles so konfigurieren, daß es meine Anforderungen erfüllt. Daran hindert mich niemand, bei MS sieht das ganz anders aus. Ich kann und will das MS nicht verteufeln; wer aber meint, nicht ohne zu können, ist selbst schuld und muß bereit sein, Konsequenzen zu tragen.

Nette Grüße zum Wochenend

Phoenix
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2010 0:10   Titel:

Phoenix hat folgendes geschrieben::

Sowas weiß ich sehr gut; nur bin ich im Moment in der glücklichen Lage, nicht passende Formate einfach ablehnen zu können. So hatte ich heute 2 .mht- Mailanhänge, die Firefox nicht öffnen wollte.

Das ist ein Webarchiv, Microsoft hat damals dafür sogar ein RFC eingereicht: http://tools.ietf.org/html/rfc2557. Firefox ist modular, da muss man solche Spezialsachen per Erweiterung nachrüsten, also z.B. über "unMHT" oder "Mozilla Archive Format".

Janka
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2010 22:39   Titel:

Danke für die Info, Janka.

Ich hatte ja im Wiki schon nach mht gesucht; das Wiki liefert Hinweise, ich konnte einen Nutzen für mich aber nicht erkennen. Und Tools mit MS- Herkunft oder für MS sind mir eher suspekt.

Das RFC habe ich zu verstehen versucht; aber...
Ich kann anhand der Hinweise nicht einschätzen, ob solche Archive eine Gefahr bedeuten in Bezug auf Viren, Trojaner etc;

Da .mht nicht mein Tagesgeschäft sind, verzichte ich lieber auf das Addon. Die Suche nach mht für/ unter Linux hat einiges gezeigt, aber wirklich geholfen hat mir im Moment nichts. Der direkte Link auf die Webseite(n) ist für mich wesentlich effektiver, die Frage danach läuft.

Schönen Sonntag

Phoenix
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Mosca Bianca



Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 26. Sep 2010 2:08   Titel:

Moin zusammen,

mit Opera lassen sich Webseiten ebenfalls im mht-Format speichern. Ich denke, man kann davon ausgehen, dass er sie dann auch öffnen kann.
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Gruß

Mosca Bianca
 
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