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Installationsumzug auf Stick

 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 18. Okt 2010 23:47   Titel: Installationsumzug auf Stick

Hallo zusammen,

ich suche eine Möglichkeit, eine existierende Festplatteninstallation als Iso zu kopieren und ggfs. auch startbar auf einen USB- Stick oder eine DVD zu verfrachten. Da will ich natürlich nicht die ganze Festplatte incl. aller Partitionen umwandeln, sondern lediglich / (root) und /home. Meine Dateisammlung selbst erstellter Dokumente liegt auf einer anderen Partition, die kann per Backup oder Kopie unabhängig gesichert werden.

Grund ist, daß ich einen generellen Distriwechsel machen will. Das openSUSE 11.2 auf der Hauptplatte soll weg, das Mandriva 2010.1 auf der externen USB- Platte ebenso. Dennoch möchte ich beide Systeme noch betreibbar in Reserve halten. Zunächst soll das Mandriva den angefragten Weg gehen und durch Sidux Seminarix bzw. neu Aptosid ersetzt werden. Klappt dann alles, will ich noch eine Distri suchen, die dem openSUSE ähnelt, aber nicht mit MS zusammenhampelt. Und die soll dann auf die Hauptplatte. Das Mandriva möchte ich aktuell nicht dazu verwenden.

Mir reichen auch Tipps, wo ich Hilfe dazu im Netz finde; mir fällt einfach kein passender Suchbegriff ein. Linux-Installation umziehen, Installation als Iso sichern / umwandeln, Linux-Installation in iso wandeln, Linux-Installation als iso umwandeln haben ein paar Ergebnisse, aber nichts paßt richtig zum bootbaren Umzug auf einen (größeren) Stick. Achso, diverse Linux- Live- Systeme auf DVD und Stick sind vorhanden.

Mit Fragezeichen

Phoenix
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2010 11:09   Titel:

Du kannst einfach auf dem Stick eine /-Partition und darin ein passendes Dateisystem anlegen und die Dateien (alles außer /dev, /sys und /proc) mit cp -a auf den Stick kopieren.

Falls dein Board allein von USB booten kann und soll, muss noch der GRUB auf dem Stick installiert werden sowie die dortige boot/grub/menu.lst angepasst werden.

Falls du aber einfach nur beim normalen Start deines Rechners mit der neuen Distribution die Wahl haben möchtest, vom zusätzlichen Stick zu booten, kannst du dir diesen letzten Klimmzug ersparen und einfach in der /boot/grub/menu.lst auf der Festplatte zusätzliche Einträge erzeugen, mit denen der GRUB auf der Festplatte dann initrd, Kernel und /-Dateisystem vom Stick nachlädt. Das ist etwas simpler.

Janka
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2010 23:48   Titel:

Hallo Janka,

Zitat:
"Du kannst einfach auf dem Stick eine /-Partition und darin ein passendes Dateisystem anlegen und die Dateien (alles außer /dev, /sys und /proc) mit cp -a auf den Stick kopieren. "

Woher kämen die Inhalte der Verzeichnisse denn in dem Fall?
Zitat:
"Falls dein Board allein von USB booten kann und soll, muss noch der GRUB auf dem Stick installiert werden sowie die dortige boot/grub/menu.lst angepasst werden. "

Das müßte für die Weise, in der ich mit meinen Systemen hantiere, so sein. Am besten alles getrennt, wenn es irgendwie geht.
Zitat:
"kannst du dir diesen letzten Klimmzug ersparen und einfach in der /boot/grub/menu.lst auf der Festplatte zusätzliche Einträge erzeugen, mit denen der GRUB auf der Festplatte dann initrd, Kernel und /-Dateisystem vom Stick nachlädt."

Du wirst Dich wahrscheinlich nicht mehr erinnern, aber mein Mandriva auf der externen Platte ist Grub- mäßig bei der sda nicht eingetragen; es bootet Stick- mäßig, aber nur bei Kaltstart. Das habe ich so viele dutzendmal probiert, das überstand bisher alle Schwierigkeiten. Abgesehen davon kann das der Bootlader im System per F11 oder F12 auch starten; die Bootmanager beider Distris werden ja erst durch diesen aktiviert.

Ich hab grad mal diverse Konsolenbefehle probiert. Das openSUSE so transferieren wie vorhanden wird schlecht möglich sein;
linux:~ # df -H (openSUSE) zeigt
Code:
Filesystem             Size   Used  Avail Use% Mounted on
/dev/sda2               22G    12G   9.1G  55% /
/dev/sda3              106G    53G    48G  53% /home
{2 User, 2 x VirtualBox!}, also ca. 65 GB Umfang. 1 User kann ich löschen, beide VB- Images separat woanderhin schieben und anschließend die Boxen noch löschen. Da würden sicher ungefähr 25- 35 GB übrigbleiben. Solch einen Stick möchte ich lieber nicht erwerben; da mache ich besser ein Image von / und /home auf die externe Platte und stelle das System bei Bedarf wieder her. Ein openSUSE 11.2 habe ich noch als Live- DVD, da kann ich mir die Verflossene ggfs. mal ansehen...
[root@localhost User_3]# df -H (Mandriva) zeigt
Code:
Dateisystem            Size   Used  Avail Use% Eingehängt auf
/dev/sdb1               11G   3,9G   6,0G  40% /
/dev/sdb6               21G    18G   3,5G  84% /home

das wären immer noch ca. 22 GB zu sichern; abzüglich einer VirtualBox mit ca. 10 GB Installationsgröße blieben noch 12 GB übrig, wozu ein 16 GB- Stick ausreichen könnte. Für mich wäre nur der Test interessant gewesen, ob mir das oben angefragte gelänge; bei diesen Größenordnungen werde ich besser verzichten.

In den Anfragen bei der Suchmaschine tauchten öfter Tipps auf, Images in ein Iso umzuwandeln; das habe ich nicht ausreichend nachgeforscht. Ggfs. müßte man das Image mit einem Konsolenwerkzeug umwandeln und auf einen Stick verschieben.

Grund meiner Frage war auch, daß mir ein Bekannter gesagt hat, daß das Umwandeln einer vorhandenen Installation in ein Iso und dessen Installation auf Stick möglich sein soll. Er wußte nur nicht mehr wie...

Ich verzichte im Moment auf die Aktionen, recherchiere das Verwandeln von Images in Isos aber selbst noch einmal.

Danke für Deine Tipps

Phoenix
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 20. Okt 2010 1:58   Titel:

Phoenix hat folgendes geschrieben::

Woher kämen die Inhalte der Verzeichnisse denn in dem Fall?

/proc und /sys werden vom Kernel bereitgestellt, sobald man sie mountet. /dev wird jeweils beim Systemstart vom udev-Daemon mit Einträgen bevölkert.

Zitat:

In den Anfragen bei der Suchmaschine tauchten öfter Tipps auf, Images in ein Iso umzuwandeln

Für mehr als 4GB brauchst du dafür erstmal eine Version von mkisofs, die das überhaupt kann. Zumal ist es völlig unnötig, wenn das Ergebnis keine CD sein soll. Und selbst da ist es WIMRE verzichtbar, wenn ISOLINUX oder ein ähnlicher Bootlader auf der CD eingesetzt wird, denn der kann auch mit ext2 oder anderen "normalen" Dateisystemen auf der CD was anfangen.

Janka
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 20. Okt 2010 17:45   Titel:

Danke, Janka,

ich fasse dies für mich zusammen und stelle die Aktion selbst erst einmal beiseite.

Nette Grüße

Phoenix
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