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Internes Netzwerk

 
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 26. Okt 2010 18:25   Titel: Internes Netzwerk

Hallo,

ich habe gewisse Schwierigkeiten beim gegenseitigen Zugriff auf Dateiverzeichnisse in meinem System. Nutzerrechte und Gruppenrechte ändern hatte bisher keinen gleichbleibenden Erfolg. (Chmod, chown und chgrp sind mir bekannt)
Also kam die Idee eines internen Netzwerkes auf. Im Moment möchte ich nur gern einen Hinweis haben, wonach ich suchen kann; die Anschlußarbeit mache ich dann selbst.

Kompliziert wird das ganze durch:
- 2 Linuxsysteme (openSUSE 11.2 und Mandriva 2010.1) auf 2 nicht verbundenen Festplatten (1 interne, 1 externe USB), die gegenseitig absichtlich nicht über Grub verbunden sind.
- Mandriva hat andere UID als openSUSE, deshalb klappt selbst die Verbindung über eine Gruppe users nicht (die hat im oS 4- stellige, im Md 5- stellige Nummern).
- vom openSUSE auf der internen Platte sind die Zugriffsrechte auf die externe Platte eingerichtet, nur ändert sich das, wenn ich versuche, vom Mandriva der externen Platte die Zugriffsrechte auf der Hauptplatte zu ändern, dann ist der Zugriff vom oS plötzlich weg.
- am liebsten möchte ich keinen Netzzugriff vom internen Netzwerk auf das INet haben.

Gibt es die Möglichkeit der Einrichtung eines Netzwerkes, welches den gegenseitigen Zugriff ohne Rechteänderung erlaubt? Beim Arbeiten auf der externen Platte muß natürlich das Mainboard arbeiten; die interne Platte ruht da meist. Beim Arbeiten auf der internen Platte ruht die externe meistens (wird abgeschaltet). Wohin also das Netzwerk packen? Könnte ich das sogar auf einen dauernd eingesteckten USB- Stick packen, der aber nicht als Livesystem booten darf?

Schwierige Frage (?), aber zunächst möchte ich gern einen Tipp zum Suchen nach dem Netzwerktyp haben.

Mit ??

Phoenix

P.s.: nach Proxy habe ich schon recherchiert, werde aus der Unzahl Hinweisen als Netzwerkeinsteiger aber nicht schlau
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 26. Okt 2010 23:13   Titel:

Warum änderst du nicht einfach die Nummer der Gruppe "users" auf einem der beiden Systeme und passt dann mit chgrp -R users /home alles in /home auf die neue Gruppennummer an? Woanders als in /home sollten sowieso keine Dateien der Gruppe users gehören.

Das ist das simpelste und wenn du zuvor nicht unaussprechliche Dinge getan hast auch nebenwirkungsfrei.

Netzwerk nützt dir in deinem Fall gar nichts, denn du hast nur einen Kernel laufen. Mit wem soll der denn sprechen?

Janka
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 27. Okt 2010 0:32   Titel: Netzwerk ade?

Hallo Janka,

Janka hat folgendes geschrieben::
Warum änderst du nicht einfach die Nummer der Gruppe "users" auf einem der beiden Systeme und passt dann mit chgrp -R users /home alles in /home auf die neue Gruppennummer an? Woanders als in /home sollten sowieso keine Dateien der Gruppe users gehören.

Zunächst fragt mich Mandriva oftmals nach einem Proxy, den ich nicht bewußt installiert habe; openSUSE macht das nicht. Ich habe auf meinem System mehrere Sammelverzeichnisse von gespeicherten Dateien, die auf eigenen Partitionen liegen, nicht auf /home. Und um die Zugriffsmöglichkeiten darauf von jeweils beiden Systemen geht's mir.

Klar, als root komme ich überall dran, aber den Konsolenbefehl jedesmal aufbauen möchte ich gern vermeiden. Das soll im Grunde eine kreuzweise Übertragungsmöglichkeit werden. Ich hatte bislang keinen Hinweis, daß ich ohne Malaise für z.B. das Mandriva die Gruppen- UID ändern darf; das könnte ich sicher probieren. Irgendwie schwebt mir vor, daß ein Linux sowieso intern ein Netzwerk hat, anders als Windows. Auch deshalb habe ich gefragt.

Janka hat folgendes geschrieben::
Das ist das simpelste und wenn du zuvor nicht unaussprechliche Dinge getan hast auch nebenwirkungsfrei.

Netzwerk nützt dir in deinem Fall gar nichts, denn du hast nur einen Kernel laufen. Mit wem soll der denn sprechen?

Unaussprechliche Dinge? Heißt das schon Mist gebaut? Glaube ich nicht, mein System läuft eigentlich gut.

Nur möchte ich gern weg von beiden Distris, und deshalb wäre es gut, wenn ich auch zunächst mit einer anderen Distri auf der externen Platte per Netzwerk "reden" könnte. Die Schwierigkeiten, die das machen könnte, und auch die Grundvoraussetzungen, habe ich noch nicht im Netz gefunden. Mit Anleitungen wird man aber zugeschmissen.

Nur einen Kernel laufen? Das kann hinkommen, wenn das 2. System läuft und nicht auf das 1. zugreift. So, wie sich Deine Antwort anhört, sollte ich mir die Netzwerk- Idee aus dem Kopf schlagen...

Schaun wir mal

Phoenix
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Janka



Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 3569

BeitragVerfasst am: 27. Okt 2010 10:41   Titel: Re: Netzwerk ade?

Phoenix hat folgendes geschrieben::

Klar, als root komme ich überall dran, aber den Konsolenbefehl jedesmal aufbauen möchte ich gern vermeiden. Das soll im Grunde eine kreuzweise Übertragungsmöglichkeit werden.

Dann ändere einfach die Gruppennummer in /etc/group des einen Dateisystems auf die des anderen und passe dann mit chgrp -R <neue Gruppennummer> /home die ganzen Dateien darauf an. Niemand zwingt dich, das Nummernschema so beizubehalten wie es am Anfang eingerichtet wurde.

Zitat:

Nur möchte ich gern weg von beiden Distris, und deshalb wäre es gut, wenn ich auch zunächst mit einer anderen Distri auf der externen Platte per Netzwerk "reden" könnte.

Du machst einen Denkfehler. Du hast nicht zwei Rechner und nicht zwei Distributionen gleichzeitig laufen, sondern einen Rechner und die Distribution, deren Kernel du benutzt und deren /-Dateisystem du benutzt. Die jeweils andere Distribution läuft nicht. Es handelt sich nur um einen Haufen Dateien, der nach den Ordnungsprinzipien dieser anderen Distribution organisiert ist.

Willst du deine Netzwerk-Idee umsetzen, hast nun die Wahl einen zweiten Rechner zu beschaffen, um dort die andere Distribution gleichzeitig laufen zu lassen oder eine virtuelle Maschine einzurichten und dort die andere Distribution gleichzeitig laufen zu lassen. Beides ist aufwendig und fehleranfällig.

Stattdessen kannst du aber auch einfach die ursprünglichen Ordnungsprinzipien der anderen Distribution soweit ändern, dass beide im gebooteten Zustand damit zurechtkommen. Das Ändern der Gruppennummer in /etc/group und in den Dateien unter /home reicht dafür aus.

Janka
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Phoenix



Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 582
Wohnort: HSK

BeitragVerfasst am: 27. Okt 2010 16:11   Titel:

Danke Janka,

ich werd' Deine Tipps in den nächsten Tagen umsetzen. Die Infos, die Du mir in beiden Antworten in Kurzform gegeben hast, habe ich entweder bei der Suche nach Netzwerk übersehen, oder die stehen garnicht drin. Ich hatte schon eine Diskussion dazu mit einem ML- Teilnehmer, aber die Infos hatte er wohl auch nicht.

Zitat:
Stattdessen kannst du aber auch einfach die ursprünglichen Ordnungsprinzipien der anderen Distribution soweit ändern, dass beide im gebooteten Zustand damit zurechtkommen. Das Ändern der Gruppennummer in /etc/group und in den Dateien unter /home reicht dafür aus.


Übungshalber werde ich das im Mandriva machen, bevor ich dieses dann später durch Aptosid (<=sidux) ersetze. Ich teile noch mit, wenn's erfolgreich war.

Nette Grüße

Phoenix
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