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BeitragVerfasst: 15. Sep 2011 9:00 
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Kann ich gut verstehen, dass die Leute nichts mit Linux am Hut haben.
Wenn man sich so die "Fach-Foren" anschaut, nichts als Probleme.
Ich hatte ein Debian-Squeeze auf meinem Lappi das nur jedes 5te mal booten wollte.
Sonst bekam ich immer "kernel-panic".
Als ich dann im Debian Forum die Stabilität angezweifelt habe, hat man den Thread einfach gelöscht.
Tolle Art der Problembewältigung.
Bin momentan komplett auf *BSD umgestiegen.
Auf dem hp läuft (stabil) FreeBSD mit Gnome 2 als Desktop und auf dem ThinkPad habe ich OpenBSD installiert.
Speziell die WLAN-Konfiguration war unter OpenBSD viel einfacher.
OpenIndiana hat mit der Version oi_151 auch weniger Probleme mit wifi.
Allerdings ist die Software Auswahl dort (noch) nicht so groß.
Was mir auch sehr gut gefallen hat war "Haiku".
Allerdings haben die keine wpa Unterstützung.
Von daher nicht unbedingt für's Laptop geeignet.

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Hmm,wo ist eigentlich die Any-Key Taste?


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BeitragVerfasst: 15. Sep 2011 18:16 
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Beiträge: 582
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Zitat:
Kann ich gut verstehen, dass die Leute nichts mit Linux am Hut haben.
Wenn man sich so die "Fach-Foren" anschaut, nichts als Probleme.
Hallo logout,

WIN macht aber auch nur Probleme, wenn man mehr als nur einschalten und "auf die Tasten hauen" will... Ich hab keine genaue Vorstellung, glaube aber, daß es mehr WIN- als Linux- Foren gibt...?:roll:
Zitat:
Als ich dann im Debian Forum die Stabilität angezweifelt habe, hat man den Thread einfach gelöscht.
Tolle Art der Problembewältigung.
Ich kannte das Theater bislang eher von anderen Foren. Aber Debianer halten sich ja auch für etwas besonders- besonderes...:evil:
Zitat:
Bin momentan komplett auf *BSD umgestiegen.
...
Von daher nicht unbedingt für's Laptop geeignet.


Hm, über BSD habe ich schon mehr gehört, mich aber nach Netzrecherche nicht dafür erwärmen können- zu viel Detailarbeit...

Klar muß ich selbst bei meinen beiden BS ab und zu reparieren- aber daran bin ich meist selbst schuld, weil ich mal wieder was anderes wollte als einfach nur schreiben und surfen... openSUSE und Mandriva/ Mageia haben sich als relativ stabil und ausgereift erwiesen.

Das Kreuzübel der propritären Software und deren Entwickler wird Linux aber nie beseitigen können: die Gerätehersteller programmieren immer zuerst die WIN, dann die MAC- Treiber. Wenn sie ganz gute Laune haben, kommen auch noch Linuxtreiber. Die sind aber meistens nicht auf der gleichen Höhe der Möglichkeiten wie bei MS.

Das kannst Du Linux & Co. aber nicht anlasten. Wenn ich nur das Theater bei nouveau und NVidia denke... Bei nouveau muß jede Möglichkeit experimentell ausgelotet werden, weil NVidia seine Codes nicht freigibt.

Ich lese immer gern die Meldungen auf der Hauptseite- interessant, was es so alles in der freien DV- Welt gibt.

Nette Grüße

Phoenix

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Für kein Tier tut man so viel wie für die Katz!

3 BS aktuell
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Mageia 4-64 KDE auf USB- Platte
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BeitragVerfasst: 15. Sep 2011 21:09 
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Registriert: 29. Jan 2011 0:16
Beiträge: 65
Nein, fehlende Treiber kann man Linux nicht anlasten.
Aber mein Problem hat wohl eher was mit fehlerhafte Kernel zu tun.
Und die Sicherheitslücken im Kernel werden auch immer größer.
http://securityreason.com/security_alert/

Aaaber, wenn es dich tröstet, es gibt große Firmen die auf Linux schwören!
http://uptime.netcraft.com/up/graph?site=www.apple.com :D

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Hmm,wo ist eigentlich die Any-Key Taste?


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BeitragVerfasst: 19. Sep 2011 11:40 
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Registriert: 11. Feb 2006 19:10
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Wenn du dein konkretes Problem hier beschreiben würdest, könnten wir es vermutlich auch lösen. Hier wurden jedenfalls, soweit ich das in fünf Jahren mitbekommen habe, noch keine Threads gelöscht, weil sie nicht genehm waren. Allenfalls Spammer.

Dass Linux mehr Lücken hat als früher oder mehr Lücken bekanntwerden als früher denke ich allerdings nicht. Vermutlich verfolgst du die Sicherheitsmeldungen noch nicht lang genug.

Janka

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Ich vertonne Spam immer in /dev/dsp statt /dev/null.
Ich mag die Schreie.


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BeitragVerfasst: 19. Sep 2011 19:14 
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Registriert: 29. Jan 2011 0:16
Beiträge: 65
Zitat:
Wenn du dein konkretes Problem hier beschreiben würdest, könnten wir es vermutlich auch lösen.
Janka
Mein konkretes Problem ist, dass sich der Bootvorgang (Debian Squeeze) aufhängt.
Ist ein wenig schwierig zu beschreiben. Aber das System friert während des Bootens ein und auf dem Screen ist jede Menge Code zu sehen.
Oft in Zusammenhang mit "kmalloc", aber nicht immer.
Wenn ich dann 4-5 mal einen Stromreset gemacht habe bootet er in der Regel normal.
Im Debian-Forum wurde mir geraten "verbose" zu booten und mir die logs anzusehen.
Das Problem dabei ist, dass ich nicht an die logs komme wenn er einfriert.
Wenn er aber normal bootet ist auf den logs (natürlich) nichts zu sehen.
Dieses Problem, das auch andere User schon beschrieben haben, tritt nur mit dem 32er Kernel auf.
Ich, als interessierter Laie, vermute nun das dieser spezielle Kernel Probleme mit dieser speziellen Hardware hat.

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Hmm,wo ist eigentlich die Any-Key Taste?


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BeitragVerfasst: 19. Sep 2011 19:45 
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Beiträge: 582
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Hallo logout,

kann Debian sqeeze denn nicht mit aktuelleren Kerneln umgehen? Was hält Dich bei dem Schätzchen? Mittlerweile sind auch Kernel über 3.x aktuell.

Eigentlich müßte bei Debian ja auch ein Dist- Upgrade funktionieren. Scheust Du das? Oder vertue ich mich grad mit aptosid??

Ein Kerneltausch soll ja nichts unmögliches sein- nur habe ich das bislang den Update- und Upgrade- Funktionen überlassen...

Nette Grüße

Phoenix

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BeitragVerfasst: 19. Sep 2011 21:42 
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Beiträge: 3569
Zitat:
Wenn er aber normal bootet ist auf den logs (natürlich) nichts zu sehen.
Dieses Problem, das auch andere User schon beschrieben haben, tritt nur mit dem 32er Kernel auf.
Ich, als interessierter Laie, vermute nun das dieser spezielle Kernel Probleme mit dieser speziellen Hardware hat.
Das ist sicher auch so. Vermutlich gab es für irgendeine Komponente in deinem Rechner ein Treiber-Update und genau dieser Treiber lässt das System abschmieren. Beliebte Kandidaten sind alles, was mit ACPI zusammenhängt sowie die neuen KMS-Grafiktreiber. Also mal probieren, mit den Optionen acpi=off und/oder nomodeset zu booten.

Janka

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Ich mag die Schreie.


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BeitragVerfasst: 20. Sep 2011 4:21 
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@Janka,
danke werde ich mal probieren.
@Phoenix,
Das mit dem dist-upgrade ala aptosid funktioniert nur wenn du "sid" in den sources.list stehen hast.
Wenn du auf "testing" ein upgrade machst bekommst du aktuell Wheezy und wenn Wheezy stable wird eben das neue "testing".
Bei meiner DSL-Anbindung scheue ich ein wenig davor zurück ein upgrade auf Wheezy zu fahren da über 1GB an Daten neu herunter geladen werden müssen.
Du kannst dir sicher vorstellen was das heißt.

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BeitragVerfasst: 20. Sep 2011 15:45 
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Wohnort: HSK
Zitat:
@Phoenix,
Das mit dem dist-upgrade ala aptosid funktioniert nur wenn du "sid" in den sources.list stehen hast.
Wenn du auf "testing" ein upgrade machst bekommst du aktuell Wheezy und wenn Wheezy stable wird eben das neue "testing".
Bei meiner DSL-Anbindung scheue ich ein wenig davor zurück ein upgrade auf Wheezy zu fahren da über 1GB an Daten neu herunter geladen werden müssen.
Du kannst dir sicher vorstellen was das heißt.
Hallo logout,

Debian mit seinem drumherum ist leider recht schwer verständlich; 1 GB herunterladen dauert bei mir 5- 6 Stunden... Aber kannst Du nicht allein den aktuellen Kernel herunterladen und installieren?

Oder könntest Du alternativ eine Heft- DVD beschaffen mit dem aktuellen Debian und das neu installieren? Irgendwann wird es gefährlich mit so einem alten Teil...Den Umsteig auf aptosid kann ich aktuell nicht empfehlen, da ist mal wieder einiges im Umbruch.

Bei Mageia gibt es im Forenkreis noch die Möglichkeit, sich alle Versionen auf CD / DVD zusenden zu lassen (und eine Spende zu leisten); gäbe es sowas auch im Debian- Kreis?

Viel Erfolg

Phoenix

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BeitragVerfasst: 20. Sep 2011 17:56 
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Beiträge: 252
Zitat:
Das Problem dabei ist, dass ich nicht an die logs komme wenn er einfriert.
Wenn er aber normal bootet ist auf den logs (natürlich) nichts zu sehen.
Hallo logout,

man müsste doch die logs sehen, wenn man nach dem Einfrieren mit einer Live-CD startet und und die Debian-Partition mountet.

Vielleicht hilft auch das: http://wiki.debian.org/de/Backports

http://kmuto.jp/debian/d-i/

Viele Grüße
Frank


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BeitragVerfasst: 20. Sep 2011 19:41 
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Beiträge: 65
Zitat:
Hallo logout,
man müsste doch die logs sehen, wenn man nach dem Einfrieren mit einer Live-CD startet und und die Debian-Partition mountet.
Viele Grüße
Frank
Hast Recht, habe ich noch überhaupt nicht darüber nachgedacht.
Das mit den Custom-Debians ist ja eine coole Sache.

@Phoenix
Du Glücklicher. Bei mir dauern 1GB zwischen 12 und 16 Stunden!
Klar kannst du dir einen neueren Kernel herunter laden und selbst kompilieren.
Aber das ist mir im Moment ein wenig zu heikel, zumal der Tipp von Janka funktioniert.

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BeitragVerfasst: 02. Okt 2011 20:28 
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Zitat:
Aber das ist mir im Moment ein wenig zu heikel, zumal der Tipp von Janka funktioniert.
Zu früh gefreut.
Weder die Boot-Optionen nomodeset noch acpi=off funktionieren wirklich zuverlässig.

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BeitragVerfasst: 03. Okt 2011 0:39 
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Zitat:
Zitat:
Aber das ist mir im Moment ein wenig zu heikel, zumal der Tipp von Janka funktioniert.
Zu früh gefreut.
Weder die Boot-Optionen nomodeset noch acpi=off funktionieren wirklich zuverlässig.
Hallo logout,

mit den Bootparametern ist das auf Dauer nervig. Wenn Du das System mal so gebootet bekommst, könntest Du da nicht ein reines Kernelupdate machen? Ich weiß nicht, ob man den Kernel auch von einem Livesystem aus downloaden und installieren kann; das müßtest Du dann bei Debian nachfragen. Zumindest per chroot wäre das aber möglich. Nur ist das nicht ganz einfach aufzusetzen.

So, wie Du Dein System jetzt beschreibst, ist das aber sicher kein Zustand.

Hast Du schon mal nachgehört, ob es die aktuelle Debian- Version, die Deiner entspricht, auch auf DVD zu beschaffen gibt, vielleicht sogar von einem hilfreichen Debianer? Die brachiale Methode der Neuinstallation könnte die Rettung bringen...

Viel Erfolg

Phoenix

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BeitragVerfasst: 03. Okt 2011 8:57 
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Beiträge: 65
Hi Phoenix,
ich habe ja schon zweimal neu installiert.
Darum bin ich mir auch ziemlich sicher, dass der 32er Kernel nicht auf meiner Hardware
funktioniert.
Mit den Aptosids hatte ich nie Probleme.

_________________
Hmm,wo ist eigentlich die Any-Key Taste?


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 Betreff des Beitrags: Fremdgehen kann sich lohnen... ;=)
BeitragVerfasst: 03. Okt 2011 16:20 
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Zitat:
Hi Phoenix,
ich habe ja schon zweimal neu installiert.
Darum bin ich mir auch ziemlich sicher, dass der 32er Kernel nicht auf meiner Hardware
funktioniert.
Mit den Aptosids hatte ich nie Probleme.
Hallo logout,

das scheint vom Verständnis her für mich schwieriger zu sein. Bei aptosid z.B. müßten die Kernel schon über 3.x numeriert sein; weshalb hat Deine Installation einen so alten? Ist das Installationsmedium (DVD) schon älter?

Bietet denn Debian in seinen Repos keinen neueren Kernel an? Wenn nein- meine schwindelige Idee wäre dann, den aktuellen von aptosid herüberzuholen und zu installieren. Ich kann leider zu schlecht mit der Konsole umgehen- wenn Janka oder jemand anders hier das nicht detailliert wissen, versuch's doch mal bei aptosid oder siduction.de (ist fast die gleiche Truppe). Schildere dann aber detailliert, weshalb ein Download der aktuellen Debian- Version nicht in Frage kommt, und daß Du allein einen aktuellen (oder aktuelleren?) Kernel benötigst.

Dir muß doch geholfen werden (können)! :D

Viel Erfolg

Phoenix

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